Vor einem Jahr…
Tief erschüttert
Videotext Pro7 am 29,03.2005:

Politiker sind doch viel sensibler als man denkt.
Ich hab vom Seebeben hier nix gespürt.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 30, 3, 2005 um 12:00 in MediaBatzBits, TagesBatzMystery repeating once more
Wieder einmal ist es Zeit ,die Geheimnisse des Lebens zu enthüllen. Oder
zumindest an der Klärung der Sinnfrage zu arbeiten: Was treibt die Leute
auf diese Seite. Neuerlich erreichte uns aus dem Institut für angewandte
Webkultur unter Führung von Prof. Dr. Pulmoll eine Deutung der Suchbegriffe
die auf diese Seite führten.
Wie immer objektiv
dargestellt und den Lesern zur Interpretation überlassen:
Professor Clavigo wollte eigentlich einen Ölprojektor selber bauen, weil
ihm die Mathmos Space Projektoren zu teuer waren, als er einen bis dahin
unbekannten Virus entdeckte. Er wusste nicht welche Entdeckung er dort
machte, doch das Ausmaß sollte ihm schnell bewusst werden. Der Virus
wurde nach ihm, Clavigo-Virus benannt und wird ausschließlich durch
Oralverkehr übertragen. Als er seine Entdeckung meldete, wurde er von
oberster Stelle zum Stillschweigen verpflichtet.Zur gleichen
Zeit in einem Berliner Wohnzimmer:Kirsten und Julian schauen den
Horrorfilm ‚Cowboystiefel’, als Julian Kirsten fragt:
„Kirsten,
mag Dustin gerne mal etwas oben liegen?“
„Fick mit deinen
Eltern Julian!“, antwortete sie.
Beide prusteten lauthals los…Nach
einer Weile stammelte Julian die Worte: „Imitation Herbert Grönemeyer
anhören“, was sie dann auch taten – der Film war offenbar schlecht!
Julian schaltete den Fernseher aus und legte eine CD ein, es erklang
eine aberkomische Imitation von Herbert Grönemeyers ‚Männer’.Die
beiden lachten so lange und ausgiebig, bis sich ein unerträglich
stechender Schmerz über der Leistengegend bemerkbar machte. Sie hatten
keine Ahnung von Professor Clavigos zufälliger Entdeckung! Sie kannten
seinen Namen nur aus der Schule, hat er doch als erster ein
psychologisches Bild von Streptokokken gezeichnet. Sie starben noch in
derselben Nacht!Am nächsten Tag konnte man unter der Rubrik
‚Sonstiges’ auf Seite zehn der auflagenstärksten Zeitung folgendes lesen:
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 30, 3, 2005 um 11:57 in SuchBatz, TagesBatzBluetooth Surprise
Technik die überrascht.
Gestern im Restaurant empfängt mein Handy plötzlich ungefragt eine Audiodatei.
Piepen. Dann eine Stimme die aus einem Flugsimulator zu stammen scheint. “Pull up… pull up”.
Ein kurzer Bluetoothscan fördert drei mögliche Absender zu Tage:
Nokia 3610i
Unbekanntes Gerät
Fotzenknecht
Ich bin der Sache dann nicht weiter nachgegangen.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 26, 3, 2005 um 16:01 in LiteraBatz, TagesBatzAbschied
Letztlich dann doch unerwartet.

1985 – 2005
Danke für all die Jahre mit dir, Krümelchen.
Sprachlos
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 24, 3, 2005 um 14:08 in MediaBatzBits, TagesBatzZappat! – Kapitel 8 und 9
Zeitfalle
Habt ihr schon mal auf etwas gewartet..? Ich meine so richtig
sehnsüch-tig? So wie auf die Bescherung am Heiligen Abend, als ihr noch
ganz klein wart? Die Zeit bleibt einfach stehen, stimmst? Ein Zeitloch
geht auf und man tritt direkt rein, wie in einen Hundehaufen. Ein
Zeitloch, wie in Star Trek oder so. »Captain, wir haben da ein Problem,
wir sind in einer Zeitschlaufe gefangen und die Sendezeit ist gleich um!«
Faszinierend. Nein, eigentlich gar nicht. Jeder doofe Schultag zog sich
wie Käse auf einer frischen Pepperonie-Pizza. Die Stunden blieben ei-nem
am Kinn kleben und Algebra war die fiese Artischocke unterm Belag. Ich
war in der Langweil Zone und ging jeden Abend früh ins Bett und konnte
nicht einschlafen.
