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	<title>Kommentare zu: Eat me&#8230;</title>
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	<description>Wombatz Weblog - Täglich etwas Salz</description>
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		<title>Von: Mr. Vincent Vega</title>
		<link>http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/09/26/eat-me/comment-page-1/#comment-42922</link>
		<dc:creator>Mr. Vincent Vega</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 12:57:43 +0000</pubDate>
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		<description>Oh mann, habe sehr gelacht, als ich das hier eben wieder las. Grund dafür ist, nebenbei bemerkt, dass ich grad was über die Serie tippe, und noch mal meine alten Argumente nachschlagen wollte. Ich denke übrigens immer noch, dass du BBM so komplett falsch und ignorant rezipiert hast, wie man ihn nur rezipieren kann, aber zu QaF habe ich derweil eine wesentlich dezidiertere Meinung und mag die Serie mittlerweile als Homo-Trash ganz gern. Kann das SIX FEET UNDER-Loch zwar nicht im Ansatz füllen, ist aber zwischen vielen Filmen besser als nix. *g*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh mann, habe sehr gelacht, als ich das hier eben wieder las. Grund dafür ist, nebenbei bemerkt, dass ich grad was über die Serie tippe, und noch mal meine alten Argumente nachschlagen wollte. Ich denke übrigens immer noch, dass du BBM so komplett falsch und ignorant rezipiert hast, wie man ihn nur rezipieren kann, aber zu QaF habe ich derweil eine wesentlich dezidiertere Meinung und mag die Serie mittlerweile als Homo-Trash ganz gern. Kann das SIX FEET UNDER-Loch zwar nicht im Ansatz füllen, ist aber zwischen vielen Filmen besser als nix. *g*</p>
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		<title>Von: ich</title>
		<link>http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/09/26/eat-me/comment-page-1/#comment-6125</link>
		<dc:creator>ich</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2006 23:38:57 +0000</pubDate>
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		<description>Mangels Fernsehr kann ich mir QaF ja leider praktisch nie ansehen. Aber allein die Tatsache, daß es zunehmend Filme und Serien gibt, in denen auch schwule Charaktere existieren (und zwar nicht nur als Quote) und Problematiken angesprochen werden, die sonst selten thematisiert werden, ist schon mal positiv, WEIL da etwas thematisiert wird, was sonst aus der Öffentlichkeit gerne verdrängt oder nur klischeehaft dargestellt wird. Nur so kann Selbstverständlichkeit erst entstehen. Hoffen wir mal alle, daß bald kein Hahn mehr danach kräht und auch im Fernsehen jeder denjenigen lieben kann, den er will - und das nicht nur zu nachtschlafender Zeit.
Noch ein kleiner Kommentar zu Batz&#039; Satz:
&quot;In jeder Kindersendung werden Neunjährige nach ihrer sexuellen Orientierung befragt: “Na hast du denn schon eine kleine Freundin!” - Keiner der sich daran stört.&quot;
Bei solchen Sch...-Fragen (die es von der eigenen Verwandtschaft oft nur so hagelt) passiert übrigens noch viel mehr. Egal ob männlich oder weiblich, homo oder hetero, Kinder und Jugendliche werden dabei generell schon früh in heteronormative, patriarchale Rollen gedrängt, die sie verinnerlichen. Sich da später wieder herauszuarbeiten kann ganz schön mühselig sein, da sie plötzlich, wenn sie merken, dass sie nicht in diese vorgefertigten Schemata passen, innere Konflikte lösen müssen, weil gesellschaftliche Norm und eigene Bedürfnisse/Empfinden nicht in Einklang miteinander gebracht werden können. (Wenn Queer as Folk nur durch seine Existenz da auch nur einer Handvoll heraushilft, ist das prima. )
Das ist kein reines Problem für Nicht-Heteros. Das haste generell bei Geschlechterrollen. Nur stoßen sich die lieben Leute so selten daran, weil sie, wenn sie konform mit den Erwartungen gehen, nicht anecken und folglich diese Rollen nicht in Frage stellen.
QaF tut dies indem Homosexualität &lt;i&gt;sichtbar&lt;/i&gt; wird übrigens offenbar FÜR sie *grins*, zwingt dazu bzw. ermöglicht anzuerkennen, daß es Alternativkonzepte zur geschlossenen-Mann-Frau-Zweierbeziehung gibt. Den einen freut&#039;s, die von Pro7 offenbar (wenn ich Batz&#039; Kommentare so lese) wohl nicht so wirklich. Die scheinen eher das Problem zu haben einerseits politisch korrekt sein und tolerant scheinen zu wollen (weshalb QaF wohl überhaupt im Programm ist). Andererseits aber stört sich da wohl wer an Männern, die Männer lieben. (Mit Frauen scheint die heterosexuelle Männerwelt da seltsamerweise nicht wirklich ein Problem zu haben. (Wo ist denn da der Unterschied?)) Hupsassa, was für ein Dilemmachen aber auch!
