Vor einem Jahr…
Früher dachte ich…
Ich bin ja mittlerweile in einem Alter in dem man sich der Vergangenheit erinnert, die jungen Leute nicht mehr versteht und Geschichten aus dem Krieg erzählt (Ich hab ja noch den ersten Golfkrieg erlebt! Damals im kalten Winter 1991.. oder war es 1992… laß mich nicht Lügen… nein, doch es muß 1991 gewesen sein….).
Doch nicht alles verklärt der Schleier der Erinnerung. Vieles erscheint auch unglaublich, wenn man es aus heutiger Sicht betrachtet.
Früher glaubte man…
-Thomas Gottschalk wäre lässig und spontan
-Bill Cosby, Alf und Cheers wären witzig
-Bruno Jonas, Mathias Richling und Richard Rogler hätten Humor und wären gute Kabaretisten
-Orange und Oker wären Farben
-Parka sähen schick aus
-VokuHilas und Zündschnur im Nacken sind Frisuren die man ganz normal tragen könnte
-Die Welt ginge unter als Kohl Kanzler wurde (naja okay…)
-Filme könnten gar nicht blöder und pathetischer werden, als Top Gun
-Negerkuss- und Rumkugelbrötchen wären eine vollständige Mahlzeit
-Ewoks wären niedlich
-Urzeitkrebse müssten wissen wie spät es ist (verdammte Lügner!!!)
-der YPS-Agentenausweis gäbe einem das Recht Personen auf der Strasse anzuhalten und zu befragen
-Passanten müssten die Schätze die man auf einer Decke vor seinem Haus ausgebreitet zum Verkauf anbietet genauso zu schätzen wissen, wie man selbst (HEY IHR IGNORANTEN! DAS SIND ECHTE HALBEDELSTEINE DIE ICH MÜHSAM VON EINER 70er JAHRE DEKOLAMPE ABGESCHLAGEN HABE!)
-Nikkitücher um den Kopf sähen cool aus
-Öffentlich Rechtliche Programme wären die Bastion seriöser Berichterstattung
-Ingolf Lück sei eigentlich ganz in Ordnung
-Alt werden ist etwas, daß anderen passiert
-Akkustikkoppler sind eine verdammt futuristische Sache
-Wir sind alle unsterblich
ich hab immer noch einen YPS-Agentenausweis und das BRAVO-Fanheftchen zu “Corey Haim”.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 14, 9, 2007 um 2:05 in TagesBatzGott bloggt nicht..?
Oder doch? Egal eine bessere Überschrift als Fabus “Amenhaus” fällt mir eh nicht ein.
[via: EA-Play.de]
Und wusstet ihr schon, daß man mit STRG+ALT+A im neuen Google Earth einen Flugsimulator starten kann?
___________________________________________________________________________ Von Batz am 13, 9, 2007 um 9:57 in NetMondoHab ich das richtig verstanden?
-Die freundlichen Nachbarn, die immer so nett grüßen, das sind doch alle Terroristen oder?
-Heino leitet jetzt wirklich die Oktoberrevolution der Greisenrepublik, gegen die Abschaffung der Volksmusik im ZDF?
-Frau Hermanns heißt in Wirklichkeit Eva Braun und will Bruno Ganz heiraten?
-Wir sind sowieso täglich grade nochmal so davongekommen?
-Frau Merkel hat sich neulich gar nicht die Wangen blutig gebissen, als sie sich bei der Forderung nach mehr Fleiss und Ehrlichkeit das Lachen verkneifen mußte?
-Mein letzter Döner könnte immer noch explodieren?
-Mike Krüger hat sein Hobby “Nicht lustig sein” jetzt zum Beruf gemacht und bekommt dafür Geld von Pro7?
-Kurt Beck ist kein grauslich entstelltes Monchichi, daß 1978 in Hanau in de Reaktor gefallen ist?
-Die Dschihad-Union ist kein afghanischer Ortsverein, der CSU?
-Feinstaub, Gammelfleisch und SARS haben jetzt bis zur Winterpanikmache Urlaub?
-Durch Pornographie kommen jährlich hundertausende Jugendliche ums Leben und müssen dringen davor geschützt werden?
Ach nee, war doch Autofahren.
Komisch eigentlich, daß die Pornomesse Venus nie von Frau Merkel eingeweiht wird.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 11, 9, 2007 um 23:00 in MediaBatzBitsZusammengefasst.

Ich mag es ja, wenn man Menschen in einem Satz begreiflich machen kann.
Und morgen gibts die Geschichte von Hermine Hitler und den Nazischlümpfen.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 10, 9, 2007 um 11:03 in MediaBatzBitsDödel up
YouTubeDirectDick
Britische Filme sind nicht nur oft origineller als die Werke aus deutschen Landen, auch die Dokumentation die BBC-Zuschauer im Fernsehen geliefert bekommen, sind oftmals spannender, wagemutiger und origineller als die Doku-Kost die man hierzulande, zumeist auch noch im Nachtprogramm schauen darf.
