Vor einem Jahr…
Prioritäten bitte
Man sagt, die Leute sind zu unkritisch geworden und regen sich nicht mehr auf heutzutage. Früher hatte man alle drei Tage Revolution und Bürgerkrieg und heute haben wir Aromaporen und Kräuterextrakte in den grünen Streifen.
Das ist natürlich Blödsinn. Die Menschen nehmen Anteil und regen sich auf.
Nur über die völlig falschen Sachen. In Amerika findet man es klassisch katastrophal, wenn ein Politiker Drogen nimmt oder herumvögelt. In Deutschland regt man sich drüber auf, daß Frauen in der Politik oft hässlich seien. Mal ganz abgesehen davon, daß ihnen die männlichen Kollegen in diesem Punkt in nichts nachstehen und man vielleicht diskutieren könnte, ob es hässliche Menschen besonders oft in die Politik zieht oder ob man optisch einfach stark abbaut, wenn man den Job eine Weile macht, ist es mir wirklich egal und ich hab keine Probleme damit, das sie aussehen wie sie aussehen. Genausowenig interessiert es mich, ob irgendein Politiker mal gefurzt hat oder sich abfällig über andere äussert, denn das ist normal. Etwas mehr Offenheit würde der ganzen Veranstaltung gut tun und nur aus Höflichkeit die Tatsache das man findet der andere redet verachtenswerten Scheißdreck zu verschweigen und sich auf den belanglosen Austausch von Belanglosigkeiten zu beschränken, schadet einem Diskurs mehr, als ein harte Diskussion.
Worüber wird diskutiert? Ob Frau Merkel einen zu großen Ausschnitt hatte? Ob soundso mal die Sekretärin gedübelt hat? Und gleichzeitig regt sich keine alte Sau auf, wenn jeden Tag grauenhafte Entscheidungen gefällt werden und Frau Merkel auf Staatsbesuchen menschenverachtenden Regimen die Eier krault und es blendend versteht darüber hinwegzutäuschen, daß sie genauso Advokatin des Überwachungsstaates ist wie ihr intellektuelles Rollkommando aus Freiburg.
70% der repräsentativ Befragten, finden Merkel mache einen guten Job und soll Kanzlerin bleiben. Solange sie sich angemessen anzieht und bei Staatsempfängen nicht in die Bowle pinkelt.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 30, 5, 2008 um 17:15 in MediaBatzBits, NetMondoSchuss in Bauch oder Schuss ins Knie?
Ganz ehrlich Gesine Schwan macht mir Angst. Dieses Lächeln, dieses Gesicht sieht aus als hätte jemand ein Foto von Ursula von der Leyen genommen und seine kranken Phantasien mit Kais Power Goo ausgelebt.
Andererseits macht Köhler immer den Eindruck eines bekifften Rehs, das in der Mitte der Autobahn in die herannahenden Scheinwerfer starrt.
Wers wird ist wohl letztlich egal, denn das Volk findet Präsidenten ja immer erzsympathisch. Vor allem weil sie nicht viel mehr machen, als alle paar Monate mal “soziale Gerechtigkeit”, “Ärmel hochkrempeln”, und “Umsicht” zu sagen und die Zeit dazwischen mit Besuchen exotischer Länder zu verbringen, wo sie ebenso ungelenk wie enthusiastisch die mürben Knochen im Takt ungewohnter Negerrhythmen schaukeln.
Mal ehrlich: Damit ein deutscher Bundespräsident unsympathisch empfunden würde, müsste er wahrscheinlich schon in Polen einmarschieren.
Und dazu müßte er erstmal gehen können ohne hinzufallen.
Da haben wir also nichts zu befürchten in nächster Zeit.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 26, 5, 2008 um 15:28 in MediaBatzBitsRaid over Wombatz
Graues Wetter, grausiger Grand-Prix und ich verbringe das Wochenende damit meine alte Begeisterung für The X-Files aufzufrischen indem ich die erste Staffel am Stück gucke.
Mein Rechner schmollt mit mir und kündigt an, daß die Festplatten wohl bald den Geist aufgeben werden. Das Raid verkündet beim booten es gebe ERROR auf einer Platte und ein Diskchecktool bricht mit dem Vermerk ab: Too many bad sectors.
Super. Wie gut, daß ich eine USB-Festplatte hab, auf die ich die letzten drei Tage schonmal alle wichtigen Daten sichern konnte. Scheint ja nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sich die guten Disks in meinem Rechner ganz verabschieden. Muß man ja auch verstehen, die sind ja auch schon fast ein Jahr alt.
