Vor einem Jahr…
Rätseelig 16
Hups. ist ja auch wieder eine Weile her, seit das letzte Bilderrätsel von Absolog gelöst wurde. Und zwar fix.
Mal schauen wie lange ihr diesesmal braucht um rauszukriegen was hier gemeint ist.

Also wie immer Ready, Steady, Husch!
___________________________________________________________________________ Von Batz am 11, 5, 2006 um 23:09 in MediaBatzBits, TagesBatzNog nog, itscha nog nog
Gut gut, geschenkt. Sie waren alberne kleine Pelzknäuel, sahen aus wie Kurt Beck vor der morgendlichen Rasur und ihr Sieg gegen das dunkel Imperium war ungefähr so glaubhaft wie die Biographie von Heiner Lauterbach. Ich meine die Ewoks und nicht die Grünen. Jene Teddyboschels, die im dritten Teil der echten Star Wars-Saga die Infantilsierung der Serie einleiteten, die mit JarJarBingenskirchen und den quietschblöden Episoden I-III ihre Vollendung fand.
Schon damals mochte man als echter "Star Wars"-Fan die Ewoks nicht. Ging mir ähnlich, aber eines mochte ich an der Bande: Das naiv blöde Lied, welches das Ende von Return of the Jedi einleitete. Wie sehr ich es mochte, wurde mir erst in der Special-Edition des Films klar, als statt dem fröhlichen Ewok-"Nog nog, itscha nog nog" plötzlich eine sülzige Indio-Strassenkapellen-Panflöten-Drecksmusik losfiepte. Star Wars goes Zamfir quasi.
Nachdem jetzt auf Druck der Fans doch noch die unveränderten Fassungen der Filme auf DVD erscheinen, wie vor kurzem gemeldet wurde, besteht also endlich auch wieder die Chance, das fabulös-alberne Ewok-Lied am Ende des Films zu genießen. Jeder sollte es kennen und mitsingen können. Hab ich von oben herab entschieden.
Vor allem in Gesellschaft unwissender sorgt es stets für Befremdung und erheiterte Blicke, wenn man plötzlich mit Freunden jenen Song anstimmt, der für immer Freiheit im Universum bedeuten wird…
Und jetzt alle:
Nog nog, itscha nog nog… atomi tobichiki…
Eine coole Coverversion des US-Talkhosts Craig Killborn gibt es HIER
und die Lyrics zum mitNoggen findet man HIER
(Links via: Erwin Lang )
___________________________________________________________________________ Von Batz am 9, 5, 2006 um 21:40 in CineBatz, TagesBatzPatchday – Return of the Rechteverwalter
Okay, als Firefoxer bemerkt man manche Dinge ja etwas verspätet. Ich wunderte mich schon warum mich in letzter Zeit häufiger Freunde drauf aufmerksam machten, daß irgendwelche Youtube-Filmchen bei ihnen nicht abspielbar waren. Oder daß irgendwelche Navigationen auf Websites rumzickten.
Gedanken drüber hab ich mir allerdings keine gemacht, denn immer wenn ich nachguckte, funktionierte alles bestens. Bis ich jüngst mal ein paar Seiten mit dem InternetExplorer aufsuchte. Plötzlich wurd mir klar was die Leute meinten. Navigationen liefen nur noch auf zweimaligen Zuruf, Filme ließen sich nicht abspielen, Menues sahen merkwürdig aus, Flashanimationen wurden von fetten häßlichen Rahmen verunstaltet und spielten einfach nicht.
Was passiert war, erfuhr ich dann wie so oft durch einen Besuch bei Heise. Mit dem letzten Auto-Update von Windows, hat Microsoft durch die Hintertür einen Patch mit aufgespielt , der verhindert daß diverse Plugins wie gehabt automatisch starten. Darunter auch viele Flashanimationen. Stattdessen erscheint wenn man mit der Maus drüber fährt der erwähnte hässliche Rahmen. Dann darf man einmal klicken, erst dann wird das Flash ausgeführt. Was alle Flashmenues mit Animationen wirklich dämlich aussehen lässt und bewirkt das man für jeden eingebetteten Link jetzt zweimal klicken darf im IE.
