Vor einem Jahr…

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    Fünf Filmfreunde


    Mein Herz für Kino - moviepilot

     
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    Heiland – Es kann nur einen geben

    Natürlich, durfte der Sprecher des Vatikan verkünden, Natürlich würde man sich sehr freuen, das der Heiland nun zurückgekehrt sei.
    Es sei nur der Zeitpunkt, etwas ungünstig. So kurz nach Anfang des neuen Jahrtausends und angesichts der Weltlage… das könne zu Missverständnissen führen.
    Schon erreichten Protestschreiben aus Israel, den arabischen Emiraten und Indien die Weltöffentlichkeit. Von einer Geschmacklosigkeit war die Rede, von Anmaßung. Und von Blasphemie.

    Im Vatikan versuchte man zu beschwichtigen. War man ehrlich, musste man zugeben nicht wirklich damit gerechnet zu haben. Sicherlich war man in der Theorie immer davon ausgegangen… aber irgendwie, überrascht hatte es sie alle.

    Besonders jene die immer von einer leisen Wiederkehr geredet hatten. Ja sicher war es eine romantische Vorstellung. Jesus – wiedergeboren irgendwo auf der Welt. Unbemerkt lebend, mildtätig und Gutes bewirkend – doch keiner würde in ihm den Heiland erkennen. Die Ironie! Was das Aussagen würde über die moderne Zeit, die Gedankenlosigkeit der Menschen, die allgemeine Gottlosigkeit! Ja das wärs gewesen. Stell dir vor Jesus kehrt zurück und keiner guckt hin.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 25, 2, 2005 um 9:57 in LiteraBatz
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    Kinderkacke

    Wie Heise
    berichtet, dürfen wir uns darauf freuen, das deutschsprachige
    Suchmaschinen endlich kindersicher sind. Zukünftig werden also auch
    erwachsene Netznutzer von der BPJM
    als "jugendgefährdend"
    eingestufte Internetseiten nicht mehr in Google
    und Co angezeigt bekommen.

    Wunderbar, wieder einmal werden
    elterliche Erziehungsaufgaben und Kontrollfunktionen zur Lasten der
    Allgemeinheit an die übergeordnete Super-Nanny
    deligiert.

    Ganz großes Kino.

    Ich denke Autos sollten
    auch verboten werden, es kommen schließlich immer wieder Crashkids damit
    ums Leben.

    Klingt dämlich? Eben.

    In Zukunft also nur
    noch Google.com. Oder am besten gleich ZenSoogle.de?

    Mehr
    zum Thema gibts bei ->Medienrauschen

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 24, 2, 2005 um 16:04 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    About Schmidt

    Schön das es ihn gibt.

    Und schön, das er der ZEIT ein Interview gegeben hat.

    "(…) wir werden ja nicht geboren, um charmant zu sein. Wir werden geboren, um die Welt zu belehren!"

    DER GEIST DER STETS VERNEINT.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 24, 2, 2005 um 12:26 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    Zappat! – Kapitel 7

    Sich naßmachen

    »Aber Maaama, ihre Eltern haben auch nichts dagegen, du kannst sie
    anrufen.« Ob diese Situation entwürdigend war? Ist der Papst
    katho-lisch? Ich war plötzlich wieder fünf Jahre alt und bettelte meine
    Mutter an, während Bella nebenan im Wohnzimmer hockte und versuchte
    mei-nen Vater in ein Gespräch zu verwickeln. Ein fruchtloses
    Unterfangen, das ich schon vor Jahren aufgegeben hatte.

