Vor einem Jahr…

Bastzcast


Fünf Filmfreunde


Mein Herz für Kino - moviepilot

 
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The WeatherPixie

Puppenspieler

Neues von den SMOSH.com-Purzels . Ausnahmsweise mal keine Cartoon-Titelmusik sondern ein Film zum Thema: Spielen Jungs eigentlich mit Puppen?

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 30, 4, 2006 um 14:59 in TagesBatz
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Spaß bei Ullrichs…

Auch ohne Werbung machen zu wollen, geb ich zu: Ich mag den Ullrichs-Supermarkt am Bhf Zoo. Wie kann man einen Riesensupermarkt nicht mögen, der vernünftige Preise bietet und jeden Tag bis 22:00 Uhr aufhat, egal ob Wochenende oder Feiertag. Außerdem trifft man dort nicht nur alle Nationalitäten, sondern auch alle Evolutionsstufen, vom Hochgebildeten mit hässlicher Krawatte, bis denjenigen deren Antrag auf Zulassung zum Homosapiens noch auf dem Amt liegt und der Freigabe harrt.

Und man erlebt auch gerne mal Vorgänge wie diesen, den ich eben beim Versuch mir eine Pizza und ein paar Muffins anzueignen verfolgen durfte.

Freitag Nachmittag. Kurz vor Sechs. Die drei offenen der sechs Kassen sind leicht überfordert. Es geht eher gemächlich vorran. Ich wechsel nach einiger Überlegung an eine Kasse die etwas näher liegt, als die an der ich stehe. Zwei junge Mädchen hinter mir machen es genauso. Wir stehen schon am Band, nur noch ein kunde vor uns der aber ziemlich viel einkauft, unter anderem mehrere Sechserträger Orangensaft. Die kassiererin stellt sich etwas umständlich an beim einscannen. Ein Kunde, der an Nebenkasse steht und ihr über die schulter guckt, macht sie drauf aufmerksam, das sie statt sechs Einzelflaschen beim letzten Träger 6x den ganzen Träger eingebongt hat. Das will sie erst nicht glauben, guckt dann als der fremde Kunde hartnäckig bleibt doch mal nach. Oh ja, recht hat der Mann. "Da hamse aber gut aufgepasst…"Es folgt umständliches hin und her Gespule auf dem bon. Die Mädchen hinter mir fangen an zu kichern und überlegen was wohl ihre Schulklasse sagen wird. Sie sind in Eile und müssen wohl in 30min am Alexanderplatz sein. Nach einigen Minuten ist die die Kassiererin entschlossen den Träger auszubongen. Sie hat aber keinen Stornoschlüssel, den reicht eine Frau mit einem Namen, der klingt als hätte man beim Scrabble wirklich nur Schrott gezogen über drei Kassen herüber. Mittlerweile schauen auch die Kunden der anderen Kassen interessiert zu uns herüber. Unsere Kassenfrau will ausbongen, versucht es aber erstmal mit einem falschen Träger. Apfelsaft statt Orangensaft geht nicht. Eine Kollegin wird gerufen. Die Kassiererin nimmt alle sechs Träger einzeln wieder raus – piep – und erklärt dem Kunden dann,  daß sie den ja einmal wieder mit reinnehmen müsse, weil er ihn ja einmal gekauft habe. Neben uns in der anderen Schlange lacht jemand. Die mädchen hinter mir kichern lauter und fassen sich an den Kopf. Ich mmurmle schuldbwusst nur "das mit dem Kassenwechsel war nicht sone gute idee glaub ich…", denn ich weiß das sie mir gefolgt sind als ich die Kasse wechselte. An der wären wir natürlich mittlerweile zweimal fertig gewesen. Eines der Mädchen meint: "Warum hat sie denn nicht nur fünf rausgenommen?" Die herbeigerufene ältere Kollegin zettert mit unserer Kassiererin herum, die ein wneig hilflos in die Runde lächelt. Sie bongt den einen Träger wieder ein und hat die End-Summe von vorher, weil sie WIEDER den Gesamtträger sechsmal eingetippt hat statt eine Einzelflasche sechsmal.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 28, 4, 2006 um 18:39 in LiteraBatz, TagesBatz
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Beyond the Tales from the Zwischenzeit