Zieht euch nur mal von der DVD vom Film &quot;Männer wie wir&quot; (egal was ihr von ihm haltet) den rausgeschnittenen Teil der Liftszene (=Kuß- oder Sexszene, an der rund 40x herumgeschnippelt wurde) aus dem Zusatzmaterial rein, aber MIT REGIEKOMMENTAR der Regisseurin und des Drehbuchautors.  Das ist ja sooooo bezeichnend genau hierfür.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mangels Fernsehr kann ich mir QaF ja leider praktisch nie ansehen. Aber allein die Tatsache, daß es zunehmend Filme und Serien gibt, in denen auch schwule Charaktere existieren (und zwar nicht nur als Quote) und Problematiken angesprochen werden, die sonst selten thematisiert werden, ist schon mal positiv, WEIL da etwas thematisiert wird, was sonst aus der Öffentlichkeit gerne verdrängt oder nur klischeehaft dargestellt wird. Nur so kann Selbstverständlichkeit erst entstehen. Hoffen wir mal alle, daß bald kein Hahn mehr danach kräht und auch im Fernsehen jeder denjenigen lieben kann, den er will &#8211; und das nicht nur zu nachtschlafender Zeit.</p>
<p>Noch ein kleiner Kommentar zu Batz&#8217; Satz:<br />
&#8220;In jeder Kindersendung werden Neunjährige nach ihrer sexuellen Orientierung befragt: “Na hast du denn schon eine kleine Freundin!” &#8211; Keiner der sich daran stört.&#8221;<br />
Bei solchen Sch&#8230;-Fragen (die es von der eigenen Verwandtschaft oft nur so hagelt) passiert übrigens noch viel mehr. Egal ob männlich oder weiblich, homo oder hetero, Kinder und Jugendliche werden dabei generell schon früh in heteronormative, patriarchale Rollen gedrängt, die sie verinnerlichen. Sich da später wieder herauszuarbeiten kann ganz schön mühselig sein, da sie plötzlich, wenn sie merken, dass sie nicht in diese vorgefertigten Schemata passen, innere Konflikte lösen müssen, weil gesellschaftliche Norm und eigene Bedürfnisse/Empfinden nicht in Einklang miteinander gebracht werden können. (Wenn Queer as Folk nur durch seine Existenz da auch nur einer Handvoll heraushilft, ist das prima. )<br />
Das ist kein reines Problem für Nicht-Heteros. Das haste generell bei Geschlechterrollen. Nur stoßen sich die lieben Leute so selten daran, weil sie, wenn sie konform mit den Erwartungen gehen, nicht anecken und folglich diese Rollen nicht in Frage stellen.<br />
QaF tut dies indem Homosexualität <i>sichtbar</i> wird übrigens offenbar FÜR sie *grins*, zwingt dazu bzw. ermöglicht anzuerkennen, daß es Alternativkonzepte zur geschlossenen-Mann-Frau-Zweierbeziehung gibt. Den einen freut&#8217;s, die von Pro7 offenbar (wenn ich Batz&#8217; Kommentare so lese) wohl nicht so wirklich. Die scheinen eher das Problem zu haben einerseits politisch korrekt sein und tolerant scheinen zu wollen (weshalb QaF wohl überhaupt im Programm ist). Andererseits aber stört sich da wohl wer an Männern, die Männer lieben. (Mit Frauen scheint die heterosexuelle Männerwelt da seltsamerweise nicht wirklich ein Problem zu haben. (Wo ist denn da der Unterschied?)) Hupsassa, was für ein Dilemmachen aber auch!<br />
Zieht euch nur mal von der DVD vom Film &#8220;Männer wie wir&#8221; (egal was ihr von ihm haltet) den rausgeschnittenen Teil der Liftszene (=Kuß- oder Sexszene, an der rund 40x herumgeschnippelt wurde) aus dem Zusatzmaterial rein, aber MIT REGIEKOMMENTAR der Regisseurin und des Drehbuchautors.  Das ist ja sooooo bezeichnend genau hierfür.</p>
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	<item>
		<title>Von: Reaper-Batz</title>
		<link>http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/09/26/eat-me/comment-page-1/#comment-5999</link>
		<dc:creator>Reaper-Batz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2006 01:22:58 +0000</pubDate>
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		<description>@Vincent  Hey. wir diskutieren, auch wenn man engagiert diskutiert, geht es nicht darum dich zu beleidigen oder fertig zu machen, wie es vielleicht bei dir ankam. Jeder hat eine andere Biographie, auf Grund derer er andere Dinge als nachvollziehbar empfindet. Falls der Ton zu r&#252;de war, sorry, es ist nicht pers&#246;nlich gemeint, sondern geht um inhaltliche Aussagen, nicht darum dich als &quot;verkrampft&quot; hinzustellen oder zu analysieren.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Jeder hat seine Reizworte und &quot;gay&quot; steht da nunmal recht weit oben, weil ich es oft von Leuten h&#246;re die schwul sind, aber es eigentlich nicht sein wollen und deswegen eine ziemlich schizophrene Abwehrhaltung annehmen, die meist in die Richtung geht: &quot;Die bunten Fummeltrinen und Partyhopser auf dem CSD versauen uns ganzen normal aussehenden Schwulen das Image.