Vor einem Jahr…
Die Wiederentdeckung der Lahmarschigkeit
Bildung ist wo man sie findet. Auch an den größten Touritummelplätzen und Geldgesindel-Freigehegen kann man neue Erkenntnisse erlangen.
Heute im KaDeWe gelernt:
– frisches Zuckerrohr ist lecker hinterlässt im Mund aber den Eindruck ein Beistelltischchen gegessen zu haben.
-Chilli-Kirsch-Schokolade schmeckt seltsam (aber ganz lecker). Hausgemachte Konfisserieschokoladenblättchen, die einem zum Probieren offeriert werden, erinnern geschmacklich aber ein wenig, an das, was man früher mal aus dem Adventskalender gepult hat.
-Man kann im KaDeWe günstig Gewürze einkaufen, die billiger sind als bei Plus
-frisch angeschnittenes Aloe-Vera Blatt riecht wie Bauarbeiter unterm Arm und sondert mehr schleimige Substanzen ab als ein pubertierender Jugendlicher in der Hochphase.
-das Konzept "Gehen als Fortbewegungsmethode" hat sich nur bei einem Bruchteil der Bevölkerung durchgesetzt. Die meisten Menschen verstehen "Gehen" eher als eine Möglichkeit die sie umgebenden Personen möglichst effektiv am Fortkommen zu hindern. Bummeln nennt sich das dann, wenn man konzeptlos in der Gegend herumsteht, andere überholt um dann vor ihnen stehen zu bleiben oder als Dreiergruppe urbaner Breitarschantilopen in einer Geschwindigkeit die Weinbergschnecken als "lahm" empfinden einen Gang hinunterzuschlendern und laut schwatzend jeden Versuch geistig zurechnungsfähiger Menschen sie zu überholen zu vereiteln.
-Wann gibt es eigentlich diesen Aufkleber an KaDeWe-Kassen auf dem steht: "Man muß nicht homosexuell sein um hier zu arbeiten, aber es hilft."
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Von Batz am 30, 9, 2006 um 17:18 in TagesBatz | 4 Kommentare »___________________________________________________________________________
4 Kommentare zu “Die Wiederentdeckung der Lahmarschigkeit”
Sag was zum Thema!
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- @Schuby4ever träum weiter hasi ;)
- Kann man "Liebe in Zeiten der Cholera" gucken ohne zu lachen? Bitte, das kann unmöglich ernst gemeint sein.
- wenn thilo #sarazin faschist ist, ist die ARD Leni Riefenstahl
- Broken Comedy. Fehlt da nicht ein c vor dem k?
- Dafür das deutschland zu wenig kinder hat gibt es deutlich zu viele junge mütter mit kinderwagen im öpnv
- die atommüllindustrie sollte sich entsorgungstechnisch ein beispiel an berlin nehmen: stellt den castor an die strasse "zum mitnehmen".
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01. Oktober 2006 at 16:57
Ich habe noch nie ein Beistelltischchen gegessen, aber sollte ich das mal tun, werde ich den Geschmack mit Zuckerrohr vergleichen und auf ‘geschmackliche Übereinstimmungen’ achten
02. Oktober 2006 at 11:22
“Dreiergruppe urbaner Breitarschantilopen”
Danke! Gekauft und einverleibt.
02. Oktober 2006 at 11:24
“frisches Zuckerrohr ist lecker hinterlässt im Mund aber den Eindruck ein Beistelltischchen gegessen zu haben.”
Nicht der frischgepresste in Asien! Warum, weiss ich nicht. Vielleicht wg. des 1kg Eis auf 330ml.
02. Oktober 2006 at 11:26
Kaufhaus-Walking…
das Konzept “Gehen als Fortbewegungsmethode” hat sich nur bei einem Bruchteil der Bevölkerung durchgesetzt. Die meisten Menschen verstehen “Gehen” eher als eine Möglichkeit die sie umgebenden Personen möglichst e…