Ein weiterer Stein prallte dicht neben ihnen auf den Asphalt. Derek ging an einer langen Kerzenreihe vorbei. Massengedenken. Am Teelichteautomaten an der Strassenecke konnte man sie kaufen, 50 Cent das Stück.
Sonnenstrahlen zeichneten ihre Schatten auf eine Leinwand aus Staub, der wie ein Insektenschwarm die Strasse entlangtrieb.
Russpartikel, setzen sich in die Gesichter. Dort wo Kress sie wegwischte, zeichneten sie bizarre Schmierer.
»Du siehst aus wie aus diesem Musical«, sagte Derek. »Das mit den Katzen.«
Kress schlug den Kragen seines Trenchcoat hoch, rieb sich die Nase und verteilte weitere Rußpartikel im Gesicht.
»Du meinst Cats?«
»Nein. König der Löwen.«
»Macht Sinn.« Kress trat gegen die Überreste einer Altarkerze, sie tumbelte rollernd einige Meter. Jesus und die heilige Maria, umgeben von unsinnigen Limmericks in Schweinelatein. Es war mal ein Schreiner aus Nazareth.
»Nichts reimt sich auf Nazareth.« Derek spuckte mißmutig aus. Hinter ihnen brandeten erneut Schreie auf. Rechts vom Stadion standen Menschen, die das Geschehen auf einer Videoleinwand verfolgten. Ein dumpfer Knall, gefiltert durch Meter Beton, korrespondierte mit einem Lichtblitz auf der Leinwand.
Die Menschengruppe schwenkte ihre Schals, bestickt mit Kreuzen und dem Namen ihres Vereins. I.N.R.I.
»KZ«, bot ein an der Ecke stehender Mann undefinierbaren Alters an. Er war unrasiert und hatte sehr schöne Zähne, einige davon auch im Mund. »Issen Two-Letter Word. Wie WM! Das geht!«
»Komm jetzt« Derek zog Kress am Arm weiter. Der Mann folgte ihnen. Eine weitere Detonation aus dem Stadion vermischte sich mit den Jubelsschreien der INRI-Fans und den Sirenen einer Ambulanz.
»Bleibt doch stehen! Kommt schon?« Der Mann folgte ihnen bis er das Ende seiner Kette erreicht hatte. Als sie weitergingen, schaute er ihnen verloren nach.
»Zauberbohnen?« sagte er leise.
»Er hat Zauberbohnen«, Kress zupfte hoffnungsvoll an Dereks Ärmel.
»Es gibt keine Zauberbohnen. Konzentrier dich einfach auf das was auf dem Zettel steht.«
»Wir brauchen Blumendünger.«
»Pschht. Niemand braucht Blumendünger«, sagte Derek etwas lauter, als sie an einem Richtfunkwagen der Polizei vorbeikamen. »Milch, Eier, Kaffee und Bärlauch-Nudeln. Das ist alles.«
»Du hasst Bärlauchnudeln! Du hast neulich erst gesagt-«
»Geh geh jetzt nach draußen. Du mit deiner dummen Idee. Ich sag laß uns zuhause bleiben wenn Spieltag ist,, aber nein, du musst ja..«
»Ich hab mich doch schon entschuldigt. Ich dachte der Supermarkt hätte-«
Sie blieben stehen, als ein Regiment Soldaten mit Gewehren im Anschlag an ihnen vorspurtete. Klack. Klack. Ein Mann ein Schritt, im Gleichschritt Marsch. Fans von Jihad United hatten sich den INRIS genähert. Bald schon knirschten Knochen, krachten Schüsse. Taumelnde Menschenbälge überrolten einen Souvenirkiosk nahe des Eingangs. Puppen des Maskottchens Gojesus explodierten in einer Wolke richtungsrund.
Noch vom Vortag war der Boden um das Stadion brandschwarz, sprenkelten maronenfarbene Flecken den Asphalt. Gebetsperlen und zerrissene Rosenkränze wurden vom Fahrzeug der Strassenreinigung aufgewirbelt, das den Soldaten folgte.
»Wir hätten die Zauberbohnen kaufen sollen.« murrte Kress. Er klopfte sich Rosenkranzreste vom Revers, blinzelte in den Himmel am dem Hubschrauber wie träge Hummeln kreisten. Zwischen ihren Rotorblättern blinzelten Sonnenstrahlen und zeichneten Regenbögen in den Nieselregen.
Eine Gruppe jugendlicher Fans schärfte am Bordsteine Shuriken in Form von Davidsternen. Auf ihren UTMS-Handies schepperten die Übertragungen aus dem AOL Dom. die Jugendlichen feuetren ihre Manschaft an. Monotone "Tora, Tora, Tora"-Rufe und gluckendes Lachen.
