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	<title>Kommentare zu: Letztes Lichtspiel: Der Nebel</title>
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	<description>Wombatz Weblog - Täglich etwas Salz</description>
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		<title>Von: Batz</title>
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		<dc:creator>Batz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 00:20:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaub da interpretieren wir das Ende einfach unterschiedlich. Ich wär nie auf die Idee gekommen, daß sich der Nebel durch die &quot;Opferung&quot; verzieht. Es gibt keinen Gott, also warum sollte es plötzlich eine religiöse Erklärung geben. Und die &quot;Helfer&quot; sind letztlich diejenigen die die Plage erst übers Land gebracht haben und jetzt panische Schadensbegrenzung treiben - wenn man King kennt vermutlich ähnlich rigeros wie in &quot;Dreamcatcher&quot;.
Das Ende zeigt, daß Menschen sich in Stressituationen leicht manipulieren und instrumentalisieren lassen und wie Arschlöcher benehmen. Das Religion gut dazu angetan ist Sündenböcke und einfache Erklärungen zu suchen und jede mißliche Lage zu ihren Gunsten ausnutzt. Der Film hat ein sehr pessimistisches Menschenbild, das weit über die Hauptfiguren hinaus reicht und ich seh in dem Ende keine Rettung und wenig Zuversicht, denn die Notsituation ist austauschbar. Der Nebel letztlich nur eine Metapher für menschengemachtes Unglück, das durch jede andere Angst vor realem wie eingebildetem Terror ausgenutzt werden kann um die Menschen zu fanatisieren und zu radikalisieren. Die Tagline &quot;Fear changes everything&quot; wurde nicht umsonst gewählt, denn ich glaube in Darabonts sicht (und auch in der Kings) sind die Menschen schlimmere Bedrohungen als die Tentakelmonster.
Und Overacting: Ich fand Mrs Carmody passend, wenn man in berlin Ubahn fährt laufen einem genug geisteskranke über den Weg. Oder einfach mal Talkshows gucken. Schäuble und Carmody unterscheiden sich auch nur graduell.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaub da interpretieren wir das Ende einfach unterschiedlich. Ich wär nie auf die Idee gekommen, daß sich der Nebel durch die &#8220;Opferung&#8221; verzieht. Es gibt keinen Gott, also warum sollte es plötzlich eine religiöse Erklärung geben. Und die &#8220;Helfer&#8221; sind letztlich diejenigen die die Plage erst übers Land gebracht haben und jetzt panische Schadensbegrenzung treiben &#8211; wenn man King kennt vermutlich ähnlich rigeros wie in &#8220;Dreamcatcher&#8221;. </p>
<p>Das Ende zeigt, daß Menschen sich in Stressituationen leicht manipulieren und instrumentalisieren lassen und wie Arschlöcher benehmen. Das Religion gut dazu angetan ist Sündenböcke und einfache Erklärungen zu suchen und jede mißliche Lage zu ihren Gunsten ausnutzt. Der Film hat ein sehr pessimistisches Menschenbild, das weit über die Hauptfiguren hinaus reicht und ich seh in dem Ende keine Rettung und wenig Zuversicht, denn die Notsituation ist austauschbar. Der Nebel letztlich nur eine Metapher für menschengemachtes Unglück, das durch jede andere Angst vor realem wie eingebildetem Terror ausgenutzt werden kann um die Menschen zu fanatisieren und zu radikalisieren. Die Tagline &#8220;Fear changes everything&#8221; wurde nicht umsonst gewählt, denn ich glaube in Darabonts sicht (und auch in der Kings) sind die Menschen schlimmere Bedrohungen als die Tentakelmonster.</p>
<p>Und Overacting: Ich fand Mrs Carmody passend, wenn man in berlin Ubahn fährt laufen einem genug geisteskranke über den Weg. Oder einfach mal Talkshows gucken. Schäuble und Carmody unterscheiden sich auch nur graduell.</p>
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		<title>Von: Mr. Vincent Vega</title>
		<link>http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2008/01/21/letztes-lichtspiel-der-nebel/comment-page-1/#comment-42397</link>
		<dc:creator>Mr. Vincent Vega</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 23:31:05 +0000</pubDate>
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		<description>Ich halte die Beurteilung des Endes als pessimistischen Schluss ja für äußerst fraglich.
Das Ende im Buch ist ja bekanntlich offen, die Fahrt führt ins Nichts, keine Hoffnung, keine Zukunft, alles ungewiss.
Bei Darabont bewahrheitet sich die religiöse Ahnung, der ganze Schrecken ist - gemäß Mrs. Carmody - Ausdruck eines Zorns Gottes, am Ende schließlich sind die Opfer erbracht, der Nebel verzieht sich, die Helfer nähern sich.... da kann sich erschießen wer will, letztlich ist das Ende viel hoffnungsvoller und von daher völlig pseudokonsequent.
Und wie kann dir diese völlig neue Form des Over Actings nicht wehgetan haben? :)
Ich glaube wir haben zwei verschiedene Filme gesehen oder wirklich völlig unterschiedliche Maßstäbe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte die Beurteilung des Endes als pessimistischen Schluss ja für äußerst fraglich.</p>
<p>Das Ende im Buch ist ja bekanntlich offen, die Fahrt führt ins Nichts, keine Hoffnung, keine Zukunft, alles ungewiss.</p>
<p>Bei Darabont bewahrheitet sich die religiöse Ahnung, der ganze Schrecken ist &#8211; gemäß Mrs. Carmody &#8211; Ausdruck eines Zorns Gottes, am Ende schließlich sind die Opfer erbracht, der Nebel verzieht sich, die Helfer nähern sich&#8230;. da kann sich erschießen wer will, letztlich ist das Ende viel hoffnungsvoller und von daher völlig pseudokonsequent.</p>
<p>Und wie kann dir diese völlig neue Form des Over Actings nicht wehgetan haben? <img src='http://www.nochetwassalz.de/batzlog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich glaube wir haben zwei verschiedene Filme gesehen oder wirklich völlig unterschiedliche Maßstäbe.</p>
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		<title>Von: Actionman</title>
		<link>http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2008/01/21/letztes-lichtspiel-der-nebel/comment-page-1/#comment-42393</link>
		<dc:creator>Actionman</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 10:01:08 +0000</pubDate>
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		<description>Hab den Film gestern gesehen, und muss sagen das End ist das Best was Hollywood seit Jahren gemacht hat. Hut ab vor Frank Darabont dieses Ende zubringen. Klasse Film und um langen Besser als I am Legend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hab den Film gestern gesehen, und muss sagen das End ist das Best was Hollywood seit Jahren gemacht hat. Hut ab vor Frank Darabont dieses Ende zubringen. Klasse Film und um langen Besser als I am Legend.</p>
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