Vor einem Jahr…
Letztes Lichtspiel: Old boy
Der Graf von Monte Hype
Originaltitel: Oldboy
Herstellungsland: Südkorea 2003
Regie: Park Chan-wook
Darsteller: Choi Min-Sik, Yu Ji-Tae, Kang Hye-Jeong, Ji Dae-Han
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 28, 8, 2004 um 20:10 in CineBatzIch bin bestimmt nicht tolerant…
.aber alles hat seine Grenzen.
Das Heterosexuelle mittlerweile aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken sind, daran hat man sich gewöhnt. Es wird zwar bisweilen etwas aufdringlich die sexuelle Orientierung herausgestellt (Sprüche wie "Meine FREUNDIN sagt das auch immer…" oder "Ich war mit meinem Freund gestern im Kino" sind schon penetrant) aber was soll man machen, wir leben im 21. Jhd.
Man wird schwerlich verhindern können, das überall knutschende Hetero-Pärchen herumrennen die ungeniert ihre Reproduktionsprodukte zur Schau stellen. Das ist eben die neue Zeit.
Erlaubt sein sollte aber doch die Frage: Brauchen wir wirklich eine Hetero-Pride-Parade wie sie jetzt in New York stattfindet? Warum muß man seine Umwelt so unverfroren provokant mit der eigenen Sexualität belästigen? Heterosexualität ist etwas das im Schlafzimmer stattfindet und dort bitte auch bleiben sollte. Wenn man Heteros als "ganz normal" ansehen soll, dann bringt es doch nichts wenn sie exzessiv ihre Paarungsvorlieben annoncieren.
my two cents.
Straight is great – by Telepolis
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 27, 8, 2004 um 11:08 in QueerBatz, TagesBatzGarry Poppers u.d. Möse des Schreckens 9
Der talentierte Mr. Gey
»Ihm gehts schon wieder besser. Er muß noch bis morgen auf der Krankenstation bleiben. Is nur ‘ne leichte Gehirnerschütterung.« Hermoaning schaute zwischen Garry und Tom hin und her. Abermals saßen sie im Speisesaal. Der Geruch von Hackbraten und Sauerkraut lag in der Luft.
»Garry wie kann man jemand mit einem Pudding k.o. schlagen…?«
»Ich weiß nicht. Ich hab nur die leichte Creme-« Weiter kam Garry nicht, als Tom wieder zu lachen begann.
»Rape sah aus als wollte er dich-«
»Ich weiß«, Garry rührte düster in seinem Kakao und versenkte Kabakontinente. »Nachsitzen die ganze Woche. Und ich hab Aufräumdienst für den Rest des Halbjahres.Was fürn wunderbarere Start ins Schuljahr. Fuck.«
»Wie war dein Gespräch mit dem Rektor, Tom?« Hermoaning lötete eine kleine Platine zusammen. Sie lötete stets Platinen zusammen wenn sie nervös war. Es half ihr sich zu konzentrieren. Ihr Zimmer daheim war tapeziert mit hunderten kleiner Elektronikspielereien und lustigen LED-Ansteckern.
»Seltsam«, jetzt war es an Tom mürrisch dreinzublicken. »Fumblemore ist irgendwie komisch. Er ist einerseits cool und echt nett. Hat mich zu meiner Familie befragt und ob ich bei der Völkerballauswahl mitmachen will. Er kennt wohl meine Brüder. Aber ich sollte bei dem Gespräch auf seinem Schoß sitzen. Und er hat mir Werthers Echte gegeben.«
»Warst du auch schon da?« Garry schaute Hermoaning an, eine Schokomilchschnauzbart zierte seine Oberlippe.
»Nee, Der alte Alberich führt nur mit ein paar ausgewählten Schülern Gespräche…« Sie lachte. »Garry du siehst aus wie Freddy Mercury.« Moany nahm etwas Platinenreiniger, ein Taschentuch und wischte über Garrys Milchbart.
»Autsch verdammt das brennt…« Er schlug genervt ihre Hand beiseite. Seine Stimmung war nach dem Theater in der Schulküche das erste mal seit er hier war auf einem echten Tiefpunkt.
»Sei nicht son Weichei. Du kannst dir ja gleich von Professor Gey eine Entspannungsmaske machen lassen. Ich hab gehört er vollbringt wahre Wunder mit Tiegeln und Salben.« Moany lächelte zweideutig.