Auf der großen Videoleinwand lichtete sich der Rauch etwas und die tobenden Fanmassen wurden sichtbar. Holzkreuze mit zappelnden, sich windenden  Spielern hoben sich wunderschön als Silhoutten auf dem Spielfeld gegen den Rauch ab. 8:5 verkündete die Einblendung. 8:5 und ein Reporter  versicherte seinem extatischen kollgen, das Steinigungen einfach nichts hermachen.
Derek beschleunigte die Schritte, raus aus der Bannzone,  die Grenzposten waren schon in Sichtweite am Ende der Straße.
Eine Gruppe Jugendlicher Deutscher mit Migrationshintergrund beobachtete sie mißtrauisch als sie vorbeigingen. Aus dem Radio eines Imbisswagens der Curry-Eleison-Würste verkaufte, plärrte die Stimme des Nachrichtensprechers.
"..was auf eine spannende Rückrunde hindeutet. Wir sind gespannt. Und jetzt zu den Aussichten von morgen, wir geben Ihnen eine Übersicht  über die Terroranschläge für morgen  Donnerstag den 23.06.  – Wedding…. "
»Hetz doch nicht so« Kress war von den Jugendlichen aufgehalten worden und hastete hinter Derek her. »Was willst du hören? Ich hab gesagt es tut mir leid. Nächstes mal-«
»Nächstes mal, es wird immer wieder so sein. Wir gehen raus und und es regnet draußen.«
»Es regnet immer draussen«, nickte der Wachmann am Checkpoint, ehe Kress etwas sagen konnte. »Ihre Transitvisa und Taufscheine, bitte.«
Kress griff in die Innentasche seins Trenchcoats.
»Nun gib sie ihm schon.« zischte Derek ungeduldig.
»Ich.. die Jungen da eben.. sie wollten… Die Sachen sind noch in meiner Brieftasche..«
Der Wachmann nickte einem Kollegen zu, der seine Waffe fester umfasste. »Gibts Probleme?«
Derek sah vom Wachmann zu Kress, der nur leise den Kopf schüttelte. Blaulicht reflektierte in ihren Gesichtern. Hinter ihnen der Flammenschein, als eine weitere Bombe die Nordtribühne zum Einsturz brachte. Johlen mischte sich in Panikschreie und das Tröten der Presslufthupen.  Eine Helikopter dröhnte über ihre Köpfe hinweg.
»Keine Ausweise. Keine Zugehörigkeit…«, sagte der Wachmann, als seine Kollegen mit den Renitenzjacken angelaufen kamen. »Wir haben schon wieder welche.«
»Nucht schon wieder…« Derek schüttelte den Kopf.
Kress leistete keinen Widerstand, als der private Sicherheitsdienst Arch-Angels ihnen die die Renitenzjacken überstülpte und sie in den Wagen verlud. Durch Rückfenster konnte man wunderbar hinaussehen, als sie schaukeln die Straße am Stadion vorbeifuhren, auf ins Gästecamp. Das Lager.
Als sie in einer Kurve verlangsamten erkannte Kress den Mann mit den Zähnen um den Hals wieder. Er blickte kurz zu ihnen auf und lächelte.
»Fee FIFA Fo Fum«, grinste er und winkte ihnen mit einem Reichsapfel bestehend aus einem Kreuz und einem schwarzweißen Ball. Der Flammenschein ließ seine Haut rot glimmen, als er dem Wagen nachrannte. »Fee Fifa fo Fum..! Es steht jetzt 8:7 für die Guten. Two-Letter Words! Reimt sich auf Nazareth! Reimt sich Auf Nazareth…!«, dann bremste ihn abermals die Kette aus, riß ihn aus vollem Lauf, das er rücklinks zu Boden schlug.
Derek zog Kress vom Fenster weg.
»Ich hasse Samstage…« sagte er leise.
»Wir hätten einfach die Zauberbohnen nehmen sollen.«
Sie fuhren weiter die Strasse entlang durch die Sicherungszone. Links und rechts säumten Gedenkkerzen den Weg.  Ein paar Jugendliche hatten einen Teelichte-Automaten aufgebrochen und bauten ein Götzenbild aus Wachs.
Aus Richtung der Massengräber hinter dem Stadion, dröhnten entfernte Fangesänge herüber, Einer geht noch, einer geht noch rein.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 28, 4, 2006 um 4:10 in Derek und Kress
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Operation Peticoat… ähm -tion

