Vor einem Jahr…

Bastzcast


Fünf Filmfreunde


Mein Herz für Kino - moviepilot

 
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The WeatherPixie

Calli-Graphie

Diesmal wurde die Tagesaufgabe nach nur einem Tag schon gelöst. Respekt! Hier die erste Variante, aus den u.g. Suchergebnissen die zu meiner Website führten einen Zusammenhängenden Text zu gestalten:

Begegnung mit Callmund

Callmund ging die Hochkirschstrasse hinab in Richtung U-Bahnhof Yorckstraße. Er hatte es eilig, denn um zwölf Uhr fuhr sein Zug vom Hauptbahnhof, der ihn nach Köln bringen sollte.

Gerade noch rechtzeitig erreichte er den Bahnhof. Der Schaffner pfiff bereits zur Abfahrt, als Callmund sich etwas ungelenk in den Zug stürzte, wobei er frontal mit einer zierlichen Frau kollidierte.
„Sie Trottel! Können Sie denn nicht aufpassen?“ „Blöde Schnepfe! Können Sie denn nicht zur Seite gehen? Sie sahen doch, dass sie im Weg standen.“, erwiderte Callmund etwas schroff.
„Wissen Sie denn nicht wer ich bin? Winnie, bekannte Schauspielerin!“ Callmund grinste und antwortete: „Ja klar! Und ich bin ein witziger Hai, der demnächst eine Castingshow für kleine Fische moderiert. Soweit ich weiß war Winnie Puh ein Bär!“ Winnie war wütend und hatte Mühe ihre Tränen zu verstecken. Wie konnte er sie nur so gemein behandeln? Sie war verwirrt, denn trotz allem fand sie diesen ungehobelten Klotz attraktiv.
Sie drehte sich provokant auf ihrem Absatz um und ging auf ihren Platz. Noch immer war sie verwirrt und ließ die Szene Revue passieren, als ihr Blick auf die Zeitung ihres Gegenübers fiel. Sie sah ein Bild und die Worte: Hire or Fire John de Mol Gründe fürs aus… Sie hatte von dieser Sendung gehört, doch hatte sie für dieses neue Format keinerlei Interesse. Dies sollte sich abrupt ändern, denn das Bild, das ihr Interesse geweckt hatte, zeigte Callmund.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 29, 10, 2004 um 16:27 in SuchBatz, TagesBatz
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Garry Poppers u.d. Möse des Schreckens 16