Warum sollte man sowas dämliches einführen? Vielleicht als Schutz vor irgendeiner ominösen Sicherheitslücke? Natürlich nicht. Die Kundenzumutung geht einmal mehr aufs Konto der Rechteverwaltungsindustrie. Irgendeine Spackenfirma namens Eolas hat ein Patent auf automatisch startende Plugins in Webbrowsern angemeldet . Darum haben sie es auch schon 2003 erfolgreich geschafft Microsoft auf einige hundert Millionen Dollar zu verklagen. Ginge es nach dem gesunden Menschenverstand, hätte der Richter den Eolas-Anwalt ans Pult gebeten und ihm vom Gerichtsdiener ein paar aufs Maul hauen lassen und ihm die Anweisung gegeben nie wieder mit so einem Scheißdreck bei ihm vorstellig zu werden, aber so etwas passiert leider nur in Picket Fences . Statdessen bekam Eolas Recht und Micorsoft entschloss sich um Patentgebühren einzusparen, den Kunden mit einem Update einfach die Plugin-Blockade unterzujubeln.
Ganz geschickt. Seien wir mal froh das MS keinen Wein verkauft oder Autos baut. Womöglich müsste man dann nach dem kostenlosen Routinecheck durch den kofferraum einsteigen, weil MS keinen Bock hat irgendeinem Abzocker die Lizenzgebühren für das Prinzip Klapptür zu zahlen.
Nur einer von vielen Gründen warum ich den Firefox nutze.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 8, 5, 2006 um 1:39 in TagesBatzSilberfischchen im Bett
Achja. Schön isser ja, der Zwiebelfisch, der sich bei Spiegel-Online regelmässig über die Eigentümlichkeiten und Faux-Pas der deutschen Rechtsschreibung auslässt. Auch wenn Bastian Sick sich dabei manchmal ein wenig frei bei anderen bedient, kann ja mal passieren im Eifer des Gefechts.
Doof is nur, wenn man sich über den schlechten Stil in Internetchats mokiert und dafür nicht nur ein offensichtlich getürktes Beweis- ähm Symbolbild nimmt, sondern anscheinend nichtmal kapiert, daß es sich bei dem Chat um einen Schwuppenchat handelt. Und zwar nicht irgendeinen, sondern Deutschlands größten Schwuppenchat.

Okay, was stimmt nicht am Bild oben? Zum einen ist die Nachricht eine die jemand selber geschrieben hat und keine die man geschickt bekam. Deutlich zu erkennen am Senden-Button, rechts unten. Mokiert sich da jemand über seine eigene fehlerhafte Rechtsschreibung? Zweitens: Wenn sich Herr Sick fragt: "Warum sie "kein Bock auf nen Date mit nen krass coolen Typ" hat", könnte man sich auch fragen, warum eine SIE ein Profil bei Gayromeo haben sollte.
Andererseits weiß ich natürlich nicht wo Herr Sick in seiner Freizeit so chattet. Wer auch immer Osterhase1980 war, das Profil gibt es mittlerweile nicht mehr. Man hätte je mal fragen können…
PS: Ich bin übrigens eine Schnarchnase, weil alle anderen natürlich viel früher über die Meldung gestolpert sind und ich sie erst gestern entdeckt hab. Naja, Wombatz brauchen eben manchmal länger.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 7, 5, 2006 um 22:05 in MediaBatzBits, TagesBatzVaseline-Journalismus
Ach wie schön. Sabine Christiansen, die einzige Moderatorin, die sich in ihrer eigenen Sendung immer fingerschnipsend meldet, weil sie auch mal was sagen will, aber sofort die Fresse hält, wenn Lothar Späth, Geissler, Beck oder eine der anderen zehn Dauergäste sie mal mürrisch anguckt. Sabine "Ich war mal in der Jungen Union" Christiansen, hat sich heute mal von Kopf bis Fuß in Vaseline dippen lassen und führt vor, was man unter öffentlich-rechtlichem Qualitätsjournalismus versteht: Beim George W. Bush-Interview schön smooth dreinblicken und die Aufregung runterschlucken, damit man nicht ständig wie ein aufgeregtes kleines Mädchen wirkt, das beim reichen Patenonkel zu Gast ist.