    »Es wäre noch etwas anderes, wenn wir Zuhause wären, Timmi-Schatz.« Ma
    schmierte gerade einen ganzen Teller dieser Leberwurst-Schnittchen, die
    mit diesen komischen kleinen Gürkchen garniert wur-den. Das schmeckte
    auf den ersten Biß sogar ganz gut, aber wenn man versuchte davon satt zu
    werden… brrrr. »Du weißt, das wir am Samstag bei den Gebhards
    eingeladen sind«, meine Eltern kennen diese Leute seit über zehn Jahren,
    trotzdem habe ich noch nie gehört, das meine Mutter sie je mit Vornamen
    bezeichnet hatte – es waren immer die Geb-hards, ein ziemliche betuchtes
    Arztehepaar (naja, eigentlich war ja nur er Arzt, aber bei Ärzten ist
    das wohl so wie mit Adelstiteln, man be-kommt das als Frau umsonst dazu,
    Frau Doktor!). Ich sah aus meinen Gedanken wieder zu meiner Mutter auf,
    die immer noch redete. »…das ganze Wochenende – sie haben diese
    wunderschöne Ferienhaus am See, ich verstehe sowieso nicht, warum du
    nicht mitkommen willst-«

    »Mama, das haben wir doch längst besprochen.«

    »Du hast dich doch immer so gut mit ihrem Sohn verstanden, wie hieß er
    gleich noch… Holger?«

    »Hagen, Mama, er heißt Hagen und er ist ein Kotzbrocken.« Und das war
    noch milde ausgedrückt. Er war so eine Art sprechendes HiFi-Rack,
    massiv, sehr klein, sehr kompakt und ungefähr genauso schlau.

    »Ihr habt immer so nett miteinander gespielt.«

    »Ja klar, er hat mich beinah im Babypool ersäuft, als ich zehn war,
    daran erinnerst du dich doch noch, oder?«

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 23, 2, 2005 um 23:07 in TagesBatz, Zappat
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    VerHörtechniken – Knut W. kommt…

    Dösen vorm TV.
    Es mag an den Nachwirkungen einer Grippe liegen
    oder vielleicht macht sich wirklich das Alter langsam bemerkbar.
    Wieder
    einmal im Halbschlaf nur unzureichend zugehört. Der Retter der freien Welt
    kommt auf Staatsbesuch. Sicher müssen dafür einige Häuser geräumt und
    Landstriche entvölkert werden, aber der Aufwand schien durchaus
    gerechtfertigt. Immerhin wolle Mr. President ja in Europa eine Scham-Offensive
    starten….

    Prima, dachte ich, da hat er ja sicher ne Menge zu tun.
    Je eher er damit anfängt, desto besser.

    Kurzzeitig schoben
    sich Visionen eines tief zerknirschten George W. vor mein geistiges Auge,
    der sich zum Zeil gesetzt hat rumd um die Welt zu reisen und Abbitte zu
    leisten, für alle dummen Aussagen und selbstherrlichen Entscheidungen die
    er in seiner ersten Amtszeit getroffen hat.
    Beglückt schlummerte ich
    ein.

    Erst in der Nachtwiederholung der Nachrichten, merkte ich, das
    ich mich einfach nur mal wieder verhört hatte.

    Charme-Offensive.
    Als
    wenn ein Haifisch einen Hering angrinst.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 23, 2, 2005 um 15:34 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    You can tap your feet to the truth…

    aus: Newsies

    We need a good assassination!
    We need an earthquake or a war!

    How ’bout a crooked politician?

    Hey, stupid, that ain’t news no more!

    Still we’ll be out there
    Carrying the banner man to man!
    We’ll be out there
    Soakin’ every sucker that we can!
    See the headline:
    Newsies on a mission!

    Kill the competition
    Sell the next edition

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 19, 2, 2005 um 18:22 in CineBatz, TagesBatz
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    Es wird mir bestimmt keinen Spaß machen…

    Das britischer Humor in US-Bestsellerverfilmungen für gewöhnlich auf der Strecke bleibt, daran hat man sich gewöhnt.

    Das "Moitschendaising", wie Herr Schwarzenegger es wohl nennen würde, mittlerweile fester Bestandteil jeder Filmserie ist – geschenkt.

    Das Product-Placement zum Teil der eigentliche Sinn eines Sommerblockbusters ist, war allerspätestens seit "I, Robot" klar.

    Neu war mir allerdings, das die Sirius-Kybernetik Corporation durch eine geschickte Zeit/Raum-Trickserei von SONY übernommen wurde.

