Originaltitel: Salvage Herstellungsland: USA 2006 Regie: Jeff Crook, Josh Crook Darsteller: Lauren Currie Lewis, Cody Darbe, Chris Ferry, Maureen Olande
Claire wollte eigentlich nur von ihrem Freund von ihrem Job als Verkäuferin eines Tankstellen-Minimarkts abgeholt werden, doch statt dessen wartet ein komischer Typ namens Duke Desmond auf sie, der vorgibt ein Kumpel ihres Freundes zu sein. Trotz ihrer Bedenken steigt Claire zu ihm in den Wagen und lässt sich von ihm nach Hause fahren. Schon unterwegs wird ihr die Sache mulmig, vor ihrem Haus flüchtet sie vor dem unheimlichen Mann in die Wohnung. Dummerweise hat sie vergessen die Hintertür zu schließen und steht Desmond neuerlich gegenüber. Dieser fackelt auch nicht lange und bringt sie auf grausame Art und Weise um. Kurz darauf findet sie sich an der Kasse ihrer Tankstelle wieder, ihr Freund wartet darauf sie abzuholen. Alles scheint nur ein böser Traum zu sein, bis Desmond ihr wieder über den Weg läuft.
Salvage, der als bisher nur auf dem Fantasy Filmfest läuft (unter dem Titel Gruesome), ist eine nicht unspannende Variation des Slashers-Themas. Mit Anleihen bei "Groundhog Day" und mehr noch dem verkannten Genrejuwel "Retrocative" spielt er mit der Erwartungshaltung des Publikums. Immer wieder durchlebt Claire ihre Ermordung, immer wieder versucht sie Hilfe zu finden, zu recherchieren wer warum hinter ihr her ist. Wer Duke Desmond ist. Leider lässt das Bedrohungs- und Schockpotential Prämissenbedingt bald nach, denn es fällt schwer um eine Protagonistin zu fürchten von der man weiß, das sie selbst wenn sie ermordet wird, nicht wirklich tot ist.
Ja, ich bin auch absolut pediphob und stimme Peter Ustinov zu der in einem Roman schrieb, daß Füße wohl sicherlich eines der unansehnlichsten Körperteile sind die der Mensch anzubieten hat.
Einer der Gründe übermässige Hitze und den Sommer mit eher gemischten Gefühlen zu betrachten ist der Fakt, daß man sobald die Temepraturen es zulassen bei jeder Gelegenheit mit den hornigen Hufen fremder Menschen konfrontiert wird, weil diese meinen in Sandalen rumrennen zu müssen.
Die scheusslichste Szene in KIll Bill Vol.1 und die einzige die ich wirklich fies anzusehen fand, war die in der rund fünf Minuten lang Uma Thurmans Füsse leinwandfüllen zu sehen sind. Nix gegen Uma, sie ist cool und der Film ist tool, aber diese häßlichen Gehwerkzeuge möchte ich nie wieder sehen!
„Da, wo Brutalität und Verrohung im Umgang zwischen Menschen zum Gegenstand öffentlicher Darstellung wird, ist das Ende der Liberalität erreicht.“ Ein solches Grußwort könne man schreiben, man könne es aber auch lassen. „Für Letzteres hätte ich mich entschieden“, sagt FDP-Spitzenkandidat Martin Lindner. Im Gegensatz zu Wowereits „Versagen“ in der Wirtschafts- und Bildungspolitik könne er darin aber „kein Problem“ erkennen.
Recht hat der gute Mann. "Da wo Verrohung im Umgang zwischen Menschen zum Gegenstand öffentlicher Darstellung wird ist das Ende der Liberalität erreicht." Schönes Zitat. Ich hoffe er hält sich dran, wenn er mal wieder Reden oder Grußworte für CDU-Parteitage, Arbeitgebervertreter-Versammlungen und ähnliches schreiben soll.
Auch ansonsten ist man diesmal eher gemässigt, auch wenn Focus-Online Zielgruppenaffin für den Stammtisch textet und über "Wowis Warme Worte" alliterierend feststellt, das solche Grußworte wohl nur in Berlin möglich sind und durschscheinen lässt, daß Wowereits neuerliches Engagement wohl eine Trotzreaktion sei, die er sich so kurz vor der Wahl besser verkniffen hätte. Da loben sich Markworts Getreue sicherlich die seeligen gröhlenden und kotzenden Alkoholleichen im Trachtenleibchen, die bayerische und hessische Dorffeste bevölkern. Wenigstens sagt bei denen keiner, daß das Ganze irgendwas mit Ficken zu tun hat und die Magd wird dezent hinterm festzelt im Stehen geknallt.