Zu späterem Zeitpunkt werd ich sicher auch noch mal ausführlicher meinen Senf dazugeben. Bis dahin aber nochmal der Hinweis auf Johnnys Artikel zum Thema "Rechristianisierung" und Wertediskussion, sowie der Hinweis auf diese Petition die sich gegen die religiöse Fundierung von Bildung und Erziehung wendet. Unbedingt durchlesenswert. Muß man nicht unterschreiben.

Kann man aber.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 27, 4, 2006 um 14:58 in TagesBatz
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Buchtipp: Bewaffnete Bären

Arm bears

Ich hab keine Ahnung ob das Buch etwas taugt, aber der Titel ist ein sehr drolliges Wortspiel auf den ersten Verfassungzusatz der USA "the right of the people to keep and bear arms, shall not be infringed".

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 27, 4, 2006 um 14:46 in LiteraBatz, TagesBatz
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Drücken sie die drei, wenn sie Vertragskunde sind oder einen Iltis besitzen

Wie verbreitet der heimliche Wunsch ist mit einem menschlichen Wesen zu sprechen, wird jeder bestätigen der schon einmal nächtens über die zahlreichen Shoppingsender gezappt ist. Ältere Mitbürger bestellen dort ja teilweise ganze Regimente hässlicher Künstlerpuppen, Haushaltsreiniger und geschmacklosem Talmi nur um für wenige Sekunden überhauptnochmal persönlich mit jemand reden zu dürfen.

Das sowas auch billiger geht, verrät realtechnews. Dort wird seit einiger Zeit eine Liste geführt, die Cheats verrät mit denen man den automatischen Einwahlsystem von Callcentern vorbeikommt und direkt zu einem Mitarbeiter durchgestellt wird, ohne sich erst durch zigdutzend mit leiernder Stimme vorgetragene Menueoptionen hangeln zu müssen.

Ob American Express, Finanzamt, Sony, Ikea, UPS oder T-Mobile, für alle Systeme haben findige Leute mit zuviel zeit, kleine Hintertürchen entdeckt. Das spart Gebühren und Nerven. 

Gibts sowas nicht auch für Deutschland?

How to Bypass Most Phone Menus and Get to a Live Operator

Hilft aber natürlich alles nichts, wenn die Klopse die man an den Hörer bekommt dann in etwa so kompetent sind wie ein boliwischer Zwerglurch und auch mit ähnlichen fiesem Dialekt sprechen.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 26, 4, 2006 um 16:52 in TagesBatz
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Pokemoney

Schöne Definition:

"Pokemonetise: to make money by appealing to the stupid human instinct to collect dumb things."