    Wee anders wäre es zu erklären, das "Marvin, the paranoid android" aus Douglas Adams "Hitchhiker"-Trilogie, in der Neuverfilmung, deren Trailer man HIER bestaunen darf, plötzlich frappierende Ähnlichkeit mit einem gewissen High-Tech-Pinscher der freundlichen Asia-Mogule aufweist.
    Me.. brain the size of a planet...

    Your plastic pal who’s fun to be with?

    I don’t think so.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 17, 2, 2005 um 21:18 in CineBatz, TagesBatz
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    Phasen.. Raubkopier… Schwachsinn…

    Drollig. Sehr drollig.

    Nachdem der mittlerweile bis zur Hirnschmelze verdudelte Schnappi-Song sich, trotz dutzender kostenfreier Downloadmöglichkeiten, als Single so oft verkaufte das er es bis in die Top-Ten schaffte, lässt einen die neuste Meldung der FilmFörderungsanstalt aufhorchen:

    Das Jahr 2004 hatte in Deutschland die höchstens Kino-Besucherzahlen seit über 15 Jahren zu verbuchen.

    Erstaunlich eigentlich, wenn man bedenkt, das die Leute ja nur noch Filme und Musik aus dem Netz ziehen und die armen Rechteverwalter schon gezwungen sind Frau und Kinder auf den Strich zu schicken, um das Geld für die aktuellen 150-Millionen- Dollar- Sommerdrecksfilme zusammenzukratzen.

    Wahrscheinlich sind das in den Kinos alles virtuelle Phantombesucher. Quasi Denial-of-Service-Attacken auf die Statistik-Server. Dieselben Leute die es schaffen die Illusion zu vermitteln, das jedes Jahr neue Rekorderlöse beim DVD-Verkauf erzielt werden.

    Diese listigen kleinen Raubkopierer schrecken aber auch vor nix zurück.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 17, 2, 2005 um 17:31 in CineBatz, TagesBatz
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    I’m sorry Batz, I can’t do that.

    Sind wir nicht alle nur seelenlose Maschinen in einer zunehmend entmenschlichten Welt?



    Wer bisher glaubte normal zu sein, sollte sich einmal DIESE Seite angucken… und seine verborgene Seite entdecken.



    Wom-Bot





    I, Robatz.

    (Link via: ZEIT)

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 16, 2, 2005 um 22:00 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    Return of the Scheisstitel

    Die Älteren erinnern sich noch wehmütig an die 70er und 80er Jahre.
    Damals als Filmdialoge zugunsten "flotter Sprüche" auf ein Minimum an Sinngehalt verkürzt wurden und per Gesetz vorgeschrieben war, das ein Filmtitel zum einen "schweinelustig" sein musste und zum anderen im wesentlichen die Story zusammenfassen sollte.

    So entstanden dann Filmtitel wie "Die unglaubliche Entführung der verrückten Miss Stone", "Der Große mit seinem außerirdischen Kleinen", "Es kracht und zischt, zu sehen is nischt" oder "Zwei Superpflaumen in der Unterwelt".

    Wehmütig fragt man sich manchmal warum Filme heute meist den Originalnamen behalten oder einen anderen ebenfalls englischen Titel bekommen. Wieviel schöner wäre Amelie gewesen, hätte sie bei uns "Die süße Verträumte mit dem leichten Knall" geheissen.
    Oder Matrix wäre doch sicher als "Der digitale Oberhammer und seine virtuellen Spießgesellen" ein noch größerer Erfolg gewesen.
    Oder Lost in Translation mit einem zünftigen deutschen Titel: "Scheissedrauf im Schlitziland – Die kleine Dröge mit dem engen Schlübber".
    Und als Reminiszenz an alte Zeiten, wäre es doch schön wenn "The Aviator" stattdessen: "Der tollkühne Spinner mit seiner fliegenden Kiste" hiesse.