Die einzige Abwechslung war ein Nachmittag, den ich mit Bella, Ben-nie
und Daniel ins Kino ging. Wir sahen uns "Darkman" an. Ganz netter
Streifen, aber nicht halb so gruselig wie ein Eiskarten verteilender
Ver-sicherungsvertreter. Bennie zog mich immer noch damit auf, wegen der
Geschichte. Er meinte, ich sollte mich wirklich mal wieder mit den
Le-benden beschäftigen, aber das ist gar nicht so einfach, wenn sie die
El-tern in Zombies verwandelt haben .
Nein, das war jetzt gemein. Es ist nur so, das sie mir mächtig gewaltig
auf die Nerven fielen, mit ihrer spießigen Berechenbarkeit.
Samstag (mit Broetchen)
Ich war wirklich heilfroh, als sie am Samstagmorgen ihre Sachen ins Auto
luden und in den Sonnenaufgang entschwanden. Naja, so ähnlich: Sie
wuselten ab halb sieben durch die Wohnung und verbreiteten Panik ab sie
auch an alles gedacht hätten und ob ich auch daran denken würde die
Blumen zu gießen und mir etwas zu essen zu machen. Sie würden ja
immerhin erst Morgen Abend wiederkommen. Shit, ich war wirklich erst
neun und das erste mal allein zu Haus. Sie hätten mich Kevin nennen
sollen.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 22, 3, 2005 um 23:09 in TagesBatz, ZappatStille Tage im Klischee
Ein ZDF-Bericht über die steigende Zahl von Schwangerschaften bei Jugendlichen. Mangelnde Aufklärung wird behauptet. Die BzGA wird kritisch hinterfragt.
Die angeführten Mädchen, die mit dreizehn schwanger wurden, heissen Mandy und Natascha.
Sie waren irgendwie überfordert mit dieser komplizierten Sexualität.
Es gab ja auch Gruppendruck.
Und die Eltern waren wohl auch "geistig herausgefordert" oder verwandt.
Die Kinder haben sie Kevin genannt.
Ich hab dann gar nicht mehr abgewartet ob noch dazu gesagt wird, aus welchem Teil Deutschlands die beiden kommen.
Manchmal ist es erschreckend, wenn wirklich alle Klischees stimmen.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 22, 3, 2005 um 19:54 in MediaBatzBitsEtwas lauter bitte…!
Wunderbar. Es gibt ja vieles Positive am Altern. Zum Beispiel der Abstand
und die Gelassenheit.
Viele Probleme die in jungen Jahren noch drängend
scheinen, wirken mit den Jahren weniger akut.
Deswegen bereitet es
als Zuschauer auch einen so immensen Genuss, zu sehen wie unendlich
gelassen bei Frau Maischberger die ältere Generation die Lage der Nation
diskutiert. Ob Jugendwahn, Rente oder Massenarbeitslosigkeit… es bleibt
anekdotenhaftes Geplaudere.
.jpg)
Besonders
schön die Dialoge zwischen Norbert Blüm und Elisabeth Noelle (deren einzig
erwähnenswerte Aussage des Abends bleiben wird, das sie nicht mehr
Noelle-Neumann heisst).
Blüm: Isch kann im Altern auch schönes endeggen…Noelle:
Was?Blüm: Schöne Dinge im Alter entdeggen…
Noelle:
Sie reden so leise, das ist so schlecht zu verstehen!Blüm: Noch
mal extra für sie Frau Noelle. Isch kann im Alter auch schöne Dinge
endeggen!Noelle: Wie bitte? Sie sind doch sonst nicht so
schüchtern.Blüm: Isch bin ned schüchtern.
Noelle:
Er flüstert immer noch…Blüm: Prost.
Ich warte immer auf eingespielte Lacher oder das Lied aus der Muppet-Show,
aber offensichtlich ist das Ganze ernst gemeint.
Das macht Mut. Und
räumt mit bösen Vorurteilen auf, wie zum Beispiel dem, das mit dem Alter
automatisch Weiheit käme.
Man wird nicht unbedingt klüger, man
hört einfach weniger.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 15, 3, 2005 um 22:13 in MediaBatzBits, TagesBatzEntscheidungsfinder
Die fortwährende soziale Ruhe in diesem Land hat Gründe.
