Vor einem Jahr…

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    The WeatherPixie

    Ei guggemal

    Die FR berichtet über Abmahnungen und das Brötchengate

    [via: Dwarsloeper]

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 31, 1, 2007 um 20:19 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    Akte 08/15 – Denkt denn niemand an die Kinder?

    Hallo mein Name ist Jochen Schmierlapp und ich möchte heute wieder etwas Panik verbreiten.

    In unserem ersten Beitrag werden wir von Kindern berichten, die in Chatrooms von Perversen belästigt werden. Dazu belästigen wir das 12Jr Mädchen ein zweites mal und zwar so lange, bis sie schön unspontan vor der Kamera ihre Geschichte aufsagen kann. Dann legen wir den Eltern nochmal die Totalüberwachung ihrer Blagen ans Herz. Möglichst heimlich sollte Software installiert werden, die jede Bewegung, jede Eingabe und jede Seite aufzeichnet, die ihr Kind im Netz anschaut. Regelmässige Durchsuchungen des Kinderzimmers und notfalls gewaltsames Aufbrechen eines vorhandenen Tagebuchs ist sicher auch eine gute Methode seine Kinder zu schützen.

    Zudem lernen die lieben kleinen gleich wie es in Deutschland zugeht und wundern sich nicht, wenn Vater Staat künftig zum Schutze vor der “bösen Welt” genauso eine Totalüberwachung durchzieht wie es daheim schon der eigene Papa macht.

    Privatsphäre wird eh überschätzt. Findet auch Vater Sacknase und ereifert sich dann darüber, daß die Staatsanwaltschaft nur über eine Email-Adresse und den Chatnamen “Pupskopf” nicht herausbekommen kann, wer denn der Sittenstrolch war. Dem folgt ein kurzer Aufruf zur Selbstjustiz, den wir halbherzig gleich darauf relativieren.

    Im Studio haben wir dazu noch Susi Saftnase von der Organisation www.inskniegefickt.de, die sich in ihrer Freizeit gerne in Chatrooms als 12jr Mädchen ausgibt, bis sie endlich mal jemand belästigt. Wirklich erschreckend.

    Ich werde jetzt nochmal eindringlich in die Kamera schauen und mit Bundeswehrreserveleutnants-Gesicht vor jenen “perversen Drecksäuen” warnen, die ungefragt in die Kinderzimmer eindringen und dort ungefragt ekelhafte Bilder von ihrem “Gesicht und Genital” [O-Ton] abliefern.

    Dann kommt unsere Überleitung zu unserem Erotikthema, AKTE: “Titten” in dem wir Sie ungefragt mit Bildern fickender Kleindarsteller belästigen und salbungsvoll darüber sinnieren worüber die Deutschen wohl wirklich beim klöppeln denken.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 30, 1, 2007 um 23:01 in TagesBatz
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    Quid Pro Quo Steini

    Laut Soll & Haben nahm es Media Markt Rechtsanwalt Steinhöfel mit dem von ihm vertretenen Recht selbst nicht so genau, wenn es darum ging Artikel aus fremden Online-Magazinen zu kopieren.

    Details gibt es hier.

    Auch SpOn hat sich inzwischen des Themas angenommen und bestätigt in einem Bericht über Media-Markts Abmahnwahn den Content-Klau aus ihrem Archiv.

    Wer es noch nicht getan hat, kann immer noch einen Offenen Brief an Frau Zypries unterstützenden, dessen Vorlage sich hier findet und ggf noch etwas aktualisiert werden müsste. Das die bisher angestrebte Deckelung eher eine Farce ist und eine Placebo-Änderung ist, damit man behaupten kann irgendwas gemacht zu haben, hat sich ja mittlerweile wohl rumgesprochen.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 30, 1, 2007 um 18:31 in TagesBatz
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    Hasta la Vista


    YouTubeDirectSchrott

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 30, 1, 2007 um 18:03 in TagesBatz
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    Langsam aber sicher -Zombies

    Veränderungen kommen langsam. Aber sicher.


    YouTubeDirectZombie

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 30, 1, 2007 um 6:43 in TagesBatz
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    Batzticker: Ergebnis negativ

    Anne will die neue Christiansen werden. Und Maischberger soll angeblich die neue Anne werden.
    Wie nennt man das wenn bei einer Sendung alle Beteiligten inkl. der Zuschauer verlieren?

    Frauentausch.

    +++

    Es gibt einige gute Tatorte die ich gerne sehe. Darüber mag manch einer schmunzeln, aber bei aller Kritik an den Öffentlich Rechtlichen, sollte man gerade diese Serie nicht pauschal als schnarchige Spießerkrimis aburteilen.

