Vor einem Jahr…
Einfach mal die Schnauze halten
Danke Anke
Was für eine pfiffige Idee. Wenn man selber
vor Live-Publikum so unterhaltsam und spritzig ist wie Kamillentee im
dritten Aufguß, dann macht mans wie früher auf dem Schulhof: Man rempelt
Kleinere an.
So gesehen heute bei Akne Late Night, der
Hausfrauencomedy die nur aus Versehen auf dem Schmidtschen Sendeplatz
ausgestrahlt wird. Nach einem weitgehend pointenfreien Eröffnungsmonolog,
kündigt Anke Engelke ihre Studiogäste an: Daniel Kübelböck und Benno
Führmann. Schon bei den Einspielern schafft es Frau Engelke – die die
ganze Sendung dreinschaut wie eine ungefickte Discountfriseuse – ihr
Desinteresse und ihre Abscheu vor den ihr zugemuteten Gästen ins Bild zu
setzen.
Und da ihr Ironie und Subtilität fremd sind, serviert sie
ihre "kritischen" Interviewfragen an den harmlosen Selbstdarsteller
Kübelböck mit der Eleganz eines Bulldozers. Selten dürfte sich ein
eingeladener Gast in einer Unterhaltungssendung verabscheuter und
verarschter Gefühlt haben. Zehn Minuten stellt sie im Prinzip immer wieder
dieselbe Frage "Wie kommst du damit klar das dich alle Leute Scheiße
finden?" und man ertappt sich bei dem Wunsch Daniel würde die Frage
einfach zurückgeben.
Schließlich wird Kübelböck unsanft zur Seite
gewiesen um Schauspieler Benno Führmann Platz zumachen, der eigentlich nur
da ist weil er für SHREK 2-Werbung machen will. Warum man jemand der so
bläßlich und uncharismatisch wie Führmann ist, eine Rolle sprechen lässt
die im Original Antonio Banderas gab, verstehen wohl nur
Synchronregisseure die Marie-Luise Marjan für einen adäquaten Ersatz für
Julie Andrews halten – die im englischen die Königin Mutter spricht.
Es
GÄBE also Fragen zu dem Film, die man Führmann stellen könnte, aber Frau
Engelke beschränkt sich darauf ihn langatmig zu seinem Kind zu interviewen
– nicht ohne vorher ihre Unkenntnis noch dadurch zu unterstreichen, das
sie SHREK 2 als Kinderfilm bezeichnet. Nur weil sie selbst in Disneyfilmen
demente Goldfische synchronisiert, sollte sie nicht verallgemeinern und
glauben jedes Animationswerk sei auf das geistige Niveau von Achtjährigen
optimiert.
Führmann darf darlegen, das es für ihn tragisch ist nun
nicht mehr nach Papua-Neuguinea reisen zu können, weil er ein Kind habe.
Wirklich genau die Art von Unterhaltung wünscht man sich um viertel vor 12
nachts. Führmann probiert noch ein, zwei humorvolle Bemerkungen, die aber
völlig versanden – welch Chance für Anke nochmal gegen die eigenen Gäste
zu schießen.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 29, 6, 2004 um 21:42 in MediaBatzBitsThere is no place like home…
Der bunte Riese aus Köln hat verloren. Fünf Jahre zog sich ein Prozess in
dem es darumging, ob es finanzethisch vertretbar sei ein Zusatzgerät
anzubieten, das alle Werbeunterbrechung rausfiltert. Jetzt wurde
entschieden: Es ist erlaubt. Der Werbeblocker wird also kommen.
Diese
technische Innovation, gegen die sich RTL so vehement wehrte und in seiner
Existenz bedroht sah, sollte auf den unschönen namen Fernseh-Fee hören.
Als wenn die Werbung wirklich das Problem wäre.
Zittern
sollten sie und alle anderen Sender allerdings, wenn die Scheißdreckfee
kommt. Dann ist nämlich zappenduster.
I’ll get you my
pretty….!
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 29, 6, 2004 um 17:41 in MediaBatzBits, TagesBatzunbedeutend
Ich stalke, du stalkst, er, sie es..
Wie unbedeutend fühlt man sich heutzutage ohne “Stalker”. Selbst Jeannette Biedermann hat jemanden, der sie auf Schritt und Tritt belauert. Ihren Müll durchsucht, in der Post schnüffelt.
Früher nannte man das Stasi und jeder Bürger hatte das Gefühl vom Staat Aufmerksamkeit zu bekommen.