Das Internet hilft wie in so vielen Fällen diese aufzuzeigen. Mit Googlefight steht da ja zum Glück ein veritabler Entscheidungshelfer bereit.

Jeden Morgen die gleiche Frage.
[Link via: Kutter]
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 15, 3, 2005 um 12:56 in TagesBatzEinzige Gemeinsamkeit…
Bisher war nicht klar welche Gemeinsamkeiten Johannes Hesters und der Papst noch haben, abgesehem vom Vornamen.
Die Flaschenpost erklärts, simpel und eingängig HIER. Da hätte man aber auch selber drauf kommen können?
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 14, 3, 2005 um 14:01 in MediaBatzBits, TagesBatzMystery repeating – again!
Neuigkeiten aus unserem "Institut für theoretische Alltagskonspiration" – nach nichtmal einer Woche erreichten das Batzlog diesmal gleich zwei Analysen, respektive Deutungsmöglichkeiten welchen Sinnzusammenhang die letzten Suchbegriffe die auf diese Seite führten in sich tragen.
Sie sollen hier zur neutralen Beurteilung dargeboten werden, ohne sie zu werten:
Hallo Reaper,
Schon seit einiger Zeit lese ich voller Begeisterung deine Seite und kann nur sagen weiter so!!!
Als ich die neuen Suchbegriffe gelesen habe, fühlte ich mich sofort angesprochen und dachte: ‚Jetzt muss ich ihm wohl mal schreiben!’Ich selbst bin Mitglied in einer Burschenschaft und du hast Recht, die Suchbegriffe bieten wirklich Anlass für einen tieferen Einblick in das universitäre Burschenschaftsmilieu; nämlich Einblick in meine Geschichte:
Ich bin Jahrgang 1983 und bin in einer recht ärmlichen, wenn auch liberalen Familie aufgewachsen. In der Schule war ich mittelmäßig doch je näher ich dem Abi kam, desto besser wurde es. Ich wusste: ‚Ich will studieren!’
Seitdem ich 13 war wusste ich: ‚Ich will Jura studieren!’
Meine Eltern unterstützen mich soweit sie können, sie sind stolz und ihr größter Wunsch ist, dass ich es einmal besser haben werde als sie. Ich will es Ihnen zeigen, beweisen, Recht machen; ihnen alles doppelt und dreifach zurückzahlen, was sie mir gegeben haben – was natürlich nicht möglich ist!So habe ich mich nach meinem Zivildienst in der Uniklinik, für Jura beworben und wurde auch angenommen. Ich war sehr glücklich als ich in der Burschenschaft ‚Rugia’ aufgenommen wurde, denn meine Eltern hätten mir das Studium unmöglich finanzieren können. Insofern bin ich der Burschenschaft und insbesondere den ‚alten Herren’ zum tiefsten Dank verpflichtet.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 12, 3, 2005 um 14:50 in SuchBatz, TagesBatzRed Lose Day
Mantra des Tages:
Cordula Stratmann ist nicht lustig.
Egal was man euch einreden will, fallt nicht drauf rein.
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Cordula Stratmann ist NICHT lustig.
Warum lässt man Leute einen lustigen Simpsons-Sketch improvisieren, die offenbar noch nie eine Folge der Serie gesehen haben?
Nur weil Leute unzusammenhängendes Zeug quasseln und hilflos gucken ist das noch lange keine Improvisation. Das nennt man Stammeln und wurde zuletzt von Ede Stoiber in die politische Diskurskultur eingeführt.
Und nur weil man eine unlustige Sache sehr lange zeigt, wird sie nicht zwingend witziger.
Red Lose Day – Danke. Wenigstens müssen die notleidenden Kinder nicht mit ansehen, wie da potentielle Spender verscheucht werden.
Ergänzung 1: Stand: 22:14 – Auf die Unterschichtenfernsehfassung eines Loriot-Sketches durch die Prollhumoristen von Mundstuhl, hätte ich auch gern verzichtet.. Das Publikum anscheinend auch, die Live-Darbietung kam komplett ohne Lacher aus. Das Axel Schulz als Pointe-am-Stiel am Ende seinen halben Satz nicht grade heraus bekam, konnte da auch nichts mehr versauen…
Ergänzung 2 Stand Samstag 16:00 – Eine ausführlichere Betrachtung dieses humoristischen Armageddon darf man HIER nachlesen.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 11, 3, 2005 um 19:16 in TagesBatzErfurt light – Noch ein Egoshooter
Ich finde diese Pro7-Promo-Aktion für den heutigen "20:15"-Uhr-Film "Teaching Mrs. Tingle" aka "Killing Mrs. Tingle" ist doch etwas übertrieben.