Briefgeheimnis

»Was zum Teufel ist das!?«
»Feigencremecaramel auf Salbeiblättern«
Professor Rape schaute den gelblichen Klecks auf Garrys Teller, der mit zwei Pistazien und einigen Salbeiblätter umkränzt war, missbilligend an.
»Poppers. Ich habe Sachen überfahren die appetitlicher Aussahen als dieses Zeug da. Ich habe im Krieg Dinge gesehen, die sahen weniger abstossend aus als diese Kreation!«
»Sie waren im Krieg, Sir?« fragte Garry kleinlaut.
»Im ersten…. Golfkrieg. Ich war dabei.« Für eine Sekunde nahm Rapes Gesicht einen verklärten Ausdruck an. Garry glaubte Musik zu hören und das ferne Geräusch von Helikoptern und Schüssen. »Truppenverpflegung… man nannte uns das Vier-Sterne-Regiment. Es ist erstaunlich, was man aus einem toten Kamel alles zaubern kann, wenn man nur genug Rosmarin dabei hat. Aber das geht dich wohl nichts an, Herr Poppers. Bei deinen Talenten, dürftest du nichtmal in der Mensa einer Hauptschule kochen.« Die Musik brach ab. In der Luft hing ein leichter Kerosingeruch. Rape stupste die widerspenstige Masse auf dem Teller vorsichtig an. Sie zischte leise und sackte zusammen.
»Sehr luftig, wie ich sehe. Du weisst was das bedeutet. Du darfst den Aufräumdienst übernehmen.« Der Mann grinste Garry herablassend an.
»Aber Sir… Es ist nichtmal explodiert.. Ich hab sogar probiert ich glaube es ist.. ungefährlich…«
»Ungefährlich? Ungefährlich? Poppers… vielleicht ist dort wo du herkommst die reine Ungefährlichkeit eines Essens schon Anzeichen von Haute Cuisine«, Rape musterte ihn abfällig. »Dein Vater war ja bekannt dafür das ihn schon ein Happy Meal happy machte…«
»Lassen Sie meinen Vater aus dem Spiel…«
»..und ich erinnere mich noch mit Grauen an das gemeinsame Abendessen zum 30. Geburtstag deiner Mutter. Lili hat diese arme Gans förmlich eingeäschert… Ihr Händchen fürs Kochen hast du anscheind geerbt.«
»Was wissen Sie schon von meiner Mutter!«
»Mehr als du denkst, Poppers. Genaugenommen wußte doch jeder in der Szene mehr von Lilli als ihm lieb war. « Rape beobachtete genüßlich die Wirkung seiner Worte. »Es gibt Fotos die würde man nicht ins Familienalbum kleben wollen… aber wenn du etwas suchst, findest du sie viellleicht auf einschlägigen Internetseiten… oder in gewissen Magazinen.«
»Nicht.« Hermoaning war unbemerkt hinter Garry getreten und presste die Hand in der er ein Garniermesser umklammert hielt auf die Arbeitsplatte zurück. »Er will dich provozieren. Lass ihn einfach reden.«
»Hör besser auf deine kleine Freundin. Ich erwarte das bis 17 Uhr hier alles aufgeräumt ist, das ich abschließen kann.« Rape drehte sich um und marschierte an den übrigen Schülern vorbei zu seinem Pult. Eine Sternfrucht erwischte ihn halb an der Schläfe und zerplatze am Flip-Chart mit dem Rezept des Tages.
»Ups«, Hermoaning schaute Rape unschuldig an. »Entschuldigen Sie. Sie wissen ja wie ungeschickt kleine Freundinnen sind. Ich wollte sie eigentlich in den Biomülleimer an der Tür werfen.«
Rape wischte sich Fruchtschleim vom Ohr und starrte das Mädchen kalt an.
»Poppers. Du hast grade Unterstützung beim Aufräumen bekommen. Zusammen seit ihr sicher viel schneller fertig.«
Er schnappte seinen Gewürzkoffer und verließ den Raum.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 27, 10, 2004 um 19:25 in Garry Poppers
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Ich bin ein Batz, gebt mir ein’ aus!

Das kleine Standgericht am Rande der Stadt

Irgendwie
erwarte ich bei jedem Schwenk durch das Big-Boss-Loft, den in Karbonit
eingefrorenen Han Solo in einer Ecke stehen zu sehen. Dazu die dröhende
Stimme von Callmund the Hutt "Boh kam babwa bodo, boshuda!".
Aber
leider befindet man sich nicht in er
Special-Gesindel-Directors-Cut-Fassung von "Return of the Jedi", sondern
im RTL-Remake des nach einer Folge abgesägten Pro7-Infernos "Hire or Fire"
– seinerseits ein Remake des US-Erfolgs "The Apprentice". Die Optik ist
etwas edler als bei den Münchnern und statt des schmierigen Käsemoguls
John de Saster werden die neuen Yuppienachgeburten diesmal von Reiner
Callmund abgefrühstückt. Einem wohlbeleibten Herren der früher mal
irgendwas mit Fussbällen gemacht hat. Wahrscheinlich hat er sie gegessen.
Wie
das hässlichste Stehaufmännchen Kölns, hangelt sich der "Big Boss" von
einer schlecht abgelesenen Moderation zur nächsten. Er wirkt halb so
spontan wie Cherno Jobatey auf Ritalin und fuchelt derart ungelenkt mit
den oberen Extremitäten, das Personen die auf armeslänge stehen, durchaus
ernsthafte Verletzungen riskieren.
Um zu zeigen, das es sich hier um
zukünftige Lenker der freien Welt handelt, die drum spielen an Rainer
ihm sein Sparstrumpf
zu kommen, gehts gleich mal nach Frankfurt. Das
macht zwar keinen Sinn, aber sieht immerhin mächtig wichtig aus. Und der
damit verbundene Wortwitz der ersten Aufgabe haut einem dann vor Lachen
auch fast das Zwerchfell in Fetzen: Die Kandidaten müssen Frankfurter
verkaufen. Die Würstchen. Das passiert also mit Gags die selbst für "7
Tage – 7 Klötze" zu doof sind. Wunderbar. Und dann darf man 20 Minuten den
Kandidaten bei purzligen Verkaufsspielchen vom Typ Kindergeburtstag in der
Klippschule bewundern. Hochunterhaltsam, wie da Frauen gegen die Männer
Dünschiss im eigenen Darm versemmeln. Und am Ende geht wieder der
Plumpssack rum. Rainer faltet die Wurstbembel mal ordentlich zusammen und
zeigt dem akademischen Pöbel, was der typische RTL-Zuschauer schon die
ganze Zeit dachte: Quatsch nid son jeschwollenet Zeuch, du blöde
Anzugratte!