Bei den Grünen hat man prinzipiell nix gegen das Grußwort fürs Lederfest, würde sich aber ähnliches Engagement auch für Behinderte wünschen. Macht Wowi sicher auch, sobald deren Veranstaltungen anfangen Touris nach Berlin zu ziehen.
Der Batzlog Podcast XL für die Woche vom 07.08.2006:
Flugzeug, Terror, Ausnahmezustand. So what.
Die Themen:
-You Bastards! Endlich wieder Panik! -Shoot first! Gefühlte Bedrohung -Kommissar Kalunke: Linda Lovesick rettet Leben -Fünf Freunde das sind wir -Derek und Kress im Urlaub -Das Batzlog-Filmquiz zum mitmachen!
Wups. Aufwachen und gleich wieder die Panik-Blärrer im Ohr. Von wegen Terroristen und Flugzeuge.
Mütter müssen jetzt ihre Babymilch vorkosten, um zu beweisen, daß es kein Nitroglycerin ist. Seit Monaten wurden die geisteskranken Selbstmordattentats-Wutze überwacht, damit man heute medienwirksam die Bombe platzen lassen konnte. Fieberhaft arbeiten sicher schon wieder Hysterie-Ausschüsse daran die Scheisse zu schmieden solange sie heiß ist und möglichst rasch weitere unbequeme Gesetze die die persönliche Freiheit einschränken durchzudrücken, solange die Leute noch schön geschockt sind.Wieder mal Terroristen mit Flugzeugen. Und dabei stehen nichtmal Wahlen vor der Tür.
Irgendwie hält sich mein Verschreckung angesichts der täglichen Massaker im Nahen Osten doch arg in Grenzen.
It get's old pretty fast. Don't you think?
Es ist nicht leicht, heutzutage nicht zynisch zu werden.
Derzeit durch die Stadt zu gehen lässt einen doch oft wünschen, man hätte eine noch sehr viel selektivere Wahrnehmung, als man es eh schon hat. Nein ich meine nicht die Berliner Strassenirren, Tourihorden und MOTZ-Verkäufer die man über die Jahre lernt irgendwie mit einem PAL-Feld zu belegen.
Es geht um die derzeit wieder wie Laternenpfahl-Herpes herumhängenden Wahlkampfplakate der üblichen verdächtigen. Puttchen brammelige Hinterbänkler und -rInnen aller Parteien, grinsen schmallippig von Bildern aus dem Pixiautomaten. Vielleicht wollten sie wenigstens etwas sinnvolles mit den Fotos anstellen und haben sie gleich nach der neuen Norm für Reisepassfotos erstellen lassen, was erklären würde warum die meisten so animiert und sympathisch wie Wachsleichen rüberkommen.
Und letztlich dann auch noch Friedbert P.F. Lüger, der neulich schon mit krampfigem Gesicht auf dem CSD mitmarschierte, weil man seine Fresse halt zeigen muß wo es nur geht, so kurz vor der Wahl. Danke, nee. Wenn man sich schon politisch ficken lässt, dann doch lieber von Wowi, der hats wenigstens gelernt und sieht im Anzug auch nicht aus, als würd er was altes von der Konfirmation auftragen.
Apropos PLakate: Die neue BILD-Kapagne ist ja auch ganz großartig. Irgendwelche verdienten ollen Humpel, wie Einstein, Ghandi und Co. müssen jetzt herhalten um das Sudelblättchen zu verkaufen. Bildunterschrift: "Jede Wahrheit brauch einen Mutigen der sie ausspricht” Irgendjemand muß da wohl mal wieder schlampig recherchiert haben. Wo bleiben die Plakate mit Konrad Kujau, Richard Nixon und Uwe Barschel?
Ach am besten bleib ich zuhause, bis die ganze Scheiße vorbei ist.
Brandon Hardesty hat sich mal wieder verausgabt und eine bekannte Filmszene nachgespielt. Diesmal geht es um The Big Lebowsky und er mimt überzeugend gleich vier verschiedene Rollen.
