Vor einem Jahr…
Zappat! – Kapitel 8 und 9
Zeitfalle
Habt ihr schon mal auf etwas gewartet..? Ich meine so richtig
sehnsüch-tig? So wie auf die Bescherung am Heiligen Abend, als ihr noch
ganz klein wart? Die Zeit bleibt einfach stehen, stimmst? Ein Zeitloch
geht auf und man tritt direkt rein, wie in einen Hundehaufen. Ein
Zeitloch, wie in Star Trek oder so. »Captain, wir haben da ein Problem,
wir sind in einer Zeitschlaufe gefangen und die Sendezeit ist gleich um!«
Faszinierend. Nein, eigentlich gar nicht. Jeder doofe Schultag zog sich
wie Käse auf einer frischen Pepperonie-Pizza. Die Stunden blieben ei-nem
am Kinn kleben und Algebra war die fiese Artischocke unterm Belag. Ich
war in der Langweil Zone und ging jeden Abend früh ins Bett und konnte
nicht einschlafen.
Die einzige Abwechslung war ein Nachmittag, den ich mit Bella, Ben-nie
und Daniel ins Kino ging. Wir sahen uns "Darkman" an. Ganz netter
Streifen, aber nicht halb so gruselig wie ein Eiskarten verteilender
Ver-sicherungsvertreter. Bennie zog mich immer noch damit auf, wegen der
Geschichte. Er meinte, ich sollte mich wirklich mal wieder mit den
Le-benden beschäftigen, aber das ist gar nicht so einfach, wenn sie die
El-tern in Zombies verwandelt haben .
Nein, das war jetzt gemein. Es ist nur so, das sie mir mächtig gewaltig
auf die Nerven fielen, mit ihrer spießigen Berechenbarkeit.
Samstag (mit Broetchen)
Ich war wirklich heilfroh, als sie am Samstagmorgen ihre Sachen ins Auto
luden und in den Sonnenaufgang entschwanden. Naja, so ähnlich: Sie
wuselten ab halb sieben durch die Wohnung und verbreiteten Panik ab sie
auch an alles gedacht hätten und ob ich auch daran denken würde die
Blumen zu gießen und mir etwas zu essen zu machen. Sie würden ja
immerhin erst Morgen Abend wiederkommen. Shit, ich war wirklich erst
neun und das erste mal allein zu Haus. Sie hätten mich Kevin nennen
sollen.
Um halb zehn waren sie dann endlich weg. Ich wartete noch eine halbe
Stunde, sicherheitshalber falls sie was vergessen hätten, ehe ich Bella
anrief. Sie hatte aber noch keine Zeit, sie mußte noch einkaufen gehen
und ihr Zimmer aufräumen, bevor ihre Eltern sie weg ließen – aber bis um
zwei, sagte sie, wäre sie fertig.
Das bedeutete viereinhalb Stunde, die ich irgendwie rumkriegen mußte. Im
Haus war nicht zu tun, da meine Mutter seit Donnerstag jeden Fle-cken
der Wohnung gesaugt, ausgewischt und gefeudelt hatte. Vermut-lich war
jeder Silberfisch im Bad persönlich geduscht worden. Es roch jedenfalls
überall so aprilfrisch das es einen grausen konnte. Ich durfte froh sein
wenn bei der Beschwörung nachher nicht Meister Proper auf-tauchte, oder
der Weiße Riese.
Ich frühstückte erstmal in Ruhe. Sehr in Ruhe. In der Tat so langsam,
das meine Cornflakes sich in einen schleimigen Brei verwandelt hatten,
bevor ich auch nur den dritten Löffel nahm. Ich laß ein altes Yps-Heft
und erfuhr wie sich aus einem alten Marmeladen-Glas, einer
Spiegel-scherbe und einem Schuhkarton ein Agenten-Geheimperiskop basteln
ließ. Vollkommen unauffällig natürlich. Wer würde schon Verdacht
schöpfen, wenn er von einem Kind mit einem Schuhkarton und einem
Einmachglas auf dem Kopf verfolgt würde, das sich hinter dem
Süßwa-renstand bei Edeka versteckte?
Als ich die letzten aufgequollenen Cornflakes ausschlürfte, war es kurz
nach elf. Das Radio spielte irgend etwas furchtbares von Bryan Adams –
ich weiß nicht mehr was, die Auswahl ist da ja ziemlich groß. Um dem zu
entgehen legte ich im Wohnzimmer Alice Coopers „Welcome to my nightmare“
auf, in der Hoffnung mich schon mal in die ausreichend finstere Stimmung
zu bringen. Aber irgendwie kam das nicht so gut, an einem Samstagmorgen,
derweil sich die Brötchenkrümel noch in der Sonne räkelten.
Ich rief Bennie an. Sein doofer Bruder war dran. Besser gesagt einer
seiner doofen Brüder.
