Vor einem Jahr…

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    Fünf Filmfreunde


    Mein Herz für Kino - moviepilot

     
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    Aus für Aust

    Zeit wurd es. Der unerträgliche Diekmann-Kumpel und Boulevarbembel Stefan Aust wird beim SPIEGEL gehen gelassen.

    Wenn er jetzt noch Herrn Mattusek mitnähme, wäre das wahrlich ein erfreuliches Signal.

    Andererseits, warten wir erstmal ab, was jetzt kommt. Vielleicht macht Diekmann ja jetzt den Spiegel selbst, anstatt nur Aust zu sufflieren.

    Und Austs Vertrag endet erst Dezember 2008. Also gehts noch ein Jahr lang so weiter wie bisher.

    Creutz

    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 15, 11, 2007 um 19:53 in TagesBatz
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    Schreiben Sie ihrem Abgeordneten…

    Renße hat es gemacht. Pulmoll, der Freischwimmer auch.

    Ich würd es auch machen. Aber ich glaube Briefbomben sind verboten.

    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 15, 11, 2007 um 13:18 in NetMondo
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    SternTV rettet die Welt!

    sterntv

    SternTV war wieder einmal wirklich spannend. Sie haben heute abend eine Spezial-Sendung gebracht, in der ganz detailliert erklärt wurde, welche Gefahren die Vorratsdatenspeicherung mit sich bringt. Neben den bekannten Fällen, die bereits in vielen Blogs und Tageszeitungen aufgegriffen wurden, haben sie in journalistischer Fleißarbeit viele weitere Fälle aufgedeckt, in denen unbescholtene Bürger abgehört, drangsaliert und zu Unrecht in ihrer Privatspähre beeinträchtigt wurden.

    In einfachen und sehr klaren Worten befragte Günther Jauch schließlich sowohl Datenschutzexperten, ehemalige Bundesverfassungsrichter, sowie ein paar der Abgeordneten die für das Gesetz gestimmt hatten. In einigen enthüllenden Momenten offenbarten diese eine erschreckende Unkenntnis über die Sachlage und flüchteten sich in stammelnde Antwort, Platitüden als ihnen die Datenschützer immer weitere Fakten entgegenhielten. Ein Stern-TV-Reporter verfolgte über mehrere Tage Wolfgang Schäuble und versucht ihn zur Rede zu stellen, was er sich bei seinem idiotischen Vergleich zwischen einer Verfassungsklage und Hitler gedachte habe, wobei Schäuble mehrfach die Fassung verlor und nicht nur seine zynische Kaltschnäuzigkeit offenbarte, sondern sich zu weiteren Beleidigungen hinreißen ließ, in dem er sagte, daß ein verkommenes Volk wie das Deutsche froh sein dürfe, wenn man es ohne Leine Gassi gehen ließe.

    In einem live durchgeführten Studioexperiment zeigten Experten des Chaos Computerclubs, wie leicht es ist, aus einmal festgehaltenen Daten zu fast jeder Person belastende oder zumindest verdächtige Anhaltspunkte gefunden werden können, die eine weitere Überwachung oder sogar Inhaftierung nach §129a zuließen. Ein Einspielfilm klärte dann darüber auf, wie dieser Gummiparagraph seit seiner Einführung immer wieder systematisch benutzt wurde um Bürgerrechte einzuschränken und unbotmäßige Maßnahmen zu rechtfertigen.

    Eine abschließende Publikumsbefragung zeigte einen überwältigenden Trend an, der gegen die Vorratsdatenspeicherung ging und Günther Jauch verwies auf Informationsseiten auf denen man sich am Protest beteiligen kann.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 14, 11, 2007 um 22:59 in TagesBatz
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    Mach nie die Tür auf, lass keinen rein…

    Diese Weisheit der Ersten Allgemeinen Verunsicherung hat auch dieser junge Musiker beherzigt und in einem wirklich eingängigen Song verarbeitet:


    YouTubeDirectTürzu

    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 13, 11, 2007 um 2:30 in NetMondo
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    Multikulturelles Essen

    Manniac hat mich heute zum Essen eingeladen anlässlich des Wiegenfestes. Das Essen war gut.

    Ein spanisches Restaurant, in dem ein Kellner mit Asia-Hintergrund zu türkischer Musik Steaks nach amerikanischer Art servierte.

    Zum Abschluss tanzte dann, ehe wir rausgehen konnten noch eine Bauchtänzerin zu Oriental-Pop.

    Naja. Im Magen kommt alles zusammen.

    Trotzdem, wär ein Schnapps ganz gut gewesen am Ende.

    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 12, 11, 2007 um 0:06 in TagesBatz
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    Schau mal dort, ein oller Batz! Nag Nag!

