Vor einem Jahr…
Ein Satz in Berlin

Ich bin ja ein Mann weniger Worte, wie jeder bestätigen wird, dem ich schonmal die Krempe vom Hut gequatscht habe. Ein paar dieser wenigen Worte der Weisheit, durfte ich gestern der Abendschau erzählen. Da hatte man gemerkt, daß die BOBs verliehen werden und nahm es zum Anlaß mal eben einen 3 Minuten Rundumschlag zu machen und alles zu erklären was diese Internettagebücher, diese Blogs, Podcasts und Vlogs überhaupt sind.
Und nebenbei noch noch die Zensur in China anzuprangern. Gut daß war vielleicht ein bissel viel auf einmal, aber ich hab schon schlimmere Beiträge der “etablierten Medien” gesehen. Zwar mußten die Hauptstadtblogger nochmal klar stellen, daß Blogger “ganz normale Menschen sind” – was anscheinend immer wieder für ein überraschtes “Ach guck an!” gut ist, aber insgesamt ist Tonfall weniger herablassend, als man es gewohnt ist.
Und einen Satz sag ich dann tatsächlich auch. “Ich habe keine didaktische Mission.”
Den Abendschau-Beitrag kann man sich derzeit HIER angucken.
Memo an mich:
a) Meine Küche sieht besser aus, wenn ich selbst die Kamera mache
b) Nicht mehr von schräg unten filmen lassen.
c) Maaaaske!
d) Keine Ribbeljäckchen mehr, wenn man von hinten gefilmt wird.
PS: Meine Mutter meinte eben, ich solle nächstes mal die Küche aufräumen.
Von Batz am 11, 11, 2006 um 22:38 in MediaBatzBits | 6 Kommentare »___________________________________________________________________________
6 Kommentare zu “Ein Satz in Berlin”
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12. November 2006 at 1:50
Warst Du lässig, Batz! Ansonsten ärgere ich mich, hierfür den Real Player installiert zu haben. Komischer Beitrag irgendwie.
12. November 2006 at 2:55
Naja, wenn man bedenkt wie dumm sonst über Blogs berichtet wird, war das schon einer der besseren, auch wenns natürlich alles bissel arg naiv erklärt wurd und einfach zuviel in zu kurzer Zeit angerissen wurde. Aber je nun…
Du hast dir dafür den Real-Player draufgetan, pfui. Der geht ja garnicht. Ich hab seit Jahren nur noch den Media Player Classic mit dem jeweils aktuellen K-Lite-Codecpack. Ein Player für (fast) alle Formate: wmv, real, quicktime, mp3, ogg, mpg…
12. November 2006 at 11:13
schön, dass Herr Schlecker nochmal klarstellen musste, dass wir doch “ganz normale Menschen sind”. Ansonsten war der Beitrag in Ordnung. Nur die kleine Auflösung des Streams ist etwas blöd.
12. November 2006 at 12:53
*seufz* jaja, der Herr Schlecker…
War soweit in Ordnung. Da habe ich in den vergangenen zwei Jahren schon schlimmeres gesehen. Wenigstens mal kein erhobener Zeigefinger über die Gefahren.
Nett hast es gemacht *g*
12. November 2006 at 19:37
Ich kenne den Herrn Schlecker nicht, wohl weil ich das Hauptstadtblog wenn überhuapt nur sporadisch gelesen habe, ich denke jedoch das seine Erklärung eher durch die Fragestellung ausgelöst wurde. Ich wurd ja auch gefragt: “Sind Blogger Freaks?”
19. November 2006 at 22:45
“Sind Blogger Freaks?”
Noch nicht lange her, da galt jeder, der irgendwie auch nur sporadisch mit einem Computer zu tun hatte, automatisch als „freak“. Irgendwann gab es dann fast keine Arbeitsplätze mehr ohne und ab da war nur noch jener „freak“, der privat „an einem rumgemacht“ hat.
Und heute? Da gilt jeder ohne „google-skills“ als „Pisa-Kind“ – tja, so kanns gehen
Galten Handy-Besitzer nicht auch mal als arrogante Yuppies, die mit den Dingern ausschliesslich mit ihrer Mutter telefonieren?