Vor einem Jahr…

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    Fünf Filmfreunde


    Mein Herz für Kino - moviepilot

     
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    The WeatherPixie

    Hirn unter

    Aiman of the Dead  

    Tsunami: [jap] umgspr.: Blödsinn reden, auf Grund von Wasser im Hirn.

    Okay. Konnte Pro7 seinen Katastrophenheuler "Tsunami" endlich entsorgen, den sie im Frühjahr, Flutkatatstrophen bedingt erstmal auf Eis gelegt hatten.
    Mal gut das es in Florida gewirbelstürmt hat und keine Flutwelle kam. Der Film war zwar aus dem kleinen Klischee-Schnittmusterbogen für Katastrophenfilme zusammengepuzzled, aber dennoch leidlich unterhaltsam und possierlich getrickst.

    Gruselig wurd es erst nach dem Film als Aiman Abdallah, der Jochen Bublath mit Migrationshintergund von Pro 7, sich wie weiland David Copperfield neben Strandkörben in Pose schmiss und bedeutungsschwanger in die Fluten starrte. Galileo Spezial fragte doch glatt knallhart nach: Kann es sein das die Todeswelle morgen bei uns an der Haustür klingelt? Und wenn ja, sollen wir aufmachen oder so tun als wären wir nicht da?

    Die Anwort war dann auch eher ernüchternd. Nach viel dräuender Musik und noch mehr "Aiman guckt im Halbprofil in den Horizont und dreht sich dann vieldeutig blickend in die Kamera"-Einstellungen, kam heraus: Weiß der geier ob sone Welle kommt, is nicht so wahrscheinlich, aber man hat ja schon Pferde kotzen sehen.
    Aiman guckt wieder unheilsschwanger: "Denken Sie dran, man hat schon Pferde kotzen sehen."

    Wombats übrigens auch.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 29, 9, 2005 um 19:34 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    Notizen zur Herbst-Saison

    Desperate Horsewife  

    Ja der goldene Herbst hat begonnen. Die TV-Sender kramen wieder ihre Highlights raus, nachdem sie uns im Sommer mit dem "Guten von gestern" satt gemacht haben.

    Besonders freue ich mich ja, auf die neue Staffel von "DESPERATE HORSEWIFE – Die neuen Leiden der Doris S".

    Die erste Folge trägt den unheilschwangeren Titel: "Schatz ich bin zu Hause – und da bleib ich auch!"

    Kurze Inhaltsangabe: Es geht wieder turbulent zu in der Hysteria-Lane. Doris is grad dabei schmutzige Wäsche zu waschen, als es an der Tür läutet. Minu Barati, die neue Freundin von Joschka steht vor der Tür. Sie bricht in Tränen. Kaum sei er eine Woche zuhause, bringe er alles durcheinander. Doris versucht höflich zu sein, steht jedoch unter Zeitdruck: In wenigen Minuten sind Joschkas vorige vier Ehefrauen zum Skatspielen eingeladen. Was werden Inge, Edeltraud, Claudia und Nicola sagen, wenn sie Minu erblicken? In Ihrer Not sperrt Doris die junge Frau in die Besenkammer. Grade noch rechtzeitig, schon steht das Quartett das sich scherzhaft Fischer-Chöre nennt, auf der Matte. Ein wildes Kartenspiel entbrennt, bei der jede der Frauen böswillige Anekdoten über Joschka zum Besten gibt.
    Durch einen Anruf von Muschi aus München, verpasst Doris den Auftritt ihres Gatten im Fernsehen, bei der Einweihung eines Luxusliners im Hamburger Hafen. Behende stellt sich Gerd an den Bug, breitet die Arme auf und schreit der verdutzen Menge ein joviales "Ich bin der König von Deutschland" entgegen. Auf dem Dach der Prominenten-Tribüne beziehen Scharfschützen mit Betäubungsgewehren Stellung.
    Zur selben Zeit in Berlin brechen ein paar Hinterbänkler das Büro von Angela auf, die sich eingeschlossen hat und droht eine Überdosis Botox zu trinken. Sie hat am Morgen die Leiche des Gärtners gefunden, der sich auf der Veranda erhängte, weil sie ein Verhältnis mit ihm anfangen wollte.
    Im Hause Schröder werden die Frauen immer bösartiger:
    "Wenn Joschka sagt.’Ich lasse mal meine Beziehung’spielen‘, meinte er doch nur das er seine Minu im Kindergarten abgibt…", verkündet Edeltraut zur allgemeinen Belustigung.
    Bei Doris rappelt es in der Besenkammer und ein tiefes Schluchzen ertönt…