&quot; Was immer ein wenig Ursache und Wirkung verkehrt. Nur weil Heteros nicht in der Lage sind Schwule im Alltag wahrzunehmen und Homos in der Medienberichterstattung weitgehend ignoriert werden, sollen sich Leute auf einem CSD nicht in Fummel werfen d&#252;rfen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Aber zur&#252;ck zu QaF: Ich find nur Pauschalisierungen wie &quot;Queer as Folk&quot; ist oberfl&#228;chlich, sind nicht haltbar, denn du mu&#223;t die Serie an dem messen was sie ist. Sie hat ein bestimmtes Format: TV-Drama-Series. Diesem Format folgt sie, &#228;hnlich wie viele andere Serien auch. Es gibt eine bestimmte Art der Dramaturgie, es gibt bestimmte &#220;berspitzungen und nat&#252;rlich kondensiert so eine Serie viel Ereignisse auf sehr wenige Personen. Das ist in jeder Serie so, so funktioniert das eben. Keine Sau will ein wirklich realistisches Leben sehen, in dem alle paar Monate mal etwas erw&#228;hnenswertes passiert. Wenn du das ablehnst, musst du prinzipiell jede Drama-Serie ablehnen, ob nun Picket Fences, SATC, Lost, Desperate Housewives usw. usf.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Das ist dann aber pers&#246;nliche Vorliebe, die eben ein Sendeformat nicht mag, so wie ich Telenovellas zum Kotzen finde, okay.  Wenn man aber QaF an eben jenem Format misst und damit vergleicht wie andere Serien dieses Format bedienen, mu&#223; man einfach sehen, da&#223; die Serie sehr viel politischer, aktivistischer und differenzierter als viele andere Erfolgsserien. Nat&#252;rlich spiegelt die Serie nicht jedes schwule Leben wieder, aber sie verarbeitet sehr viele Ereignisse die sehr viele Schwule aus ihrem Erleben und Alltag kennen d&#252;rften.  Die Serie schreckt nicht davor zur&#252;ck sehr unbequeme Fragen zu stellen und pranger Bigoterie nicht nur bei den &quot;b&#246;sen Heten&quot; an, sondern tritt oft auch ganz massiv der lieben Community vors Schienbein.   Und die Grundbotschaft der Serie ist eine positive, die Menschen ermutigt zu sich zu stehen, f&#252;r ihr eigenes Leben die verantwortung zu &#252;bernehmen und zu k&#228;mpfen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Sowohl hier als auch damals in Amerika udn Kanada hat die Serie sehr vielen jungen und auch schon etwas &#228;lteren Schwulen Mut gemacht und ihnen gezeigt, da&#223; sie mit ihrem Denken und F&#252;hlen nicht alleine sind. Sie predigt keineswegs einen einzigen Lebensentwurf als Partyschwuppe, sondern zeigt viele Facetten.   Und da im Mainstream echte Schwule Figuren nach wie vor fast nicht vorkommen (die asexuellen Quotenhomos in Daily-Soaps und Sitcoms sind eher kontraproduktiv) bleibt QaF der einzige Bolide in einer weitgehend heterosexuellen Fernsehlandschaft, die keinerlei echte Vorbilder und Alternativen aufzeigt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Man soll sich nichts vormachem, Schwulsein findet weder im TV-Alltag noch in den anderen Medien wirklich statt, abseits des  Spektakul&#228;ren. Heterosexualit&#228;t wird jedoch von morgens bis abends auf jedem Sender, jedem Magazin, in jedem Film thematisiert. Woher sollen junge Schwule da ein vern&#252;nftiges Selbstbild bekommen, wenn sie sich in ihrem Umfeld so gar nicht wiederfinden und dank &quot;erkan und Stefan&quot; und &#228;hnlichen Spacken &quot;schwul&quot; ja als Schimpfwort wieder positiv besetzt wurde.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Daf&#252;r das QaF und das UK-Vorbild die einzigen ernstzunehmenden Serien sind, die schwule Figuren in den Vordergrund stellen (und ich will nichts von sowas wie Montagsgeschichten und &#228;hnlichem h&#246;ren) , machen sie einen verdammt guten Job. Das Pro7 die serie ins Nachtprogramm verbannt hat also eher was mit dem Erhalt des Status Quo zu tun und mangelndem Mut, als mit der mangelnden Qualit&#228;t der Serie.  @di&#228;t &amp; ina  Konsens :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Vincent  Hey. wir diskutieren, auch wenn man engagiert diskutiert, geht es nicht darum dich zu beleidigen oder fertig zu machen, wie es vielleicht bei dir ankam. Jeder hat eine andere Biographie, auf Grund derer er andere Dinge als nachvollziehbar empfindet. Falls der Ton zu r&uuml;de war, sorry, es ist nicht pers&ouml;nlich gemeint, sondern geht um inhaltliche Aussagen, nicht darum dich als &quot;verkrampft&quot; hinzustellen oder zu analysieren.</p>
