Vor einem Jahr…
Wir können auch vor die Tür gehen
Der nächste Spitzenverdiener, der in einer Talkshow mit verklärtem Blick und weinerlich-selbstgerechter Stimme erzählt, daß er ja als Kind auch schonmal am Limostand aufm Bordstein gestanden und sich das Taschengeld aufgebessert hat, und damit lächerliche Ausbeuterlöhne rechtfertigt, sollte von jeder weiteren nichtmechanischen Diskussion ausgeschlossen werden und sich erst dann wieder äußern dürfen, wenn er wieder feste Nahrung zu sich nehmen kann.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 11, 3, 2008 um 23:54 in TagesBatzFeier…tag der Großartigkeit
Tag des Phantastischen, Tag des Ehrfurchtserbietenden, Tag des Boah Ey…
Bisweilen findet die deutsche Sprache doch ihre Grenzen. “The International Day of Awesomeness” lässt sich nicht so richtig schick ins Deutsche übertragen. Dabei klingt es doch nach einem Feiertag der durchaus Spaß machen könnte.
“The easiest way to celebrate The International Day of Awesomeness is to be awesome.”
Na wenns weiter nichts ist, das mach ich ja quasi täglich.
und für jeden der sich nicht Awesome fühlt, hier eine Aufmunterung:
___________________________________________________________________________ Von Batz am 11, 3, 2008 um 10:59 in NetMondoNur mal so ins Unreine gesprochen…
Ich hasse jeden BVG-Mitarbeiter. Einzeln und persönlich und wünsche ihnen Filzläuse an den faulen Sack!
Fuck. Jeden Scheißmorgen 10 Euro für die Taxe und jeden Scheißabend 50min Fußmarsch nach Hause.
DAS NERVT!
___________________________________________________________________________ Von Batz am 10, 3, 2008 um 23:20 in TagesBatzTotal im Recht
Malte hat das ganze Schill-Video aufgestöbert.
Link: sevenload.com
Erschreckend.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 10, 3, 2008 um 12:28 in MediaBatzBits, NetMondoWas ich vom Streik der BVG halte…
brauch ich zum Glück nicht ausformulieren, denn das hat DasNuF schon in ihrer treffenden und immer wieder lesenswerten Art für uns alle getan.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 7, 3, 2008 um 15:46 in TagesBatzR.I.P. Joseph Weizenbaum
Einer der wenigen klugen Köpfe und im Gegensatz zu vielen ahnungslosen Technologiekritikern jemand der sich wirklich gut auskannte und zudem mit Eloquenz und Witz zu überzeugen wußte. Als Leute wie Negroponte noch vom Chip im Kopf träuten, setzte Weizenbaum immer wieder fundierte Bedenken gegen die radikale Fortschrittseuphorie.
Einen ausführlichen Nachruf gibts bei Heise zu lesen und ausnahmsweise auch mal einen schönen Beitrag vom Spiegel.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 7, 3, 2008 um 14:03 in NetMondoUnzensierte Schweinereien
Manchmal lässt ja selbst die BPJM gesunden Menschenverstand erahnen. Der Indizierungsantrag für das Kinderbuch vom kleinen Ferkel das nach Gott sucht wurde heute abgelehnt.
Ob das Buch etwas taugt vermag ich nicht zu sagen, einige Kritiken bei Amazon deuten an, daß man bei guter Intention im Buch vielelicht doch etwas mit der Brechstange vorgeht. Aber darum geht es ja auch nicht, denn was zählt ist das hier abgelehnt wurde ein unliebsames Werk mit einem fadenscheinigen Antisemitismus Vorwurf zu verbieten (denn nichts anderes wäre die Indizierung eines expliziten Kinderbuchs gewesen).
Um ein klassisches Wort des Simpsons-Philosophien Nelson an Frau von der Leyen zu richten: Ha Ha.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 6, 3, 2008 um 16:54 in MediaBatzBitsLiving as a box (with a girlfriend?)
Wie es dazu kam, daß der arme Kerl als Kartonmensch herumlaufne muß haben SMOSH ja hier schon erzählt. Neulich haben Sie die Geschichte dann weitergesponnen und Boxman eine Freundin verpasst. Autsch…
___________________________________________________________________________ Von Batz am 6, 3, 2008 um 5:23 in NetMondoGarry Poppers 40
Mit wenigen Tagen Verspätung, anah an “Ende Februar”, kommt hier jetzt das von vielen immer wieder angefragt neue Kapitel von “Garry Poppers”. Und ehe ihr es falsch versteht: Ich freue mich über jede Nachfrage, denn mittlerweile gibt es ja doch so einige regelmässige Leser, die Garry über die Jahre treu geblieben sind und es kommen immer wieder neue hinzu.
Für alle Neueinsteiger, hier wie immer der Hinweis auf das allererste Kapitel von Garry Poppers und natürlich der Hinweis auf die Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse, als kleine Gedächnisstütze für alle die nach der langen Pause wieder reinkommen wollen: The Story so far… findet sich hier.