»Jo« Er meldete sich nie mit Namen. Vielleicht konnte er sich so etwas
kompliziertes nicht merken.
»Hi, ähm, hier ist Ti-«
Der Hörer wurde auf den Tisch geknallt und ich hörte wie er im
Hinter-grund brüllte.
»Ey, Arschloch, für dich. Der Bekloppte. Machs kurz, ich will gleich
Anja anrufen!« Und da heißt es immer Einzelkinder würden leiden.
Es dauerte etwas bis Bennie sich meldete, er schmatzte ein paar Mal in
den Hörer ehe er verständlich wurde und darauf verzichtete einen
zwei-ten Bissen von was auch immer zu nehmen.
»Hey Tim. Ich hab grad’ bei dir- Ja verdammt! Laß mich in Ruhe! – Mama,
sag ihm er soll mich telefonieren lassen- Augenblick, ich geh’ mal eben
in mein Zimmer. … So.. ich bin grad’ beim Frühstück, was liegt an?
Wieder irgendwelche Geister, die du mir andrehen willst?«
»Ähm… so ähnlich«, ich versuchte die Bemerkung zu ignorieren. »Es ist-
Bella kommt nachher vorbei und… äh, ich weiß nicht, hast du nicht auch
Lust rüber zu kommen? Meine Eltern sind doch nicht da, sie kom-men erst
morgen Abend wieder und… und ich dachte wir könnten…«
»Sturmfreie Bude? Hey cool! Was hast du vor? Nicht wieder deinen
Zauberkram, Timmi, bitte.«
»Nah, weißt du, ich dachte wir… Bella meinte- wir sollten äh-« Ich
hörte wie bei Bennie eine Tür aufflog. Seine Stimme wurde leiser, als
wenn er versuchte die Muschel mit der Hand abzudecken. Dennoch konnte
ich die Stimme seines Bruders ausmachen. Sie stritten mal wie-der.
»Was?… Ja gleich! … Nein, laß mich in Ruhe, du Arsch! …. Aua, du
blöder Sack! … Laß los! Laß das los! … Ich bin gleich fertig- ….
Aua! …. Halt du doch die Schnauze! … Verpiß dich, ja hau ab! … …
Nein, laß das, gib’s her, das ist meine…« Etwas klirrte und
schepperte. »Du Arsch! Das war meins, von Papa, du mieses Arschgewichse!
…. Mama, er hat meine Pyramiden-Uhr zerbrochen! Scheiße… Arschloch
blödes.« Einige Se-kunden war gar nichts zu hören.
Dann meldete er sich wieder. Seine Stimme klang belegt.
»Hey Timmi, ich komm gleich rüber, wenn das okay ist?«
»Klar. Kein Problem. Alles okay bei dir?«
»…du weißt doch was hier abgeht, schon gut. Bis gleich.«
»Ja. Bis gleich.«
Nach kaum 15 Minuten stand Bennie vor meiner Tür. Er trug ein „Kiss me,
I’m dumb!“-T-Shirt, ein Black-Sabbath-Nicki-Tuch um den Kopf und eine
abgeschabte Wrangler mit Löchern über den Knien, die aussah als wäre er
bei der Ernte einem Sichelschwinger zu nahe gekommen, oder sogar dem
Sensenmann persönlich. Gott, meine Eltern würden ausflippen wenn ich so
rumliefe.
»Hi, Meister.« Ich trat zur Seite um ihn einzulassen.
»Tach Timbo«, er sah sich im Flur um, als wäre er zum ersten Mal hier.
Er war irgendwie daneben, blaß, als hätte er in der Nacht kein Auge zu
bekommen.
»Was’n los? Du siehst aus wie Mensaessen.«
»Danke. Ich bin so froh, das ich Freunde habe, die mich immer wieder
aufbauen.« Er grinste ein bißchen verkrampft, während wir ins
Wohn-zimmer gingen. Es war ein gutes Gefühl zu wissen, das ich in jedes
Zimmer kommen konnte, ohne darauf achten zu müssen ob meine Eltern drin
waren oder nicht. Das Haus gehörte mir… nun wenigstens bis mor-gen
Abend.
»Ähm… wie sieht’s aus, Timbo, hast du noch’n Kaffee über?« Bennie
musterte die Überreste meines Frühstücks, das Meiste war noch
unange-tastet. Ich bin zwar ein langsamer, dafür ein bescheidener Esser.
Mit anderen Worten: Ich konnte mich stundenlang an einer Brötchenhälfte
festhalten, ohne sie nennenswert zu beschädigen. Trotzdem fühlte ich
mich hinterher immer satt.
Ich deutete auf den Stuhl neben meinem und holte eine zweite Tasse, die
ich Ben hinstellte. Er nahm sich Kaffee, acht Löffel Zucker und kei-ne
Milch.