    Die Crux ist nur, daß es immer drauf ankommt welche von den 16 Millionen ARD-Anstalten die jeweilige Folge produziert hat. Neben den eigentlich immer soliden Werken aus Köln, München, Münster und Hannover, gibts es die gruseligen Bienzles dieser Welt oder das unelegante Schülertheater aus Berlin und Hamburg.

    Und dann gibts Ulrike Folkerts, die Lesbe vom Dienst, die immer mal wieder ran darf wenns thematisch irgendwie in homophile Gewässer geht. Klar das auch ein Fall rund um HIV-Infektionen in die Zuständigkeit von Lena Odenthal fiel, da “dieses Thema” beim Normalbürger ja immer noch irgendwie was mit Homos zu tun hat. Eine halbgare Story, ausgedacht von Horst Freund, der normalerweise für die spannungsfreien Kommissare Ehrlicher (Peter Sodan) und Ritter (Dominic Raake) schreibt. Eine Ärztin bringt sich scheinbar um in dem sie sich die Pulsadern aufritzt.

    Natürlich wäre das kein Tatort, wäre es ein echter Suizid. Schon bald verdächtigt Kommisarin Odenthal einen Ex-Boxer der nach einer Operation HIV-positiv ist und sie mit blutigen FIngern angrabbelt, was sie die restliche Folge mit der Angst vor einer Infektion herumnerven lässt (wüsste Frau Odenthal das sie die Hauptdarstellerin eienr Krimireihe ist, wäre sie wohl weniger besorgt über den Ausgang des Tests). Und bald stellt sich heraus, daß es an der Klinik schmutzige Geschäfte mit verseuchtem Blut gab und eine Firma im Verdacht steht wissentlich verseuchtes Plasma unters Volk gebracht zu haben…

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 29, 1, 2007 um 0:07 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    God hates fags… NOT

    Das Rätselraten um Mr Davies und seinen homophoben, viralen Smashhit “The Bible Says” hat augenscheinlich ein Ende. Donnie Davies ist laut diesem Artikel der US-Schauspieler Joey Oglesby, Ex-Mitglied der Comedy-Truppe Chicken and Pickle Guys. Die sich laut Eigenbeschreibung in ihrem Programm mit “dance, homophobic/gay experimentation, male chauvinism, obscure racism, and spiritual revelation” auseinandersetzen.

    Noch beteuert Oglesby er wäre nicht Davies, doch die Fakten scheinen gegen ihn zu sprechen. Es bleibt die Frage ob das ganze denn nun gelungene Satire oder fahrlässige Verharmlosung der religiösen Rechten darstellt und auch darüber wird sich schon heftig die Finger wunddiskutiert.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 28, 1, 2007 um 22:42 in MediaBatzBits, QueerBatz, TagesBatz
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    Hoax or Dare?

    In der englisch-homophilen Blogsphäre wird derzeit heftig über ein Video eines gewissen Donnie Davies diskutiert. Der selbst ernannte Sänger präsentiert auf seiner Seite Evening Service sich selbst als erfolgreich bekehrten Homosexuellen, der endlich zu Gott gefunden hat und stolz proklamiert, daß Jesus für ihn nun der einzige Mann sei. Auf assozierten Seiten wie Lovegodsway bietet er dann auch angeblich Seminare und Hilfe an für Eltern die ihre Kinder vorm Elend der Sodomie erlösen wollen.

    Und ein Lied hat er geschrieben. “The Bible Says” ist der Titel, der durchaus professionell produziert wurde und ganz gut ins Ohr geht. In Cremefarbenen Hemd singt Davies dort den schmissigen Refrain “God hates Fags.. and if you’re a fag he hates you too“.
    Und im Himmel gibts keinen Hintereingang… muahaha.

    Fast möchte man ein Feuerzeug anzünden und mitschunkeln. Wenn man sich nur sicher wäre, aus welchem Grund die Leute hinter einem das Feuerzeug anmachen.

    Diskutiert wurde, wenn man sich nicht nur über derart launige Homophobie aufregte vor allem, ob das ganze denn ernst gemeint sein könnte. Denn im Netz findet sich ausser auf den von ihm erst kürzlich eingerichteten Seiten wenig über Donnie Davis und bei genauerer Betrachtung erscheinen auch diese Seite so übertrieben zu sein, daß es unmöglich ernst gemeint sein kann. Nähere Kontaktadresse oder belege für Davies angeblichen Seminare fehlen ebenfalls.