(via: PlasticBag )

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 25, 4, 2006 um 13:58 in LiteraBatz, TagesBatz
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So bitte!

Thunder Purzel

Nur einer von von mehreren Gründen warum mir Football sympathischer ist als Fussball.

Klar sehen die echten Thunders nicht so drollig aus, aber immerhin ist diese Werbung wesentlich weniger anstrengend, als das ganze unsägliche permanent-pentranz Geraffel der Fussball-WM. Wenn  man einem schon irgendwelchen Sport-Dreck andrehen will, dann doch vielleicht eher mit ein wenig Augenfutter, als mit diesem räudigen  Zecken-Samson  Golepra.

gelepra

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 25, 4, 2006 um 13:19 in CineBatz, TagesBatz
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Standgericht Ludger Sommer

Hier frisch aus den Römprechter Medienarchiven, das Transkript der nie über die Pilotfolge hinausgekommenen Richtershow "Standgericht Ludger Sommer"

Sprecher: Elvira Brettschneider ist angeklagt, die Freundin ihres Sohnes frittiert zu haben.

Gerichtsdiener: Bitte erheben sie sich für Richter Ludger Sommer

Richter: Ihr Name ist Elvira Brettschneider, Sie sind 57?

Angeklagte: Die meisten schätzen mich auf knapp 40.

Richter: Das halte ich für unwahrscheinlich. Freu Brettschneider, Sie arbeiten Im Gastronomiebereich?

Angeklagte: Nee, Herr Richter. Ich arbeite bei Pepes Frittenparadies in Köln Kalk.

Richter: Gut gut. Staatsanwalt Atze bitte, die Anklage…

Staatsanwalt: Die Schneidbrettfunze hat sich Öl genommen und Paragraph 113 Stegebe Frau totgemacht.

Richter: Das ist nicht nett, Frau Brett.

Angeklagte: Aber ich war’s nicht! Als ich die Friteuse aufgemacht hab war Silvia schon lange tot!

Richter: Und was sagt ihr Sohn dazu?  Holen sie den Zeugen Jost Brettschneider rein.

Jost: Hallo Herr Richter.

Richter: Sie sind der Sohn der Angeklagten. Sie brauchen nicht aussagen, wenn sie damit den Schwager ihrer Tante belasten.

Jost: Mutter war’s! Sie hat Silvia immer gehasst! Sie kam nach Hause und hatte fettige Hände!

Staatsanwalt: Sie hören, sag isch doch die Alte is schuldig!

Angeklagte: Jost! Ich war’s nicht! Bitte glaub mir doch!

Jost: Du Frittiermonster! Mutter ich hasse dich!

Richter: Der nächste Zeuge. Armin Wimmig! Sie sind der Schwager der Angeklagten?

Wimmig: Nee. Ich hab aber schon mal Pommes gegessen…

Richter: Ist ihnen dabei irgendwas aufgefallen?

Wimmig: Die ham an dem Dienstag scheisse geschmeckt!

Verteidiger: Herr Wimmig.,, wenn sie gar nicht da waren, woher wollen sie denn dann wissen, das Silvia im Frittenfett schwamm? WENN SIE Gar NICHT DA WAREN? Herr Richter!

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 25, 4, 2006 um 2:14 in LiteraBatz, TagesBatz
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Man muss auch nicht alles verstehen

Beliebte Popkultur-Phänomene, mit denen ich so gar nichts anfangen kann:

-Sarah Kuttner – maybe you have to be straight to see the point

-Ditsche – Eine Fahrt mit der U-Bahn ist meist unterhaltsamer.

-Die Serie "Extras" – abgesehen von dem Promi-Cameos, wo ist der Gag? Eigentlich war Ricky Gervais Auftritt bei den Simpsons bisher das witzigste was ich von ihm gesehen habe.

-Apple – okay, sie sind nicht MS, aber dennoch erschliesst sich mir die religiöse Verehrung nicht. Ich kenn Apple hauptsächlich aus dem Video-Schnittbereich und da sind sie nicht viel besser als PCs.