»Spar dir die Sprüche. Nochh zwei Stunden und ich geh am Stock. Und Gey ist eine Tunte vor dem Herrn.«
»Schatz, hast du in letzter Zeit mal in den Spiegel geguckt?« Tom grinste. »Ich hab gleich noch Markenkunde bei Ms. Sixty – zwei Stunden über Sachen Reden die ich mir eh nie leisten kann….«
»Ihr seit echt alle so witzig Leute..« Garry nahm seine Tasse und drückte sie einem vorbeilaufenden Jungen in die Hand. »Hier, bring das für mich zum Abwasch.«
Er packte seine Schulsachen und schlenderte an dem verdatterten Jungen vorbei aus dem Speisezimmer.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 24, 8, 2004 um 10:06 in Garry PoppersLetztes Lichtspiel: Sommersturm
Wish it would rain down…
Originaltitel: Sommersturm
Herstellungsland: Deutschland 2004
Regie: Marco Kreuzpaintner
Darsteller: Robert Stadlober, Kostja Ullmann, Tristano Casanova
"Zusammen wichsen ist okay, aber bei nem kleinen Kuss gibts gleich ein Riesendrama… da soll man sich noch auskennen!" Tobias
Jetzt hat auch Deutschland einen gelungenen mainstreamkompatiblen Film zum Thema Coming Out. Nun gut es hat nur rund 20 Jahre länger gedauert als in den meisten anderen Ländern, bis man kapiert hat, das das Thema Schwulsein nicht immer in freudlosen, uninspirierten Depressionsskizzen a la "Westler", "Coming Out" oder "Die Konsequenz" abgehandelt werden muß.
Von den Erfolgsproduzenten Claussen & Wöbke kommt ein Film der sehr deutlich in Anlehnung an "Crazy" vermarktet wird. Mit dem Film teilt "Sommersturm" nicht nur den Hauptdarsteller Robert Stadlober sondern auch die Thematik des "Coming-of-age".
Die Grundhandlung ist simpel. Der Junge Tobi, Anführer des dörflichen Ruderteams ist in seinen besten Freund Achim verliebt. Dieser hat aber nur Augen für seine Freundin. Als alle zusammen zu einem Ruderturnier fahren und dort unerwarte auf ein Team schwuler Ruderer treffen, beginnt für Tobi eine rasante Selbstfindungsphase.
Beachtlich an dem Film ist nicht die Geschichte, sondern die leichtfüssige Erzählweise. Fast unverschämt offen fängt die Kamera Tobis verklemmtes Begehren ein. Zärtlich und bittersüß die Momente versteckten Anhimmelns. Die Doppeldeutigkeiten freundschaftlichen Körperkontaktes. Was für den überzeugten Hetero Achim lediglich Ausdruck inniger Kumpelhaftigkeit ist, ist für Tobi ein ständiger Balanceakt zwischen Sehnsucht und Zurückweisung.
Wunderbar die Szenen in denen allein Tobis Blicke Bände sprechen. Wenn er kurz davor war Achim zu gestehen das er schwul ist und im letzten Moment einen Rückzieher macht und vorgibt mit einem Mädchen geschlafen zu haben.
Kurz darauf tanzt Achim mit seiner Freundin, Tobi wird von der seinen auf die Tanzfläche gezwungen und knutscht pflichtschuldig mit ihr… den Blick die ganze Zeit auf den unerreichbaren Freund gerichtet.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 21, 8, 2004 um 9:05 in CineBatz, QueerBatzHell is other people
Ohne Worte
Rechteverwalter, der: Mensch der potentielle Kundschaft nicht mit qualitativ hochwertigen Produkten und angemessenen Preisen zum Gütererwerb bewegen will, sondern mittels Beschimpfungen, Unterstellungen, Drangsalierungen und Drohungen auch noch den Gutwilligsten in die Arme von Raubkopierern treibt.