    Batzeltisch

    Wieder einmal wird der Batz älter. Nein nicht älter. Alt. Das merkt man zum einen daran, daß man noch weniger Lust auf irgendwelche Feiern hat und zum anderen daran, daß die Freunde genau hinhören, wenn man über das Jahr seine Zipperlein klagt. Das führt dann dazu, daß man USB-Fußwärmer (Batze sind notorische kalte Füße haber) und USB-Massagenubbel bekommt, weil man beständig einen verspannten Rücken hat und obendrein eine Wärmeente mit Lavendelgeruch. Eine kleine Lavente quasi, die man aber wahlweise auch dazu bringen kann nach Pfefferminz oder Orange zu riechen. Genau die richtigen Geschenke für den alternden Geek.

    An dieser Stelle einen ganz lieben und herzlichen Dank an alle die meiner gedacht haben, allen vorran dem Freischwimmer für die wie immer perfekte Geschenkwahl, an manniac, der eine Leuchtkette und zwei Spannbettlaken beisteuerte, die Frau Dwarsloeper und Herrn Marcellus und allen die kurz gemailt, getabbst oder angerufen haben.

    In diesem Sinne, Fiep und Danke!

    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 11, 11, 2007 um 17:26 in NetMondo
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    Hallo McFly, jemand zu Hause?

    Zu den Dingen die ich nie kapieren werde ist warum Leute lieber 5x in einer Stunde bei einem anrufen, anstatt einmal auf den AB zu sprechen, was sie eigentlich wollen. Entweder es ist nicht wichtig genug, das sie einen Rückruf wollen oder sie haben einfach zuviel Zeit.

    Ich gehe meist nicht ans Telefon wenn ich nicht weiß wer anruft, und nach 21 Uhr garantiert nur dann, wenn ich sehe wer es ist. Ich finde es unhöflich seine Rufnummer nicht zu übermitteln. Genauso wie ich die Haustüre meist nicht öffne, wenn ich niemanden erwarte, in Zeiten von omnipräsenten Handys ist es selbst bei Spontanbesuchen gut möglich wenigstens zhen Minuten vorher durchzurufen udn zu fragen, ob derjenige überhaupt besucht werden will.

    Statt dessen sagen einem die Leute dann: Dich erreicht man aber auch nie.

    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 10, 11, 2007 um 19:22 in TagesBatz
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    Am meisten Angst macht mir…

    das alle jene die heute für die Vorratsdatenspeicherung gestimmt haben und die emsig dran arbeiten das Grundgesetz zu demontieren, keinerlei Probleme damit haben morgens in den Spiegel zu schauen.

    Und das sie wahrscheinlich ernstlich empört wären, würde man ihnen ins Gesicht spucken, weil sie glauben sie hätten es nicht verdient.

    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 10, 11, 2007 um 2:40 in NetMondo
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    Letztes Lichtspiel: 30 Days of Night

    “I did what I had to do!”

    Originaltitel: 30 Days of Night
    Herstellungsland: Neuseeland / USA 2007
    Regie: David Slade
    Darsteller: Josh Hartnett, Ben Foster, Melissa George, Danny Huston, Kate O’Rourke

    30 Boring Nights

    Darrow ist ein Kaff weit im Norden von Alaska. Einmal im Jahr verschwindet die Sonne dort für 30 Tage ganz und lässt die Bewohner die dort bleiben in ewiger Eisnacht zurück.
    Sherriff Dingsbums (Josh Hartnett) bereitet sich grade auf diese Tage vor, als plötzlich ein stammelnder Penner aufgegriffen wird, der ankündigt das “sie” kommen würden. Ehe man diese Aussage in näheren Zweifel ziehen kann, sind “sie” allerdings auch schon da. Vampire. Rumänen mit schlechten Zähnen, die Kreischen, Meucheln und mit Untertiteln reden.

    Die wenigen überlebenden der ersten Mordsnacht dürfen um ihr Leben kämpfen und hoffen auf den Sonnenaufgang.

    Ein wirklich geiler Vampirfilm. Stylish, enorm spannend und durch seine faszinierenden, nachvollziehbaren Charaktere bis zum Schluss enorm unterhaltsam. Ein echter Klassiker des modernen Blutsaugerfilms. Doch genug zu “Near Dark”, kommen wir zu “30 Boring Nights”, einer weiteren Comicverfilmung mit dem Esprit einer Packung Haferflocken.

    Es fällt schwer anzufangen, was an diesem Heuler alles nicht funktioniert. Ist es die nicht vorhandene Story, die wirkt als habe man jeden Tag einfach fröhlich drauflosgedreht, mal in diesem mal in jenem Haus, ohne Struktur oder innere Logik? Sind es die hölzernen Charaktere die es trotz ausufernder Dialogszenen nicht schaffen auch nur ein Fünkchen Persönlichkeit zu entwickeln oder irgendeine Chemie untereinander zu zeigen? Ist es die beständig flache Spannungskurve, die die Minuten zäh und öd dahinfliessen lässt?