Und Fragen stellen, die so harmlos sind, das selbst Fox-News wie ein unbequemer, kritischer Linksaussen-Sender wirkt.
Irre ich mich oder zuckt sie wirklich immer zusammen, wenn Bush sie mal böse anblinzelt, wenn sie eine Frage gestellt hat, die man als einen Hauch unbequem bezeichnen könnte? Nicht das sie dran bliebe, wenn er ausweicht.
Uns Sabine kennt sich eben aus mit den Großen der Welt, deswegen moderiert sie für CNBC ja auch die Sendung "Global Players" , da gibts auch "Hard-hitting dialogue with top international political and business leaders". Also auf deutsch ungefähr eine "ungezwungene Teestunde bei Tante Christel, wo man auch mal bissel über Politk plaudern kann." Dahin gehen, wo es wirklich so gar nicht wehtut. Genau wie jetzt bei Onkel George.
Interessant auch, das wenn man darauf achtet die Fragen die auf deutsch als Übersetzung drübergesprochen werden, sehr viel agressiver klingen, als das was die gute Sabine im original sagt. So kann man natürlich auch geschickt suggerieren, mit dem Interviewten hart ins Gericht zu gehen.
Naja immerhin sitzt sie nicht bei ihm auf dem Schoß.
PS: Ganz am Ende geht Sabine aufs Ganze: sie riskiert alles: Sie fragt ihn "Wie kommen sie mit starken Frauen zurecht" und "was bedeutet Ihnen Fussball". Na Danke, Bienchen. Ich freu mich schon auf das nächste Special mit Robert Mugabe und Papst Benedikt. Die nimmst doch locker auseinander.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 7, 5, 2006 um 21:00 in MediaBatzBitsLetzte Lichtspiele – Bits and Pieces 9
Die Bären sind los – Scary Movie 4 - Slither
Die Bären sind los – USA 2005
Eine Baseball-Mannschaft die nur aus den uncoolen Kids besteht, Migranten, Brillenträgern, Behinderten, Unangepassten, muss sich durchsetzen. Lupus, Engelbert, Tanner, Kelly, Miguel, Amanda, Toby und wie sie alle heißen. Ex-ProfiBaseballer und jetziger Ungezieferbekämpfer und Teilzeitalkoholiker Buttermaker (Billy Bob Thornton) übernimmt die undankbare Aufgabe die Truppe zu trainieren. Anfangs reizt ihn nur das Geld, aber natürlich gewinnt er die Kinder irgendwann lieb und will sie zum Sieg führen.
Die Story ist bekannt. Sehr bekannt in der Tat, denn hier handelt es sich nicht um ein verkapptes Remake wie bei den Mighty Ducks-Filmen und anderen Epigonen, sondern um eine Lupen(ich war fast versucht Lupus zu schreiben)reine Neuverfilmung des Kinderfilmklassikers "The bad news bears", der in Deutschland genau wie die spätere Fernsehserie als "Die Bären sind los" lief. Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, ob heutige Kinder den Film noch lieben werden, aber für mich war es eine willkommene Erinnerung an Kindertage. Ich hab damals im ZDF keine Folge der Serie verpasst und war überrascht als ich den eigentlichen Film später sah, wie derb die Umgangssprache der Kids dort sein durfte. 70er Jahre eben, da wirkte selbst ins Mainstreamkino noch der Realismus nach, die politische Unkorrektheit die von Spielberg und Co wenig später später so gründlich ausgeräumt wurde.