Otto Schilly, unsere Hoffnungen auf Gleichbehandlungen aller nichtprominenten Bürger liegen ganz bei dir.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 28, 6, 2004 um 12:40 in TagesBatzGarry Poppers u.d. Möse des Schreckens 3
Abfuhr am Gleis 69
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 27, 6, 2004 um 14:36 in Garry PoppersGarry Poppers u.d. Möse des Schreckens 2
Shoppingtour im Sperrbezirk
Garry erwachte schreiend.
Es war dunkel. im Zimmer. Er war… er war… langsam verblassten die Bilder der Nachtmahre vor seinen Augen. Bilder von langen Fingern mit grellrot lackierten Nägeln, die sich unaufhaltsam seine Beine hinaufschoben. Stimmengewirr. Ein Lied kann eine Brücke sein… Jemand neben ihm flüsterte, aber er konnte den Kopf nicht wenden. Nicht sehen wer dort stand.
Die Erinnerung kehrte zurück. Fagrid und er hatten sich im Stundenhotel "Zur kessen Schwester", nahe des Frankfurter Hauptbahnhofes einquartiert.
Erneut klopfte es an der Tür.
»Tanderatei!" Fagrid steckte sein buschiges Haupt zur Tür herein. "Aufgewacht Cherry…!«
»Aber es ist noch dunkel draußen.. ich han kaum ein Auge zugetan…«
Fagrid riß das Rollo nach oben und Sonne flutete den Raum.
»Schnick Schnack. Es ist halb elf durch. Also schmeiß dich in den Fummel! Wir müssen noch shoppen und um fünf geht dein Zug!«
Mit zusammengekniffenen Augen schaute der Junge mißmutig in die tanzenden Staubflocken, die den Mann im Sonnenlicht umspielten. Unwillig stand er auf.
Fagrid musterte ihn.
»Du erinnerst mich sehr an deinen Vater, Cherry…«
Peinlich berührt deckte Garry die Hände vor die Ausbuchtung seines "Sailor-Moon"-Seiden-Schlafanzuges.
»Du weißt ich hasse es, wenn du mich Cherry nennst.« Er schnappte sich seine Brille, die Kontaktlinsenschale, den Kulturbeutel und verschwand im Bad. »Ich heiße Garry!«
»Naja. Genaugenommen ja Gerold.« Fagrid grinste und schüttelte den Kopf, als er hörte wie die Badezimmertür von innen abgeschlossen wurde.
***
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 25, 6, 2004 um 15:32 in Garry PoppersIt’s so sick it’s cute
Eine Station vorm Friedhof der Kuscheltiere
Es gibt ein davor.
Auch Kuscheltiere haben eine verletzliche Seele.
wieder etwas gelernt.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 25, 6, 2004 um 13:30 in TagesBatzGarry Poppers and the clit of terror 1
Chapter 1 : The boy who longed
He was sixteen, going on seventeen when Garry Poppers finally realized the truth. For years he had lived in the closet-sized-room, down in the cellar, but now it was time to come out of that closet. His stuff had been packed. For weeks. Ever since his uncle caught him, while he played with his "wand", watching a fold-out of Orlando Bloom in a teen magazine. So off to a boarding school it was. Garry did not argue much. The disgusted, loathing looks he got from his aunt and uncle made it oh so clear, that this home was his no longer.
He could still hear his Uncles voice: "A fucking faggot! Just like his old man!"
"We can’t keep him, Sermon. He might infect our little Dickie with his disgusting… habits."
Garry just gave them a weary smile. He’d rather let go of his "habits" altogether, before touching that wobbly thing they called son. But it seemed the wrong time, to tell them that Dickie had about as much sexappeal as a carcrash. Garry was tired of fighting. All the talking leading nowhere.
All his life, or at least as long as he remembered, he had that feeling of "not fitting in". His parents died in a household-accident, when he was almost four. Since then, he was forced to stay with his mothers sister and her sharp-as-a-rubberduck husband.
Garry never got along with him. He never liked football, nor any other activities that where considered "proper sport". He only had a vague interest for dodgeball and men’s high diving, but really didn’t cared much about who was winning. His knowledge of cars consisted in the number of wheels they usually had and that there was some opening to put gas in. Driving in circles and calling that a sport, seemed stupid to him.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 24, 6, 2004 um 19:52 in Garry PoppersGarry Poppers u.d. Möse des Schreckens 1
Der Junge der was erlebte
Es sollte bis zu seinem 16.Lebensjahr dauern, ehe Garry Poppers die Wahrheit über seine Bestimmung erfuhr. Jahrelang hatte er in einem schrank-großen Zimmerchen im Keller unter der Treppe gewohnt, doch jetzt war es an der Zeit endlich aus dem Schrank zu kommen.