-Donnie Darko – erinnert mich an die Weltschmerz-Gedichte in Schülerzeitungen

-jede Art von Gangsta-Rap egal ob deutsch oder englisch – wähhh geht einfach fott mit euren dicke Hose-Gepose

So und jetzt los. Linker Gang jeder nur ein Stein werfen bitte.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 23, 4, 2006 um 14:26 in MediaBatzBits, TagesBatz
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Minicast: Return of the Wunderautos

dudu Charlie II
Links 1972: Dudu macht das schon  – Rechts: 2006 Charlie II lebt

Bei manchen Filmen fällt es schwer sie nicht ein bißchen zu mögen, ganz gleich wie doof und unlogisch sie sind. "Charlie II  – Das total verrückte Wunderauto" , der heute abend um 20:15 auf Sat.1 in der Reihe "Familienpackung" läuft ist so ein Fall.
Es geht um einen kleinen Waisen-Jungen (Nikita Wokurka), der bei bösen Pflegeeltern aufwächst. So eine Art Harry Potter, nur das er eben nicht zaubern kann und trotz deutscher Eltern irgendwie einen asiatischen Einschlag hat. Aber je nun, die Wege des Castings sind unergründlich und bei deutschen Kinderdarstellern muß man meist ja froh sein, wenn sie überhaupt einen Satz grade rausbekommen – insofern hat man es hier doch noch ganz gut erwischt.
Der kleine Junge, Felix mit Namen, bekommt zum Geburtstag von seinem einzigen Freund, einem ominösen alten Zausel namens Rasmus (Thomas Fritsch) ein Laptop geschenkt. Mit jenem Rasmus hat er, aus nicht hinreichend geklärten Gründen, einen Minicooper restauriert (Das Zehnjährige sich vor alten Männern in achtnehmen soll die gern viel Zeit kleinen Jungs verbringen, scheint Felix niemand gesagt zu haben. Zum Glück ist Rasmus nur etwas wirr, aber nicht weiter gefährlich).  Durch irgendeinen sehr unwahrscheinlichen Zufall verbindet sich der Laptop mit dem Auto und weil grade eine Maus übers Keyboard rennt, lädt sich der Wagen prompt eine Supergeheime Künstliche-Intelligenzsoftware aus dem Internet herunter und besitzt ad hoc eine voll ausgebildetet Persönlichkeit, nennt sich Charlie II und kann sprechen, über Roboterarme gestikulieren und viele andere drollige Sachen machen. Leider sind Felix nun die Hersteller der Software auf den Fersen, die sie lieber für fiese Kampfroboter benutzen wollen und überdies will Felix ja auch noch seinen Bruder finden, der angeblich als Geheimagent im Ausland lebt…

Okay, die Story ist beknackt. Da gibts nichts zu deuteln. Dennoch hab ich mir den Film angeguckt und muss zugeben, das ich mich gar nicht so schlecht unterhalten fühlte, denn nachdem die etwas zähflüssige Einleitung überstanden ist und man sich drauf einlässt jedwede Logik über Bord zu werfen, macht der Kinderfilm wirklich Spaß. Denn das ist "Charlie II", auch wenn man ihn als Familienunterhaltung verkaufen möchte.  Ein alberner, slapsticklastiger Kinderfilm, komplett mit Pupswitzen, trotteligen Gannoven, technischen Spielereien und scherenschnittartigen Charakteren.  Das hier aus Killern, dumme Hampelmänner werden, Wirtschaftsspionage und Waffenschmuggel als albernes Plotelement herhalten müssen, sollte wohl nur Erwachsene stören.

Man muß wohl eine Schwäche für die Wunderautofilme haben, die mich und viele andere durch die Kindheit begleiteten. Herbie und vor allem Dudu, der computergesteuerte Käfer der seine Räder seitwärts drehen konnte, den man zur Not mit einem Riesenschlüssel aufziehen konnte, wenn das Benzin ausging und der aus zu engen Parklücken einfach herausflog. SPäter kam dann noch die coolere Wunderautovariante: Knight Rider und das Supermotorrad Street Hawk, aber das mochte ich nie, weil es nicht sprechen konnte.