Wenn diese Sendung einen Reiz hat, dann wohl den, das
Karl Blöd daheim auch mal sehen darf, das es einem gar nix nützt, wenn man
studiert hat oder lesen und schreiben kann. Denn Plumpsack the Hutt kann dat
jar nisch ab, wenn da klug dahergequatscht wird
. Eben, wenn man selbst
einen Sprachsatz im Bereich 800 Worte besitzt, dann tut es gut zu sehen
das die Studierten mal gezeigt kriegen, wo der Hammer hängt. Das die
Wirtschaftsspezies in spe, in etwa genauso unsympathisch sind wie der
kugelige Chefdarsteller und tatsächlich jeden Menge Gedöns reden, macht
die Sache da nur bedingt besser.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 26, 10, 2004 um 17:24 in MediaBatzBits, TagesBatz
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Tauben enthaupten im Park

Vor knapp 12 Tagen hatte ich eine Tagesaufgabe
gestellt und schon heut erreicht das BatzLog die erste Lösung: Es sollte
aus den damals gelisteteten Suchanfragen die auf diese Seite führten ein
Text gebastelt werden.
Verwendet werden musste: audispray,
Taubenring, sarah kuttner sehen und wichsen , das leben ist eines der
schwierigsten schopenhauer, Enthauptungsvideo, Lieselotte Pulver, Browser
Phasen Schwachsinn, sie wurde breitbeinig auf den bock gebunden, behaarter
mann, Leichte Oberflächen Kratzer aber nicht hoerbar, die Frau umschlang
den jungen Mann

Die Auflösung möchte ich natürlich den
BatzLOG-Lesern nicht vorenthalten:



Lieber Batze,

Heute muss ich Dir unbedingt schreiben und
erzählen, was die letzten Tage geschehen ist:

Am Montag habe
ich es endlich wahr gemacht und bin in den Taubenring e.V. eingetreten.
Ich weiß, Du denkst: ‘Was für ein Schwachsinn!’ Du als Kosmopolit kannst
diesen Schritt nicht nachvollziehen, sind Tauben für dich doch nur
dreckige Mistviecher, die wie Ratten durch die Lüfte segeln, stets und
ständig auf der Suche nach Abfall. Doch schon Schopenhauer sagte: das
Leben ist eines der schwierigsten, Tauben sind der beste Beweis dafür.
Und sei Dir dessen gewiss: Diese Entscheidung ist wohldurchdacht! Ich
weiß auch, dass ich das jedesmal sage (weißt du noch, wie ich mit einem
mal auf die Idee kam, Schnecken über die Straße zu tragen oder Klavier
zu spielen?) Nein, diesmal ist es was Ernstes; es ist keine dieser
Phasen in meinem Leben – es ist etwas Dauerhaftes! Ich will mich für den
Rest meines Lebens den Tauben widmen. Du wirst sagen, ich sei verrückt,
drum will ich kurz erklären, wie ich zu dieser Entscheidung gekommen bin:

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 26, 10, 2004 um 14:22 in SuchBatz, TagesBatz
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VerHörMethoden 2

RuckZuckIsDieFresseDick

Wieder mal nicht richtig zugehört und während des Fernsehens nebenher gekocht und einen Marienkäfer zur Tür geleitet (Müsste der nicht längst Winterschlaf halten? Machen Marienkäfer Winterschlaf?).
Verdammte Unaufmerksamkeit. Das Alter eben, Multitasking war gestern, heute ist man froh, wenn man gleichzeitig vorwärtsgehen und Kaugummie kauen kann.