Die Koffer waren gepackt. Sein Onkel hatte ihn vor zwei Wochen erwischt, als er heimlich im Bett mit seinem Zauberstab spielte und dabei versonnen im "Herr der Ringe"-Klebealbum die Bilder von Legolas liebkoste. Jetzt hieß es ab ins Internat. Garry hatte nicht protestiert. Der Hass und Abscheu der über ihn hinweggespült war, der aus jedem Satz seines Onkels troff, hatten ihm nur klar gemacht, das es hier kein Zuhause mehr gab.
Die Worte klangen ihm noch im Ohr: »Eine dämliche Tunte! Genau wie sein Vater!«
»Wir können ihn nicht hierbehalten, Sermon! Er könnte unseren kleinen Dickie mit seinen abartigen Gelüsten anstecken.«
Garry grinste müde. Ehe er Hand an seinen speckigen Vetter legte, würde er lieber auf Lebenszeit sämtlicher Unzucht abschwören. Doch es schien der falsche Moment zu sein, seinem Onkel und Tante zu sagen, das ihre Leibesfrucht etwa halbsoviel Sexappeal hatte wie ein Verkehrsunfall. Garry war die Streits müde. Die Diskussionen. Sein Leben lang, zumindest solange er zurückdenken konnte, hatte er das Gefühl gehabt nicht "zu passen". Seine Eltern waren bei einem Haushaltsunfall ums Leben gekommen als er kaum vier war. Seither, schlug er sich bei der Schwester seiner Mutter und deren grobklotzigen Ehemann durch.
Garry stand mit ihm von jeher auf Kriegsfuss. Sein Interesse an Fußball und anderen sportlichen Aktivitäten war eher gering. Bestenfalls Völkerball und Herrenturmspringen, vermochtem ihm geringe Aufmerksamkeit zu entlocken. Von Autos wusste Garry nur, das sie vier Räder hatten und das man irgendwo Benzin reinkippte. Damit schnell im Kreis zu fahren und das Sport zu nennen, fand er dämlich.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 24, 6, 2004 um 18:28 in Garry PoppersDer Ball ist dumm…
…und ich kapiere Fussball nicht.
Warum Fußball? Warum nicht Boccia? Golf? Schach? Quidditch? Fliesenlegen? Irgendwas das weniger dämlich ist als dieser Sport. Und bitte erklär mir jemand, warum der Bundeskanzler und der scheidende Bundespräsident sich zu Wort melden, wenn ein Trainerbembel zurücktritt.
“Für die Art und Weise, wie Sie dies verantwortungsvolle Amt ausgefüllt haben, möchte ich Ihnen meine Anerkennung und meinen Respekt aussprechen.”
Schön. Man könnte denken ein talentloser Minister schiede aus dem Amt. Doch es geht immer noch um Leute die gegen Bälle treten.
Einzig Laurenz Meyer nutzt die nicht grade offensichtliche Möglichkeit zum Wadenbeißen, gen politischem Gegner.
“Wer wieder ganz vorne mitspielen will, darf nicht nur an Einzelheiten herumkurieren, sondern muss mutig und entschlossen den Neuanfang wagen.”
Das klingt doch mutmachend.
Demnächst als doch.. Boccia?
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 24, 6, 2004 um 15:27 in TagesBatzSInd wir nicht alle ein wenig Kaballah?
Rosencrantz & Guildenstern are dead
Wahrscheinlich sollte man froh sein nicht schön, reich und berühmt sein zu müssen. Wäre man es, so müsste man nicht nur jeden Tag beim Müllwegbringen und Zeitung holen über reudige Paparazzis steigen, sondern sich auch ständig Gedanken machen, welchem absonderlichen religiösen Kult zu folgen wohl derzeit modern ist.
Madonna hat sich jetzt für Kabballa entschieden, wie uns die Gazetten verraten.
Das ist irgendeine altjüdische mystische Lehre und dank dieser heißt sie jetzt Esther oder wars Karin? Hilde? Elke? Egal. Auf jeden Fall gibts da auch wieder massig Erleuchtung und Glückseeligkeit bis zum Abwinken. Und Jungfrauen, soviele man nur Essen kann. Deswegen müssen die Kinder natürlich auf eine Ballaballa-Schule und der werte Gatte schreibt ein Buch zum Thema.