Ein schönes Beispiel dafür ist die Doku “My penis and evryone elses“, des Journalisten Lawrence Barraclough, eine Fortsetzung seines zwei Jahre zuvor gedrehten Doku “My penis and I” in der er die Schwierigkeiten dokumentierte, die er hatte seinen eher kleinen Schwanz zu akzeptieren und welche Anstrengungen er unternahm um damit zu Rande zu kommen.
In der Fortsetzung geht es nicht mehr um ihn, sondern um die allgemeine Schwierigkeit die Männer haben, wenn es um ihre Dödel geht. Viele haben Komplexe deswegen, Sprüche wie “Es kommt nicht auf die Größe an, sondern das was man damit macht”, scheinen eher der Beruhigung zu dienen, insgeheim leiden viel Männer an der Vorstellung nicht “groß genug” zu sein. Insbesondere Heteros haben nie gelernt mit ihrem Schwanz unverkrampft umzugehen und darüber zu reden, vielleicht im Gespräch mit anderen Männern auch Fehleinschätzungen abzubauen und Ängst zu relativieren.
Die Doku schildert Barraclough Bemühungen Männer zum Reden zu bringen und untersucht dabei das gestörte Verhältnis der Gesellschaft zum Thema Penis. Nicht ohne Grund gehören nackte Frauen zum kulturell etablierten Alltagsbild, während jede Darstellung nackter Männer sofort als homoerotisch angesehen wird – eine Tatsache, die viel über den Wert von Frauen und ihrer Sexualität in der öffentlichen, männlichen Wahrnehmung aussagt.
Nach vielen mißlungenen Versuchen Männer zum Reden zu bewegen, verfiel Barraclough auf die Idee, das durch Porno-Idealbilder verzerrte Bild vom männlichen Genital mit realistischen Bildern zu korrigieren. Er startete die Website “Snap your Chap” auf der er Leute aufforderte Bilder ihres Dödels einzusenden, die dann in einer Ausstellung präsentiert wurden.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 8, 9, 2007 um 21:27 in MediaBatzBitsBatz Cutz
Regelmässigen Lesern wird aufgefallen sein, daß die Postingfrequenz etwas gelitten hat in den letzten Wochen. Als Mitglied der Arbeitswelt, kommt man ja zu nix mehr. Falls es wen interessiert was ich so anstelle in der bezahlten Zeit. Zum Beispiel Planung, Dreh und Schnitt von so kleinen Videos, von denen es hoffentlich noch weitere Folgen geben wird. Filmchecks mit Schauspielern.
Link: sevenload.com
Und wer jetzt fienzt: Buhh schon wieder Werbung und Video Kings, der darf an meinem Finger ziehen. Fabian Busch war übrigens wirklich nett, was bei Drehs mit Schauspielern keine Selbstverständlichkeit ist.
[via: moviepilot-Blog]
___________________________________________________________________________ Von Batz am 6, 9, 2007 um 18:16 in MediaBatzBitsLetztes Lichtspiel: Hairspray
“I wish everyday was negro day!”
“Where I live, it is.”
Originaltitel: Hairspray
Herstellungsland: USA 2007
Regie: Adam Shankman
Darsteller: Nikky Blonsky, Michelle Pfeiffer, Christopher Walken, Zac Efron, Elijah Kelley, John Travolta, James Marsden, Queen Latifah, Brittany Snow

Tracy Turnblad, ein properer Teenager im Baltimore der 60er hat nur einen Traum, sie will tanzen. Ziel ihrer Träume ist die tägliche “Corny Collins Show” in der ihr heimlicher Schwarm Link den Vortänzer gibt. Die Show sucht grade wieder Teenies zur Verstärkung des Tanztruppe. Pech für Tracy, daß sie nicht grade idealmaße hat und damit schon in der Vorauswahl rausfliegt.
Die resolute Programmchefin des Senders (Michelle Pfeiffer), selbst ehemalige Miss Baltimore duldet niemanden der aus der Norm fällt. Bestenfalls an Randgruppentagen, dem sog. “Negro Day” dürfen Schwarze in der Show auftreten.
Durch einen Zufall fällt Tracy jedoch dem Showmaster Corny Collins (James Marsden) persönlich auf und wird zum Star. Sie freundet sich mit dem Schwarzen Seaweed (Elijah Kelley) an, der ihr Tanzschritte beibringt und schließlich mit ihrer Freundin zusammenkommt. Sogar Link beginnt sich für das pummelige Mädchen mit dem koketten Hüftschwung zu interessieren und auch Tracis Mutter Edna (John Travolta) gewinnt durch den Erfolg ihrer Tochter neues Selbstbewusstsein und wagt sich nach Jahren mal wieder unter Menschen.
Doch die Programmchefin, deren Tochter ebenfalls in der Show mittanzt sinnt auf Rache und tut alles um Tracys Erfolg zu sabotieren.
Wer keine Musicals mag, soll sich einsargen lassen und irgendwas gemeines ansehen. Allen anderen sei Hairspray aber dringlichst empfohlen, denn so sehr passte das Etikett “Gute-Laune”-Film wohl auf keinen Film dieses Jahres, wenn man mal von “Hot Fuzz” absieht.