Zur Kenntnisnahme:
“Hellboy”-Signierstunde mit Riesen-Eklat
Der Digital-Movie.de Redaktion liegen Berichte vor, dass offizielle Vertreter von Columbia TriStar Filmverleih am Rande einer Signierstunde anlässlich des Fantasy Film Festivals für einen Eklat von in DVD-Kreisen bisher nicht gesehener und sicherlich auch nie geahnter Form verantwortlich sind. Der Regisseur des Filmes “Hellboy”, Guillermo del Toro, sowie Hauptdarsteller Ron Perlman waren in Berlin erschienen, um ihren Fans eine Freude zu bereiten und Fanmaterial zu signieren. Soweit so gut…
Doch als einige Fans ihre offiziellen, aus den USA oder Hong Kong gekauften, Columbia-DVDs des Filmes signieren lassen wollten, schritten laut uns vorliegenden Aussagen Columbia TriStar Mitarbeiter sowie Sicherheitspersonal ein und konfiszierten DVDs. Richtig gelesen, laut verschiedenen Aussagen von Teilnehmern der Autogrammstunde wurden die DVDs den Fans einfach abgenommen – mit dem Hinweis, dass man ja auch die Polizei einschalten könne. Offenbar war den Mitarbeitern der Columbia TriStar nicht bewusst, dass ihre Kollegen aus dem Home Entertainment-Department den Film bereits vollkommen offiziell in anderen Ländern veröffentlicht hatten. Auch soll es den Hinweis gegeben haben, dass man ja seine Adresse hinterlassen könne und dass nach Prüfung, ob es sich bei den DVDs um Originale oder Raubkopien handle, diese eventuell wieder returniert werden würden.
Erst als sich einige Fans direkt an den Regisseur des Filmes wandten und dieser den Columbia-Offiziellen versicherte, dass die DVDs Originale seien, wurden einige DVDs an Ort und Stelle wieder zurückgegeben.
Ob dies die neue Strategie der Columbia TriStar ist, mit Fans und Kunden umzugehen, wissen wir nicht. Was wir jedoch wissen, ist, dass es selbstverständlich nicht verboten ist, als Privatmann DVDs aus anderen Ländern zu besitzen. Und wir wissen auch, dass es selbstversändlich keine Lösung für des Problem der Parallelimporte ist, diese DVDs einfach auf Autogrammstunden zu konfiszieren. Viel sinnvoller wäre es, die Starttermine soweit zu vereinheitlichen, dass es eben nicht mehr nötig sein müsste, dass überhaupt die Möglichkeit besteht, dass ein halbes Jahr vor dem deutschen Kinostart bereits eine ausländische DVD erhältlich ist.
[UPDATE]: Mittlerweile hat sich auch Regisseur Guillermo del Toro bei einem der Geschädigten gemeldet. Nach Aussage von del Toro wurden die Columbia Mitarbeiter von ihm noch in der selben Nacht angewiesen, die DVDs den Eigentümern zurück zu geben: “I spoke with the Columbia guys that very night and had them return ALL DVD´s by mail the next day. They promised they would do so. I reminded them again the next day and they confirmed they were doing it. I disagree with such procedure and was only too glad to be of help.”
Quelle: DVD-Inside.de (Forum) / Digital-Movie.de (sp)
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 20, 8, 2004 um 10:04 in CineBatz, TagesBatzAngriff der Ledernutten
Saved by kittylitter – not this time…
“My cat’s breath smells like catfood.”
- Ralph Wiggum
Wie sieht es eigentlich aus, wenn in der Sparkasse Graubünden mal so richtig wild gefeiert wird? Einen recht akuraten Eindruck davon vermittelt Halle Berry (aka Schlechtwetter-Woman aus X-Men) in CATWOMAN – in einem Outfit, bei dem man den Eindruck hat, der Kostümdesigner sei einfach ein Wochenende saufen gewesen und hätte am Montag kurz vor Drehbeginn noch eben bei Beate Uhse die Katzenmaske Modell “Brünftige Backwarenfachverkäuferin” mitgenommen.

Wenn man schon jugendfreie Wichsphantasien für 13jr inszeniert, warum dann nicht zumindest mit soviel Stil und Eleganz wie Russ Meyer…?
PS: Was ist eigentlich aus Michelle Pfeiffer geworden? Die könnt zwar nicht wie ein Flummi mit ADS-Syndrom herumspringen, hätte aber sicherlich eine bessere Figur gemacht als Missis B.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 16, 8, 2004 um 10:03 in CineBatz, MediaBatzBits, TagesBatzRückwärts schwimmen
Vuja De

Liegt es am Wetter oder treibt man an manchen Tagen wirklich in Gelatine?