    Mittlerweile hat Davis auf jeden Fall genug Aufmerksamkeit, daß es den üblichen Videohostern zu riskant wurde. Nach Protesten hat man seinen Song einstweilen gelöscht. Weder Google, noch noch Youtube oder MySpace wollen “The Bible says” weiter präsentieren. Bei Break.com kann man es jedoch noch sehen.

    Ein elaborierter Hoax? Eine Provokation? Eine subtile Parodie auf vernagelte Christen? Oder doch eine verirrte Seele mit einem prähistorischen Schnauzbart, der einfach mal wieder anständig durchgezogen werden müsste?

    Was meint ihr?

    UPDATE: Das Rätselraten hat wahrscheinlich ein Ende. Donnie Davies ist laut diesem Artikel der US-Schauspieler Joey Oglesby, Mitglied der Comedy-Truppe Chicken and Pickle Guys. Die sich laut Eigenbeschreibung in ihrem aktuellen Programm mit “dance, homophobic/gay experimentation, male chauvinism, obscure racism, and spiritual revelation” auseinandersetzen wollen.

    [via: Pinif - Caliban - omgblog]

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 26, 1, 2007 um 19:28 in MediaBatzBits, QueerBatz, TagesBatz
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    Arsch IV?

    Populismuszecken aller Arten wittern grade wieder Morgenblut und meinen sich jetzt dafür einsetzen zu müssen, das “Hartz IV” nach dem Sündenfall des Peter Hartz nicht mehr dessen Namen tragen dürfe.

    Sagt mal Leute, gehts noch?

    Abgesehen davon, das es eh “ALGII” heißt, ist die Verlogenheit solcher Debatten wirklich unglaublich und ich bitte sehr darum, bei Gelegenheit jedem der derartigen Schwachsinn ernsthaft diskutiert nachdrücklich ein paar hinter die Ohren zu geben.

    Rechts und links.

    Mehr zum Thema gibts beim Dwarsloeper

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 26, 1, 2007 um 18:49 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    Batzticker: Zweite Schanze

    Trotz meiner Skepsis zum Sendestart der deutschen Filiale von Comedy Central und der nach wie vor seltsamen Entscheidung die Daily Show nur im Netz, nicht aber im TV zu zeigen, muß ich meine Einschätzung des Senders nach etwas über einer Woche Programm revidieren.

    Klar gibt es Wiederholungen und Sachen die nicht so ganz komisch sind, wie die Pöbelpuppen Crank Yankers oder die Chappelle-Show, der aus eigentlich ganz netten Ideen viel zu lange Filmchen macht, bis auch der letzte Funken Witz gelangweilt den Saal verlässt. Aber grade mit den eingekauften britischen Serien wie “Suburban Shootout” und den Eigenproduktionen zeigt man, das Potential des Senders. Sicher die Idee der Para-Comedy-Show, mit “Herausgeforderten” Akteuren, wie man es wohl politisch korrekt formulieren müsste, ist derzeit noch besser als ihre tatsächliche Umsetzung, zeigt aber auch , daß man bereit ist neues auszuprobieren und rumzuexperimentieren. Night Wash, die schmutzige Schwester des Quatsch Comedy Clubs ist, konzepthalber natürlich nur so gut wie die jeweiligen Akteure und somit immer eine Wundertüte, verspricht aber auch eine gute Bühne für Stand-Up zu werden, abseits der öffentlich rechtlichen Zwänge.

    Wenn Comedy Central so weitermacht und wie das US-Vorbild Spielwiese für interessante, bösartige und auch kontroverse Formate anbietet, könnte der Sender das bieten was die deutsche Comedy-Landschaft ganz dringend braucht: Mut zum Polarisieren und Mut zum intelligenten Witz, auch jenseits des kleinsten gemeinsamen Lachers.

    +++

    Das nicht jeder zweite Chancen nutzt, zeigt RTL mit der Folgeepisode zum unterirdischen “Post Mortem”-Piloten. Das Zusehen macht latent aggressiv und fassungslos überlegte ich was denn nun wirklich schlimmer ist. Die grauenhaften Dialoge oder deren mehr als hölzerne Interpretation durch das was in anderen Serien Schauspieler machen. Die hibbelige Kameraführung die so verzweifelt cool und dokumentarisch wirken möchte, aber nur den Eindruck macht das die Kamera-Stümper ganz dringend jemand brauchen der ihnen die Zoom-Taste abklebt. Oder auch mal ein paar hinter die Ohren gibt. Oder die hanebüchenen kriminologischen Experimente, die anscheinend dem Rollenspielabend der “Krimifreunde Königswusterhausen” entlehnt wurden.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 25, 1, 2007 um 20:48 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    Droste, Biermann, Bhumipol

    Wiglaf Droste las am Mittwoch Abend im BE. Am Abend zuvor hatte sein ehemaliger Titanic-Kollege Max Goldt dort einen Auftritt.