<p> Jeder hat seine Reizworte und &quot;gay&quot; steht da nunmal recht weit oben, weil ich es oft von Leuten h&ouml;re die schwul sind, aber es eigentlich nicht sein wollen und deswegen eine ziemlich schizophrene Abwehrhaltung annehmen, die meist in die Richtung geht: &quot;Die bunten Fummeltrinen und Partyhopser auf dem CSD versauen uns ganzen normal aussehenden Schwulen das Image.&quot; Was immer ein wenig Ursache und Wirkung verkehrt. Nur weil Heteros nicht in der Lage sind Schwule im Alltag wahrzunehmen und Homos in der Medienberichterstattung weitgehend ignoriert werden, sollen sich Leute auf einem CSD nicht in Fummel werfen d&uuml;rfen.</p>
<p> Aber zur&uuml;ck zu QaF: Ich find nur Pauschalisierungen wie &quot;Queer as Folk&quot; ist oberfl&auml;chlich, sind nicht haltbar, denn du mu&szlig;t die Serie an dem messen was sie ist. Sie hat ein bestimmtes Format: TV-Drama-Series. Diesem Format folgt sie, &auml;hnlich wie viele andere Serien auch. Es gibt eine bestimmte Art der Dramaturgie, es gibt bestimmte &Uuml;berspitzungen und nat&uuml;rlich kondensiert so eine Serie viel Ereignisse auf sehr wenige Personen. Das ist in jeder Serie so, so funktioniert das eben. Keine Sau will ein wirklich realistisches Leben sehen, in dem alle paar Monate mal etwas erw&auml;hnenswertes passiert. Wenn du das ablehnst, musst du prinzipiell jede Drama-Serie ablehnen, ob nun Picket Fences, SATC, Lost, Desperate Housewives usw. usf.</p>
<p> Das ist dann aber pers&ouml;nliche Vorliebe, die eben ein Sendeformat nicht mag, so wie ich Telenovellas zum Kotzen finde, okay.  Wenn man aber QaF an eben jenem Format misst und damit vergleicht wie andere Serien dieses Format bedienen, mu&szlig; man einfach sehen, da&szlig; die Serie sehr viel politischer, aktivistischer und differenzierter als viele andere Erfolgsserien. Nat&uuml;rlich spiegelt die Serie nicht jedes schwule Leben wieder, aber sie verarbeitet sehr viele Ereignisse die sehr viele Schwule aus ihrem Erleben und Alltag kennen d&uuml;rften.  Die Serie schreckt nicht davor zur&uuml;ck sehr unbequeme Fragen zu stellen und pranger Bigoterie nicht nur bei den &quot;b&ouml;sen Heten&quot; an, sondern tritt oft auch ganz massiv der lieben Community vors Schienbein.   Und die Grundbotschaft der Serie ist eine positive, die Menschen ermutigt zu sich zu stehen, f&uuml;r ihr eigenes Leben die verantwortung zu &uuml;bernehmen und zu k&auml;mpfen.</p>
<p> Sowohl hier als auch damals in Amerika udn Kanada hat die Serie sehr vielen jungen und auch schon etwas &auml;lteren Schwulen Mut gemacht und ihnen gezeigt, da&szlig; sie mit ihrem Denken und F&uuml;hlen nicht alleine sind. Sie predigt keineswegs einen einzigen Lebensentwurf als Partyschwuppe, sondern zeigt viele Facetten.   Und da im Mainstream echte Schwule Figuren nach wie vor fast nicht vorkommen (die asexuellen Quotenhomos in Daily-Soaps und Sitcoms sind eher kontraproduktiv) bleibt QaF der einzige Bolide in einer weitgehend heterosexuellen Fernsehlandschaft, die keinerlei echte Vorbilder und Alternativen aufzeigt.</p>
<p> Man soll sich nichts vormachem, Schwulsein findet weder im TV-Alltag noch in den anderen Medien wirklich statt, abseits des  Spektakul&auml;ren. Heterosexualit&auml;t wird jedoch von morgens bis abends auf jedem Sender, jedem Magazin, in jedem Film thematisiert. Woher sollen junge Schwule da ein vern&uuml;nftiges Selbstbild bekommen, wenn sie sich in ihrem Umfeld so gar nicht wiederfinden und dank &quot;erkan und Stefan&quot; und &auml;hnlichen Spacken &quot;schwul&quot; ja als Schimpfwort wieder positiv besetzt wurde.</p>
<p> Daf&uuml;r das QaF und das UK-Vorbild die einzigen ernstzunehmenden Serien sind, die schwule Figuren in den Vordergrund stellen (und ich will nichts von sowas wie Montagsgeschichten und &auml;hnlichem h&ouml;ren) , machen sie einen verdammt guten Job. Das Pro7 die serie ins Nachtprogramm verbannt hat also eher was mit dem Erhalt des Status Quo zu tun und mangelndem Mut, als mit der mangelnden Qualit&auml;t der Serie.  @di&auml;t &amp; ina  Konsens <img src='http://www.nochetwassalz.de/batzlog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: diaet</title>
		<link>http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/09/26/eat-me/comment-page-1/#comment-5998</link>
		<dc:creator>diaet</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2006 00:37:13 +0000</pubDate>
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		<description>Inga: wie gesagt, ich verfolge die Serie hier, so wie sie läuft - nur in der Synchro - und stelle eine ziemliche Übereinstimmung bei uns beiden fest. Und bin erst recht gespannt auf die folgenden Folgen/Staffeln, Danke dafür!