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 15, 8, 2004 um 9:00 in TagesBatzLetztes Lichtspiel: Butterfly Effect
..und täglich grüßt der Schmetterling
Originaltitel: Butterfly Effect, The
Herstellungsland: USA 2003
Regie: Eric Bress, J. Mackye Gruber
Darsteller: Ashton Kutcher, Amy Smart, Kevin Schmidt
Ach wie schön. Ein neuer Eintrag in die Reihe von “Ich reise in die Vergangenheit zurück und verbessere damit die Gegenwart”-Filmen. Das dies in den meisten Fällen nicht hinhaut, hat man ja schon in Stephen Fry’s “Making History” nachlesen dürfen. Dennoch sind die Implikationen und Gedankenspiele die solche Storys mit sich bringen durchaus faszinierend.

In diesem Fall betrifft es das Leben des Mittzwanzigers Evan Treborn, dargestellt von Ashton Kutcher – dem Wes Bentley Look-a-like, das ansonsten eher durch Sachen wie “Hey dude, where is my car” unangenehm aufgestoßen ist. Evan hatte eine etwas verkorkste Kindheit, angefüllt mit Gewaltphantasien, sexuellem Mißbrauch, Rowdietum und Randale – zudem litt er seit dem siebten Lebensjahr an unerklärlichen Blackouts. Zur Behandlung derselben, wird ihm von ärztlicher Seite geraten Tagebuch zu führen um sein Gedächnis zu trainieren.
Als sein Leben zu Collegezeiten eine unerfreuliche Wendung nimmt, findet er heraus das er die Fähigkeit besitzt, durch das Lesen der alten Tagebücher in die Momente die dort beschrieben werden zurückzukehren. Ab diesem Moment beginnt eine Reihe von alternativen Realitätsentwürfen, die eine bunte Mischungs aus Back to the Future 2, 12:01 und Groundhog-Day bilden.
Im Gegensatz zu den o.g. Filmen ist Butterfly Effect jedoch um einiges finsterer.
Jede kleine Veränderung die Evan im Ablauf der Dinge einfügt, lässt seine Realität scheusslicher werden. Das der Film dennoch nicht so moralinsauer, schwergängig und selbstgerecht daherkommt wie der hoffnungslos überschätzte Donnie Darko – dessen religiöse Untertöne mir ziemlich auf die Nerven gingen, zusammen mit seiner “Ich bin tiefsinnig”-Haltung – liegt wohl an den Regisseuren. Dasselbe Gespann zeichnete als Schreiber auch für den überaus unterhaltsamen, temporeichen und schwarzhumorigen Final Destination 2 verantwortlich. Dank ihnen durchzieht den gesamten Film, trotz seiner düsteren Weltsicht eine grimmige Ironische Note. Man schaut nicht depremiert zu, sondern gespannt wie Evan panisch versucht alles richtig zu machen und sich dabei immer tiefer in die Grütze reitet.
Warum dieser unterhaltsame Mainstreamer bei der etablierten Kritik derartig durchgefallen ist – denselben Leuten die Lost in Translation in den Himmel loben – bleibt mir verschlossen. Die Cast ist ausgesprochen gut gewählt, die Kinderdarsteller beweisen einmal mehr, das jugendliche Darsteller nicht automatisch so gesichtsparalysiert agieren müssen wie Harry Potter Daniel Radcliffe und selbst Hauptrolle Ashton Kutcher macht seien Sache recht ordentlich. Die ihm vorgeworfene Knallchargerie entspringt wohl eher dem verständlichen Ekel der Kritik vor seinen früheren Werken, denn der tatsächlichen Leistung in diesem Film.
Butterfly Effect kommt ohne größere Spezialeffektorgien aus, besticht aber dennoch mit einer ansprechenden Kameraführung und hübschen Farbdramaturgie. Von Beginn an strahlt der Film eine ungute Grundstimmung aus, ohne sich in pseudophilosphischem Gehabe zu verlieren. Das er nebenbei noch Klassiker wie Halloween zitiert und sich in seiner verspielten Haltung trotz allem Drama nie 100% ernst nimmt, macht ihn sehr leicht goutierbar und sicherlich auch beim wiederholten Ansehen spassig.