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 26, 9, 2005 um 1:56 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    Garry Poppers – Kapitel 30

    Entertaining Mr. G

    Die einzigen Geräusche im Frühstückssaal waren das leises Klappern von Besteck, verhaltenes Flüstern, Stühle rücken.
    Lärm und Unterhaltung fühlte sich falsch an. Die Nachricht vom Tod Saschas hatte rasch die Runde gemacht. Man tuschelte, doch als Saschas Bruder Francis den Raum betrat, fiel Stille über den Raum. Jeder beobachtete ihn, als er ungelenk Brötchen, Kaffee und Saft auf sein Tablett sortierte und zum Spiffydorm-Tisch schritt.
    Stumm rückte Paul Harber einen Platz auf und ließ Francis Platz nehmen. Das Quietschen des Stuhles hallte schrill durch den Saal.

    Die Stille war unerträglich. Garry, der neben Hermoaning hockte und sich bis eben noch mit Paul unterhalten hatte, starrte verkrampft in seine Müßlischale in der Haferflocken um Rosinen kreisten.
    Er fühlte sich gedrängt, etwas zu sagen. Den Bann zu brechen. Doch er brachte nichts heraus. Hermoaning warf ihm einen Seitenblick zu, als habe sie seine Gedanken erraten. Auch sie schien um Worte zu ringen, die einfach nicht kommen wollten.

    Langsam begann Francis sein Brötchen aufzusäbeln und in Zeitlupe mit dem fipsigen Nutella-Schälchen zu hantieren, das nie genug enthielt um zwei Brötchenhälften damit zu bestreichen. Der ganze Tisch, nein, der ganze Saal schien im Frühstück innezuhalten und Francis zu verfolgen. Paul Harber musterte seinen Freund unwohl. Er zupfte nervös Flocken aus seiner Serviette, vermied den direkten Blickkontakt.
    Ein Klirren riß die Aufmerksamkeit ans Ende des Tisches.
    Debille Strongbuttock schaute schafsäugig drein, die Augen auf die zerdepperte Milchkaraffe gerichtet die neben seinem Stuhl in Scherben lag.
    »Sorry, ich wollte nur… sie ist einfach…«
    »Mann Debille! Kannst du nicht einmal aufpassen!« Paul Harber war aufgeprungen. In seinem Gesicht lag ein Hauch Erleichterung, als er begann Scherben aufzuklauben. Andere Schüler beeilten sich, es ihm gleichzutun. Es schien plötzlich das wichtigste der Welt zu sein, die verschüttete Milch aufzuwischen, ein Kehrblech zu holen, Lappen und Eimer. Man plapperte durcheinander, Debille entschuldigte sich nochmals und stützte sich nervös in seinem Marmeladenbrötchen ab.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 25, 9, 2005 um 13:37 in Garry Poppers, TagesBatz
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    Mystery repeating – Return of the Suchwort

    Die Sommerpause ist vorbei.
    Auch Geheimnisse, müssen in der
    Sonnenzeit, genau wie die Piemontkirschen-Pralinen eine Ruhepause
    einhalten. Diese ist jedoch jetzt vorbei. Nachdem die Experten vom Dwarsloeper
    schon vor einigen Wochen die mögliche Deutung der letzten Suchbegriffe
    die auf diese Seite führten
    , im Rahmen des Projekts "Der
    Berg grooved
    " enthüllten, wird es langsam mal Zeit die neuen Begriffe
    vorzustellen, die Besucher ins Batzlog loggten.. ähm lockten.