Die Dudu-Filme waren auch ziemlich seicht und albern, aber sie besaßen dennoch eine verspielte Naivität, die sie auch heute noch drollig ausschauen lässt. "Charlie II " ist eine Art Hommage und ein Update jener Filme, Dudu mit einem Spritzer Knight Rider und als solchem kann man ihm so manchen Durchhänger verzeihen. 
Es ist ein Kinderfilm. Und ich weiß: Als Achtjähriger hätte ich den Film geliebt.

Achja und das Auto wird von Christoph Maria Herbst gesprochen, der hier mal so gar nicht nach Stromberg klingt, sondern eher an den naiv-freundlichen Roboter Johnny in "Nummer 5 lebt " erinnert. Herbst erzählt, wie zufällig er an diese Rolle gekommen ist, seiner Erinnerung an die Dudu-Filme und die Herausforderung einem Auto Persönlichkeit zu verleihen.

Christoph Maria Herbst über seine Synchronarbeit für "Charlie II"

(Länge: 05:15 min, Dateigröße 2,1 MB, mp3-mono)
Zum direkten Anhören bitte auf den blauen Pfeil klicken.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 22, 4, 2006 um 13:02 in BatzCAST, MediaBatzBits
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Kein Bullshit: Penn & Teller

(Anmerkung: An dieser Stelle stand ein Ausschnit aus der Bullshit-Sendung zum Thema "Intelligent Design", die leider bei youtube entfernt wurde. Stattdessen gibts jetzt einen Ausschnit zum selben Thema mit Bill Maher. Nichtsdestotrotz, besorgt euch BULLSHIT und schaut es euch an.)

Während hierzulande angeblich lustige "Talkshow-Parodien" mit gut abgehangenen Darstellern wie Jochen Busse und Jörg Knör und noch angehangeneren Scherzen schon das politischste darstellt, was die Comedy-Fernsehlandschaft derzeit zu bieten hat, sieht es in Amerika etwas anders aus. Dank dem Kabelsender Showtime, der bewusst auf unbequeme Formate setzt und auch schon "Queer as Folk" und "The L-Word" produzierte, nehmen sich die beiden Illusionisten Penn & Teller , im angelsächsichen Bereich seit rund dreissig Jahren mit schwarzhumorigen Zaubershows bekannt, in ihrer Sendung Bullshit regelmässig brisanter Themen an. Ob es um die homophobe, reaktionäre Haltung der "Boy Scouts of America" geht, die Todesstrafe, Aufklärungsunterricht, Schusswaffenkontrolle, Verschwörungstheorien oder die dunklen Seiten von Mutter Theresa, Ghandi und dem Dalai Lama – die beiden machen vor kaum etwas halt, daß anderen heilig ist.

Naja fast vor nichts, denn vor dem geplanten Thema Scientology kniff SHOWTIME dann letztlich doch den Schwanz ein. Da Penn & Teller mit den South Park-Machern befreundet sind, sprangen diese jedoch in die Bresche und produzierten die berühmt-berüchtigte "Trapped in the closet "-Folge von South Park, die ja mittlerweile auch einige Anwälte beschäftigt.
Das Penn & Teller das Thema Scientolgy nicht selbst bearbeiten durften, weil ihr Sender zu feige war, ändert aber nichts dran, daß die Show der beiden eine interessante, politische-satirische Unterhaltungssendung ist, die sicher auch hier Leute erreichen würde, die sich eher selten auf Phoenix oder arte verirren.

Wie wäre es denn hier mal mit nem Formatklau? Geht doch bei anderen Sendungen auch.
Ach ja. Wahrscheinlich gibts hier niemanden, der das ganze überzeugend machen könnte.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 22, 4, 2006 um 1:47 in MediaBatzBits, TagesBatz
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Das Rudel rollt…

Ein interessanter Beitrag zum Thema Rudel-Bloggen und dem leidigen Thema Euroweb findet man bei Axonas. Lesenswert, deswegen Lesetipp.