    Wo sind all die genialen Texter geblieben? Was passierte mit den Rainer Brandts dieser Welt? Haben Sie ihr Abitur nachgemacht und einen anständigen Job als Abdecker bekommen? Singen Sie lustige Lieder in Fussgängerzonen? Haben sie sich bei Ebay ne Tube Humor ersteigert und sind doch noch vollwertige Mitglieder der menschlichen Rasse geworden?

    Leider alles falsch.

    Sie arbeiten mitlerweile bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin als Titeldesigner:

    Der kleine dicke mit dem Atomknall

    Leider keine Werbung für Team America

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 14, 2, 2005 um 21:18 in CineBatz, MediaBatzBits, TagesBatz
    1 Kommentar »



    Redest du mit mir? Du redest mit mir?

    Okay schön und gut.

    Herr de Niro, der sich ja auf seine alten Tage bevorzugt mit anderen Charakterveteranen wie Dustin Hoffmann und Co in mittelprächtigen Klamotten verdingt (was verständlich scheint, denn irgendwann wird man es einfach leid immer nur parkinsonkranke Transsexuelle Mafia-Bosse mit Alzheimer zu spielen), macht jetzt also Werbung für American Express.

    Dazu ruft er seinen ollen Kumpel Marty S. an… und sie kurbeln in der Mittagspause der Synchronaufnahmen von Shark Tales mal eben einen Spot runter, der Onkel Robert beim herumstromern in New York zeigt.

    Aber warum zum Teufel wird der Spot in Deutschland dann nicht von seinem Stammsprecher Christian Brückner gesprochen, sondern von Rolf Schult, den man normalerweise eher mit Anthony Hopkins verbindet?

    Sehr irritierend.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 11, 2, 2005 um 20:06 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    ABBA nicht doch… Wege zum Selbst

    aus gegebenem Anlass wieder einmal ein brillianter Link, auf den das Wombat dank dem ehrenwerten KUTTER aufmerksam wurde.


    “Materialien zur Todgeweihtheit des markttotalitären Kapitalismus, Vol. I”


    (->m e h r)





    Direktlink zu DANKE ROGER RANKEL – Bitte nur mit angeschaltetem Ton anklicken.



    Ergänzung:



    Argh! – hat jetzt noch mehr bizarre Liedwerke aufgetan:



    firmensongs. creepy.

    Ergänzung2: Roger Ranke ist nicht mehr… Oder will nicht mehr. Die grandiose ABBA-Coverversion “Danke, Roger Ranke” ist leider nicht mehr auf seiner Seite zu finden. Böse böse Blogger.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 11, 2, 2005 um 2:26 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    Zwei Schnitzel auf den Weg

    Wie es gute Tradition ist, nach alter Wombat-Sitte, so auch heute wieder
    einige erhellende Einblicke aus dem Institut für hermeneutische
    Blog-Statistik-Analyse. Prof. Dr. Pulmoll kam nach Ansicht der letzten Suchbegriffe
    die auf diese Seite führten
    zu folgendem Ergebniss:



    "„Axel hat ein Auto und diese zwei Schnitzel!“, sagte Tom.

    Da
    sich jetzt wohl jeder, genauso wie ich damals, fragen wird, welchen Sinn
    ein solcher Satz macht, wird sich der folgende Text ausschließlich damit
    beschäftigen, diesem Satz einen Sinn zu verleihen.

    Als ich
    Axel das erste Mal vor knapp zwei Jahren gesehen habe, bekam ich beinahe
    Sturzhirnbluten. Er öffnete Tom und mir die Tür und mein erster Gedanke
    war: ‚Welche Farbe misslungener Blondierung!’ Ich hasse blondierte Haare
    und war auch in Versuchung Tom dafür zu hassen, dass er mich dort mit
    hingeschleppt hatte – spätestens in dem Moment als mein Blick auf
    Schloss-Neuschwanstein zum Anmalen fiel. Schloss Neuschwanstein, dieses
    kitschige Märchenschloss von König Ludwig II. getüncht in Rosa und
    Pastell.