(Ich hab ja schon angemerkt, dass ich kein Problem damit habe, dass eine Soap-ähnliche-Serie auch Soap-ähnlich umgesetzt wird. That&#039;s entertainment. What the...!)
Und: wenn hier jemand behaupten würde, dass Du als Hetero(!)-Frau(!) zu QaF keine Meinung haben und äußern dürftest, würde ich mich offen gestanden gerne und schnell aus der Debatte verabschieden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Inga: wie gesagt, ich verfolge die Serie hier, so wie sie läuft &#8211; nur in der Synchro &#8211; und stelle eine ziemliche Übereinstimmung bei uns beiden fest. Und bin erst recht gespannt auf die folgenden Folgen/Staffeln, Danke dafür!</p>
<p>(Ich hab ja schon angemerkt, dass ich kein Problem damit habe, dass eine Soap-ähnliche-Serie auch Soap-ähnlich umgesetzt wird. That&#8217;s entertainment. What the&#8230;!)</p>
<p>Und: wenn hier jemand behaupten würde, dass Du als Hetero(!)-Frau(!) zu QaF keine Meinung haben und äußern dürftest, würde ich mich offen gestanden gerne und schnell aus der Debatte verabschieden&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: inga</title>
		<link>http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/09/26/eat-me/comment-page-1/#comment-5997</link>
		<dc:creator>inga</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2006 00:23:53 +0000</pubDate>
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		<description>okee--- ich bin eine heterofrau und will mich auch nicht snderlich in euren schwuppenkrieg einmischen.
Aber:
qaf-staffel 1 war recht klischeehaft auch wenn man sehen konnte, was in ihre steckt (homophobe schulen, verarschung der super politisch korrekten schuwlen-serie + der seltsamenn sekte/selbsthilfegruppe, in die emmett gerät und die es ja TATSÄCHLICH gibt.)
qaf-staffel 2: etwas mehr mut was emmett und george betraf hätte ich mir gewünscht. Thema jugendwahn (schlankheitswahn haben sie vergessen... )
nur ein junger abgemagerter schwuler ist ein guter schwuler?
aber die staffel gut, vor allem wegen ted.
qaf-staffel 3: die beste, weil sie ein durchgängioes thema hat: die geister, die brian rief, wird er nur schwer wieder los. Und das ist nicht auf irgendwelche sexualpartner bezogen.
qaf-staffel 4: sollen schwule heiraten dürfen? dürfen dünne, gut aussehende, durchtrainierte schwule krank werden?
qaf.staffel 5: neter kitsch, politisch durchsetzt ein bißchen neben der spur.
Btw: warum dürfen schwule themen nicht auch soap-mäßig umgesetzt werden? qaf ist wirklich nicht halb so klischeemäßig wie diverse heteroserien und wenn doch, dann mit einem gehörigen augenzwinkern.
Filme und serien, deren finale konsequenz ist: &quot;nur ein toter schwuler ist ein guter schwuler&quot; hatten wir (ihr) doch zur genüge...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>okee&#8212; ich bin eine heterofrau und will mich auch nicht snderlich in euren schwuppenkrieg einmischen.<br />
Aber:<br />
qaf-staffel 1 war recht klischeehaft auch wenn man sehen konnte, was in ihre steckt (homophobe schulen, verarschung der super politisch korrekten schuwlen-serie + der seltsamenn sekte/selbsthilfegruppe, in die emmett gerät und die es ja TATSÄCHLICH gibt.)</p>
<p>qaf-staffel 2: etwas mehr mut was emmett und george betraf hätte ich mir gewünscht. Thema jugendwahn (schlankheitswahn haben sie vergessen&#8230; )<br />
nur ein junger abgemagerter schwuler ist ein guter schwuler?<br />
aber die staffel gut, vor allem wegen ted.</p>
<p>qaf-staffel 3: die beste, weil sie ein durchgängioes thema hat: die geister, die brian rief, wird er nur schwer wieder los. Und das ist nicht auf irgendwelche sexualpartner bezogen.</p>
<p>qaf-staffel 4: sollen schwule heiraten dürfen? dürfen dünne, gut aussehende, durchtrainierte schwule krank werden?</p>
<p>qaf.staffel 5: neter kitsch, politisch durchsetzt ein bißchen neben der spur.</p>
<p>Btw: warum dürfen schwule themen nicht auch soap-mäßig umgesetzt werden? qaf ist wirklich nicht halb so klischeemäßig wie diverse heteroserien und wenn doch, dann mit einem gehörigen augenzwinkern. </p>
<p>Filme und serien, deren finale konsequenz ist: &#8220;nur ein toter schwuler ist ein guter schwuler&#8221; hatten wir (ihr) doch zur genüge&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: diaet</title>
		<link>http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/09/26/eat-me/comment-page-1/#comment-5987</link>
		<dc:creator>diaet</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2006 13:53:28 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry, ohne Dir auf den Schlips treten zu wollen, aber allein Sätze wie:
&quot;in QaF stehen ja alle putzmunter zu ihrer Sexualität, was auch sonst&quot;
verleiten mich zu der Überlegung, dass Du ein paar Folgen mehr sehen solltest. Justin&#039;s Familie zerbricht, weil er anfängt, zunächst zaghaft zu sich zu stehen, Michael kommt damit definitiv häufig nicht klar und versteckt und flüchtet sich (zunächst im Beruf), Emmett will zwischendurch nicht mehr schwul sein und versucht, sich zu therapieren... die Liste ginge noch weiter, mit lauter Erfahrungen die viele Schwule (ob Stadt- oder Land-) aus dem eigenen Umfeld oder gar von sich selber kennen.