Wenn die Butterbrote…

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 21, 4, 2006 um 13:03 in MediaBatzBits, TagesBatz
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Letztes Lichtspiel: Hostel

"Please just let me go, please… "

Originaltitel: Hostel
Herstellungsland: USA 2005
Regie: Eli Roth
Darsteller: Jay Hernandez Derek Richardson, Eythor Gudjonsson, Barbara Nedeljakova, Jana Kaderabkova

Hostel

Zwei amerikanische Rucksacktouristen, Paxton, Josh und der Isländer Oli durchstreifen Europa. Natürlich ist es dort genau wie sie es sich vorgestellt haben. In Holland wird nur gekifft und gepimpert und in der Slovakai sind die Städte hässlich un ddie Leute Creepy. Sehr creepy sogar. Denn nachdem der Besuch einer slvakischen Stadt sich erst recht vielversprechend anließ, mit drei dickbusigen Lokalschönheiten die es gar nicht erwarten konnten mit den drei Ami-Typen Whoopee zu machen, nimmt die Sache schnell eine unerfreuliche Wendung, als Oli und Josh kurz nacheinander verschwinden und Paxton herausfindet, daß die kleine Slovakenstadt sich ihr Einkommen mit einem Folterhospital aufbessert. Reiche Europäer und Amerikaner können dort einen Urlaub buchen um den ultimativen Kick zu genießen: Menschen zu foltern und zu töten. Die dafür notwendigen Opfer rekrutriert man aus vorbeistreunenden Backpackern, die kaum jemand vermisst.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 21, 4, 2006 um 2:32 in CineBatz
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Letztes Lichtspiel: Final Destination 3

"Why would you worry about me? We don’t even like each other, remember? "

Originaltitel: Final Destination 3
Herstellungsland: USA 2006
Regie: James Wong
Darsteller: Mary Elizabeth Winstead, Ryan Merriman, Harris Allan, Jessica Amlee, Texas Battle

final destination

Wieder einmal pfuscht eine Unheilsvision dem Plan des Todes ins Handwerk. Waren es im ersten und zweiten Teil des FD-Franchises ein Flugzeugunglück und eine Massenkarambolage auf der Autobahn, die jeweils ein jugendlicher Held vorhersah und damit eine Gruppe von Leuten rettete, die eigentlich auf der Todesliste standen, so muß im dritten Teil ein Achterbahnunfall herhalten. Im Mittelpunkt stehen zwei Paare, die zusammen mit vielen Klassenkameraden in die Devils-Ride-Bahn einsteigen. Wendy hat schon vorher ein ungutes Gefühl, der gesamte Rummelplatz wirkt auf sie bedrohlich, als sie für das Jahrbuch der Schule Fotos von ihren Klassenkameraden macht. Durch einen Zufall sitzt Wendys Freund neben ihrer Freundin und sie landet am Ende des Wagens mit deren Freund Kevin. An dieser Stelle schlägt die Vision zu und WANG, sieht sie die Achterbahn aus den Gleisen fliegen und alle grausam umkommen. Gott sei Dank, war die Szene wie in den anderen Filmen wieder nur eine Vorblende, die ihr genug Zeit lässt Panik zu bekommen und aus der Achterbahn auszusteigen, zusammen mit einigen ihrer Klassenkameraden.
Wie nicht anders zu erwartem wird die Vision Wirklichkeit. Ihr Freund und ihre Freundin sterben – sie bleibt mit Kevin und den anderen am Leben. Und wieder beginnt das alte Spiel, der Tod versucht sich diejenigen zu holen die dem Unglück entkamen und beginnt sie auf phantasievolle Weise durch kleine Alltagszufälle umzubringen. Immer schön in der Reihenfolge in der sie auf der Achterbahn gestorben wären.

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___________________________________________________________________________ Von Batz am 21, 4, 2006 um 1:20 in CineBatz
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