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    Sprachlos 2.0

    Zorn ist oftmals eine gute Triebfeder den Arsch hochzubekommen und etwas zu bloggen. Themen die einen interessieren und aufregen sind oftmals eher geeignet sich mit einer Thematik auseinanderzusetzen und sie in mal mehr mal weniger treffende Worte zu giessen.

    Im Moment beobachte ich bei mir allerdings eine Entwicklung, die mir selbst zuwider ist: Eine gewisse Wutlosigkeit. Gemeint ist eine Mischung aus Zorn und Mutlosigkeit, die mich oft innehalten lässt, wenn ich etwas lese über das ich eigentlich bloggen würde. Zu oft bekommt man das Gefühl sich im kreise zu drehen, zu schreiben was andere schon vorher schrieben, was man selbst schon vorher schrieb. Ein einfacher Blick ins eigene Blog, verweist einen darauf, wie oft man gewisse Themen schon bearbeitet hat, noch schlimmer wenn man in die Prä-Netz-Ära zurückblickt und sieht, daß gewisse Themen seit zwanzig und mehr Jahren aktuell sind und sich anscheinend so gar nichts tut, zumindest nicht in positiver Hinsicht.

    Seit den frühen Heimcomputerzeiten Anfang der 80er Jahre durfte die Content-Industrie ihre vermeintlichen Verluste auf Basis imaginärer Verkaufszahlen berechnen, die jede Kopie als ansonsten verkauftes Exemplar bewertete. Egal ob Musik, Filme oder Software, egal wie oft diese Argumentation als hanebüchen bezeichnet wurde, es fand sich bisher meines Wissens nach nie ein Richter oder Politiker, der dem widersprochen hätte.

    Seit ebensovielen Jahren werden immer und immer wieder die gleichen dummen und unbewiesenen Argumente in der Jugendgewaltsdiskussion ins Feld geführt, egal welches Medium grade die Sau des Jahres ist. Anfang der 80er mit dem Aufkommen von Videotheken waren es Horrorvideos, auf die man sich einschoß und Jagd machte. Bald darauf kamen die Computerspiele, denen egal wie pixelig sie aussahen immer eine besondere Realitätsnähe und Verrohungspotential nachgesagt wurde. Die Geisteshaltung der Kritiker zeichnete sich in den meisten Fällen durch ein hohes Maß an Unkenntnis und Objektferne aus. Das Inhalte falsch, verzerrend und aus zweiter oder dritter Hand weitergegeben wurden, das Dinge miteinander vermengt wurden die nicht miteinander zu tun hatten, das in Anklageschriften faktisch falsche Inhaltsbeschreibungen Grund von verboten wurden, all das ist Alltag in Deutschland seit mehr als 25 Jahren.

    Und immer hat es eine Gegenöffentlichkeit gegeben, die sich immer wieder bemühte die emotionalen Diskussionen zu versachlichen, mit Experten und Politikern ins Gespräch zu kommen, zu informieren, Fakten zu vermitteln, Logik auch Abseits bestehenden Rechts ins Spiel zu bringen. Computerspiele-Zeitschriften versuchten sich oft genug als Mittler zwischen Fans und Politik.

    Richtig rund ging es jedoch erst, nach das Netz sich ab Ende der 90er auch in breiteren Bevölkerungsschichten durchsetzte. Und natürlich wurde es von Anfang an verteufelt. Die Boulevard-News-Magazine wie Akte 0815 erweckten schon damals den Eindruck, daß jeder der sich im Netz herumtrieb, dies letztlich nur tat um Kinderpornographie zu bekommen oder Kreditkarten zu klauen, eine Haltung die sie bis heute weitgehend beibehalten haben und von der es nur ein kleiner Schritt ist, das gesamte Netz pauschal als “Fernuniversität und Trainingscamp für Terroristen” wie es Herr Schäuble formulierte oder als “Seuche Internet” wie es ein Herr Kornelius schrieb, zu bezeichnen.

