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    Letztes Lichtspiel: Disturbia

    “That’s either the creepiest… or the sweetest thing I have ever heard.”

    Originaltitel: Disturbia
    Herstellungsland: USA 2007
    Regie: D.J. Caruso
    Darsteller: Shia LaBeouf, Sarah Roemer, Carrie-Anne Moss, David Morse, Aaron Yoo, Cathy Immordino

    Disturbia

    Kale (Shia LaBeouf) ist ein typischer Teenager. Ein bißchen schluffig, hibbelig und irgendwie nicht so gut drauf. Kann man auch verstehen, denn immerhin hat es seinen Vater vor kurzem dahingerafft. Die Stimmung steht also nicht zum besten, Zoff mit seiner Mutter (Carrie-Anne Moss) ist an der Tagesordnung.
    Als Kale sich dann noch in der Schule von einem Lehrer provoziert fühlt und handgreiflich wird, werden die Dinge vollends unerfreulich. Vom Gericht wird er zu Hausarrest verurteilt. Ausgestattet mit einer elektronischen Fussfessel, fristet er fortan sein Leben in seinem Zimmer und ergeht sich darin die Nachabarn zu beobachten, sich mit einem übereifrigen Cop herumzuärgern, der ihn auf dem Kieker hat und mit seiner röschen Nachbarin Ashley (Srah Roemer) zu flirten.

    Zu allem übel fällt ihm bei seinen Spannereien auch der neue Nachbar (David Morse) auf, der sich irgendwie merkwürdig gebärdet und Kale schon bald den Eindruck vermittelt, daß er mehr zu verbergen hat, als nur einen ungepflegten Rasen oder eine Delle im Auto. Unterstützt von seinem lustigen Sidekick-Kumpel Ronnie (Aaron Yoo) steigert er sich in immer abstrusere verdächtigungen. Dummerweise glaubt ihm natürlich niemand…

    Okay dies wird die hundertste Kritik sein, die auf die unzweifelhafte Nähe dieses Films zum Hitchcock-Klassiker “Fenster zum Hof” hinweist. Leider kommt man auch nciht drumherum, die beiden Streifen zu vergleichen, zu groß sind die Ähnlichkeiten, zumal wenn man weiß, das das Drehbuch zu Disturbia schon einige Jahre in Hollywood herumgeistert und schon einmal auf Eis gelegt wurde, als Christopher Reeve damals sein “Fenster zum Hof”-Remake drehte.

    Hier haben wir jetzt also “Rear Window” für Backfische, mit dem Star der Stunde, der im wesentlichen ganz nett ausschaut, aber mimisch nicht unbedingt eine Offenbarung ist. Immerhin kommt er sympathisch rüber, was bei einer nicht wirklich so intelligenten und sympathischen Figur wie der des Kale ein Pluspunkt ist.

    Problem des Films ist, daß er leider ansonsten nicht so viel zu bieten hat. Schon in den Simpsons wurde diese Geschichte witziger umgesetzt und die Story vom Eigenbrödler der in seinem eigenen Haus hockt und mytseriöses im Nachbarhaus entdeckt haben wir zuletzt in “Monster House” oder vorher in “Brainscan” auch schon unterhaltsamer umgesetzt gesehen.

    TV-Regisseur D.J. Caruso findet zudem keine wirklich überzeugenden Kinobilder, die die Story irgendwie über gewohntes Fernsehmaß heben. Es ist alles nicht wirklich schlecht, die Darsteller sind durch die Bank solide, aber eben auch nicht so furchtbar interessant. Man weiß einfach nach den ersten zehn Minuten wohin sich dieser Film bewegt und ist höchstens über die stromlinienförmigkeit überrascht mit der dieser Film sich in seiner Spur bewegt und so wirklich gar keine originelle Idee einbringt, so gar keine Risiken eingeht.

    Die ganze Story umweht leider ein gewisser Reißbrettcharme, der Eindruck das hier nicht aus Lust am Geschichtenerzählen gedreht wurde, sondern weil ein paar PR-Leute um einen Tisch saßen die einen Thriller für die Generation Pokemon entworfen haben. Wenn man schon so in gewohntem Storyverlauf bleibt, hätte eine gewisse Ironie das Ganze davor bewahren können wirklich öde zu werden, doch der Streifen kommt bis auf pubertäre Clownerien und das genretypische sexuelle Innuendo erstaunlich humorfrei daher.

    Insofern der perfekte Film für Teeniepärchen. Er darf sich die Hupen von Miss Roemer angucken. Sie darf Shia anschmachten. Und wenn beide dann rumknutschen und die Handlung verpassen, können sie sicher sein, wirklich absolut nichts wichtiges zu verpassen.

    Und alle anderen können getrost warten, bis der Schinken mal im TV kommt.

    Von Batz am 21, 9, 2007 um 14:41 in CineBatz | 1 Kommentar »

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    Ein Kommentar zu “Letztes Lichtspiel: Disturbia”

    1. Sudoku Puzzles Online Sagt:

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      I couldn’t understand some parts of this article, but it sounds interesting…

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