Was macht eigentlich der Vater des kleinen Rackers, ein bayerischer Jäger, mit einer Magnum? Tragen die Wildschweine im Weißwurstland mittlerweile kugelsichere Westen?
Achja. Ich vergaß. Der Junge hat bestimmt Doom 3, und Tetris gespielt. Und ab und zu Pokemon geguckt. Kein Wunder das er so agressiv ist.
"Nicht Waffen töten Menschen – sondern Menschen töten Menschen."
-Charlton Heston, Moses a.D,
"Versuch mal mit nem Knüppel Amok zu laufen, das erfordert viel Geduld von Tätern und Opfern."
-Reaper, Wombat ehrenhalber
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 7, 3, 2005 um 18:31 in MediaBatzBits, TagesBatzLetztes Lichtspiel: Egoshooter
Originaltitel: Egoshooter
Herstellungsland: Deutschland 2003
Regie: Oliver Schwabe, Christian Becker
Darsteller: Tom Schilling, Max Timm, Camilla Renschke
“So halt” – Der Film

Egoshooter erzählt die Geschichte von… Hm schon falsch. Egoshooter erzählt eigentlich keine Geschichte. Er bietet Impressionen aus dem Leben des 19jr Jakob, der in Köln ohne Eltern bei seinem älteren Bruder und dessen schwangerer Freundin lebt. Ein Großteil dieser Impressionen stammen von Jakob selbst, der sein Leben fast ununterbrochen mit einer Videokamera festhält. Viel ist es nicht, das da passiert.
Er begehrt die Freundin seines Bruders, betrinkt sich mit der Mutter eines Bekannten, filmt seine Kumpel beim Freestyle-Rappen, bricht aus Langeweile in ein Haus ein und zertrümmert die Einrichtung, treibt ziellos mit der U-Bahn umher.
Einen klassischen Spannungsbogen, eine Dramaturgie kann und will Egoshooter nicht bieten. Es sind kleine Momente, Vignetten ohne Pointe, die ahnen lassen aber nicht ausformulieren. Wir erfahren mehr welchen Blick Jakob auf sich selbst hat, denn was ihn tatsächlich bewegt. Die großen Themen: Hoffnung, Ängste und Wünsche bleiben unartikuliert. Die Off-Kommentare Jakobs verschleiern mehr, als sie erklären.
Tom Schilling geniesst die Freiheit die ihm die Rolle bietet sichtlich. Nicht immer schmeichelhaft abgebildet, lässt er sich auf die rohe Videooptik des Films ein. Die Kamera wird sein Gegenüber mit dem er flirtet und zu der er mehr Intimität aufbaut, als zu seinen menschlichen Mitspielern. Bisweilen glaubt man einen Blick auf den echten Jakob werfen zu können, in Blicken und kleinen Gesten, wenn er sich mal nicht für die Kamera inszeniert. Beherrschend bleibt jedoch ein Eindruck des Treibens, ohne Ziel und Sinn. Ein Dokument des Alltags, der zu oft ja auch vor allem durch Belanglosigkeit besticht. Dem Film vorzuwerfen, das er keine tiefe Analyse betreibt, das er Motive Jakobs niemals wirklich auslotet, seine psychologische Motivation nie erforscht wäre einfach. Zu fragen ob dieser Film nicht wirklich im Fernsehen besser aufgehoben wäre, durchaus sinnvoll. Dennoch gelingt ihm auch in seiner Oberflächlichkeit ein treffendes Portrait seines Protagonisten. Wir erleben Jakob wie er sich selbst wahrnimmt. Der Untertitel des Films lautet “Der Selbstversuch” – was sicherlich zuviel an Anspruch suggeriert. Jakob startet keinen wissenschaftlichen Versuch mit dem Ziel sein Leben besser zu verstehen. Er filmt sein Leben. In all seinem Trott, seiner Intentionslosigkeit, in all der Belanglosigekit die ein Leben nunmal ausmacht.
