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    Presseschau – Unwertes Leben

    Telepolis setzt sich einmal mehr mit dem Thema "Wert des Menschen" auseinander und der derzeitigen Umdefinition, die von politischer Seite in der Hatz auf Hartz-Empfängern sehr exemplarisch zu beobachten ist.

    "Arbeitsersatzleistungsempfänger müssen weiterhin gegeneinander ausgespielt werden – der Rentner bekommt so das Gefühl, seine kleine Rente liegt auch daran, dass es so viele Arbeitslose gibt, die nicht arbeiten wollen usw. Würde eine solche Entwicklung nicht fortgeführt, könnte zwischen denen, die nicht mehr zu den offiziell als "wertvoll" gewürdigten Menschen zählen, Solidarität entstehen. Angesichts der Tatsache, dass sie keine unbedeutende Minderheit sind, wäre der soziale Frieden mehr denn je in Gefahr. Damit dies nicht passiert, sind die weitere Kürzung von Sozialleistungen sowie die Fortführung der Repressionen gegenüber den Arbeitslosen unabdingbar. Gleiches gilt für eine verzerrte Kommunikation der aktuellen Situation, so dass sich falsche Zahlen in den Köpfen festsetzen etc."

    Den ganzen Artikel gibt es HIER.

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    Ein weiterer Telepolis Artikel beschäftigt sich mit Sinn oder dessen fehlen beim Thema "1 Euro"-Jobs.

    Die Nutznießer der 1-Euro-Jobs sind nicht die Arbeitslosen, sondern es hat sich eine durchaus lukrative Industrie zur Vermittlung der günstigsten Arbeitskräfte gebildet. Private Jobvermittler beispielsweise kommen so auf schon einmal auf [extern] zusätzliche Einnahmen von 50.000 Euro monatlich, ohne dass eine tatsächliche "Beratungsleistung", wie von ihnen als Begründung für die monatlichen Pauschalen angegeben, tatsächlich stattfindet.

    (…) Dennoch wird der 1-Euro-Job nicht einmal als Kostenfaktor, sondern lediglich als positive Möglichkeit für den Arbeitslosen gesehen – und als legitime Form der Gegenleistung für erhaltene staatliche Leistungen. Die fehlende Prüfung und die hohen Kosten werden kaum thematisiert.

    -> Zum Artikel

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    Ebenfalls lesenswert ein Artikel aus der Berliner Zeitung zum Thema Einschränkung der Prozesskostenhilfe.

    "Wer den Gesetzentwurf (Bundesratsdrucksache 250/06) liest, der erfährt, dass Prozesskostenhilfe und deren "missbräuchliche Inanspruchnahme" bisher offenbar untrennbar miteinander verbunden waren, vor allem aber lernt er, wie diesem Missstand nunmehr ein Ende bereitet werden soll – tritt das Gesetz in Kraft, dann ist das eine Kriegserklärung des Sozialstaats an die Bedürftigen."

    Den ganzen Artikel gibt es HIER .

     

    Von Batz am 19, 6, 2006 um 17:15 in MediaBatzBits | 1 Kommentar »

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    Ein Kommentar zu “Presseschau – Unwertes Leben”

    1. Freischwimmer · Moment mal! Sagt:

      [...] Nein, ich will mich nicht ärgern! Aber ich bin wütend, aufgebracht, aggressiv. Es ist heiß; nach wie vor. Das Wetter täuscht immer mal Momente der Abkühlung an, man reißt die Fenster extra weit auf um die erwartete frische Luft hinein zu lassen und was kommt? Nix als heiße Luft!  An sich mag ich den Sommer das kann keine Frage sein, aber perfekt ist es so nicht. Nachts muss es etwas abkühlen, am nächsten morgen wieder bei kühleren Temperaturen beginnen und keine durchgehende Tropenschwüle. Heute hat es mal geregnet, gemerkt hat man davon aber auch nichts. Da mein Rechner aber nun an chronischer und grundloser Überhitzung leidet und sich somit bei der kleinsten Anstrengung einfach dem Dienst verweigert, bringt er mich die Tage regelmäßig in Rage. Ich habe den Eindruck seitdem ich nun beschlossen habe mir doch wieder einen großen Rechner für zu Hause statt eines Laptops zu bemächtigen, ärgert er mich nochmal so richtig. Aber nein, ich werf ihn nicht aus dem Fenster. Den Gefallen tu ich ihm nicht. Derzeit wird der neue zusammengebaut und in vier Wochen ins Haus gebracht. (Manch ein Single träumt von ähnlichem in anderm Zusammenhang.) Bis dahin soll er mich doch ärgern. Danach dreh ich den Spieß um. Doch so kommt es eben anders als geplant, denn ursprünglich wollte ich über Bauarbeiter schreiben, die einen seit Tagen nerven, weil sie es nicht schaffen eine Terasse von 4 qm in einer Woche fertig zu pflastern und man nach drei Stunden Schlaf erneut von einem Trennschleifer in der neuen Woche begrüßt wird. Ich wollte aber auch hierüber noch was schreiben , eventuell dass ich mich ohne die Prozesskostenhilfe niemals meine Rechtsanwältin leisten könnte, die mir unter anderem hierbei behilfreich ist und mir seinerzeit zu meinem heutigen Namen verholfen hat.  Ich wollte auch noch was zur WM sagen, mich darüber wundern das inzwischen alles auf bestimmte Spiele ausgerichtet wird, das selbst ich es tue, indem ich momentan vorzugsweise einkaufen gehe, wenn Deutschland spielt, weil man dann seine Ruhe hat. Ich wollte mich auch kurz noch hierüber wundern, weil es mich stutzig machte, was ich dort las: [...]

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