    Aus
    Gründen des wissenschaftlichen Prinzips der "reinen
    Willkür
    ", wurde die heutige Liste der Suchbegriffe allerdings
    redigiert und bereinigt.
    Da die letzten Wochen 90% aller
    Suchbegriffe
    Varianten von "Tokio Hotel", "Bill Kaulitz", "Bilder von
    Bill und Tom Kaulitz", "Bilder von Tokie Hotel", "alle fotos der kindheit
    von bill kaulitz ", "Geheimnisse von Bill Kaulitz" und schließlich dem
    besorgten, wenn auch grammtikalisch fragwürdigem "was ist mit bill kaulitz
    seinem vater?" umfassten, wurde der gesamte Komplex um die bereits HIER
    abgehandelten Jugendrockdarsteller aus der Wortliste gestrichen. Zum
    hundertesten Mal dabei: BITTE NICHT WIEDERWÄHLEN.

    Aus
    gegebenem Anlaß möchte ich auch darauf hinweisen das ich mit Herrn Kaulitz
    und seinem Zögling nicht näher bekannt bin. Genausowenig verfüge ich über
    Nacktbilder der B*chelorette, Babs Sch*neberger und Tom Schilling – wobei
    ich an letzteren durchaus Interesse hätte. Ähm ja. Egal.

    Hier
    also die letzten Suchbegriffe die auf diese Seite führten:

    Last
    10 Keywords:

    09/24/05 18:10:07 fototapete mit japanischen
    muster (Google)

    09/24/05 17:59:52 ist ein piercing in der schläfe
    gefährlich (Google)

    09/21/05 15:52:52 Merkel war mal ein Mann
    (Google)

    09/21/05 15:38:09 was machen bei frühzeitiger durchrostung
    (Yahoo)

    09/21/05 13:04:46 am schönsten ohne christiansen (Google)

    09/21/05
    13:01:44 musikuntermalung terroranschläge (Google)

    09/21/05
    12:47:24 Runzelschuh (Google)

    09/21/05 12:35:02 Purzel Video 55
    (Google)

    09/21/05 12:34:34 eklige bilder (Google)

    09/21/05
    10:51:21 blinkende halskette paris (Google)

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 25, 9, 2005 um 0:12 in SuchBatz, TagesBatz
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    Schön das wir drüber sondiert haben…

    Sondierung

    Hat es sich, wie zu erwarten, doch ausgeschwampelt. Das man mit der
    Union auf keinen grünen Zweig kommt, sollte die Kinder des
    Joschka
    nicht wirklich verwundern. Vielleicht dachte man, nachdem
    Papa sich mit den Worten "ich
    geh nochmal eben Pantoletten holen"
    ins Private verabschiedete,
    man könne doch irgendwie mit den Schwarzen in die Koje kommen. Probieren
    kann man ja

    Fest steht jedoch: Es gibt kein Grünen Tee auf
    Jamaica, sondern bestenfalls Prosecco. Und auch wenn die Grünen unter
    der SPD gelernt haben die Schnauze zu halten, so verlangt es sie wohl
    nicht danach gleich von zwei Seiten den Finger
    ins Auge
    gerammt zu bekommen. Also keine Gurken-Koalition.

    Sie
    reißen sich zusammen und erkennen: "Wir ham noch einen
    Bütikoffer in Berlin
    " und "Lieber Roth als tot"
    und werden es sich jetzt in der Oppositions-VIP-Schaukel
    gemütlich machen.