Wenn man dann noch bedenkt, das der Directors-Cut – im Gegensatz zur gemässigten Kino-Version des Films – mit einem überaus schwarzen und unhollywoodesken Ende aufwartet, dann kann man The Butterfly Effect wirklich nur empfehlen.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 9, 8, 2004 um 12:58 in CineBatz, TagesBatzMaulsperre
Schlagt die Girlies tot – konstruktive Gedanken
Irgendwann muß es doch mal genug sein. Kulleraugen und fehlende Kinderstube können doch nicht einziges Kriterium für erfolgreiche TV-Frauen jenseits von Carmen Nebel sein.
Es gab ja die harmlosen Girlies. Die kamen zusammen mit VIVA, hießen Heike Makatsch oder Lorie Stern, wurden kurz verheizt und lernten dann was anständiges oder gingen ins Callcenter.
Dann kam Barbara Schöneberger und führte zu einem Revival der Vokabel "frech". Sie war ganz schön frech, wie sie mit ihren Gästen umging und C- bis F-Promis Möglichkeit zuer Selbstentblößung gab. Und weil sie zudem noch aussah wie der klappbare Innenteil eines bekannten Herrenmagazins, war man gleich doppelt verblüfft das diese Frau ganze Sätze zustande brachte. Schöneberger wurde einmal quer durch die deutsche Fernsehlandschaft gereicht – HH1, WDR, ZDF und hat ihre vorläufige Endlagerstädte bei Pro7 gefunden.
Okay damit war die freche Blondine also etabliertes Element. Das war ja nicht weiter schlimm und bisweilen auch ganz unterhaltsam… leider öffnete es die Türen für Schlimmeres. Namentlich Charlotte Roche. Die war zwar nicht blond, hatte aber auch Kulleraugen und einen großen Charakter. Und sie war auch.. ja genau.. "FRECH". Was soviel heisst wie eingeladene Gäste grundlos anzupöbeln, unangebrachte Fragen zu stellen, oder heraushängen zu lassen, das man sich selbst ja wesentlich interessanter findet, als denjenigen mit dem man redet. Einem Mann der sich derartig geriert würde und wurde (siehe Stefan Raab) vom Gegenüber auch schon mal eins aufs Maul gegeben, dem lustigen Girlie Roche wird dank der Kulleraugen und des großen Charakters solcherlei Unverschämtheit gerne nachgesehen.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 7, 8, 2004 um 14:55 in MediaBatzBits, TagesBatzZur Kenntnis
Cogito ergo fiep!
Aus gegebenem Anlass: Das BatzLOG wird auch in Zukunft der bisher verwendeten Rechtsschreibung treu bleiben. Die Wombats sind der einhelligen Meinung, das sich die vereinte Leserschaft mittlerweile an die bewährte Mischung aus improvisierter Interpunktion, auflockernden Buchstabendrehern, Typos und doppelten Initialen gewöhnt hat.
Uns erreichte jedoch eine Meldung des U.N.S. (Union of North-Atlantic Seacreatures) in denen die Delphine sich erfreut zeigten, über den Rückerhalt ihres PH.
Eine Stellungnahme des WTuS (Weltverband Teer- und Straßenbeläge) zum Thema Asphalt steht noch aus.
Wer ist eigentlich dieser Otto Graf I. von dem man jüngst so viel hört?
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 6, 8, 2004 um 16:56 in TagesBatzLetztes Lichtspiel: I, Robot
I’m sorry Will, I can’t do that
Originaltitel: I, Robot
Herstellungsland: USA 2004
Regie: Alex Proyas
Darsteller: Will Smith, Bridget Moynahan, Alan Tudyk, James Cromwell
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 6, 8, 2004 um 11:54 in CineBatz, TagesBatzGarry Poppers u.d. Möse des Schreckens 8
Die Kunst zu Kochen
»Ihhgitt.« Garry klappte den Deckel des Kartons wieder zu. Der Geruch nahm ihm den Atem.
Er stand mit Tom in seinem Zimmer vor dem Kleiderschrank, in den er beim Einzug den Inhalt seiner Koffer achtlos hineingeschüttet hatte.
»Wie soll ich das nur Fagrid erklären?«
»Sag ihm doch Debille hat sich draufgesetzt.« Tom grinste bösartig.