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Von Batz am 8, 8, 2006 um 19:12 in CineBatz
Originaltitel: Brick Herstellungsland: USA 2005 Regie: Rian Johnson Darsteller: Joseph Gordon-Levitt Lukas Haas Nora Zehetner Noah Segan
Der 19jr Brendan (Joseph Gordon-Levitt) ist ein Aussenseiter an seiner Schule. Soziale Kontakte hat er wenige, sein nerdiger Freund Brain (Matt O'Leary) dient ihm als Gesprächspartner und Informationsquelle, ab und zu wird er zum Rektor zitiert, der ihn als eine Art V-Mann benutzt um Störenfrieden auf die Schliche zu kommen. Brendan hatte mal eine Freundin Emily, die ihn zu Beginn des Films anruft und wirres Zeug erzählt. Sie fühlt sich bedroht, als er sie daraufhin ausfindig macht, stellt sich ihm ihr neuer Freund Dode (Noah Zegan) in den Weg, ein zugedröhnter Kiffer. Emily selbst bittet Brendan die Sache auf sich beruhen zu lassen, sie käme mit ihren Problemen alleine klar.
Kurz darauf ist Emily tot. Brendan findet ihre Leiche am Eingang zu einem Abwasserkanal. Er versteckt die Leiche und beschließt auf eigene Faust herauszubekommen, was passiert ist. Schon bald erregt er die Aufmerksamkeit der örtlichen Drogen-Szene, deren mysteriöser Boss The Pin (Lucas Haas) zusammen mit seinem Schläger Tug alle Fäden in der Hand hält. Und dann ist da noch die undurchschaubare Laura (Nora Zehetner) die ein Auge auf Brendon geworfen hat und die mehr weiß, als sie zugeben will. Wer hat Emily umgebracht und warum? Um das Rätsel zu lösen, erkämpft sich Brendan das Vertrauen von The Pin… Um was geht es bei der Sache? Und was bedeutet eigentlich Brick?
Rian Johnson, der zuvor mit der kleinen verstörenden Horrorkomödie May überzeugen konnte, liefert hier einen hochgradig seltsamen und originellen Film ab. Brick ist nichts zum nebenbei gucken, der Film entfaltet seine lakonische Kraft nur bei voller Konzentration. Schon das musikalische Hauptthema klingt befremdlich, wird es doch von Kuhglocken gespielt.
Der Exot ist ein kleines ambitioniertes Projekt für komische Literatur. Anselm Neft, Christian Bartel und Francis Kirps, alles erfahrene Poetry-Slammer haben das Projekt Anfang dieses Jahres aus der Taufe gehoben. Geboten werden Texte von Lesebühnen, Poetry Slams und aus Weblogs. Unterschiedlich sind sie und haben doch eines gemein: Sie sind skurril, spielen mit Sprachwitz und Assoziationen.
Ab der frisch veröffentlichten Ausgabe #3 erscheinen nun auch die vielen Batzlog-Lesern bekannten "Derek & Kress"-Geschichten im Exot. Sie sind aber garantiert nicht das einzig lesenswerte in dieser ungewöhnlichen Literatur-Zeitschrift.
…oder vieleicht auch nur eine Funzel. Oder einer diese Knickbaren Leuchtstäbe die man als Spielzeug mit in der Disco herumträgt. In jedem Fall hat mich DIESER TEST hier, bei dem es darum geht, welchem Superhelden man am ähnlichsten ist, nach einem umfangreichen Fragenkatalog als GRÜNE LEUCHTE eingestuft. Blink.
Your results: You are Green Lantern
Green Lantern
80%
The Flash
70%
Catwoman
60%
Superman
60%
Supergirl
58%
Hulk
55%
Robin
48%
Wonder Woman
48%
Iron Man
45%
Spider-Man
40%
Batman
40%
Hot-headed. You have strong will power and a good imagination.