    Im Gegensatz zum ebenfalls geschätzten Goldt, der seine Gastspiele meist etwas geschäftsmässig abwickelt und trotz drolliger Vortragsweise oft etwas scheu daherkommt, schien sich der gefürchtete und stets polarisierende Droste aufrichtig zu freuen im prunkvollen Saal des Berliner Ensembles lesen, singen und radschlagen zu dürfen.

    Droste, der auf den ersten Blick ein wenig wie ein Schwippschwager von Peter Lorre wirken mag, versteht sich auf die kleine Form, die kurze Glosse, die bösartige Betrachtung. Seine Texte sind emotionale, impulsive und harsche Abrechnungen mit Medienwelt und Alltagskrempel, die stets unschwurbelig und direkt zur Sache kommen.

    Ein wenig wie gute Blogtexte treffen Drostes-Texte ein Gefühl, eine spontane Idee und das Gefühl einfach sagen zu wollen was ihn nervt. Und das in möglichst amüsante Betrachtungen und Worte zu packen. Dazu passt es, das Droste direkt aus einem Mini-Notebook liest und auchmal spontan variert, wenn er meint, dem hustenden Publikum mit einem Loblied auf die heilende Kraft der Hühnersuppe zusprechen zu müssen.

    Spaß macht ihm das und das merkt man während der Lesung in der er leichtfüssig vom Kalauernden-Gedicht, zur Liebeserklärung an alberne Königsnamen, zur Hasstirade auf Elstern und Abrechnung mit Religiöser Befindlichkeit, Grass, Biermann und dem unsäglichen Reinhold Messner ausholt, der selbst auf langen Wüstenmärschen nichts sieht als sich und seine Füsse.

    Er erklärte auch, warum er zu einer Lesung nach Bayreuth wohl mit einer schusssicheren Weste anreisen sollte, wie ihm ein dortiger Redakteur anriet. Mitnehmen wird er jedoch wohl nur ein Messer, das ihm aus dem Publikum freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.

    Einige der vorgetragenen Glossen finden sich im Archiv der TAZ, für die er trotz einiger Zwistigkeiten immer noch schreibt. Gesammelt gibts das ganze in seinen Büchern, von denen “Kafkas Affe stampft den Blues” das neueste ist.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 25, 1, 2007 um 1:25 in LiteraBatz, TagesBatz
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    Sprachlos 2.0

    Zorn ist oftmals eine gute Triebfeder den Arsch hochzubekommen und etwas zu bloggen. Themen die einen interessieren und aufregen sind oftmals eher geeignet sich mit einer Thematik auseinanderzusetzen und sie in mal mehr mal weniger treffende Worte zu giessen.

    Im Moment beobachte ich bei mir allerdings eine Entwicklung, die mir selbst zuwider ist: Eine gewisse Wutlosigkeit. Gemeint ist eine Mischung aus Zorn und Mutlosigkeit, die mich oft innehalten lässt, wenn ich etwas lese über das ich eigentlich bloggen würde. Zu oft bekommt man das Gefühl sich im kreise zu drehen, zu schreiben was andere schon vorher schrieben, was man selbst schon vorher schrieb. Ein einfacher Blick ins eigene Blog, verweist einen darauf, wie oft man gewisse Themen schon bearbeitet hat, noch schlimmer wenn man in die Prä-Netz-Ära zurückblickt und sieht, daß gewisse Themen seit zwanzig und mehr Jahren aktuell sind und sich anscheinend so gar nichts tut, zumindest nicht in positiver Hinsicht.

    Seit den frühen Heimcomputerzeiten Anfang der 80er Jahre durfte die Content-Industrie ihre vermeintlichen Verluste auf Basis imaginärer Verkaufszahlen berechnen, die jede Kopie als ansonsten verkauftes Exemplar bewertete. Egal ob Musik, Filme oder Software, egal wie oft diese Argumentation als hanebüchen bezeichnet wurde, es fand sich bisher meines Wissens nach nie ein Richter oder Politiker, der dem widersprochen hätte.