Deswegen kauft man ja auch Markenrechner von Acer und nicht son billigen Medion oder sowas. Haha.
Ich werd mich dann schonmal nach neuen Festplatten umgucken… und die dann als redundantes Raid und nicht als Speed-Raid einbauen…
Und heut abend ist auch noch Pressevorführung von Narnia… kommt aber auch alles auf einmal.
creutz…
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 26, 5, 2008 um 14:40 in NetMondoLetztes Lichtspiel: Indiana Jones… 4
“I have a bad feeling about this.”
Originaltitel: Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Steven Spielberg
Darsteller: Harrison Ford, Cate Blanchett, Karen Allen, Shia LaBeouf, Ray Winstone, John Hurt, Jim Broadbent
Die Zeiten haben sich geändert seit wir Indiana Jones zuletzt sahen, als er zusammen mit seinem Vater in den Sonnenuntergang ritt.
Mittlerweile sind wir in den 50er Jahren. Rock ‘n’ Roll, Backfische, Halbstarke, Atomkriegsfaszination und die Paranoia des kalten Kriegs beherrschen den Alltag. Das bekommt auch Indy zu spüren, der immer noch als Professor unterrichtet und sich schon bald ungewollt zwischen den Fronten von FBI und KGB befindet.
Doch keine Zeit sich damit auseinanderzusetzen, denn schon taucht ein junger Greaser namens Mutt (Shia LaBeouf) auf und zieht ihn in Abenteuer der übernatürlichen Art, bei dem es um versunkene Städte, mysteriöse Kristallschädel und die üblichen schlechtgelaunten Eingeborenen geht.
Da isser wieder. Old Man Indy und trotz gewisser Zweifel im Vorfeld darf man sagen: Ford macht keine schlechte Figur. Er schlüpft dankbar und souverän wieder in die vertraute Montur und man zweifelt keine Sekunde daran, daß man Indiana Jones vor sich hat. Grauhaariger, älter, ein bißchen verknautschter klar, aber zweifelsfrei Indy. Das er mittlerweile Mitte 60 ist, sieht man ihm nicht an, auch wenn Shia Beouf und das Drehbuch nicht müde werden, ihn mit Gramps anzureden.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 21, 5, 2008 um 1:38 in CineBatzBatzcast No. 6: Der Teaser
Es dauert noch eine Weile bis er fertig ist. Doch hier gibt es schon einen kleinen Ausblick auf den Batzlog-Videocast Nummer 6: Auf der Suche nach dem verschollenen Content.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 19, 5, 2008 um 1:54 in BatzCASTPimmelzwang und Seifenblasen
Kurzgeschlossenes zum Tag gegen Homophobie
Als jemand der sich mit gewissen Thematiken interessehalber oder gezwungener Maßen intensiver beschäftigt und dementsprechend den Freundes- und Bekanntenkreis auch entsprechend rekrutiert, neigt man ja bisweilen zu einer leicht weltfremden Sicht der Dinge.
Nur weil man selbst filmverrückt ist und sich gut auskennt, unterschätzt man bisweilen, den cineastischen Horizont anderer. Da ist es bisweilen ganz heilsam, wenn man durch die Kommunikation mit der Außenwelt auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird. Was Filmspezis wie mir und den moviepilot-Hardcore-Usern gewöhnlich vorkommt, was wir als Mainstream empfinden, wird von anderen schon als abgehoben und Arthausig eingestuft.
Man soll sich da nichts vormachen: Es gibt regelmässige Kinogänger, für die ist ein Coen-Brüder-Film gewagt und ein Film wie “Hass – La Haine” schon ein Kunstfilm. Da mag man sich snobistisch drüber erheben, aber Fakt ist, daß die fliegende Mülltüte in American Beauty oder die quietschige Fruchtsalatoptik von Ameliê für die meisten Kinogänger wohl die äußere Grenze von Poesie und “anspruchsvoller Film” darstellt.
Was für mich banale Küchenphilosophie auf dem Niveau eines Glückskeks-Spruchs ist, ist für andere eine Offenbarung, die tatsächlich Denkanstösse gibt. Nicht umsonst werden in diesem Land Musikschaffende der Schlagerbranche und volkstümliche Musikanten von vielen auch wegen ihrer Texte gefeiert, die einen Nerv trifft. Die Dinge auf den Punkt bringt, die ihrem Gefühls- und Lebenskosmos entspricht. Hey-ho wir wir fahren in Puff nach Barcelona und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her. Verdammt ich lieb dich, ich lieb dich nicht.