    Dazu schwappen seit Ewigkeiten Abmahnwellen durchs Netz, ob es nun vor sieben Jahren um das Wort “Explorer” ging oder heute um Brötchenbilder, ob es darum geht die private Einschätzung von Bloggern zu unterbinden, indem man sich auf vermeintliche Beleidigungen beruft oder um kleine Fanseiten die vom Anwalt hören, weil sie Songtexte oder das Bild ihres Lieblingsstars oder Films verwenden.

    Natürlich gibt es auch in solchen Fällen eine Gegenöffentlichkeit, natürlich gibt es Watchblogs und Datenschützer, Bürgerrechtsvereinigungen und hunderte Blogger die sich aufregen und darüber schreiben und versuchen etwas zu erreichen.

    Natürlich gibt es Protest und Unterschriftenaktionen , doch letztlich bekomme ich immer wieder den Eindruck, das diejenigen die in den Entscheidungspositionen sitzen einfach nicht den Willen haben etwas zu ändern oder sich den Argumenten wirklich zu öffnen.

    Wenn Sachverhalte seit Jahrzehnten bekannt sind, wenn auch von Expertenseite gewisse Positionen seit Jahren belegt sind, wenn es hunderte von Fällen gibt die den Abmahnmißbrauch dokumentieren, die die zweifelhaften, verbraucherfeindlichen Handlungsweisen der Content-Industrie belegen, die die oft unsinnige Einschätzung und faktische falsche Zusammenfassung von “”Killerspielen” und “Gewaltvideos“, die Verquickung von Vorurteilen und Ignoranz als Tatsachenbehauptung in vielen Fällen nicht zu leugnen sind – wenn das der Stand der Dinge ist, dann kann es nicht sein, daß es lediglich an Aufklärung fehlt, das aus Unkenntnis so entschieden wird, wie es das wird.

    Es drängt sich mir einfach der Eindruck auf, das schlicht und ergreifend der Wille fehlt gewisse Argumente einzubeziehen. Sei es weil man sich politisch populistischen Strömen hingibt um sich zu profilieren, wie das ein Herr Beckstein oder Herr Schüneman tun oder ob man sich von Lobbygruppen in die Richtung drängen lässt die ihnen genehm ist, es bleibt der Gesamteindruck, daß sich in 25 Jahren die ich die Diskussion um einige Themen mitverfolge einfach wenig positives passiert ist. Das Fenster zur Freiheit, welches das Internet aufriß und das für eine kurze Blütezeit seit Mitte der 90er eine Dynamik entfaltete, kreative Leistungen ungeahnter Art ermöglichte und ein erstmals tatsächlich ersthaftes Mittel zur öffentlichen Meinungsäusserung bot und von seinem Konzept her neben seinen sicherlich vorhandenen Schattenseiten aber vor allem eine Bereicherung des täglichen Miteinanders war, das eine gewisse Macht in die Hände derer übergab, die bisher nur als Wähler, Zielgruppe, Leser und Konsumenten wahrgenommen wurde, jenes Fenster wird seit Anfang des neuen Jahrtausends zunehmend vernagelt, verkleinert und undurchsichtig gemacht, bis es wirklich wieder diejenigen kontrollieren, die auch früher schon die Meinungs- und Deutungshoheit besassen. Mit den Schlagworten Jugendschutz, Terrorismusabwehr, Kinderpornographie und Urheberrechtsschutz wird nach und nach die Freiheit wieder auf jenes Maß zurückgeschrumpft, das eine Demokratie ertragen kann ohne das den “Powers that be” mulmig wird.

    Man sagt es wird erst schlimmer bevor es besser wird, aber oft genug fehlen mir einfach die Worte. Wutlosigkeit, wenn man sich jeden Satz überlegen und durch die interne Rechtsabteilung schicken muß, Wutlosigekeit, wenn man zwanzig Jahre alte Artikel liest und merkt, das es keinen Deut besser geworden ist. Das selbst wenn die Politik reagiert, nur halbherzige Entscheidungen getroffen werden wie die Novelierung des Abmahnungsrechts, die nicht nur zu spät kommt sondern obendrein so schwammig formuliert ist, das sie kaum geeignet erscheint das Problem zu entschärfen. Wutlosigekeit, wenn man immer und immer wieder dieselben Themen aufgreifen muß, weil es in einem kocht und die Gespürte Hilflosikeit in brodelnden Zorn umschlägt und man nur noch schreien möchte: “Wieso haben die Arschlöcher in dieser Welt sowohl Macht als auch Geld und oft noch das juristische Recht auf ihrer Seite?”