Und Frau Ciccone, pardon Esther lässt uns wissen, das sie ihr liederliches Leben der Vergangenheit ganz doll bedauert. Vor allem das Möpsezeigen und Fluchen.
Wenn Stars älter werden und die Brüste sacken, erwacht also die Spiritualität. Von der Diät zur Dianetik, vom Body zum Buddhismus… nun regnets auch bei Madonna oben rein. Schade eigentlich, das tut karrieremäßig doch gar nicht Not – außerdem ist die Position der anstrengenden und durchgeknallten Mystik-Lisel doch immer noch durch Nina Hagen besetzt.
Warten wir mal aufs nächste Album, vielleicht legt sich das ja alles wieder.
Gute Nacht Mrs. Kabbala, wo immer Sie sein mögen.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 23, 6, 2004 um 14:24 in TagesBatzLetztes Lichtspiel: Party Monster
Originaltitel: Party Monster
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2003
Regie: Fenton Bailey, Randy Barbato
Darsteller: Macaulay Culkin, Seth Green, Marilyn Manson
Ein Biopic über den Partyveranstalter und Selbstdarsteller Michael Alig und seine Gruppe von Club Kids, die Ende der 80er, Anfang der 90er in den USA für Furore sorgten. Bunt kostümiert, exzessiv Drogen konsumierend und mit dem selbstverständnis ausgestattet "We don’t do – we are!" waren sie für wenige Jahre eine Institution der N.Y.-Eventszene. Heute sitzt Michael Alig im Knast, weil er seinen Drogendealer umgebracht hat. Die Party ist vorbei.
Ach wie schön: Endlich eine Fortsetzung von Richie Rich! Nur das er dieses Mal Michael Alig heisst und ständig im Fummel herum rennt. Statt Claudia Schiffer absolviert diesmal Marilyn Manson einen Gastauftritt und schafft es dabei eine bessere Figur zu machen als "uns’ Claudia".
Und Seth Green darf sich auch in gewagte Kostüme werfen und spielt mal wieder alle anderen an die Wand. Das ist bei Macauly Culkin zwar nicht so schwer, aber immer wieder eine rechte Freude mitanzusehen. Der Fairness halber: Culkin ist die Idealbesetzung einer oberflächlichen, egozentrierten Partyschwuppe die halb so viel Tiefgang hat wie ein Suppenlöffel. Er schafft es mit drei Gesichtsausdrücken durch den Film zu tänzeln und dennoch – es passt zu seiner Rolle.
Wohltuend das die Regisseure kein Drama aus diesem Stoff gemacht haben, das sie darauf verzichten eine feinziselierte psycholgische Ausleuchtung dieser eher dümmlichen Figur Alig vorzunehmen. Ein Pop-Film im besten Sinne, selbstrefentiell wie die ganze Kultur. Es wird fröhlich herumgetuntet, in die Kamera gequatscht, ge"vogued" und letztlich – gemordet. Es bleibt dem Zuschauer überlassen sich eine Meinung über die Figuren zu bilden – es gibt keine aufdringliche Schlußmoral.
Party Monster (Special Edition) bei AMAZON kaufen
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 22, 6, 2004 um 18:24 in CineBatzWas wären wir ohne…
Galileo auf Pro7
Der Hauptbestandteil von Naturlatexhandschuhen ist..? Naturlatex.
Und Haferflocken entstehen dadurch das man Haferkörner nimmt und sie maschinell (!) zu platten Flocken presst. Wow. Jahrelang hatte ich umständliche Bilder im Kopf von schlesischen Billiglohnarbeitern die in schlecht beleuchteten Schneekoppe-Gulags einzelne Haferkörner in Schraubstöcke einspannen oder diese mittels Nudelholzes plattflocken.
Dazwischen im Werbeblock: Die Pedigree-Hundetalkshow mit einfachen aber verblüffenden Tipps: Hunde essen gerne kleines Kraspelzeug aus dem PEZ-Spender für-Tölen. Tipps die ich mir wünschen würde: Hunde kann man prima dadurch erziehen, das man ihnen bei ungewünschten Handlungen kleine Stromstöße versetzt.
Zurück zu Aiman und dem Rätsel woraus wird eigentlich Kaffee gemacht?