    Na mal gucken wann sich die üblichen Bedächtigen auf die große
    Kopulation
    einigen. Dazu muß Gerhard "L’etat
    c’est moi
    " Schröder
    , zwar ordentlich Kröten
    schlucken.. aber er sollte bedenken, das auch die Kröte nicht viel Spaß
    dabei haben wird.

    Das Schweigen der Merkel

    Quid
    pro quo, Angela. Quid pro quo.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 23, 9, 2005 um 17:14 in TagesBatz
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    Keine Kreuzschmerzen

    Ich + Ich

    "Ich + Ich"
    klingen eigentlich wie ne Mischung aus Xavier
    Naidoo
    , wenn er gute Musik machen und sich das peinliche "Ich
    sing deutsche Texte mit gefakter-englischen Intonation
    "-Gekrähe,
    sowie den Jesus-Fimmel stecken würd und Herrn
    Heppner
    ohne das Riefenstahl-Gepose.

    Passt schon. Schön.

    Ach
    ja, gestern noch erwähnt, heute festgestellt, das sie sogar noch ein
    neues Album rausgebracht haben. Die Chaotentruppe
    um Jimmy Pop ist wieder da.
    Fein das.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 23, 9, 2005 um 15:37 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    Vielleicht haben Sie jetzt schon gewonnen…?

    Telekomiker  

    Anfang des Jahres wechselte ich von der Telekom zu Versatel. Für mehr Leistung zahle ich dort weniger als die Hälfte dessen, was der Rosa Riese aufgerufen hat. Die Kündigung nahm man dort eher widerstrebend zur Kenntnis. Insgesamt sechsmal riefen mich erstaunte Mitarbeiter von Telekom und T-Online an, um zu erfragen ob ich mir auch wirklich sicher sei, das ich die Leistungen ihres Arbeitgebers nicht mehr nutzen wolle. Das ich dies bejahte und darum bat von weiteren Anfragen abzusehen, wurde freundlich aber indigniert zur Kenntnis genommen. Man schickte mir insgesamt drei Abmeldebestätigungen mit wechselndem Inhalt, dann mal wieder eine Anmeldebestätigung und nach einer Beschwerde eine neuerliche Abmeldebescheinigung.

    Seit Februar hab ich die Leistungen des Konzerns nun nicht mehr genutzt.
    Irgendwann, nach einigen wenigen Monaten, muß Paulchen Panther dort aufgefallen sein, das sie mir noch Geld Schulden welches nicht durch ordnungsmäße Nutzung abgegolten wurde.

    Was macht also ein Konzern, wenn er so eine Riesengewinn-Ausschüttung vorhat, die sogar Lotto-Faber blaß aussehen lässt? Er schickt per 30 Cent teuren epost Brief einen Verrechnungsscheck, mit der Bitte: "…lassen Sie den Betrag möglichst bald auf ihrem Bankkonto gutschreiben."

    Derzeit bin ich noch dabei zu überlegen, was ich mit den 5 Cent anstellen soll. Ein Haus? Eine Urlaubsreise? Ein achtel Seite eines Obdachlosenmagazins?

    Die Möglichkeiten sind grenzenlos.

    Ich könnte auch bei der Telekom anrufen und mich bedanken. Da würd ich allerdings 3 Cent draufzahlen.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 22, 9, 2005 um 21:59 in TagesBatz
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    Gestern im KaDeWe

    Monster AG fickt Bambi
     

    Es war zwar die DVD- und nicht die Spielwarenabteilung, aber dennoch
    schien es mir nicht der richtige Ort zu sein, um zu zeigen wie es
    aussieht, wenn sich eines von Pixars
    Monstern
    an Bambi
    vergeht.