    Wutlosigkeit, die mich innehalten lässt und so machen Entwurf wieder löschen lässt, weil ich denke: Was solls? Es hat sich in über 20 Jahren nichts geändert, es geht trotz Protesten immer mehr den Bach runter, weil man eine breite Masse eh nie hinter sich bringen wird. Warum soll ich den x-ten Artikel zur neusten Abmahnung schreiben, zum tausendsten dummen Satz eines Politikers, zum jüngsten ignoraten Artikel in Presse oder Fernsehen. Es ist doch eigentlich alles gesagt. Ich dreh mich doch nur im Kreis.

    Und gleichzeitig ist der Zorn immer noch da. Der Frust darüber das man simple Erkenntnisse wie “wer das Geld hat, hat die Macht” nichtmal mehr formulieren kann, ohne verlacht oder als ewig gestriger Sozialträumer verspottet zu werden, ganz gleich wieviele für die Wahrhaftigkeit dieser Aussage spricht.

    Trotz allem, trotz der sich einschleichenden Resignation und der Wutlosigkeit kann Schweigen keine Lösung sein, denn daran erstickt man auf Dauer.

    Es wird erst schlimmer, bevor es besser wird.

    Ich würd gerne noch daran glauben.

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    Von Batz am 24, 1, 2007 um 16:20 in MediaBatzBits, TagesBatz | 12 Kommentare »

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    12 Kommentare zu “Sprachlos 2.0”

    1. Ulli Sagt:

      schöner text, spannende gedanken über die wutlosigkeit.
      dieses gefühl von resignation angesichts fehlender fortschritte, sich wiederholender fragen – nur zu bekannt kommt’s mir vor. die frage ‘lohnt sich das alles überhaupt’
      und dennoch bleibe ich gerne ein “ewig gestriger sozialträumer”, dafür aber mir und meinen idealen treu … und blogge ab und an drüber…

      viel erfolg,
      und wieder – mehr wut,

      lg ulli

    2. pascal Sagt:

      hm, hast ja recht,
      allerdings glaub ich nicht, dass die (deutsche) blogosphäre irgend etwas auf die beine stellen könnte — sie ist einfach viel zu zentralistisch aufgebaut, mit tausenden die irgendwie von spreeblick, don alphonso und den fünf anderen abschreiben.
      was soll das z.B. mit dieser ganzen polemik um die brötchenbilder?! das hat doch nichts mit abmahnwahn im sinne des “explorers” zu tun — da hat einfach jemand ein bild kopiert, billiger copyrightverstoß, weil ein paar halt nicht kapiert haben dass nicht das gesamte internet “public domain” ist. klar ist es blöd, deshalb abzumahnen. aber wirklich nicht wert, darüber dermaßen viele worte zu verlieren… und nur weil vielleicht jemand auch mal was wiederrechtlich kopiert hätte haben können (nur mal hypothetisch, will ja nicht abgemahnt werden) gibt das doch niemandem das recht, das gleiche zu tun?!
      also was ich damitsagen will ist, dass zu viel dümmliche polemik voneinander abgeschrieben wird und zu wenige harte fakten z.B. gegen die content-mafia gesammelt werden — nicht umsonst hat man sehr oft das gefühl, die “kulturflatrate”-beführworter und andere Copyleftisten wollten nur alles kostenlos…

    3. caliban Sagt:

      Danke!
      Du sprichst mir aus der Seele! Fantastischer Text und spiegelt ziemlich viel von dem wieder, wie es mir geht!

    4. Batz Sagt:

      @pascal

      wenn du dir den Brötchenfall genauer anschaust, dann wirst du merken, daß es dabei eben nicht nur um einen “dummen geht” der nicht auf das Copyright geachtet hat, sondern das in diesem Fall anscheinend bewusst darauf spekuliert wird, das unbedarfte die Bilder einbauen um hinterher Abmahnen zu können.