(Und wenn es ein Klischee ist, als Homo &quot;Brokeback&quot; nicht zu mögen: bitte sehr. Da pass ich dann rein. Ich fand ihn langweilig. Das Thema und die Charaktere hätten vielleicht wundervoll sein können, aber ich fand ihn als Film: schlecht.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, ohne Dir auf den Schlips treten zu wollen, aber allein Sätze wie:</p>
<p>&#8220;in QaF stehen ja alle putzmunter zu ihrer Sexualität, was auch sonst&#8221;</p>
<p>verleiten mich zu der Überlegung, dass Du ein paar Folgen mehr sehen solltest. Justin&#8217;s Familie zerbricht, weil er anfängt, zunächst zaghaft zu sich zu stehen, Michael kommt damit definitiv häufig nicht klar und versteckt und flüchtet sich (zunächst im Beruf), Emmett will zwischendurch nicht mehr schwul sein und versucht, sich zu therapieren&#8230; die Liste ginge noch weiter, mit lauter Erfahrungen die viele Schwule (ob Stadt- oder Land-) aus dem eigenen Umfeld oder gar von sich selber kennen.</p>
<p>(Und wenn es ein Klischee ist, als Homo &#8220;Brokeback&#8221; nicht zu mögen: bitte sehr. Da pass ich dann rein. Ich fand ihn langweilig. Das Thema und die Charaktere hätten vielleicht wundervoll sein können, aber ich fand ihn als Film: schlecht.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mr. Vincent Vega</title>
		<link>http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/09/26/eat-me/comment-page-1/#comment-5984</link>
		<dc:creator>Mr. Vincent Vega</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2006 12:12:25 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Und einfach “gay” sein, deutet doch auch auf einen gestörten Umgang mit dem Wort schwul hin. “Gay” das klingt als müsse man sich ins englische flüchten, weil einem schwul oder Schwuppe nicht genehm ist. Etwas mehr Unverkrampftheit im Umgang damit würd sicher helfen.&quot;
Danke für die Vormittagsanalyse. Mich wundert es, dass ich erst jetzt als &quot;verkrampft&quot; tituliert werde.
Na ja, ich fühle mich missverstanden, aber das geht bei non-verbaler Kommunikation manchmal wahrscheinlich schneller als man sich wünscht. Ich denke nur Homophobie kann nicht mit Intoleranz entgegnet werden. Und viele Schwule machen ja auch gar keinen Hehl mehr daraus, dass sie auf Gleichberechtigung pfeifen, weil dann ja deren Besonderheit schwinden würde. Ich finde genau diese Mentalität vertritt QaF. Und das empfinde ich als reaktionär.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Und einfach “gay” sein, deutet doch auch auf einen gestörten Umgang mit dem Wort schwul hin. “Gay” das klingt als müsse man sich ins englische flüchten, weil einem schwul oder Schwuppe nicht genehm ist. Etwas mehr Unverkrampftheit im Umgang damit würd sicher helfen.&#8221;</p>
<p>Danke für die Vormittagsanalyse. Mich wundert es, dass ich erst jetzt als &#8220;verkrampft&#8221; tituliert werde.</p>
<p>Na ja, ich fühle mich missverstanden, aber das geht bei non-verbaler Kommunikation manchmal wahrscheinlich schneller als man sich wünscht. Ich denke nur Homophobie kann nicht mit Intoleranz entgegnet werden. Und viele Schwule machen ja auch gar keinen Hehl mehr daraus, dass sie auf Gleichberechtigung pfeifen, weil dann ja deren Besonderheit schwinden würde. Ich finde genau diese Mentalität vertritt QaF. Und das empfinde ich als reaktionär.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Reaper-Batz</title>
		<link>http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/09/26/eat-me/comment-page-1/#comment-5982</link>
		<dc:creator>Reaper-Batz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2006 11:30:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/09/26/eat-me/#comment-5982</guid>
		<description>Worauf ich immer noch warte ist der Satz &quot;Schwulsein findet im Schlafzimmer statt und damit sollte man keinen  Fremden belästigen...&quot;
Ein Satz dessen Ignoranz immer dann deutlich wird, wenn man ihn umkehrt.