    Man sollte dem Dekorateur auch nicht all seine bizarren
    Phantasien durchgehen lassen.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 22, 9, 2005 um 16:33 in TagesBatz
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    Was Moss das Moss

    Nebenbei blabla aus dem dem TV. Ausnahmsweise wird sich mal nicht über
    des Kanzlers Dreistigkeit ereifert sondern über die einer Anziehpuppe
    namens Kate Moss. Sie macht wohl das was die meisten Promis machen, sie
    kokst. Dumm nur das man sie dabei erwischt hat, das ruft die Sudelpresse
    auf den Plan die nichts eiligeres zu tun hat, als Kates Kolleginnen zu
    Distanzierungen zu nötigen. Eine andere Anziehpuppe namens Gisella
    (sprich: Gisellle) kommt dem Ansinnen nach und distanziert sich auch
    eifrig. Sie möge ja Drogen nicht so gern und überhaupt wäre der
    Unterschied zwischen ihr und Kate so groß wie der zwischen Craig
    David
    und Kurt
    Cobain
    . Ob sie damit meint das sie eher für belanglose,
    massenkompatible Scheisse stehe, während Kate Moss bleibende Kunstwerke
    von hohem Wert erschaffe, darf diskutiert werden.

    Nicht zu
    diskutieren braucht man allerdings denn dummen Off-Kommentar des Punkt
    12-Berichtes, in dem uns irgendein Nachwuchsredakteur darüber belehrt,
    das Craig David der momentane strahlende Held am Pophimmel sei, während
    sich Grungemusiker Kurt Cobain Anfang der 90er mit einer
    Kokain-Überdosis das Leben genommen habe.
    Wie sehr der
    Fahrstuhlmusikproduzent David derzeit strahlt will ich nicht
    entscheiden, fest steht jedoch das es nicht eine Überdosis Kokain
    war, die Cobain ins Jenseits befördert hat, sondern eine Überdosis
    aus einer Schrotflinte
    . Das er darüber hinaus beträchtliche Mengen Heroin
    im Blut hatte, sei am Rande notiert.

    Was das Gezetter um den
    Kleiderständer angeht: Abgesehen davon das es mich nicht sonderlich
    interessiert welche chemischen Substanzen Frau Moss sich in welche
    Körperöffnung steckt, tut es im Zusammenhang mit dieser aufgeplusterten
    Nichtnachricht auch nichts zur Sache ob und mit
    wem sie bisher so alles gepimpert hat
    und ob da vielleicht auch
    Frauen dabei waren.

    Warum nehmen sich die berichtenden "Journalisten"
    nicht öfter mal ein Beispiel an Kurt Cobain oder am Liedtext DIESES
    Songs der Bloodhound Gang?
    Wenn schon keine Gedanken duch den
    Kopf gehen….

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 21, 9, 2005 um 10:16 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    Zappat! – Kapitel 16

    Was der Zweite Besuch sagte

    »Ich sagte es bereits: Zappat Timmi!« Max nickte mir zu. Die Stimmung im Raum war in dieser Minute noch einmal um einige Grade abgesackt. Als ich mir nervös durch die Haare strich brach mir eine gan-ze Strähne ab.

    »Äh… ja Hi! Äh Zappat…?« Was immer das auch bedeuten mochte.

    »Was willst du denn hier?« der größere Dämon sah den Neuan-kömmling verstimmt an. Die kleinen Wolken über seinem Kopf wurden dunkler. Es sah nach Regen aus. Nach Gewitter.

    Aus dem Augenwinkel konnte ich sehen wie Bennie zögerlich an der Eiskarte leckte. Als ich den Kopf zu ihm umdrehte, steckte er sie schnell in den Mund und schaute mich an, wie ein Koala den man beim Kanni-balismus erwischt.

    »Dasselbe könnte ich dich fragen! Das hier sind meine Klien-ten, nun zumindest einer von ihnen… Ich habe den Fall zuerst bearbeitet-«

    »Max verschwinde hier. DAS IST MEIN JOB!« Hastur zog eine abfällige Grimasse. »KLI-ENTEN, beAR-BEI-TET! Wenn ich das schon höre! Gewöhn dir verdammt endlich an, das du nicht mehr in deiner -Verwaltung sitzt!« Hastur war wieder dun-kelblau angelaufen.