      Selbst wenn es unstrittig ist, das man im Zweifel juristisch Recht hat, wenn man die Abmahnung durchführt, so stellt sich dennoch die Frage ob man a) alles machen sollte, was juristisch noch im Grünen Bereich ist und b) ob nicht die Gesetze die Copyrightgesetze endlich angepasst werden müssten, damit nicht jeder Furz abmahnfähig ist.

      Was die Kulturflatrate und die Content-Mafia angeht, da gibt es doch im Netz genügend Informationen zu, auch sehr sachliche inkl. Fallsammlungen und ähnlichem, dennoch tut sich seit Jahrzehnten nix. Wenn man Argumente nicht hören will, dann reagiert man eben nicht, weil die Lobbystimmen einfach drüberbrüllen.

      Mein Punkt ist doch genau der: Es fehlt nicht an Informationen. Es fehlt am Willen diese zu sehen.
      Und die wenigsten Leute die ich kenne wollen “alles umsonst” sondern nur ein Vergütungsgesetz das ihnen einleuchtet und die Angemessenheit der Mittel berücksichtigt. Solange die Content-Industrie seit fast 30 Jahren mit irgendwelchen Mond-Summen argumentieren darf, die allgemein als juristischer Fakt anerkannt und nachgeplappert werden, sollte man den Vorwurf der Polemik nicht zuerst an die Kritiker wenden….

    5. Alexander Sagt:

      … jetzt weiß ich nicht was ich schreiben soll … geht mir nicht oft so … vielleicht einfach: Chapeau!

    6. Manniac Sagt:

      @Pascal: Dass über die Brötchen-Abmahnungen geschrieben wird, finde ich richtig, und gerade an diese Beispiel kann man sehen, dass eben nicht jeder von Spreeblick abschreibt – weil die darüber noch gar nicht so gross berichtet haben, als alles anfing. Klar, gibt es Alpha-Tiere, aber eben nicht nur eines.
      Dass Marias Blumenladen Dich abmahnen kann und Du verpflichtet bist, 600 Euro Anwaltsgebühren und 6000 Euro Strafe bei Wiederholung des Vergehens zu zahlen steht in einem grotesken Missverhältnis. Und zwar unabhängig davon, ob es richtig oder falsch war, die Bilder zu verwenden. Herrgott: Es handelt sich um eine Fotografie eines Brötchens, das ein Privatmensch zur Illustration in seinem Blog verwendet hat, weil er halt fand, dass das Broetchen schoen aussieht. Wie krank ist es denn, auf diese Menschen einen Anwalt zu hetzen? Schau Dir mal an, was Du zahlst, wenn Du Dein Auto falsch parkst oder zu schnell auf der Strasse erwischt wirst. In der Regel kostet das weniger als das Kopieren von Blumen- oder Brötchenbildern.
      Haben wir nicht vor ein paar Jahren gelacht, als wir hoerten, dass man in den USA eine Million Dollar bekommen kann, wenn man sich bei McDonalds bei einem Kaffe verbrüht? Schön, dass wir bald auch wieder über uns selbst lachen können!

      @Batz: Deine Wutlosigkeit kann ich sehr gut verstehen. Bei meinen Recherchen zu den Anfängen der Fotografie ist mir aufgefallen, dass das Erscheinen eines neuen Mediums auf der Bühne immer die gleichen Mechanismen hinter sich herzieht. Immer gibt es eine kurze Zeit, in der scheinbar ALLES möglich ist und scheinbar ALLES gemacht wird. Und es dauert nie lange, bis die grosse Masse der Menschen dieses ALLES auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zusammenstutzt.