Originaltitel: Poseidon Adventure, The Herstellungsland: USA 1972 Regie: Ronald Neame Darsteller: Gene Hackman, Ernest Borgnine, Red Buttons, Carol Lynley, Roddy McDowall, Stella Stevens, Shelley Winters
Der abgewrackte Kreufahrtdampfer Poseidon macht sich auf den Weg zu seiner letzten großen Reise. Gegen das Anraten des Kapitäns besteht die Reederei darauf, den morschen Kahn auch bei schwerem Seegang mit vollem Tempo durch die Fluten zu jagen. Es ist Silvesterabend, die Passagiere merken von all dem nichts. Sie Feiern noch ausgelassen, als kurz nach Silvester eine Mörderwelel das Schiff erwischt und herumdreht. Im Festsaal, wo sich die meisten Passagiere befanden ist die Hölle los, viele sterben. Gegen den Rat der Besatzung macht sich eine kleine Gruppe, angeführt von einem mit Gott hadernden Priester (Gene Hackman) und einem Chicagoer-Cop (Ernest Borgnine) auf das Heck des Schiffes zu erreichen. Die Gruppe umfasst das ältere jüdische Ehepaar der Rosens (Shelley Winters und Jack Albertson), das Geschwisterpaar Susan (Pamela Sue Martin) und Robin Shelby, die auf dem Weg zu ihren Eltern waren, sowie die Ex-Hure und Frau des Cops Linda (Stella Stevens), einen Steward (Roddy McDowall) und den älteren, ängstlichen Geschäftsmann James Martin (Red Buttons). Gemeinsam kämpft man sich durch das umgedrehte Schiff, durch enge Röhren, Korridore, vorbei an explodierenden Kesseln und überfluteten Maschinenräumen.
Nach all den Jahren den Film mal wieder zusehen, noch dazu in technisch bester Qualität und im Kinoformat hat schon etwas sehr nostalgisches. Es gleicht ein wenig einem Besuch in der Kindheitheit oder dem Wiedersehen von sehr alten Bekannten. Die Frage war für mich nur, würde der Film auch über dieses nostalfische Moment hinaus bestehen können? Und nach einer halben Stunde hatte ich dann auch die Antwort: Aber klar. Poseidon Inferno oder auch Die Höllenfahrt der Poseidon, wie der Film in Deutschland hieß, gilt nicht zu unrecht als erster moderner Katastophenfilm und Blaupause für alle Epigonen. Von Towering Inferno, über Earthquake bis zu Deep Impact und Day after Tomorrow, folgten viele spätere Filme der erolgreichen Mixtur aus Action und Melodrama. Die Formel ist simpel aber effektiv.
Ab und zu kommen ja doch nochmal Leute und fragen was den ein Batz ist oder ein Wombatz. Da muß man ja immer mal wieder aufklären, damit man nicht für ein Wasserschwein oder ein Bisamratte gehalten wird.
Wombatz sind kleien australische Plumpbeutler und so sehen sie aus:
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Von Batz am 2, 8, 2006 um 1:32 in TagesBatz
In Frankreich wurde, wie Heise.de berichtet nun ein Grundsatzurteil gefällt, das Pauschal alle Filesharer ohne Abstufung kriminalisiert und mit bis zu drei Jahren Gefängnis bedroht.
"Bei der seit langem umstrittenen französischen Urheberrechtsnovelle handle es sich angesichts des Beschlusses nun "um das härteste Internetgesetz, das jemals in der Welt verabschiedet wurde", beklagt Jean-Baptiste Soufron, Rechtsexperte der Audionauten. Aziz Ridouan, der Präsident des Vereins, der angeklagten Tauschbörsennutzern rechtlichen Beistand erteilt, sieht viel Arbeit auf seine Organisation zukommen. Künftig müssten mehr Leute und Firmen mit strafrechtlicher Verfolgung aufgrund von Urheberrechtsvergehen rechnen als je zuvor."
Das geht in Frankreich jetzt sogar den Rechteverwaltern zu weit, denen die Massenkriminalisierung ihrer Kundschaft bisher akzeptiertes Mittel zum Zweck war.
Wir warten schon auf die Massenverhaftungn und Abtransportre von Privatkopieren in neu erbaute Großraum-Gefängnisse.
Irgendwann wird es deswegen Krieg geben.
"The people shouln't be afraid of their government. The governmen should be afraid of their people."
Angst hat der Staat vor den Bürgern wohl genug. Warum sonst würde er sie wie Feinde behandeln?
okay für so ein lausiges filmjahr wars eine ordentliche verleihung, sie haben sich mehr bemüht als die jahre zuvor #oscar27.02.2012
Wie kein Waldorf & Statler am Ende? - Ich weiß nicht mir hat die Show gefallen! - Dir hat ja auch War Horse gefallen! #oscar27.02.2012
RT @smoitzheim: "The Oscar goes to The Artist. But we nominated a movie about a horse, you can tell we didn't really care this time." #o ... 27.02.2012