Kleine Merkaufgabe für Pro7-Zuschauer: Das Klumpige am Ende der Beine – das sind Füsse! Die riechen manchmal komisch, gehören aber zum Körper dazu.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 21, 6, 2004 um 16:01 in MediaBatzBitsGleich und gleich betrinkt sich gern….
12. Lesbisch-schwules Stadtfest Berlin am 19. / 20. Juni 2004
Wunderbar. Die homosexuelle Emanzipation hat endlich den Punkt erreicht, von dem unsere Vorväter, Gayronten und Alturninge kaum zu träumen wagten.
Unter dem Motto "Gleiche Rechte für Ungleiche" durfte fröhliche Koitusanbahnung mit dem Genuß schlecht gemixter Cocktails kombiniert werden.
Und da diese Sodomitenveranstaltung eine der größten ihrer Art in Europa sein soll, wurde sie diesmal in Erlebnisswelten unterteilt: Sportwelt, Radiowelt, Wortwelt, Filmwelt, Aidswelt" und Politikwelt!
Prosaisch gesprochen standen alle Propagandastände der mehr oder minder etablierten Parteien in einer Reihe. Und man merkte die Community steht dicht zusammen, einander quasi auf den Füssen. Und vom CDU-Stand zum Snackgeschäft mit den gehäuteten Eichhörnchen sind es nur wenige Meter.
Etwas unglücklich vielleicht die Werbepostkärtchen in denen der ebenfalls anderweitig veranlagte "Regierende Bürgermeister" und Schirmherr der Festivität als champagnerschlürfende Partytunte annonciert wurde, die es rasch abzuwählen gelte. Aber andererseits wird man sich gesagt haben: Wer so jung, frech und cool rüberkommt wie die Junge Union, der kann auch nackt im Glashaus sitzen und Steine schmeißen.
Politikwelt, Sportwelt, Radiowelt, Dritte Welt – ach nein, die kommt dann wahrscheinlich erst nach der Veranstaltung um aufzuräumen.
Das homophile Leben als Erlebnispark. "Its a small world after all", merkte man spätestens wenn sich die Massen etwas verteilten und man das komplette Gelände binnen 15 Minuten umrundet hatte.
"Der kleine Patrick kann aus der AIDS-Welt abgeholt werden" – eine schöne Idee, grade in einer Stadt in der Sattellose Ausritte mehr Regel als Ausnahme sind.
Die Sonne lachte, Kinder liefen mit AKTIV / PASSIV-Luftballons herum und Blumen-Atze verkaufte offenkundig homosexuelle Zimmerpflanzen. Und "fürn Zwanni mach ich dir auch noch nen Ficus mit bei!"
Köstlich. Warum das naheliegende Wortspiel vom Fick-us nicht genutzt wurde ist nicht ganz klar, hätte es doch prima zum allgemeinen Niveau der übrigen Bühnendarbietungen gepasst.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 20, 6, 2004 um 18:20 in QueerBatz, TagesBatzWas macht eigentlich… Ulysses?
16. Juni 1904
Okay Okay ich habs immer noch nicht
gelesen. Aber vielleicht wird Chris Columbus ja mal eine Seite-für-Seite
Verfilmung dieses Jahrhundertwerkes abliefern.
Bis dahin müssen wir
weiterhin damit vorlieb nehmen.
und der Trost das man in seiner Ignoranz nicht alleine ist
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 19, 6, 2004 um 19:15 in LiteraBatz, TagesBatzAus dem Telepolisforum zum Thema Filmzensur
Blutgericht in Erfurt
Wie Mark Twain sagte
“Zensur heisst, einem Mann das Steak zu verbieten, weil ein Baby es nicht kauen kann.”
Telepolis
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 19, 6, 2004 um 19:12 in TagesBatzBatz Getwitter
- @ThaFabi ja aber da ist besuch da, das wird auch nicht so relaxt
- zuviel würstchen, kraut und kartoffelbrei machen batz ein kugeliges müdes ding
- @IamNoSuperman Stimmt nicht. Ich wurd nur vorgemerkt für eine evtl. Einladung nach L.A. - is noch nix fix
- unser Drucker sagte gerade: nahe Lebensende. Auf wen bezieht er das? #angst
- @harriexi Neue Frisur hieße ja das du vorher eine hattest...
- Wieder eine Jugenderinnerung weniger. Corey Haim ist tot. http://www.fuenf-filmfreunde.de/2010/03/10/corey-haim-r-i-p/
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