Vor einem Jahr…
Mit dem Zweiten siecht man besser
Da verirrt man sich beim Zappen schonmal ins ZDF – was selten genug vorkommt – und was wird einem geboten? Die Mainzelhorste versuchen sich an einer hippen, jungen Krimi-Reihe die sie "Nachtschicht " genannt haben. Aus irgendeinem hanebüchenen Grund müssen die Ermittler dort ihre Fälle " bis zum Morgengrauen" (gemeint ist sicher das Frühstücksfernsehn des ZDF) lösen. Nee is klar.
Wo in der ARD, je nach Anstalt, immer wieder wunderbare Tatorte produziert werden, die einem zumindest ansatzweise klar machen, warum man den GEZ-Stasis den Obulus in den Rachen wirft, bietet das ZDF gewohnt blödes Bauerntheater das sowohl in technischer wie schauspielerischer Hinsicht einer GZSZ-Folge in nichts nachsteht. Dialoge deutlich jenseits der Schmerzgrenze und knallchargierende Gesichtsvermieter, zwischen denen ein Armin Rohde reichlich hilflos und unterfordert herumtapert.
Schon der Vorspann mit seinem Coolness-Imitat in denen die versammelten Spackomaten, allen vorran der unerträgliche Karsten Spengemann-Imitator Ken Duken und ViVa-Altlast Minh-Khai Phan-Thi, so tun als würden sie einen Anruf beantworten. Man kommt sich bei jedem Satz vor wie in der Schulaufführung der St. Siffenhuber Grundschule für geistig Herausgeforderte.
Die Story rund um böse Kaufhauswachleute die Ladendiebinnen Notzüchtigen ist dabei etwa halb so spannend wie das Schleuderprogramm der Miele W 2241 WPS. Kommt davon wenn der Kameramann von Brüllerfilmen wie "Autobahnraser " auch mal Regie führen will und den Unterhaltungschef mittels geschickter Argumente ("Ich hab da noch die Fotos von ihnen und der Frau Nebel von der letzten Weihnachtsfeier…") auch überzeugen kann den Job zu bekommen.
Der nervenzerfetzende Showdown des Films findet übrigens mit allen Beteiligten in einem Konferenzraum statt. Alle sitzen um einen Tisch bei Kaffee und Kuchen und überführen in einem brillianten Rededuell die Täter so lange, bis diese aus Langeweile endlich gestehen.
Sicher ist es ein Klischee, das im ZDF nur schnarchlangweiliger Scheißdreck für chronisch Hirntote jenseits der 70 läuft – aber müssen die Lerchenberger denn wirklich jedem Klischee rechtgeben, mit derartigen Gebührenverbrennungs-Sendungen?
Bah geh doch fott.
Von Batz am 23, 1, 2006 um 20:34 in MediaBatzBits, TagesBatz | 1 Kommentar »___________________________________________________________________________
Ein Kommentar zu “Mit dem Zweiten siecht man besser”
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- so ich bin dann mal weg hier... wir sehen uns dann zur orscarverleihung wieder bei twitter #ibes
- hmmm das aufgewärmte von gestern #ibes naja gucken wirs halt auch noch weg
- so morgen sehen wir uns nochmal zur reunion show.... gute nacht #ibes
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- *grins* sie haben die verdammten culcha candela nicht einmal erwähnt in den 2 Wochen - me gusta #ibes
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23. Januar 2006 at 20:57
und dazu noch die bescheuerte K. Böhm, die aber leider das Handtuch wirft und in den neuen Folgen von Barbara Auer, die auch schon bessere Zeiten gesehen hat, ersetzt wird, weil sie sich um ihre Kinder kümmern will…
alles Charakterdarsteller in einer hippen Serie…für den Tanztee des Kolostomiebeutelvereins im Seniorenheim…