Richard Linklatter, selbst aus dem Indiebereich kommend, hat nun ein zeitgemässes Update des Film geschaffen, das sich dennoch sehr eng an die Vorlage hält. Keine Re-Imagination, eher eine behutsame Anpassung. Positiv darf notiert werden, daß die Gags und Ausdrücke der Kinder genauso heftig sind wie im alten Film. Billy Bob Thornton (m routinierten Bad-Santa-Modus), ist eine würdige Neubesetzung der Walther Matthau-Rolle (oder Jack Warden in der Serie) Buttermaker und auch das unerwartet unsülzige Ende wurde beibehalten und nicht modisch aufgepeppt. Die unbekannten Kinderdarsteller machen ihren Job gut und wirken hinreichend realistisch, das man sie nicht permament ob ihrer Niedlichkeit im Gaterodefaß ersäufen möchte.
Insgesamt ein schöner, wenn auch vorhersehbarer "Underdogs schaffen es (fast)"-Film der sowohl Erwachsenen wie auch heutigen Kids Spaß machen sollte. Und wenn nicht, dann sind die Kids einfach blöd.
Und jetzt pfeifen wir alle die Carmen-Overtüre , welche Gott sei Dank als Erkennungsmusik der Bären beibehalten wurde.
7 von 10 Batztapsen
Gut? Schlecht? Scheißegal?
Ist Beginn von Verknöcherung und dem völligen Kontaktverlust zu dem was Jugend in diesem Land darstellt, wenn ich von ARD-Volksmusikinferno, ZDF-Dramakacke, MDR-Schunkelholocaust und Jauches Rategünther wegzappend bei der BRAVO-Supershow hängenbleibe und feststelle, daß ich 90% der nomnierten Künstler nicht nur nicht mag, sondern nichteinmal weiß wer die Leute sind?
Okay Backstreetboys, Tokio Hotel und Blümchen hab ich wohl mal gehört. Aber die sind ja auch schon zweihundert Jahre dabei oder sehen so aus. Aber wer ist denn der Rest bitte? creutz. ich werd alt.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 6, 5, 2006 um 20:22 in MediaBatzBits, TagesBatzSchön gesagt
Eben beim Sat.1-Aushängeschild für Qualitätsjournalismus "Akte 08/15", ein Bericht über Frauen die Aufgrund von Hormonstörungen zu übermässiger Körperbehaarung neigen. So wie Kurt Beck ungefähr.
Die seelischen Leiden der Frauen werden vom Off-Text in passende Worte gekleidet:
"Hänseleien waren an der Tagesordnung. Die junge Frau hat sich im Laufe der Zeit ein dickes Fell zugelegt…."
War das nicht genau das Problem?
___________________________________________________________________________ Von Batz am 4, 5, 2006 um 22:15 in MediaBatzBits, TagesBatz
Popetown – die Abrechnung
Wie so oft widmet sich die Sendung HR2-"Der Tag" umfassend und vielschichtig ihrem Thema. Diesmal geht es um die alberne Diskussion, um die noch alberne Serie Popetown und den generellen christlichen Backlash, der die Glaubensvertreter aus den Löchern kriechen lässt damit sie sich ordentlich echauffieren.
Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchten die Autoren der Sendung die Themen Satire, Popkulture, religiösen Fanatismus, Meinungsfreiheit und Aufklärung. Und wer sich mal wieder ins Gedächnis rufen möchte, warum CDU-Nachrichtenverkünder Peter Hahne ein unerträglicher Kirchenprediger ist und Werteschwindlerin Frau von der Leyen verlogen den Humanismus leugnet, der sollte sich den Podcast vom Tag auf jeden Fall mal anhören.
DER TAG – Popetown als Sakrileg
Do you take it..?
Auf welchem Kuschelrock-Sampler war dieses Lied denn noch gleich drauf?