»Hast du nichts gefrühstückt? Ich dachte du…« Ich brach ab, als ich an
den Krach mit seinem Bruder dachte, den ich übers Telefon mitverfol-gen
durfte. Er war von Zuhause abgehauen so schnell er konnte. »Hier… nimm
dir was du willst… sind noch genug Brötchen da.«
Er nickte ohne ein Wort und nahm sich eine Müßlistange.
»Was- was war denn los vorhin?« Ich trank einen Schluck meines Kaf-fees,
der inzwischen Zimmertemperatur erreicht hatte. »Ist was kaputt
gegangen? Ich hab gehört-«
»Meine Pyramiden-Uhr«, unterbrach er mich und biß der Müßlistange den
Kopf ab. Er kaute eine Weile und wischte sich Honig vom Kinn. »Er… hat
sie runter geschmissen, als er das Telefon haben wollte.«
Die Uhr war ein Geschenk seines Vaters, eine schwarzglänzende Pyra-mide
die in fünf bewegliche Segmente aufgeteilt war, an denen man Tag, Monat,
Stunde, Minute und Sekunde ablesen konnte. Außerdem sprach sie, wenn man
auf die Spitze drückte, zumindest tat sie das die ersten zwei Monate.
Ziemlich lustiges Teil, fand ich. Bennie bedeutete sie hauptsächlich
soviel, weil er sie eben von seinem Pa gekriegt hatte.
»Dieses Arschloch«, sagte ich ein wenig ratlos, »i-ist sie ganz kaputt?
Alles? Ich meine kann man nicht-«
»Die Spiegelscheibe ist hin und die Spitze ist abgefallen.« Bennie sah
mißmutig auf seine klebrigen Honigfinger und begann daran
herumzule-cken. »Weiß nicht was ist… ist auch egal.« Das es das nicht
war, konnte man an seinem Gesicht ablesen.
»Vergiß den Trottel, noch ein Jahr und er ist weg.« Ich wußte das
Ben-nie schon dem Tag entgegenfieberte an dem sein Bruder zum Bund
mußte. Er wollte sich sogar verpflichten für acht Jahre. Mann, der Laden
ist zwar Scheiße, aber wenigstens holt er für gewisse Zeit den Abschaum
von den Straßen. Leider wird den Typen da auch der Umgang mit Waf-fen
beigebracht, was irgendwann mal zu schlimmen Scherereien führen könnte.
»Ja.« Bennie hatte es mittlerweile geschafft, sowohl feuchte, wie
kleb-rige Hände zu bekommen und seine Versuche dem Problem mit einer
Serviette beizukommen endeten damit, das viele nasse Papierfetzen an
seinen Fingern pappen blieben. »Arg! Hat dir schon mal wer gesagt. das
euer Honig Scheiße ist?!« Er stand auf und ging zur Spüle. »Verdammter
Dreck..«
»Du hättest halt keine Serviette nehmen sollen…«
»Klugscheißer«
Ich lachte mir eins und leckte meine Fingerspitzen an, um
Brötchenkrü-mel vom Teller zu stippen. Mittlerweile war es fast zwölf.
Ich wollte mit dem Beschwörungskram nicht eher anfangen als unbe-dingt
nötig ( und vor allem nicht ehe Bella da war), deshalb umging ich
Bennies vereinzelte Fragen und gab Politikerantworten.
Schließlich kam er auf die Idee. das wir noch was zum Knabbern besor-gen
sollten; also marschierten wir schnell noch zum Tengelmann unten an der
Hauptstraße und verpulverten fröhlich die Hälfte des Geldes, das mir
meine Eltern für „falls ich noch dringend was brauche“ dagelassen
hatten. Als wir zurückkehrten trug jeder eine Plastiktüte mit Chips,
Schokolade, Cola, Bier und ähnlichem (wie z.B. drei Ü-Eier die wir uns
nicht verkneifen konnten – immerhin bestand die Chance ein handbemal-tes
Plastiknilpferd zu ergattern).
»Hey, da seid ihr ja endlich«, das war Bella, die schon vor meiner Tür
wartete, als wir um die Ecke bogen. »Was habt ihr gemacht? Einen Ki-osk
überfallen?« Sie trug ihren schwarzen Rucksack über der linken Schulter,
eine gleichfarbiges T-Shirt und eine braune Lederjacke mit verschiedenen
Aufnähern (u.a. „Mein Freund ist ein Arschloch“ und „Watch out, here
comes trouble again…“) Sie sah ziemlich tough aus, aber das war nur
Fassade. Sie war keins von diesen Holzfäller-Weibern oder so eine
Gruftie-Tusse – sie wollte nur um keinen Preis wie diese
Lifestyle-Schnepfen aus der Pralinenwerbung aussehen. Oder wie Clau-dia
„Wie war das im Mittelteil“ Schiffer.