    »Verwaltung IST NICHT DÄMLICH! Und ich nenne meine Klienten wie ich will! Euer ganzer Veralteter Kram mit Seelen und… Pakten – ha, jeder Versicherungsvertreter würde dich doch locker an die Wand spielen.« Max Augen blitzten gelb auf, als er sich zu seiner vollen Größe aufbaute. Was nicht sonderlich groß war. »Nach zehn Minuten würden du und deine Leute doch abzie-hen mit einem Knebelvertrag über zehntausend Jahre für eine Lebensversicherung um die Hörner! Seid die Kirche so abge-baut hat, seid ihr doch auch vollkommen eingerostet. Ihr zieht immer noch diese uralten Tricks mit Rauch und Donner und Bocksfüßen ab, weil ihr denkt, das würde von euch erwartet. Selbst Mutter Natur richtet doch heutzutage mehr Unheil an als unsere Mannschaft. Sind wir wirklich so heruntergekommen, das wir jetzt Kinder ihre Seelen abschwatzen?«

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 20, 9, 2005 um 21:28 in LiteraBatz, Zappat
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    Heult doch…

    Das muß man der CDU mal nachmachen: Bei einem Autorennen in der Pole Position mit fünf Minuten Vorsprung und Rückenwind starten, gegen einen Gegner der in einer Rikscha mit Achsschaden antritt und dann nur eine halbe Sekunde vor diesem durchs Ziel gehen.

    Schröder Merkel
    Bild oben: Die Berliner Runde: Der Elefantenfriedhof

    Angela sah aus wie Dresden 45, als hätte sie kurz vor der Pressekonferenz noch heulend überm Klo gehangen und sich nur mühsam mit "Kleiner Feigling" wieder sendefähig päppeln lassen. Auch wenn sie mit zitternder Unterlippe quiekte, sie würde den "eindeutigen" Wählerauftrag annehmen – sie wußte genau, das der Wähler bestenfalls gesagt hat: "Ach wenn du grad gehst, nimm doch mal eben den Müll mit runter." Das einzige was sie nach dem Fiasko noch davon abhalten wird zurückzutreten, sind die Messer die ihr die Parteifreunde schon in den Rücken drücken. "Ede, Roland… stellt euch bitte so, das ich euch sehen kann…"

    Schröder hielt zumindest mal ein Versprechen: Als er neulich im ZDF bei Waschbrett Illner gefragt wurde, was er denn am 18.09. machen würde, sagte er: "Ich werd mich freuen."
    Und das machte er auch. Vielleicht mag die eine oder andere Flasche Bommerlunder geholfen haben, aber Schröder war der einzige der sichtlich gutgelaunt den Öffentlich Rechtlichen Elefantenfriedhof betrat. Sehr zum Mißfallen von Stoiber, Westerwelle, Merkel und der Moderatoren (die anscheinend beim Doofe Bärte 2005-Wettbewerb antreten wollen) grinste er wie Tim Taler der grade sein Lachen zurückgekauft hat.
    Und Grund hatte er, denn soviel die SPD auch verlor, eine klare Abwahl sieht anders aus und der Mehrheitsverlust der SPD, ist kein Vergleich zur absoluten Katastrophe die die Union eingefahren hat. Insgesamt sind die eher linksorientierten Parteien in der Mehrheit. Auch wenn sie sich untereinander nicht Grün sind – die Mehrheit hat nicht für Schwarz-Gelb gestimmt. Da kann Grinseschwester Guido noch so rumzettern, er würde natürlich das Gespräch mit der Union suchen – mehr als eine Verabredung zum Kaffeetrinken oder Kegeln, wird da wohl bei den Werten kaum herauskommen. Schon ärgerlich wenn man Klassenbester wird und dann doch wieder ins Kinderperlenparadies muß, weil die Adoptivtante nicht genug Happy-Digits gesammelt hat.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 18, 9, 2005 um 23:03 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    Statt Karten

    "Meyn Geduld hat Ursach."
    -Ernst Jünger

    "Der Tag nach der Wahl ist der Tag der Wahrheit.
    Und
    die Tage davor …?"