Und einfach &quot;gay&quot; sein, deutet doch auch auf einen gestörten Umgang mit dem Wort schwul hin. &quot;Gay&quot; das klingt als müsse man sich ins englische flüchten, weil einem schwul oder Schwuppe nicht genehm ist. Etwas mehr Unverkrampftheit im Umgang damit würd sicher helfen. Ob und wie sehr sich jemand isoliert ist doch ihm überlassen, das viele Schwule oftmals mehr Schwuppen als Heten im Freundeskreis haben, liegt meist dran, daß sie es leid sind sich verbiegen zu müssen. Heteros haben oftmals leider immer noch die Angewohnheit es als &quot;überbetonen&quot; und &quot;heraushängen lassen des Schwulseins&quot; zu mißverstehen, wenn man sich genauso gibt wie sie es machen. Wenn Heteros über Ex-freundinnen reden, sagen welche Schauspielerinnen sie gutaussehnd finden, generell Hinweise geben die ihre &quot;sexuelle Orientierung&quot; erkennen lassen, wird das als normal und okay hingenommen - was es ja auch ist.
Wenn ein Schwuler das genauso handhabt, wird es von Heten oftmals als &quot;na der muß aber dauernd betonen das er schwul ist&quot; empfunden.
In jeder Kindersendung werden Neujährige nach ihrer sexuellen Orientierung befragt: &quot;Na hast du denn schon eine kleine Freundin!&quot; - Keiner der sich daran stört.
Solange Heten damit Probleme haben und ungelenk reagieren, verdenke ich es keinem der irgendwann keinen Bock mehr darauf hat und sich doch lieber mit Schwuppen umgibt.
Für mich spielt es aber eher eine Rolle ob ich mit Leuten auf einer Wellenlänge liege. Bei den Fünf Filmfreunden spielt es keine Rolle, daß ich schwul bin, das sind einfach Leute mit denen ich gut klarkomme, man frotzelt gemeinsam herum und diskutiert gerne zusammen. Ich hab nur keine Lust mich im Privatleben mit Heteros rumzuärgern, die damit eben nicht unverkampft umgehen können, aber das hat nichts mit Ghettoisierung zu tun.
Dazu auch: http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/05/21/fuck-toleranz-stop-and-no-go/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Worauf ich immer noch warte ist der Satz &#8220;Schwulsein findet im Schlafzimmer statt und damit sollte man keinen  Fremden belästigen&#8230;&#8221;</p>
<p>Ein Satz dessen Ignoranz immer dann deutlich wird, wenn man ihn umkehrt.</p>
<p>Und einfach &#8220;gay&#8221; sein, deutet doch auch auf einen gestörten Umgang mit dem Wort schwul hin. &#8220;Gay&#8221; das klingt als müsse man sich ins englische flüchten, weil einem schwul oder Schwuppe nicht genehm ist. Etwas mehr Unverkrampftheit im Umgang damit würd sicher helfen. Ob und wie sehr sich jemand isoliert ist doch ihm überlassen, das viele Schwule oftmals mehr Schwuppen als Heten im Freundeskreis haben, liegt meist dran, daß sie es leid sind sich verbiegen zu müssen. Heteros haben oftmals leider immer noch die Angewohnheit es als &#8220;überbetonen&#8221; und &#8220;heraushängen lassen des Schwulseins&#8221; zu mißverstehen, wenn man sich genauso gibt wie sie es machen. Wenn Heteros über Ex-freundinnen reden, sagen welche Schauspielerinnen sie gutaussehnd finden, generell Hinweise geben die ihre &#8220;sexuelle Orientierung&#8221; erkennen lassen, wird das als normal und okay hingenommen &#8211; was es ja auch ist.<br />
Wenn ein Schwuler das genauso handhabt, wird es von Heten oftmals als &#8220;na der muß aber dauernd betonen das er schwul ist&#8221; empfunden.<br />
In jeder Kindersendung werden Neujährige nach ihrer sexuellen Orientierung befragt: &#8220;Na hast du denn schon eine kleine Freundin!&#8221; &#8211; Keiner der sich daran stört.</p>
<p>Solange Heten damit Probleme haben und ungelenk reagieren, verdenke ich es keinem der irgendwann keinen Bock mehr darauf hat und sich doch lieber mit Schwuppen umgibt. </p>
<p>Für mich spielt es aber eher eine Rolle ob ich mit Leuten auf einer Wellenlänge liege. Bei den Fünf Filmfreunden spielt es keine Rolle, daß ich schwul bin, das sind einfach Leute mit denen ich gut klarkomme, man frotzelt gemeinsam herum und diskutiert gerne zusammen. Ich hab nur keine Lust mich im Privatleben mit Heteros rumzuärgern, die damit eben nicht unverkampft umgehen können, aber das hat nichts mit Ghettoisierung zu tun.</p>
<p>Dazu auch: <a href="http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/05/21/fuck-toleranz-stop-and-no-go/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/05/21/fuck-toleranz-stop-and-no-go/'>nochetwassalz.de/bat...</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Mr. Vincent Vega</title>
		<link>http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/09/26/eat-me/comment-page-1/#comment-5979</link>
		<dc:creator>Mr. Vincent Vega</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2006 11:11:08 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, da haben wir vielleicht das Problem: BBM macht vielleicht keinen Mut, aber wie könnte er das auch bei der Thematik. Nein, er bleibt glaubwürdig. Nur weil QaF eine Welt zeichnet, in der es offenbar keine Wahrheiten wie in BBM gibt (in QaF stehen ja alle putzmunter zu ihrer Sexualität, was auch sonst), sondern nahezu ausschließlich penetrant offensives, tuntiges Getue vorherrscht (nehmen wir doch bloß mal die Figur Emmett - soll die eigentlich eine Parodie sein?). Es soll auch Schwule geben, die damit nicht ständig kokettieren müssen.