    Seit ebensovielen Jahren werden immer und immer wieder die gleichen dummen und unbewiesenen Argumente in der Jugendgewaltsdiskussion ins Feld geführt, egal welches Medium grade die Sau des Jahres ist. Anfang der 80er mit dem Aufkommen von Videotheken waren es Horrorvideos, auf die man sich einschoß und Jagd machte. Bald darauf kamen die Computerspiele, denen egal wie pixelig sie aussahen immer eine besondere Realitätsnähe und Verrohungspotential nachgesagt wurde. Die Geisteshaltung der Kritiker zeichnete sich in den meisten Fällen durch ein hohes Maß an Unkenntnis und Objektferne aus. Das Inhalte falsch, verzerrend und aus zweiter oder dritter Hand weitergegeben wurden, das Dinge miteinander vermengt wurden die nicht miteinander zu tun hatten, das in Anklageschriften faktisch falsche Inhaltsbeschreibungen Grund von verboten wurden, all das ist Alltag in Deutschland seit mehr als 25 Jahren.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 24, 1, 2007 um 16:20 in MediaBatzBits, TagesBatz
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    Serviervorschlag

    Lecker Lecker

    Viel fällt mir nicht mehr ein, wenn ich derzeit die Brötchen-Diskussion verfolge. Renße hatte jetzt auf Grund einer ungenauen Formulierung auch Post vom Anwalt. Ich denke mir wieder meinen Teil, denn Gedanken können bislang noch nicht rechtskräftig abgemahnt werden, was mir viel Geld spart. Darüber hinaus versichere ich, daß obiges Gericht von mir zubereitet, fotografiert und nachbearbeitet wurde.

    Es stammt nicht aus einem Internetkochbuch, auch wenn es auf den ersten Blick manchen Gerichten die man im Netz findet zum Verwechseln ähneln mag.

    Alle Rechte dieses Bildes liegen bei mir und ich gebe sie gerne unter einer CC-Lizenz an jeden der es nutzen möchte, auf Wunsch auch gerne in höherer Auflösung.

    Genauso wie es manniac vorgemacht hat.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 23, 1, 2007 um 23:37 in NetMondo, TagesBatz
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    Something Wordpress this way comes..

    Seit knapp drei Stunden ist die neue Version von Wordpress draussen. V 2.1, die einige ganz schicke Verbesserungen mit sich bringt, wie beispielsweise Autosave und Rechtsschreibprüfung.

    Mit der Installation werd ich dennoch mal etwas warten. Noch ist keine deutsche Fassung erhältlich und die ersten kleineren Bugs dürften auch noch ausgebastelt werden…

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 23, 1, 2007 um 2:45 in TagesBatz
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    Batzticker: Symptome

    Herr Doktor mein Hotbutton blinkt. Und juckt.

    Ist das gefährlich?

    +++

    Schönes Zitat aus dem SpOn-Forum zum Berliner Bahnhofsdebakel. Man verstrickte sich mal wieder engagiert in bautechnischen Diskussionen warum es richtig war, die Stahlträger nur ungesichert aufzulegen und irgendjemand führte den Eifelturm an der ja auch fest vernietet sei.

    Geposted von forumgehts

    Wenn ich mich recht erinnere hat man die Träger sogar vernietet.
    Vermutlich nur deshalb, dass er nicht so leicht einzureissen war.
    Sollte die Berliner Vorgehensweise etwa ein Hinweis sein? Beim
    Eiffelturm jedenfalls waren die richtigen Nieten am richtigen Platz.

    Antwort von Bhur Yam:
    Zitat:
    “…Beim Eiffelturm jedenfalls waren die richtigen Nieten am richtigen Platz.”

    Eben, das ist der Unterschied. In Berlin sind die richtigen Nieten am falschen Platz.

    +++

    Vor rund 30 Jahren stürmte Tom Robinson mit dem Song “Glad to be gay” die UK-Charts. Der Song war eine bittere Abrechnung mit der damaligen Politik und ihrem Umgang mit Schwulen, der Doppelmoral und Bigoterie. Das ganze mit einer schmissigen Melodie, die auch viel heteros zum mitsummen animierte.

    Das der Song noch immer für Zündstoff sorgen kann, konnte man jetzt wieder einmal erleben. Die Forderung des britischen Bildungsminister Alan Johnson, den Song in ein offizielles Schulgesangbuch für 6-14jr mit aufzunehmen, sorgte für Entrüstung und Proteste. Die lieben kleinen wären noch gar nicht reif genug das zu verstehen, ereiferten sich konservative wie die Abgeordnete Ann Widdecombe. Dennoch wird das Lied aufgenommen.

    Tom Robinson, der mit Peter Gabriel und Udo Lindenberg zusammenarbeitete und Anfang der 90er sein Coming Out als Bisexueller hatte, stellt auf seiner Homepage viele seiner Songs kostenlos zum herunterladen bereit. Obendrein moderiert er eine Musiksendung auf BBC 6 und bloggt für den Guardin.


    YouTubeDirectPride

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 22, 1, 2007 um 8:26 in MediaBatzBits, TagesBatz
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