Das Re-Remake, das eine Adaption der Broadway-Show darstellt, die wiederum auf dem John Waters-Kultfilm aus den 80ern beruht, ist ein klassisches Musical im allerbesten Sinne. Songs die die Handlung vorrantreiben, poppige Farben, Massenchoreographien, große Gefühle und eine gehörige Portion Ironie tragen die eher simpel gestrickte Geschichte mit Leichtigkeit über die volle Laufzeit.
Garry Poppers – Kapitel 37
Auch nach der letzten Folge gab es wieder viele positiven Rückmeldungen, Nachfragen wann es weitergeht und generelles Lob. Ansporn genug also weiterzuschreiben, auch wenn mein derzeitiges Arbeitspensum mir zu wenig Zeit dazu lässt. Ich bitte deswegen um Nachsicht, wenn es mit Garry nicht so schnell vorran geht, wie wir es gerne hätten. Einen herzlichen Gruß von dieser Stelle an alle Neu- und Stammleser, die dennoch drängeln und mich daran erinnern daß es hier noch eine Geschichte gibt, die erzählt werden möchte.
Für die immer noch dazukommenden Neueinsteiger und diejenigen, die ihr Gedächnis nach der letzten Folge nochmal auffrischen möchten, gibt es wie immer hier eine aktualisierte Zusammenfassung: “Garry Poppers – The story so far”
Wer lieber ganz am Anfang beginnen möchte: Hier gibts die erste Folge.
Und jetzt genug der Einleitung, ich wünsche euch allen wieder viel Spaß bei der neuen Folge. Kommentare sind wie immer sehr willkommen.
Boogie Nights
»Bist du fertig?« Zlatko hielt den Baseballschläger, zum Ausholen bereit.
Garry, der neben der Hintertür des Kastenwagens stand und eine Hand am Türgriff hatte nickte. Er schaute noch einmal am Auto vorbei, welches mit der Rückseite zur Autobahn in einer Panneneinbuchtung geparkt stand.
Garry holt tief Luft und riss die Tür des Wagens auf, als auch schon eine Gestalt herausstolperte und im dreckigen Schneematsch liegen blieb.
Lederferkel, Cappuchino, IDötzchen
Der Folsome-Europe der seit einigen Jahren in Berlin Schöneberg stattfindet und mal mehr oder minder von dummen Kommentaren aus dem debilen Flügel der Politik begleitet wird, ist zugegebener Maßen eine skurrile Veranstaltung. Dieses Jahr umso mehr, als das in den umliegenden Schulen Einschulungstag ist und durch die Fuggerstrasse nicht nur die chapstragenden Bärchen und Lederferkel flanieren und über valide Fesselungsmethoden und ein Rezept für Ammerländer Holunderschnittchen diskutieren, sondern auch viele Eltern mit ihren schulbetüteten IDötzchen, die nicht so recht wissen was sie nun spannender Finden: Die komischen Männer in den ulkigen Verkleidungen, die einen andren grade in eine Art modischen Rollbraten verwandeln oder den ganzen Süßkram den sie in der Schultüte mit heimschleppen.
Ebenso witzig ist die absolut unbedrohliche und entspannte Atmosphäre die über dieser Veranstaltung liegt und die so jedem Klischee widerspricht, daß man in Funk und Fernsehen über die Fetischbembel vermittelt bekommt. Was dominiert ist eine gewisse Gesetztheit und die Vorliebe zu umständlichen Sexualpraktiken, die mir einfach zu aufwendig wären. Wenn ich rollig bin, möchte ich nicht noch den Montageplan herausholen oder den Imbusschlüssel suchen müssen, ehe es losgehen kann.
Oder man macht es wie Jean-Pütz und sagt: Ich habe hier schon einmal was vorbereitet.
Wo treibt sich eigentlich Ranga Yogeshwa dieser Tage herum?
Und wieviele IDötzchen sagen wohl heute abend: “Mutti wenn ich groß bin werd ich auch ein Fetisch-Ferkel!”
___________________________________________________________________________ Von Batz am 1, 9, 2007 um 13:26 in TagesBatzVerdammtes Glück im Pech…
Manchmal kann man nicht fassen, wie jemand soviel Pech und dann doch wieder Glück haben kann.
Nach diesem Bild bei Pulmoll und diesem Video weiß ich wieder warum ich keinen Führerschein habe und auch ausgesprochen ungern Auto fahre.
Von dieser Stelle aus nochmal gute Besserung und alles Liebe.
Scheiss LKWs!
___________________________________________________________________________ Von Batz am 1, 9, 2007 um 0:18 in NetMondoBatz Getwitter
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- Chronicle: Die Wahrheit über Telekinese http://t.co/0tPqgsXI
- gnight bis zum grand prix
- okay für so ein lausiges filmjahr wars eine ordentliche verleihung, sie haben sich mehr bemüht als die jahre zuvor #oscar
- Wie kein Waldorf & Statler am Ende? - Ich weiß nicht mir hat die Show gefallen! - Dir hat ja auch War Horse gefallen! #oscar
- RT @smoitzheim: "The Oscar goes to The Artist. But we nominated a movie about a horse, you can tell we didn't really care this time." #o ...
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