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 9, 11, 2007 um 2:27 in CineBatz
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    Geburtstagsvorboten

    Man merkt das der Tag der vorzeitigen Hautalterung naht. Seit Tagen hab ich Halsweh und Rückenschmerzen, die Augen brennen, die Füsse beschweren sich und es stellen sich Kopf- und Gliederschmerzen ein, wie das die Werbung so schön nennt.

    Entweder ist da eine Grippe im Anmarsch, was bei den mich im Büro umgebenden viralen Kollegen durchaus denkbar wäre, oder mein Körper will mir mit Macht deutlich machen, daß ich nicht nur für MySpace langsam zu alt bin.

    Wobei, dort erreichte mich heute eine Nachricht. Jesus möchte mein Freund werden.

    Creutz. Das hat grade noch gefehlt.

    Wenigstens gibts in Berlin keine Martinssänger.

    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 8, 11, 2007 um 13:56 in TagesBatz
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    “I’ll be back”

    Er sagt er heißt Lukas und führt uns durch Berlin. In Wirklichkeit heisst er John Connor, aus Bochum und verhindert das Skynet und die Roboter die Weltherrschaft übernehmen.


    YouTubeDirectTerminator

    [via: manniac]

    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 7, 11, 2007 um 20:49 in NetMondo
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    Letztes Lichtspiel: Stardust

    “We always knew you’re a whoopsie, Captain.”

    Originaltitel: Stardust
    Herstellungsland:Großbritannien / USA 2007
    Regie: Matthew Vaughn
    Darsteller: Charlie Cox, Claire Danes, Robert De Niro, Sienna Miller, Michelle Pfeiffer, Jason Flemyng, Peter O’Toole, Ian McKellen, Rupert Everett, Ricky Gervais

    Stardust

    Vor langer Zeit in England. Das kleine Kaff Wall grenzt nicht ohne Grund an eine Mauer. Denn dahinter verbirgt sich der Zugang zum Königreich Faerie.
    Einmal wagte sich ein Dorfbewohner hinüber und verbrachte dort eine Liebesnacht mit einer fremden Sklavin. Neun Monate später bekam er die Quittung in Form eines Sohnes vor die Tür gestellt. Tristan.

    Als dieser nun selbst zum Manne herangewachsen ist, verschlägt es ihn wie seinen Vater zuvor nach Faerie. Er will seiner Angebeteten, einer oberflächlichen reichen Pute eine Sternschnuppe bringen, die in Faerie eingeschlagen ist. Dummerweise entpuppt sich die Sternschnuppe als ganzer Stern in menschlicher Form, der aussieht wie Claire Danes.

    Auf der beschwerlichen Reise zurück nach Wall freundet sich Tristan mit dem Sternchen an, die auf den Namen Yvaine hört. Schon bald müssen sie sich diverser Attacken erwehren, denn neben den intriganten Söhnen des verstorbenen Königs (Peter O’Toole), macht ihnen vor allem die garstige Hexe Lamia (Michelle Pfeiffer) das Leben schwer. Sie und ihre beiden ebenso unangenehmen Schwestern, die zwecks Zukunftsvorhersage am liebsten in ausgeweideten Tieren schmöckern, haben es auf Yvanias Herz angesehen, welches ihnen neue Jugend und ein längeres Leben ermöglichen würde. Und dann ist noch der grausame Pirat Shakespeare (Robert DeNiro) der mit seinem Kahn durch die Wolken pflügt um Blitze einzufangen…

    Eine Neil Gaiman-Story zu adaptieren ist kein leichtes Unterfangen. Matthew Vaughn, bisher eher durch knallige Gangsterstories aufgefallen, die er mit seinem Kumpel Guy Ritchie produziert hat, bemüht sich redlich diese stargespickte Melange aus “Braut des Prinzen”, “Time Bandits” und “Brothers Grimm” funktionieren zu lassen.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 4, 11, 2007 um 23:36 in CineBatz
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    Temporäre Philantrophie

    Die allumfassende Zuneigung und Liebe zu allen Menschen, jenes eins sein mit der menschlichen Rassen, dieses sacharingetränkte Gefühl der universellen Zugehörigkeit zu einer Spezies, die trotz ihrer Verschiedenartigkeit irgendwie liebenswert ist, dieses Gefühl das einen auf abendlichen Rückfahrten in der Ubahn bisweilen ergreift, wenn im Walkman grade ein sentimentales Stück läuft, endet meist beim Aussteigen, wenn einem die ganzen Arschgeigen wieder vor den Füssen rumrennen und in Großgruppen im Weg rumstehen.

    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 3, 11, 2007 um 14:54 in TagesBatz
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    Alterserscheinungen

    Man merkt das man alt wird und schwul ist.

    -Facebook, StudiVZ und ähnliches finde ich ähnlich reizvoll wie Bingoabende in der Kirchengemeinde.

    -Ich bin der festen Überzeugung, daß man 14 und leicht autistisch sein muß um wirklich Freude an MySpace zu haben

    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 1, 11, 2007 um 23:30 in TagesBatz
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