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    Schwule Puppen

    Tinseltown

    Wie AfterElton und die Muppet News berichten, arbeitet die Jim Henson Company seit einem Jahr an der Planung neuer Muppet-Sendungen, die sich an ein älteres Publikum wenden. Eine Show die besonders interessant sein könnte ist die Serie “Tinseltown” in der erstmals ein schwules Puppenpaar die Hauptrolle spielt.

    Ein Bulle und ein Schwein namens, Bobby Vegan und Samson Knight, die nicht nur im Showbiz arbeiten, sondern auch Ziehväter eines 13jr Pflegekinds namens Foster (sic!) sind. Die Abenteuer der beiden, den Kampf um private berufliche Probleme und Erfolge wird durch menschliche Akteure ergänzt. Produziert, gespielt und geschrieben wird das ganze von Henson-Veteranen wie Brian Henson, der schon seit Jahren die Arbeit seines Vater fortführt.

    In den USA wird der VIACOM-Sender LOGO die Serie ausstrahlen. Ob die Schwuppets auch den Weg nach Deutschland finden werden, darf man zumindest bezweifeln, wenn man sich ansieht wie stiefmütterlich Queer as Folk und andere Homo-Formate hierzulande immer noch behandelt werden.

    [via: MuppetNews]

    Von Batz am 24, 10, 2007 um 15:58 in MediaBatzBits, QueerBatz | 5 Kommentare »

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    5 Kommentare zu “Schwule Puppen”

    1. nilz Sagt:

      du musst jetzt ganz stark sein, aber vielleicht ist queer as folk einfach: nicht lustig?

    2. Batz Sagt:

      Es soll auch nicht lustig sein, es ist ne Drama-Serie. Genau wie The L-Word, Sex & the City, Lost, Desperate Housewives usw. – Der einzige Grund warum QaF nachts unter Ausschluss der Öffentlichkeit völlig unbeworben läuft, ist weil die Hauptcharaktere schwul sind und sich Heteros sowas nicht angucken. Bzw. nichtmal wissen, ob sie es nicht vielleicht doch gucken würden, wenn sie überhaupt mitbekämen das sowas läuft…

    3. nilz Sagt:

      aber satc und desperate housewives, meinetwegen noch the l-word sollen lustig sein, keine sitcoms, aber lustig. das ist bei denen schon intention. und damit hab ich qaf einfach mal verglichen (wie du da lost mit reingeschwurbelt hast…;)). und da finde ich es sehr dünn. finde ich die anderen genannten aber übrigens auch und ich muss dazu sagen das ich von qaf auch nur 3 folgen in gänze gesehen habe. sehr am anfang.

    4. Batz Sagt:

      L-Word ist keine Comedy, SATC auch nicht. Es geht dort genau wie bei QaF um mit Soap-Mechanismen erzählte Stories, mal witzig, mal dramatisch. Es gibt immer die fluffigen-witzigen B-Storylines und das große Drama, die große Liebe, Lebenskrisen usw. Selbst LOST arbeitet mit zunehmender Laugzeit immer mehr mit Soap-Elementen und lässt die Mystery-Aspekte in den Hintergrund rücken Die Mischung aus ernsten Momenten, witziger Unterhaltung Charakteren die zur Identifikation einladen und das Stundenformat charakterisiert die Drama-Serie, und da passt QaF prima rein und wenn die Stories in klassicher Männlein/Weiblein-Konstelation besetzt gewesen wären, würd sie auch beworben werden und ganz normal geschaut.

      Und von wegen “nicht witzig” genug. Zum hat unwitzig bisher noch keinen Sender davon abgehalten eine Serie ins Programm zu nehmen (SATC ist da ein gutes Beispiel), zum anderen lief QaF in Amiland sehr erfolgreich über 5 staffeln und ist in Deutschland auch auf DVD ziemlich erfolgreich, wenn man bedenkt, das die Serie fast nirgends gefeatured wurde.

    5. irreversibel Sagt:

      Den Sendeplatz von QAF ausschließlich mit die Homosexualität der Hauptdarsteller bzw. der Aversionen dagegen zu begründen ist IMO etwas zu einfach. Selbst SFU wurde (in der letzten Staffel) sang- und klanglos auf einem ähnlichen Sendeplatz versendet weil die Quoten wohl einfach schwach waren und die Serie wurde zwischenzeitlich (zu Recht)richtig gehyped. Ist angesichts der oft guten Qualität einiger Produktionen (die ich bei L-World und QAF allerdings nur zum Teil erkennen kann) zwar schade aber der deutsche TV-Zuschauer will eben i.d.R. konventionelles Zeug a la CSI & Co. sehen. Menschen, die bestimmte US-Serien gerne sehen schauen sich diese außerdem heute bis zu einem Jahr früher (Lost/24) im Netz an oder kaufen sich direkt die DVD-Box um nicht immer eine Woche warten zu müssen. Verkaufszahlen von DVDs sagen deshalb nur bedingt etwas über zu erwartende Quoten aus.

      Natürlich hätte man QAF mehr bewerben können aber das Versagen der TV-Anstalten ist diesbezüglich wirklich nicht auf homosexuelle Inhalte beschränkt (remember die nicht vorhandene Werbung für “Die Sopranos” im deutschen TV- und das trotz Auszeichnungen und Megaquoten in den Staaten)

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