Aber mal im Ernst: Der neue Pro7-Flop in spe, eine weitere aus Hackfresse mach Fresshacke-Show heisst nicht wirklich "The Swine" oder?

Soviel Selbstironie wäre dann doch überraschend.

Schön wäre ja mal, den großen dicken peinlichen Verlobten in der Schönheitsshow umbauen zu lassen, bis er zur Bachelorette passt. Groß, dünn und nix im Hirn ist heute doch chirurgisch machbar, nicht?

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 25, 10, 2004 um 16:16 in MediaBatzBits, TagesBatz
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OUTistisch – Wombats Wäscheliste 2

…da ist jemand an der Tür…



Also ich könnte auch ohne…


  1. Die IN & OUT-Liste des ZDF-Videotextes auf Seite 599 – Heisse Trendtipps für Gehirntote
  2. Frauen mit Vogelnester-Frisuren die bei Alexander-Kluge über das Geschlecht von Galaxien reden
  3. Werbung von Kabel Deutschland, in der mein Fernseher meine Stereoanlage ficken will
  4. Rainer Callmund in Big Boss – Disch ess isch auch noch!
  5. Mich kennt keine Sau, gebt mich ins Heim!
  6. Chats die mit “Na du!” beginnen
  7. Nachrichten über umgefallene Schulbusse in Scheissegal
  8. Filme die mit Kritiken aus der “Für Sie”, “Brigitte”, “TV NEU” oder “Amica” beworben werden
  9. Strassenumfragen zu aktuellen Themen – Niemand dort hat etwas Interessantes zu sagen
  10. Sommer-, Winter-, Herbst- oder Kumquat-Haselnuss-Wuppis bei Kamps


Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 24, 10, 2004 um 15:15 in TagesBatz
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Letztes Lichtspiel: Spaced

" ‘ello Brian…"

Originaltitel: Spaced
Herstellungsland: Großbritannien 1990
Regie: Edgar Wright
Darsteller: Simon Pegg, Jessica Stevenson, Julia Deakin, Mark Heap, Katy Carmichael, Nick Frost

Okay es ist kein Lichtspiel. Es ist eine Fernsehserie. Zwei Staffeln. 14 Folgen. Britische Serien sind kurz und werden selten erfolgreich in Deutschland. Ob Absolutely Fabulous, Black Adder, Cracker, The League of Gentleman oder Queer as Folk – meist reicht es, wenn überhaupt nur für die osbkuren Mitternachtssendeplätze oder unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf arte und 3sat.
Spaced ist zwar nach Deutschland verkauft, ob die Serie aber hier ihr Publikum finden wird ist fraglich, ein Sendetermin noch offen.

Skip to th end

Erzählt wird die Geschichte von Tim und Daisy, zwei Twentysomethings aus London, die nachdem sie einzeln einige Zeit verzweifelt eine Wohnung gesucht haben, aus der Not heraus zusammenziehen. Die skurrile, immer leicht alkoholisierte Vermieterin Marsha (großartig: Julia Deakin) hat in ihrer Anzeige deutlich gemacht, das sie ausschließlich an Pärchen vermietet. Fortan firmieren die beiden offiziell als Paar, inoffiziell sind sie nur gute Freunde. Tim ist erfolgloser Comic-Zeichner, der sich mit einem Job in einem Comidladen über Wasser hält, Daisy eine Schriftstellerin mit chronischer Schreibblockade. Beide sind ständig pleite. Zum weiteren Figurenkosmos gehören Daisys beste Freundin Twist – eine auf den ersten Blick etwas dümmlich wirkende Partytrulla, Tims bester Freund Mike – ein waffenvernarrter Freizeitsoldat, sowie der bizarre Nachbar Brian – ein Künstler, der sich in der Visualisierung negativer Emotionen verliert.