___________________________________________________________________________ Von Batz am 3, 5, 2006 um 22:21 in CineBatz, MediaBatzBits
Abmahnistan im TV
Gestern lief bei Plusminus ein ganz netter Bericht zum Thema Abmahninstan. Zwar nichts grundsätzlich neues, aber dennoch schön wenn das Thema auch von den etablierten Medien mal aufgegriffen wird.
Zusammenfassung des Plusminus-Beitrags
___________________________________________________________________________ Von Batz am 3, 5, 2006 um 14:26 in MediaBatzBits, QueerBatz, TagesBatzBatz Precogs: Nützjünülhümne?
Manchmal habe ich ja Spaß daran mal einen Blick über den Tellerrand in die Zukunft zu werfen. Das ist leichter als man denkt. Wenn man zwei Fixpunkte hat kann man eine Linie ja auch recht leicht ins Infinitum verlängern. Wobei der Reiz des Infinitums auch überschätzt wird. Der Eintritt ist überhöht und die Shows haben auch sehr nachgelassen, seit sie den neuen Conferencier eingestellt haben. Aber ich schweife ab.
Meine derzeitigen precognitiven Fähigkeiten melden sich, wenn ich in der Boulevardpresse lese, daß die linke Urgewalt Hans-Christian Ströbele fordert die Nationalhymne, zwecks integrativer Wirkung in Zukunft auch auf türkisch singen zu dürfen. Damit sich die Mimihigus (Mitbürger mit Migrantenhintergrund) mehr zu Hause fühlen.
Irgendwie hab ich es im Urin, daß entweder bei Stefan Raab oder bei Harald Schmidt dazu Bemerkungen kommen werden, die darauf abzielen, daß man ja die Nationalhymne dann auch auf bayerisch umtexten könne, damit die Bayern sich mal endlich integrieren oder das wir doch schon eine türkische Nationalhymen haben (hier den Clip von "Wo bis du mein Sonnenlischt" einspielen) und Raab mit seiner Band eine türkisierte Fassung der deutschen Hymne zum besten gibt. Komplett mit diesen Ding-dingi-dingi-Geklimper, daß man immer spielt, wenn man einem Lied einen Hauch türkisches Flair verpassen will.
Oder wie wärs wenn Kraftwerk mal eben die türkische Hymne remixen?
Schauen wir mal.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 2, 5, 2006 um 15:18 in MediaBatzBitsNachmacher! Mehr davon!
Jeder hat schon mal die Lieblingsszenen eines FIlms nachgespielt. Sei es nun, daß einen bei McDonalds das Bedürfnis befällt "hmmmhmm these are tasty burgers" aus Pulp Fiction zu zitieren, in einer Warteschlange Woody Allens Monolog aus "Annie Hall" zum Besten zu geben, oder die lustige Freundin, die immer "die Szene" aus Harry und Sally nachstöhnen musste.
Filmszenen spielt auch der 19jr Brandon Hardesty nach und dennoch unterscheiden sich seine Zitate gewaltig vom üblichen YouTube-Videogeruckel. Technisch völlig unaufwendig, spielt Hardesty nicht nur coole, witze Szenen und Catchphrases nach, sondern auch tragische, dramatische Dialoge aus verschiedensten Filmen. Dabei erreicht er bisweilen eine Intensität, die den Originalen in Mimik, Gestik und Diktion verblüffend nahe kommt. Ob er nun eine Schlüsselszene aus dem Kultklassiker "Die Braut des Prinzen" (unbedingt ansehen, wenn ihr den Film kennt) spielt, den berümten Uhren-Monolog aus "Pulp Fiction", eine kleine, aber durchaus anrührende Szene aus "Planes, Tranes und Automobiles " und "Uncle Buck " (in denen er beide Male vorzügliche John Candy Imitationen abliefert) oder in wichtigen Momenten aus "The Shining" und "Besser geht’s nicht" zu Jack Nicholson wird (und nebenbei mit zwei Erdnussschalen im Mund die schauspielerische Essenz von ShelleyDuvall einfängt) – das Ganze ist immer mehr als die trashige Parodie, die man erwartet, wenn man die billige Videooptik und den pummeligen Typen dort zum ersten Mal sieht. Der Junge hat wirklich was drauf und er nimmt die Sache ernst.