Es gibt keine großen Zielen, nichtmal Nah-Ziele. Allenfalls im Subtext lässt sich eine gewisse Verlorenheit und die Suche nach Elternfiguren, nach Nähe und Partnerschaft erahnen. Vertieft wird es nie, genauso wie Jakob es für sich vermutlich nie explizit thematisiert.
Egoshooter bietet keien Wahrheiten an. Er lässt uns für 80Minuten mit einem durchschnittlichen Jugendlichen verbringen, der durch nichts wirklich auffällt. Der einem sympathisch ist, weil er eben die einzige Bezugsperson des Films ist, nicht weil er sonderlich interessant wäre.
Genau darin liegt aber auch eine Stärke des Films. Ohne zu kunstfilmig und anstrengend zu werden, ohne optische Sperenzchen und schwere Musik, bildet er Alltag ab. Das ist vielleicht kein großer Film, aber durchaus ein interessanter Versuch.
Und langweiliger als Lost in Translation ist es auf keinen Fall.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 7, 3, 2005 um 17:46 in CineBatz, TagesBatzMystery repeating
Nach einer Woche Batzlogpause, hier wieder eine Folge aus unserer Reihe:
"Stories die verraten warum gewisse Suchbegriffe auf diese Seitze
geführt haben". Vielleicht sollte ich mir mal einen griffigeren Titel
dafür ausdenken. Aber ach… hier nun die neuste Enthüllung, warum diese
Suchbegriffe ins Batzlog führten. It is all part of a bigger scheme!
Über einen schmalen Weg ging es durch unwegsames Gelände zu Fuß weiter.
Max hatte sein Auto kurz vor der Auffahrt zum Schloß stehen gelassen. Er
aß einen Apfel…
Er wusste nicht, was er hier tat; er wusste nur, dass er was suchte –
Antworten: Vor ein paar Wochen ist sein Freund spurlos verschwunden.
Seitdem kein Lebenszeichen!
Es war die Liebe, die ihn vorantrieb- Liebe und Zufall führten ihn an
diesen geheimnisvollen und beängstigenden Ort. Liebe und Zufall, zwei
Dinge die sich stets gegenseitig bedingen.
Vor ein paar Tagen fand Max diesen ominösen Zettel auf Marcs
Schreibtisch…gestern dann diese Reportage bei Akte auf Sat1…heute ist er
hier…zögernd nähert er sich dem Schloß, er hört in der Stille der Nacht
sein Herz gegen die Brust schlagen, Eulen heulen. Der Weg zum Burgtor
ist mit Fackeln beleuchtet.
Als Max das Tor erreicht, trifft er auf zwei Hünen in Lederkluft, die
ihn skeptisch mustern und schließlich nach einem Passwort fragen. Max
ist unsicher und hat Angst enttarnt zu werden, mit leiser zitternder
Stimme sagt er: „Ledernutten…“ Er wird durchgelassen und betritt den
Schlosshof…Max atmet tief durch und ist für einen kurzen Moment
erleichtert!
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 7, 3, 2005 um 12:35 in SuchBatz, TagesBatzHochverabredungen nutzlich sin
Die deutsche Version meines Blogging-Programmes hat eine recht destruktive Haltung zum Thema Blogs.
Ob man rechtlich damit durchkäme, wenn man vor Gericht sagt, man sei unglücklich gestolpert, der Witterung wegen, das habe dann zu einer Kettenreaktion geführt und die habe dann das Weblog verursacht?
Zukünftig erforder Bloggen also etwas Mut. Deswegen auch die Herausforderung:

Wir Blogger, die Teufelskerle des 21.Jhds. Wie Evil Knievel und Colt Seavers, nur ohne Singen.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 7, 3, 2005 um 12:21 in TagesBatzBatz Getwitter
- achja der nächste der im Zusammenhang mit Inception vom "Film des Jahres" spricht bekommt einen Schuh an den Kopf. War 2010 echt so mies?
- lange kann es nicht mehr dauern bis die sparkasse verlangt, dass ich IHNEN Zinsen zahle für das Geld auf meinem Kapital-Plus-Sparkonto
- Holt euch den Riesenlotso: http://is.gd/dSGDa
- inception war ja jetzt mehr so okay als wow
- @agitpopblog to fucking boring, might be closer to the truth
- spanische tortillas mit schinken können ganz schön scheisse schmecken... zumindest so fertige..
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