Spaced hat eine durchgängige Handlung, die Episoden bauen aufeinander auf, auch wenn jede Folge eine abgeschlossene A-Geschichte erzählt. Doch wichtiger als die Story der einzelnen Episoden ist das vermittelte Grundgefühl. Die Figuren befinden sich in einem Schwebezustand zwischen einer Welt die von ihnen erwartet erwachsen zu sein und dem eigenen Empfinden eigentlich noch viel zu jung zu sein, um irgendwie "seriös" zu werden. Es geht nicht darum, ob sich Tim und Daisy am Ende bekommen – auch wenn dieses typische Serienmotiv Teil der Geschichte ist. Es geht darum erwachsen zu werden – oder besser gesagt darum, was Menschen alles tun um zu vermeiden erwachsen zu werden, weil sie befürchten das der Schritt in die Seriösität ihnen die Essenz des Lebens nehmen könnte.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 23, 10, 2004 um 12:13 in CineBatz, MediaBatzBits, TagesBatz
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Resident Hitler

Wie man zwei mässig gelungene, aber dennoch hochprofitable Bernd Eichinger Produktionen miteinander vergleichen kann, beweist in der ZEIT der emigrierte Brillenträger Wim Wenders, zuletzt durch eine etwas angestrengte Dokumentation über die etwas angestrengte Band BAP aufgefallen.

"In Resident Evil geschieht das Richtige: Da wird den Zombies am Ende der große Manipulator zum Fraß vorgeworfen. Hier wird zumindest die Geschichte bedient. Nicht die mit einem großen »G«, aber die des Kintopps.

Der Untergang bedient weder das große noch das kleine »G«. Der Film hat von allem keine Meinung, vor allem nicht vom Faschismus oder von Hitler. Er überlässt den Zuschauern die Haltung, die er selbst nicht hat oder höchstens vortäuscht. Das Machwerk Resident Evil lässt den Faschismus am Ende als latente Gefahr weiterleben, mit dem Unbehagen nämlich, dass das »Einheimische Böse« womöglich doch schon eine weltumspannende faschistische Corporation geworden ist. Ja, es erlaubt sich sogar noch die Ironie, im Endtitel nämlich, uns die gruselige Vorstellung nahezulegen, dass diese Macht uns, das heutige Publikum, beherrsche. Das Untergangs-Werk dagegen entlässt uns zur Sonne, zur Freiheit. Als die beiden überlebenden deutschen Helden am Ende in die Freiheit radeln, geht tatsächlich die Kunstlicht-Sonne auf über Traudl und Peterle, dem Hitlerjungen."

Die Frage warum man in Resident Evil Kopfschüsse gegen die Hauptbösewichtel zeigt, aber im Untergang höflich wegguckt, mag nicht eben auf der Hand liegen, interessant ist sie nichtsdestotrotz.

zum ZEIT-Artikel

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 21, 10, 2004 um 12:12 in CineBatz, TagesBatz
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Garry Poppers u.d. Möse des Schreckens 15