Das hat inzwischen auch die Village Voice entdeckt, die ihm einen eigenen Artikel widmete, sowie das Lokalblatt North East Reporter. Die gesammelten Re-enactments von Brandon Harvesty finden sich bei youtube und auf seiner eigenen Website. Dort kann man auch die ulkige Kunststudentenfilm-Parodie "The tortured life of Ezekiel J. Potts " bestaunen.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 2, 5, 2006 um 3:22 in CineBatzEine Flasche Wein
Eine fast wahre Geschichte

An einem Feiertag kann man es sich ja mal gemütlich machen dachte ich, zumal wenn Freunde zu Besuch kommen.
Deswegen hatte ich eine Flasche Weißwein aus dem Supermarkt mitgebracht. Irgendeinen neuen, der auf nem Sonderständer groß beworben wurde. VistaGrande Blanc, son Designerwein wie Blanchet, von Infime Douce. Nicht ganz billig, aber was solls.
Am Abend trudelten die Freunde dann langsam ein, ich stand noch in der Küche und bereitete eine Kleinigkeit vor. Man amüsierte sich, erzählte was den anderen so in der Zwischenzeit widerfahren war, das Essen war fertig und ich drückte einem Freund die Flasche in die Hand, das er sie öffnen möge, der Öffner sei in der Schublade links.
»Batz dein Öffner ist kaputt« sagte Philipp nach einer Weile.
Ich verdrehte die augen und fragte mich wie er das wieder geschafft hatte. Etwas ungeduldig nahm ich ihm die Flasche und den Öffner ab.
»Lass mich mal…«
Typisch Philipp, Schwuppen und Technik sag ich nur. Der Öffner war einwandfrei, wahrscheinlich kam er mit dem Patent einfach nicht klar. Ich setzte den Öffner an und drehte. Nichts. Die Spitze bohrte sich keinen Milimeter in den Korken.
»Was ist denn das für ein Mist?« Ungehalten knipste ich das Licht an und begutachtete die Flasche genauer. Der Korken war aus irgendeinem Material das sich wie Gummie anfühlte, aber widerstandsfähiger war.
Hinter mir stand Derek, er hatte mal wieder seine "Was habt ihr denn hier fürn Problem"-Miene. Derek ist Bauingenieur und der Meinung er könne alles was mit Technik zu tun hat sofort erfassen.
»Die kriegste nicht damit auf«, sagte er lankonisch nach einem Blick auf die Flasche.
»Hab ich auch gemerkt Herr Ingenieur. Haste dein Taschenmesser dabei?«
»Vergiss es.« Er deutete auf ein kleines Symbol auf dem Etikett. "ASS-Ready". Ich kniff die Augen zusammen und entzifferte die winzige Schrift.
"Dieser Wein ist nach den neusten Erkenntnissen auf traditionelle Weise für sie komponiert worden. Das Aroma-Securance-System (ASS)ermöglicht eine dauerhafte und sichere Konservierung des vollem Geschmacks. Bitte verwenden sie zum Öffnen dieses Weines nur ASS-Zertifizierte-Korkenheber."
»Das ist doch ein Scherz«, ich sah Derek ungläubig an.
Batz Getwitter
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- Chronicle: Die Wahrheit über Telekinese http://t.co/0tPqgsXI
- gnight bis zum grand prix
- okay für so ein lausiges filmjahr wars eine ordentliche verleihung, sie haben sich mehr bemüht als die jahre zuvor #oscar
- Wie kein Waldorf & Statler am Ende? - Ich weiß nicht mir hat die Show gefallen! - Dir hat ja auch War Horse gefallen! #oscar
- RT @smoitzheim: "The Oscar goes to The Artist. But we nominated a movie about a horse, you can tell we didn't really care this time." #o ...
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