Tat sie auch nie… trotzdem konnte sie ziemlich sexy wirken, auch mit
ihrer abgewetzten Lederjacke und der Totenkopf-Gürtelschnalle. Oder
vielleicht grade deswegen. Nicht das ich jetzt so auf Dominas abfahre,
so sieht Bella überhaupt nicht aus. Nur auf eine untypische Weise ist
sie sehr schön. Ob ich ihr das je gesagt habe? Ist der Papst
verheiratet? Scheiße nein! Ich bin ein ziemlicher Feigling, falls ich
das noch nicht erwähnte.
Ich schloß auf.
»Hier halt das.« Bennie drückte Bella seine Tüte in die Hand und flitzte
an uns vorbei ins Bad.
»Ja… er weiß wirklich wie man mit Frauen umgehen muß«, Bella trug die
Tüte in die Küche. »Laßt sie arbeiten, die Weiber. Oh ich bin ja so
gerne emanzipiert. – Hat er Durchfall oder sowas?«
»Äh nein«, ich holte die restlichen sieben Dosen Jever raus. »Bier…
und zwei Tassen Kaffee.«
»Er sollte es gleich ins Klo kippen, geht schneller«, sie begann die
Tüte auszupacken. »Hey, Ü-Eier! Stark. Bummiegärchen, Kägernüsse,
La-bisto, der Abend ist gerettet… Nur für den Fall das dein Dämon doch
nicht kommt.«
»Hey«, ich guckte mich kurz um. »Sag Bennie noch nichts… ich mach das
schon… er- er hatte heute Morgen wieder Trouble mit seinem Bru-der.
Sei- ähm… sei nicht grob zu ihm, ja?«
»Bin ich das jemals?« Bella schaute mich in gespieltem Erstaunen an.
»Schon klärchen, ich werde euch beide mit Hamdsandschuhen anfus-seln.«
»Danke«, ich öffnete eine Bierdose und nahm eine Zug. Es war… naja,
englisch.
»HEY! Bennie, was ist los?!« brüllte Bella eine Sekunde später in
Rich-tung Bad. »Biste reingefallen, oder was?«
Ich seufzte nur und schüttelte den Kopf.
Der Nachmittag wurde mit viel lauter Musik, viel Chips, Alk und noch
mehr Blödeleien verbracht. Es war geil mal die ganze Bude für sich zu
haben. Nicht das wir etwas anderes getan hätten als normalerweise, wenn
meine Eltern da waren – aber… wir hätten es gekonnt und das machte den
Reiz aus. Einzig schade war, das Karen und Daniel heute keine Zeit
hatten, sie gingen mir zwar manchmal auf den Keks, waren aber bei
Parties immer für Stimmung gut. Naja, es war sowieso keine Party in dem
Sinne. Wir hatten zwar sturmfreie Bude, aber durch die Wohnung wehte
allerhöchstens eine laue Brise. Und das war wahr-scheinlich auch noch
Brise Landhaus, einer dieser Lufterfrischer die meine Mutter überall
hinstellt um die Fliegen umzubringen (ich bin mir nicht sicher ob das
Zeug wirklich dafür gedacht wurde, aber es ist zu-mindest seine
auffälligste Wirkung). Tja, wir waren schon ein wilder Haufen, was?
Das Beste war noch der Rock-Sound, der dübellaut durch die Wohnung
wummerte. Black Sabbat, Church of Evil, Bloody Skulls, Dark Inferno….
alles was ich im Normalfall gerade mal heimlich im Walkman hörte, ließ
jetzt die Edelboxen meines Vaters erbeben. Beim relativ soften „TNT“ von
AC/DC versuchten wir alle zu headbangen, ließen es aber kurz dar-auf
wieder bleiben, nachdem ich bretthart mit Bennies Head zusammen gebangt
war. Für einen Moment wurde mir dunkel schwarz vor Augen und ich fiel
hintenüber auf den Wohnzimmertisch. Bella die grade Luft-gitarrensolo
vollführte, erstarrte in der Bewegung und war sogar zu ver-blüfft um uns
auszulachen. Ich rappelte mich auf und rieb mir murrend die lädierte
Birne, wobei ich Bennie bösartige „Kannst du nicht aufpas-sen, du
Trottel“-Blicke zuwarf. Das war der Augenblick in dem Bella loslachte.
»Beavis und Butthead – ich glaub es nicht!« Sie sprang vom Sofa runter
und gab ein dümmliches Lachen von sich. »Headbangin’ sucks! HuHu-Hu!«
»Halt die Klappe Bella!« sagten Bennie und ich gleichzeitig.
Um halb sieben machten wir uns Frostpizzas heiß, die mit reichlich Cola
und Bier runtergespült wurden.
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