Zaunkrieg

Hermoaning schnappte einen der jüngeren Schüler aus der Menge und hob ihn auf Augenhöhe.
»Was zum Teufel ist los? Ist Professor Quickfick wieder mit der Zigarette im Bett eingepennt? Wo rennen alle hin«
Der Junge sah sie verdattert an.
»Fagrid… seine Hütte brennt! Jemand hat ihm eine Brandbombe durchs Fenster geworfen!«
»Ficken!« Hermoaning warf den kleinen Jungen zurück in den Schülerstrom und rannte los. Sie musste Garry Bescheid sagen. Auf halbem Weg zum Jungenschlafsaal Spiffydorms prallte sie mit ihm zusammen. Garry ging fast zu Boden.
»Pass doch auf du dusselige- Oh Moany. Sorry ich hab dich nicht…«
»Fagüttebent!« japste das Mädchen.
»Is alles okay.. ich wollt grad nachsehen warum die Bratzen da unten sonen Lärm machen?« Garry kratze sich an der Nase. Die Schwellung war mittlerweile abgeklungen, vom Aufprall des Balls zeugten nur noch ein blasser gelbgrünlicher Schimmer an der Nasenwurzel und unter seinem rechten Auge. Selten war der Junge so dankbar, die Kunst der Schminktechnik erlernt zu haben, wie in den vergangenen zehn Tagen. Dank Camouflage-Make-up waren die Auswirkungen seiner Aussprache mit Tom, weitgehend unbemerkt geblieben.
»Mitkomm.« Hermoaning packte Garry bei der Hand und zog ihn hinter sich her.
»Du hast eine Art Kerl aufzureißen, darüber müssen wir nochmal…ugf«, der Satz blieb unbeendet, als er halb hinter dem Mädchen hergeschleift wurde.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 20, 10, 2004 um 19:05 in Garry Poppers
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Letztes Lichtspiel: Shark Tale

Kleine Haie

Originaltitel: Shark Tale

Herstellungsland: USA 2004

Regie: Bibo Bergeron, Vicky Jenson, Rob Letterman



Darsteller: Will Smith, Martin Scorcese, Robert deNiro, Renee Zellweger

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 15, 10, 2004 um 11:03 in CineBatz
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Ich weiß wo ihr wohnt…

…Dinge von denen ich gar nichts wissen will…
Ab und zu schaut man in seine Blog-Statistik. Dieses kleine niftyge Überwachungsgerät, das einem nicht nur sagt, wie viele Leute sich diese Seite angeguckt haben, sondern auch wo sie herkamen, was für ein Betriebssystem sie nutzen und wie ihr Schufa-Peer aussieht.

EInige Sachen möchte man gar nicht wissen. Dazu gehören die Suchbegriffe mit denen Leute über Google und andere Recherchetools auf diese Seite gestoßen sind.

Last 10 Search Terms:
14/10/2004 02:50:02 audispray (Google)
13/10/2004 09:26:24 Taubenring (Google)
13/10/2004 04:14:17 sarah kuttner sehen und wichsen (Google)
12/10/2004 09:49:08 das leben ist eines der schwierigsten schopenhauer (Google)
12/10/2004 09:18:06 Enthauptungsvideo(Google)
12/10/2004 08:04:32 Lieselotte Pulver (Google)
11/10/2004 13:44:43 Browser Phasen Schwachsinn (Google)
11/10/2004 11:43:59 sie wurde breitbeinig auf den bock gebunden (Google)
11/10/2004 07:59:25 behaarter mann (Google)
11/10/2004 06:54:24 Leichte Oberflächen Kratzer aber nicht hörbar. (Google)
11/10/2004 06:32:12 die Frau umschlang den jungen Mann (Google)

Irgendeinen Sinnzusammenhang, wird es wohl geben. Auch wenn er mir derzeit nicht offensichtlich erscheint.
Ich gebe mal als Tagesaufgabe an alle Leser:

Schreibt einen sinnvollen Text, in dem alle oben genannten Sätze und Suchworte vorkommen.
Sheesh.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 14, 10, 2004 um 11:02 in SuchBatz, TagesBatz
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Rechtsstreitreform

Die Circe aus Berlin

Komm Odysseus komm

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 13, 10, 2004 um 19:00 in TagesBatz
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Weltweit warmduschen


Gute Argumente

"Armes Europa: Die Schwuchteln sind in der Mehrheit."