    -Ron Kritzfeld

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 18, 9, 2005 um 12:16 in LiteraBatz, MediaBatzBits, TagesBatz
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    Briefwahl

    Radomir Runzelschuh  

    Seit zwei Jahren wohne ich jetzt in Berlin.
    Bisher konnte ich der Versuchung widerstehen in einer der siffigen Ecke des U-Bahnhofs Zoo, einen von "Radomir Runzelschuhs Märchenbriefen" aus einem der rustikalen Ekelautomaten zu entnehmen. Und das soll etwas heißen, kann ich doch sonst an keinem Überraschungsei und keiner McDonald Juniortüte (pardon Happy-Meal heisst das mittlerweile, aber ich bin zu alt um mich noch umzugewöhnen) mit irgendeinem Spielzeuggerumpel vorbeigehen. Die Runzelautomaten habe ich jedoch stets mit gewissem Desinteresse und aus einiger Entfernung betrachtet – wie einen interessanten Verkehrsunfall.

    Was ist für Kinder eigentlich schlimmer? Wenn sie Geld in die Hand gedrückt bekommen, das sie an einen Obdachlosen / Zeitungsverkäufer / Straßenmusiker / Leierkastenmann / Silberngeschminkte-Roboter-Skulpturimitatorin weitergeben müssen, weil die Eltern das nicht selbst machen wollen, oder wenn diese ihnen was Gutes tun wollen und ihnen die Möglichkeit geben sich interessante Hautkrankheiten in finsteren Bahnhofsecken aus Automaten zu ziehen?

    "Los Tobias, geh zu Onkel Runzelschuh, ihm seine Automaten…."

    Die Briefe gibt es übrigens, genau wie die im angrenzenden Automaten feilgebotenen Süßwaren, in den Geschmacksrichtungen: Erdbeer, Syphilis, Cranberry-Ebola, Lepra und Djih-Had-Cassis.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 15, 9, 2005 um 20:21 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    Parteien zur Wahl: Die PLSP stellt sich vor

     

    In letzter Sekunde wirft sich eine mutige Kleinstpartei in den Wahlkampf.
    Mit ungewöhnlichen Ideen und Konzepten bietet sie die Alternative zu den etablierten Parteien.

    Diether Baretczci (38), Fachverwaltungsassistent a.D. und Spitzenkandidat der PLSP, hat das Ohr ganz dicht an den Sorgen der Bürger. Ohne umständliche Schwurbeleien, sagt er deutlich wofür er und seine Oma, ähm er und seine Partei-Freunde stehen.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 12, 9, 2005 um 22:43 in BatzCAST, MediaBatzBits, TagesBatz
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    Vertrauen Sie mir, ich weiß was ich tue

    Fragrance Trust No.1
     

    Bild oben: The new fragrance by Para Noid Trust
    No.1

    Mit dem Vertrauen
    ist das ja immer so eine Sache. Da wird allenthalben drum geworben, sei
    es nun von der politischen Rasselbande, den Medien oder der Industrie.
    Vertrauen ist von allem der Anfang, wie uns ein Spot so schön ins Hirn
    hämmert.

    Bezeichnend nur, das diejenigen die um das
    Vertrauen werben, ihren Bürgern, Zuschauern, Lesern und Kunden keinen
    Meter über den Weg trauen.

    Ein schöner kleiner Kurzfilm zum Thema Trusted
    Computing
    findet sich HIER.

    Mehr Informationen zu den Risiken des TC gibt es HIER
    .

    Mehr Infos zu Digital
    Right Management DRM

    (via: Medienrauschen)

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 12, 9, 2005 um 13:38 in TagesBatz
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