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	<title>Kommentare zu: Letztes Lichtspiel: Cabin Fever</title>
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	<description>Wombatz Weblog - Täglich etwas Salz</description>
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		<title>Von: BatzLog - Noch etwas Salz? &#187; Letztes Lichtspiel: Hostel</title>
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		<dc:creator>BatzLog - Noch etwas Salz? &#187; Letztes Lichtspiel: Hostel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2006 01:41:04 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Da ist er also, Eli Roths hei&#223;erwarteter zweiter Film nach Cabin Fever . Gut ich gebe zu, ich hab den Film nicht so hei&#223; erwartet, fand ich schon Roths Erstling ma&#223;los &#252;bersch&#228;tzt und letztlich ziemlich &#246;de. Sein neues Werk, f&#252;r welches diesmal Tarantino seinen Namen als &quot;presenter&quot; hergibt, reiht sich prima ein in die Reihe von vorhersehbaren Terrorfilmen, die detailverliebt aber letztlich vorherhsehbar die Lust am voyeristischen Folterfilm bedienen ohne dabei wirklich was originelles oder spannendes zu erz&#228;hlen. Der Film kokettiert streckenweise damit wie &quot;hart und dreckig&quot; er doch gemacht ist, aber im Endeffekt fehlen ihm die Eier um wirklich zu schockieren. Vielleicht lockt die abgedroschene Story um eine weitere &quot;seltsame kleine Stadt in der etwas nicht stimmt&quot;, ja noch die Generation Pokemon hinter dem&#160; H&#252;gel der blutigen Augen hervor, jeder Zuschauer dessen Seherfahrung weiter als zehn Jahre zur&#252;ckreicht, kann sie eigentlich nur ein herzhaftes G&#228;hnen entlocken. Die Pr&#228;misse das reiche Leute f&#252;r Geld andere Foltern und t&#246;ten d&#252;rfen ist seit Graf Zarof und seinem &quot;most dangerous game&quot; hinl&#228;nglich bekannt und wurde schon h&#228;ufig besser und unterhaltsamer umgesetzt. Allerdings auch schon &#228;hnlich fade, wie zuletzt in &quot;Three blind mice&quot;, der im Gegensatz zu Hostel noch eine um einiges wirrere Story hat. Roth verl&#228;sst sich zusehr auf seine Klischees. Die drei Backpacker wirken wie aus einer Teenie-Klamotte entsprungen, notgeile Dumpfhobel die beim Anblick einer Tussi mit gro&#223;em Charakter sofort den Verstand verlieren. Nat&#252;rlich ist alles in der Slovakai au&#223;er den Frauen, prottenh&#228;sslich, sind s&#228;mtliche Einwohner zwilichtige Halsabschneider, lauern an allen Ecken Kinderbanden die einen ausrauben (und &#252;berdeutlich plump als Plotelement &quot;das sp&#228;ter mal wichtig wird&quot; durchtelegraphiert werden). Die Fremdenverkerhsbeh&#246;rde der Slovakai d&#252;rfte Eli Roth wohl die Pest an den Hals w&#252;nschen, zeigt er doch jedes sudelige Klischee, das Amerikaner &#252;ber Osteuropa im Kopf haben.&#160; Nur dort im rechtsfreien Raum kann unges&#252;hnt gemordet und gefoltert werden. Naja dort und in amerikanischen Kriegsgefangenenlagern. Die Figuren bleiben weitgehend blass. Das der Film, der damit beworben wurde, das drei Backapcker auf eine solche Folterklinik sto&#223;en, diese Tatsache in der Filmhandlung als gro&#223;e Enth&#252;llung behandelt wirkt schon etwas l&#228;cherlich. Insgesamt hatte ich best&#228;ndig das Gef&#252;hl, das sich der Film zu wichtig nimmt. Man meint beinah Eli Roth bei den Folterszenen dasitzen zu sehen und sich selbst auf die Schulter klopfen, wie hart, gewagt und grindhousem&#228;ssig er das ganze doch dreht. Im Endeffekt sind die Szenen zwar hinreichend blutig und mit liebevollem Sadismus ausgef&#252;hrt, jedoch nichts was wirklich neu oder noch nie dagewesen w&#228;re. Als Hommage an die Exploitation-Horrorstreifen von fr&#252;her ist der FIlm einfach zu ernsthaft, als eigenst&#228;ndiges Werk zu vorhersehbar. Als Thriller ist er einfach nicht spannend genug. Als Reflektion &#252;ber die Natur des Menschen und den Reiz der Gewalt, ist er einfach zu platt und simplizistisch. Wenn unser Held am Ende den M&#246;rder seines Freundes hinrichtet, hat das wenig von Auseinanderetzung und mehr von Schauwerten. Ein Mann sieht rot und zeigt dem sadistischen Gesch&#228;ftsmann was ne Harke ist. Urspr&#252;nglich war wohl geplant den Helden dem Gesch&#228;ftsmann folgen und dann dessen Tochter umbringen zu lassen, aber das war den Machern dann wohl doch zu schwarz. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Da ist er also, Eli Roths hei&szlig;erwarteter zweiter Film nach Cabin Fever . Gut ich gebe zu, ich hab den Film nicht so hei&szlig; erwartet, fand ich schon Roths Erstling ma&szlig;los &uuml;bersch&auml;tzt und letztlich ziemlich &ouml;de. Sein neues Werk, f&uuml;r welches diesmal Tarantino seinen Namen als &quot;presenter&quot; hergibt, reiht sich prima ein in die Reihe von vorhersehbaren Terrorfilmen, die detailverliebt aber letztlich vorherhsehbar die Lust am voyeristischen Folterfilm bedienen ohne dabei wirklich was originelles oder spannendes zu erz&auml;hlen. Der Film kokettiert streckenweise damit wie &quot;hart und dreckig&quot; er doch gemacht ist, aber im Endeffekt fehlen ihm die Eier um wirklich zu schockieren. Vielleicht lockt die abgedroschene Story um eine weitere &quot;seltsame kleine Stadt in der etwas nicht stimmt&quot;, ja noch die Generation Pokemon hinter dem&nbsp; H&uuml;gel der blutigen Augen hervor, jeder Zuschauer dessen Seherfahrung weiter als zehn Jahre zur&uuml;ckreicht, kann sie eigentlich nur ein herzhaftes G&auml;hnen entlocken. Die Pr&auml;misse das reiche Leute f&uuml;r Geld andere Foltern und t&ouml;ten d&uuml;rfen ist seit Graf Zarof und seinem &quot;most dangerous game&quot; hinl&auml;nglich bekannt und wurde schon h&auml;ufig besser und unterhaltsamer umgesetzt. Allerdings auch schon &auml;hnlich fade, wie zuletzt in &quot;Three blind mice&quot;, der im Gegensatz zu Hostel noch eine um einiges wirrere Story hat. Roth verl&auml;sst sich zusehr auf seine Klischees. Die drei Backpacker wirken wie aus einer Teenie-Klamotte entsprungen, notgeile Dumpfhobel die beim Anblick einer Tussi mit gro&szlig;em Charakter sofort den Verstand verlieren. Nat&uuml;rlich ist alles in der Slovakai au&szlig;er den Frauen, prottenh&auml;sslich, sind s&auml;mtliche Einwohner zwilichtige Halsabschneider, lauern an allen Ecken Kinderbanden die einen ausrauben (und &uuml;berdeutlich plump als Plotelement &quot;das sp&auml;ter mal wichtig wird&quot; durchtelegraphiert werden). Die Fremdenverkerhsbeh&ouml;rde der Slovakai d&uuml;rfte Eli Roth wohl die Pest an den Hals w&uuml;nschen, zeigt er doch jedes sudelige Klischee, das Amerikaner &uuml;ber Osteuropa im Kopf haben.&nbsp; Nur dort im rechtsfreien Raum kann unges&uuml;hnt gemordet und gefoltert werden. Naja dort und in amerikanischen Kriegsgefangenenlagern. Die Figuren bleiben weitgehend blass. Das der Film, der damit beworben wurde, das drei Backapcker auf eine solche Folterklinik sto&szlig;en, diese Tatsache in der Filmhandlung als gro&szlig;e Enth&uuml;llung behandelt wirkt schon etwas l&auml;cherlich. Insgesamt hatte ich best&auml;ndig das Gef&uuml;hl, das sich der Film zu wichtig nimmt. Man meint beinah Eli Roth bei den Folterszenen dasitzen zu sehen und sich selbst auf die Schulter klopfen, wie hart, gewagt und grindhousem&auml;ssig er das ganze doch dreht. Im Endeffekt sind die Szenen zwar hinreichend blutig und mit liebevollem Sadismus ausgef&uuml;hrt, jedoch nichts was wirklich neu oder noch nie dagewesen w&auml;re. Als Hommage an die Exploitation-Horrorstreifen von fr&uuml;her ist der FIlm einfach zu ernsthaft, als eigenst&auml;ndiges Werk zu vorhersehbar. Als Thriller ist er einfach nicht spannend genug. Als Reflektion &uuml;ber die Natur des Menschen und den Reiz der Gewalt, ist er einfach zu platt und simplizistisch. Wenn unser Held am Ende den M&ouml;rder seines Freundes hinrichtet, hat das wenig von Auseinanderetzung und mehr von Schauwerten. Ein Mann sieht rot und zeigt dem sadistischen Gesch&auml;ftsmann was ne Harke ist. Urspr&uuml;nglich war wohl geplant den Helden dem Gesch&auml;ftsmann folgen und dann dessen Tochter umbringen zu lassen, aber das war den Machern dann wohl doch zu schwarz. [...]</p>
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