»Mhm.. ich sag einfach er ist weggelaufen.«
»Debille? Wieso sollte er weg-«
»Der Pudel! Ich sag einfach… ich hab ihn mit einem Telegramm nach Oer-Erkenschwiek geschickt.«
»Die Pudel bringen die Briefe aber nur bis zur Poststelle…«
»Tom auf wessen Seite stehst du eigentlich? Himmel nochmal!«
»Schimpf doch ned gleich wieder.« Tom sah Garry kleinlaut an. »Was machst du mit dem…. Rest?« Er beäugte den halb zerdrückten Karton.
»Ich kümmer mich drum.« Garry schulterte seinen Rucksack mit Schulbüchern. »Ich muß los. Sonst komm ich zu spät zum Kochen und Schminken.«
»Viel Spaß mit Professor Rape…«
»Kommst du nicht mit?«
»Ich muß zum Direx. Er lässt jeden Schüler zu einem Kennenlerngespräch kommen…« Tom sah unwohl drein.
»Tja dann.« Garry klopfte ihm auf die Schulter. »Bis nachher… und mach nichts, das du nicht auch mit mir machen würdest…«
Garry war schon durch die Tür, als ein Buch über »Voguing-Techniken» dort einschlug, wo Sekunden vorher sein Kopf gewesen war.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 3, 8, 2004 um 12:52 in Garry Poppers, TagesBatzLetztes Lichtspiel: Cabin Fever
Ebola der Lenz ist da…
Originaltitel: Cabin Fever
Herstellungsland: USA 2002
Regie: Eli RothDarsteller: Jordan Ladd, Rider Strong, James DeBello
Eine Gruppe jugendlicher Kleindarsteller fährt in den Hinterwald, wo die Hinterwäldler leben. In einer gemieteten Waldhütte klopft abends ein Verseuchter Blutspucker an der Tür und fragt ob er sich ne Tasse Salz ausborgen kann. Die Kleindarsteller wollen aber kein Salz abgeben, zünden ihn an und lassen ihn brennend in den Wald rennen. Er plumpst leider in deren Trinkwasserbehälter und ratzfatz verwandeln sich die Kleindarsteller nacheinander auch in verseuchte Blutspucker. Das ist zwar tragisch aber auch ein wenig langweilig und mangels spannungsfördernder Bedrohungsmomente müssen letztlich noch ein tollwütiger Mopsmischling und eine Horde Hinterwäldler aus dem Hinterhalt anrücken. Am Ende sind alle tot und man wünscht sich Dustin Hoffmann in Outbreak zurück.
Ein uninspirierter Evil-Dead meets Ebola Verschnitt, der nicht halb so unheimlich ist wie ein Spaziergang im hellen Sonnenschein. Es dauert ewig bis der Schinken mal in die Pötte kommt, die unheimliche Atmo des Vorspanns wird eigentlich im ganzen Film nicht mehr erreicht. Was Peter Jackson an diesem Film so begeistert hat, das er ihn bei den Dreharbeiten zu LotR dreimal für alle screenen ließ, erschließt sich mir nicht. Eher schon warum David Lynch seinen Executive Producer Credit für den Scheiß zurückzog. Der Film ist lahm, unglaublich lahm und er hat keinerlei Bedrohung die Spannung erzeugen würde. Ein tödlicher Virus ist sicher fies – aber er eignet sich nicht grade gut um unheimliche Atmosphäre zu kreiren. Das scheint auch der Regisseur gemerkt zu haben, der gegen Ende noch einen tollwütigen Hund und einige Hillybillys als Bedrohung auffährt. Selbst der schwarze Humor wirkt unpassend und schlecht getimed. Davon das im Film kaum Gore zu sehen ist mal ganz zu schweigen…
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 2, 8, 2004 um 13:51 in CineBatzBatz Getwitter
- @Schuby4ever träum weiter hasi ;)
- Kann man "Liebe in Zeiten der Cholera" gucken ohne zu lachen? Bitte, das kann unmöglich ernst gemeint sein.
- wenn thilo #sarazin faschist ist, ist die ARD Leni Riefenstahl
- Broken Comedy. Fehlt da nicht ein c vor dem k?
- Dafür das deutschland zu wenig kinder hat gibt es deutlich zu viele junge mütter mit kinderwagen im öpnv
- die atommüllindustrie sollte sich entsorgungstechnisch ein beispiel an berlin nehmen: stellt den castor an die strasse "zum mitnehmen".
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