Das ist nicht der Kommentar beim Blick in die Deutschland-Charts, die Endauswahl für den GrandPrix oder der neuen Popstar-Staffel, sondern der Kommentar eines neofaschistischen Italo-Politikers, auf die Ablehnung eines Kollegen durch das Europaparlament. Worum es geht ist eigentlich auch egal, schön auf jeden Fall, das endlich mal wieder bürgernah argumentiert wird.
Oft ist Politik, grade die überregionale ja für diesen kleinen Mann auf der Straße (Horst heisst er glaube ich) schwer zu verstehen. Mit launigen Sprüchen aus dem Klippschulkasten der Diskursführung, verbreitet sich doch gleich wieder eine nachvollziehbare bodennahe Form von Politgespräch.
Umso ulkiger wie echauffiert sich europaweit die Journalistenbrut und Politpenetranz gibt. Als wäre es nicht eine wunderbare Art von Inhalten abzulenken, wenn man sich gemeinschaftlich über die Ballonseidenjogginganzugsträger-Manieren eines politischen Altidioten mokiert. Vielleicht Vorbild für Deutschland – wir brauchen einfach wieder mehr Stammtischdiskurs, um von den tatsächlichen Problemen abzulenken.
Wie wärs mal wieder mit knackiger Xenophoben-Rhethorik von Seiten der Union? Meine Vorschläge wären da: "Von Türken muß ich würgen!", "Die riechen die Griechen!" und "Fahrt die Russen, platt mit Bussen!" – wahlweise vorgetragen von Stoiber, Koch und Merkel. Alleine der politischen Kontinuität wegen, garantiert ein Riesnaufreger und Wahlkampfthema. Man kann den rechten Rand eben nur halten, wenn man in seiner Sprache spricht.

Und besser als sich mit wichtigem zu beschäftigen isses alle mal, oder?

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 13, 10, 2004 um 12:59 in MediaBatzBits, QueerBatz, TagesBatz
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Zappat! – Kapitel 5


Teil 5

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 12, 10, 2004 um 9:57 in Zappat
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Garry Poppers u.d. Möse des Schreckens 14

Lost in Transpiration

Die folgenden Tage waren in jeder Hinsicht unterkühlt. Der Herbst entschloß sich die goldene Zeit mit heftigen Gewittern, Kälte und einem Geruch nach Moos und Sehnsucht zu würzen. Die Stimmung zwischen Tom und Garry war noch um einige Grade kälter. Nach einem heftigen Wortwechsel am Abend der Völkerballauswahl, herrschte zwischen ihnen derzeit Funkstille.
»Tom schläft in seinem Zimmer. Er sagt mir nicht wo er hingeht… Ich hab ihn nur vorhin beim Voguing gesehen. Er hat sich Jessica da Menbard als Partnerin ausgesucht.« Garry verließ mit Hermoaning die Campus-Bibliothek. Wahrscheinlich die einzige weltweit, die eine Abteilung nur für Zeitschriften mit Ausklappbildern unterhielt.
»Jessica? Die Trümmertranse aus Leatherdraw? Du meine Kacke«, Moany pfiff durch die Zähne. »Ich war vorhin mit Tom im Kochkurs. Er hat kaum was gesagt und nur wie ein wahnsinniger Plätzchen ausgestochen. Aus Pizzateig. Ich glaub er war nicht ganz bei sich…«
Garry wollte nicht an den Kochunterricht bei Professor Rape denken. Für ihn würde das wieder nur Abwaschen und Abschmecken bedeuten. Der süffisante Ton Rapes, wenn er Garry wieder an ein besonders mißratenes Kochexperiment eines Mitschüler bat, um es zu probieren. Noch beim Gedanken an Ben Dovers "Truthahnragout in Honig-Sahne mit getrüffelten Pfeffernocken" drehte sich Garry der Magen herum. Er wollte nicht wissen was Pfeffernocken waren. Nicht viel angenehmer verlief der Schmink und Pflegekurs bei Leander van Gey. Der war aus irgendeinem Grund der Meinung, das Garry und Zlatko ein perfektes Arbeitsteam abgaben und ignorierte alle Einwände die der Junge hervorbrachte. Um nicht noch weitere Stunden mit Nachsitzen zu verbringen, zwang sich Garry zur Zurückhaltung – doch Zlatko machte es ihm nicht leicht, die Fassung zu bewahren.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 8, 10, 2004 um 22:55 in Garry Poppers
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