Ich verstehe auch nicht, inwiefern QaF Mut machen soll. Im Gegenteil. Ich habe oftmals ein richtiges Fremdschämen bei der Serie, weil jedes Klischee bedient wird. Ich kritisiere das in einer &quot;Heten&quot;-Serie wie SatC genauso wie bei QaF, die für mich sowieso beide das gleiche sind.
Denn bei QaF gibt es ja ohnehin eine recht monothematische Richtung, es geht ja fast nur um Sex, um nicht zu sagen: ich finde QaF in seiner plumpen Reduktion sexistisch (jede Figur wird ausschließlich durch ihr Sexleben charakterisiert: Brian der Oberficker, Ted der nie einen ins Bett kriegt, Michael der eigentlich nur Brian flachlegen will, Justin der sowieso immer nur mit Brian vögeln will, Emmett - kein Kommentar usw.). Da kann BBM natürlich nicht mithalten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, da haben wir vielleicht das Problem: BBM macht vielleicht keinen Mut, aber wie könnte er das auch bei der Thematik. Nein, er bleibt glaubwürdig. Nur weil QaF eine Welt zeichnet, in der es offenbar keine Wahrheiten wie in BBM gibt (in QaF stehen ja alle putzmunter zu ihrer Sexualität, was auch sonst), sondern nahezu ausschließlich penetrant offensives, tuntiges Getue vorherrscht (nehmen wir doch bloß mal die Figur Emmett &#8211; soll die eigentlich eine Parodie sein?). Es soll auch Schwule geben, die damit nicht ständig kokettieren müssen.</p>
<p>Ich verstehe auch nicht, inwiefern QaF Mut machen soll. Im Gegenteil. Ich habe oftmals ein richtiges Fremdschämen bei der Serie, weil jedes Klischee bedient wird. Ich kritisiere das in einer &#8220;Heten&#8221;-Serie wie SatC genauso wie bei QaF, die für mich sowieso beide das gleiche sind.</p>
<p>Denn bei QaF gibt es ja ohnehin eine recht monothematische Richtung, es geht ja fast nur um Sex, um nicht zu sagen: ich finde QaF in seiner plumpen Reduktion sexistisch (jede Figur wird ausschließlich durch ihr Sexleben charakterisiert: Brian der Oberficker, Ted der nie einen ins Bett kriegt, Michael der eigentlich nur Brian flachlegen will, Justin der sowieso immer nur mit Brian vögeln will, Emmett &#8211; kein Kommentar usw.). Da kann BBM natürlich nicht mithalten&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Pulmoll</title>
		<link>http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/09/26/eat-me/comment-page-1/#comment-5977</link>
		<dc:creator>Pulmoll</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2006 10:28:46 +0000</pubDate>
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		<description>ich bin noch zu müde, aber wer bleibt denn hier wo in welcher gruppe und warum denn auch überhaupt? sind es nicht die &quot;heten&quot; die einen oftmals isolieren? gerade auf dem land? und ist das kein thema in der serie? ich wüßte bisher nicht, wo dort diese einstellung propagiert worden sein soll...
geschmack hin oder her, aber qaf macht mut, was man von diesem western wohl nicht gerade sagen kann...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich bin noch zu müde, aber wer bleibt denn hier wo in welcher gruppe und warum denn auch überhaupt? sind es nicht die &#8220;heten&#8221; die einen oftmals isolieren? gerade auf dem land? und ist das kein thema in der serie? ich wüßte bisher nicht, wo dort diese einstellung propagiert worden sein soll&#8230;<br />
geschmack hin oder her, aber qaf macht mut, was man von diesem western wohl nicht gerade sagen kann&#8230;</p>
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