    Doch damit nicht genug des Leidens…

    Tom und
    ich gingen in die Küche um uns was zu trinken zu besorgen, weil Axel
    noch kurz ins Bad wollte. Wir unterhielten uns und wurden durch laute
    Furzgeräusche unterbrochen begleitet von dem Kommentar: „Die Post ist
    da! Brisko Schneider!“ Axel stand hinter uns und forderte uns auf ihm
    sofort zu folgen. Er führte uns durch einen langen Flur. An der einen
    Wand hing ein Foto, das jedem Pedophoben Angstschweiß auf die Stirn
    getrieben hätte; es trug den Titel „Christina Aguileras Füsse“. An der
    anderen Wand hingen über die gesamte Länge Fotos, die jedem Pädophilen
    Freudentränen entlockt hätten. Über den Fotos stand der Schriftzug
    „sechzehnjährige Jungfrauen“. Über dem Zimmer in das uns Axel führte,
    stand schließlich nur noch: „Wenn ich einmal reich wär…Text erhältlich
    bei mir!“

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 9, 2, 2005 um 13:58 in SuchBatz
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    Garry Poppers u.d. Möse des Schreckens 25

    Morgengrauen

    Seit einer halben Stunde hockte Tom schweigend auf Garrys Bett. Er hatte den ganzen Weg nichts mehr gesagt, seit sie vom Vaselinetrakt nach Spiffydorm zurückkehrten.

    Tom kam vor einer Stunde endlich in Cockwarts an. Er hatte Garry gesucht, ihm eine Nachricht geschrieben… und war auf der Suche nach ihm, schließlich ziellos durch Cockwarts geirrt. Weder im großen Saal, noch in ihrem Zimmer oder im Gemeinschaftsraum Spiffydorms hatte er ihn gefunden. Vom Balkon aus starrte er verloren in den Innenhof, zeichnete abwesend Drudel in den Schnee, als ihn eine Stimme hatte aufhorchen lassen. Es war unverkennbar Garrys Stimme. Sie kam von oben… Durch trudelnde Schneeflocken erkannte Tom zwei Personen auf dem oberen Balkon. Malejoy. Er war nach oben gerannt, um zu sehen ob Garry Hilfe brauchte.
    Ein Blick durch die eiskalten Scheiben der Balkontüren des Vaseline-Raumes, hatte ihn erstarren lassen.

    Jetzt hockte Garry am Fußende des Bettes und hatte das Gesicht in den Händen abgestützt. Er riskierte immer wieder Seitenblicke auf Tom, der seine ganze Aufmerksamkeit anscheinend auf das Sortieren von Schulnotizen verwendete. Er blätterte durch seinen DIN-A4-Block, trennte Seiten mit Aufzeichnungen heraus und sortierte sie zu kleinen Stapeln.
    »Tom ich…«, begann Garry und verstummt wieder. Er hatte ja selbst keine Ahnung was er sagen wollte. Das es eine Scheißnacht war? Das er dachte Tom hätte ihn vergessen? Das er betrunken war? Das es nichts zu bedeuten hatte?
    Vielleicht. Und vielleicht war das auch die Wahrheit.
    Aber es war nur eine Seite der Wahrheit. Wenn Garry die Augen schloß konnte er noch immer Zlatkos Gesicht vor sich sehen. die wachen, graublauen Augen, das verletzte Lachen hören, den spöttischen Zug um seinen Mund der immer nur für einige Sekunden etwas unsicher wurde. Malejoy, der sich immer so viel besser im Griff zu haben schien, als Garry es tat. Malejoy, der sich von ihm hatte gegen die Mauer drängen lassen… und dem es dennoch mit Leichtigkeit gelang sich aus Garrys Griff zu befreien, als er es wollte.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 8, 2, 2005 um 21:14 in Garry Poppers, TagesBatz
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    Broder im Geiste

    Nicht ganz aktuell, aber aktuell genug und sehr treffend, der Alarmschrei zu kürzlichen Broderismen bei Spiegel-Online:

    I solemly swear that I’m up to no good.

    Nox.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 4, 2, 2005 um 2:20 in CineBatz, MediaBatzBits
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