      Das Internet ist ein grosser Test für die Demokratie, denn erstmals, wie Du richtig schreibst, ist es jedem möglich eine Stimme zu haben, und das war nun einmal der Gedanke dieses politischen Systems.
      Dennoch war die Demokratie immer ein System, das von seinen Möglichkeiten lebte, und nicht von der Realität. Die Möglichkeit war ein Versprechen für alle, aber die Realität gab es einfach nicht für jeden. Streng genommen gibt es die auch heute noch nicht, aber wir sind viel näher dran. Demokratie ist nur Realität für diejenigen, welche gehört werden.
      Der aktuelle Zuwachs an Stimmen führt aber dazu, dass sich viel mehr Leute diese Demokratie teilen müssen. Das bedeutet einen Verlust für die etablierten Demokraten – also denen, die bereits eine Stimme haben, und wer verliert schon gerne?
      Was machen also Demokraten, wenn ihre Stimme zu klein geworden ist?
      Sie greifen zum Stimmverstärker Anwalt.

      Wutlosigkeit ist auch nur ein Ausdruck von Realitätserfahrung.

    7. Sebastian Sagt:

      Sehr guter Beitrag; die Wutlosigkeit und das Zweifeln am Sinn, wenn man immer wieder Argumente anführt und Lügen bloßstellt, während die Argumente ignoriert und die Lügen unbeeindruckt weiterleben, kenne ich auch als ernsthafte Probleme beim Schreiben.

      Ich gehe schon seit einer ganzen Weile nicht mehr davon aus, daß es die Regel sei, daß Politik in meinem oder auch nur im öffentlichen Interesse gemacht wird oder daß sich auf dem Markt die Position mit den besten Argumenten und Belegen durchsetzt. Das ist natürlich bedrückend, aber gleichzeitig ist klar, daß es durchaus Leute gibt, sogar eine ganze Menge, die bereit sind, zuzuhören und nachzudenken und für Veränderungen einzutreten. Und ich denke, solange es die gibt, ist das Schreiben nicht sinnlos.

      Wenn ich aus solchen “Sinnkrisen”, wie du sie beschreibst, wieder herauskam, habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, daß eine wichtige Voraussetzung einfach der Spaß am Schreiben ist, auch erstmal unabhängig davon, was es bringt oder nicht bringt. Und damit der zurückkommt, denke ich, muß man ein bißchen lockerlassen, etwas anderes machen, mal ‘ne Weile über den ganzen Scheiß nicht nachdenken.

      Zur Aufmunterung hier eine schöne Kolumne zum Thema Wut als Triebkraft.

      Ich hoffe, dein Blog bleibt uns noch lange erhalten.

    8. Chilli Sagt:

      Sehr schön geschrieben, da kann ich mich den Vorrednern nur anschliessen. Mir kommt die Wutlosigkeit, quasi als Vorstufe zur endgültigen Resignation auch bekannt vor. Glücklicherweise schlägt diese dann doch meist recht schnell in ausreichend viel Zorn um, ich hoffe das bleibt bei Dir auch noch eine lange Zeit so. Wäre schade um die schönen Texte.

      Auch wenn dieser Kampf gegen die Windmühlen der Dummheit und Ignoranz oft genug als verloren erscheint, so ist es doch befreiend sich per schriftlichem Wutanfall von der Masse der Konsum-Schlachtviecher abzugrenzen. In diesem Sinne, Kopf hoch und weitermachen ;-)

    9. Jens Sagt:

      großartig genau ins schwarze getroffen. einen ähnlichen artikel habe ich schon so oft im kopf vorgeschrieben…

    10. midgardRblog Sagt:

      Gammeliges Fleischprodukt*…

      *) Titel bewusst geändert. damit manniac nicht behaupten kann, ich würde ihm auch noch geistiges Eigentum entwenden… ;o)
      (Bild: blogoff.de / manniac)
      Ich bin dafür, dass man dazu wirklich eine Art Preisverleihung stattfinden l&#22…

    11. rushme Sagt:

      Danke, hervorragender Schrieb.

    12. Dobschats Weblog Sagt:

      Wutlosigkeit oder Sprachlos 2.0…

      Da hat mal ein anderer die Frage beantwortet, warum ich eigentlich in letzter Zeit immer weniger blogge: Im Moment beobachte ich bei mir allerdings eine Entwicklung, die mir selbst zuwider ist: Eine gewisse Wutlosigkeit. Gemeint ist eine Mischung aus Z…

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