Wie immer danke an alle die mitgehen um die seltsamen und mittlerweile doch sehr dunklen Erlebnisse von Garry und seinen Freunden zu verfolgen und danke auch für euer Feedback, Anmerkungen und die Ermunterungen weiterzuschreiben, was jetzt, da das Ende der Geschichte so langsam in Sicht ist, nicht immer leicht fällt. Doch genug Gequatsche, ich wünsch euch mal wieder viel Spaß beim mittlerweile 40. Kapitel…
A rock and a hard place
Vor ihnen lag die schwach erleuchtete Silhoutte von Kockshead. Garry stieß Zlatko an, der ans Seitenfenster gelehnt eingedöst war. Er selbst hatte nur für eine knappe Stunde die Augen schließen können und trotz Toms Versicherung, es sei alles okay, nicht wirklich Ruhe gefunden. Jetzt standen sie auf einer kleinen Anhöhe, nahe der Autobahnausfahrt und konnten noch immer Rauchschwaden sehen, die dort in den Vorboten der Dämmerung aufstiegen, wo sich St. Constantine verbarg. Es mochte viertel nach 5 sein sein, wenn die kleine Digitaluhr im Amaturenbrett richtig ging.
Bis sechs hatte Mort ihnen Zeit gegeben. Von ihren Verfolgern, dem lädierten Mercedes fehlte auch weiterhin jede Spur. Entweder waren Ben und sein Muskelmann zurückgepfiffen worden oder der Wagen hatte letztlich doch schlapp gemacht.
»Irgendwelche Vorschläge?«
»Wir drehen um und retten uns?»
Tom sah Zlatko an und wollte etwas erwidern, doch der hob beide Hände.
»War nur Spaß.«
»So lustig.«
Garry hörte ihnen kaum zu. Er starrte auf die Rauschwaden und die Silhoutte der Stadt.
»Fahr los.« Er nickte Tom zu.
»Was hast du vor? «
»Die Schule retten.«
»Guter Plan.« Malejoy wechselte einen vielsagenden Blick mit Tom. »Du hast auf dem Schirm, das wir zu nur zu dritt sind… und nicht grad topfit?«
Tom drehte den Zündschlüssel und ließ den Motor aufröhren. Mit einem Sprung nach vorn, ruckte der Kastenwagen zurück auf die Strasse. In Richtung der kleinen Stadt.
Batze GeTwitter vom 2008-03-03
- Ich will gar nicht so genau wissen, warum Kai Pflaume kleine Jungs unter fadenscheinigen Gründen in McDonalds-Filialen anquatscht. #
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___________________________________________________________________________ Von am 3, 3, 2008 um 23:59 in TagesBatzLetztes Lichtspiel: No country for old men
“It starts when you begin to overlook bad manners. Anytime you quit hearing “sir” and “ma’am”, the end is pretty much in sight.”
Originaltitel: No Country for Old Men
Herstellungsland: USA 2007
Regie: Ethan Coen / Joel Coen
Darsteller: Javier Bardem, Tommy Lee Jones, Josh Brolin, Woody Harrelson, Kelly Macdonald

Texas 1980: Der raubauzige Vietnam-Veteran Llewelyn Moss (Josh Brolin) stolpert bei der Jagd in die Überreste eines furchtbar schiefgegangenen Drogendeals. Er findet nur Leichen, einen Sterbenden, zersiebte Autos und einen Koffer voller Geld. Wieder besseren Wissens beschließt er den Koffer zu behalten. Das Geld könnte ihm und seiner Freundin ein besseres Leben ermöglichen.
Doch schon bald ist ihm Anton Chigurh (Javier Bardem) auf den Fersen, ein psychopathischer Auftragskiller, der angeheuert wurde um das Geld zurück zu holen. Und dabei geht er wenig zimperlich vor. Wer ihm im Weg ist lernt schnell Antons besten Freund kennen: Ein Bolzenschußgerät.
Während der örtliche Sheriff (Tommy Lee Jones) noch dabei ist den ganzen Vorfall zu untersuchen, liefern sich Moss und Chigurh ein mörderisches Katz-und Maus-Spiel in Texas und Mexico.
Im Gegensatz zum anderen Film, der derzeit die Kritik in seltener Einigkeit Lobreden verfassen lässt, kann mich “No Country for old men” wirklich überzeugen und hat sich die Schubkarren an Preisen mit denen er überhäuft wurde durchaus verdient.
Nach einem durchwachsenen (“The man who wasn’t there”) und zwei eher schlechten Film (“Ladykilers” und “Untolerable Cruelty”) liefern die Coens mit dieser Romanverfilmung ihren stärksten Film seit zehn Jahren ab. Er verbindet perfekt den spröden Charme ihrer frühen Klassiker mit einer sehr stringent erzählten Thriller-Story. Es ist dabei gleichzeitig ein Film der extrem zugänglich ist und dennoch nicht langweiligen Mainstream abkippt. Das zumindest haben die Coens aus dem Fiasko Ladykillers gelernt.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 2, 3, 2008 um 19:35 in TagesBatzBatz Getwitter
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- gnight bis zum grand prix
- okay für so ein lausiges filmjahr wars eine ordentliche verleihung, sie haben sich mehr bemüht als die jahre zuvor #oscar
- Wie kein Waldorf & Statler am Ende? - Ich weiß nicht mir hat die Show gefallen! - Dir hat ja auch War Horse gefallen! #oscar
- RT @smoitzheim: "The Oscar goes to The Artist. But we nominated a movie about a horse, you can tell we didn't really care this time." #o ...
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