Man darf nie den Fehler machen zu glauben, eigentlich wäre alles gar nicht so schlimm. Es mag ja schick sein BILD-Zeitung und andere Boulevardblätter mit ironischer Attitüde zu lesen, aber die erste Regel des Journalismus für die Masse lautet: Ironie versteht das Publikum nicht. Die Mehrzahl der Menschen liest die BILD nicht ironisch, sondern als Informationsquelle. Die Mehrheit findet es wichtig, was Prominente sagen und mit wem sie zusammen sind. Die Mehrheit fühlt sich von “Transformers” und “Hausmeister Krause” gut unterhalten. Ganz unironisch.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 17, 5, 2008 um 15:32 in QueerBatzSchatz ich habe…
Arbeit mit nach Hause gebracht. Okay Ich weiß, derzeit ist es hier etwas ruhig. Das liegt zum einen am Wetter, das Lust auf alles mögliche macht, aber nicht darauf sich an den Rechner zu setzen und zu schreiben. Und noch weniger, wenn man das eh den ganzen Tag schon in der Firma macht.
Aber ich will mich nicht beklagen, beschäftige ich mich doch im Job auch hauptsächlich mit Film und Kino und Themen die mir eh liegen. Und ab und an gibts dann ja auch noch die Rubrik Filmcheck, in der Schauspieler mir verraten welche Filme sie mögen und hassen.
Letzte Woche war es mal wieder soweit und drei Darsteller aus “1. Mai – Helden bei der Arbeit” kamen zum Filmcheck. Jacob Matschenz, Ludwig Trepte und Oktay Özdemir.
Jacob – den eine Pressebetreuerin nicht ganz zu unrecht als fröhlichen kleinen Flummi beschrieb – lieferte die bisher beste Begründung, warum man Herr der Ringe doof findet:
Jacob Matschenz (1. Mai) im moviepilot-Filmcheck
Die Filmchecks der beiden anderen, könnt ihr bei Bedarf HIER ANGUCKEN.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 16, 5, 2008 um 14:44 in CineBatzLetzte Lichtspiele: 13 Kurze Kritiken
Das gute an moviepilot ist ja, daß die flinke kleine Kommentarfunktion es einem auch ermöglicht Kritiken zu gesehenen Filmen zu schreiben, bei denen es aus Zeitgründen nicht für eine ausführliche Besprechung reicht.
Deswegen gibt es nach langer Zeit mal wieder Shortcuts, kurze Kritiken vom Batz:
Im Einzelnen sind das: Paranoid Park +++ Outsourced +++ [Rec] +++ Funny Games USA +++ Tödliche Entscheidung – Before the Devil knows you’re dead +++ Superbad +++ 8 Blickwinkel – Vantage Point +++ Manufacturing Dissent +++ Leroy +++ Anamorph – Meisterwerke eines Serienkillers +++ Mr Magoriums Wunderladen +++ Grizzly Man +++ John Carpenter – Prince of Darkness
Paranoid Park – USA 2007
Ein Mord in der Skaterszene. Ein freundlicher Kommissar und ein junger Skater mit einem dunklen Geheimnis.
Ähnlich langsam wie in “Elephant” verfolgt van Sant seinen rehäugigen, aber nicht übermässig talentierten Hauptdarsteller durch eine Story die die wenigen Dialogszenen mit traumwandlerischen Slow-Mos in die Länge zieht. Die Geschichte dieses trotz aller Sozialkontakte fast autistisch-isolierten 16jr hätte von etwas mehr Story durchaus profitiert. Bisweilen fühlt man sich an eine Larry Clark Version von Dogtown Boys erinnert, so sehr verliert sich die Kamera in der umschmeichelnden Inszenierung hübscher Skaterjungs, das die eigentliche Schuld und Sühne Frage des Films ins Hintertreffen gerät und sich trotz der kunstfertigen Inszenierung ein ums andere Mal die Langeweile einschleicht. Van Sant hat mehr Zuneigung für seien Figuren, als Clark, aber dennoch schafft er es nicht der Hauptfigur Alex wirkliche Tiefe zu geben. Der Vorwurf der US-Kritik, der Filme habe mehr Zeitlupenshots, als alle Wes Anderson-Filme zusammen, und due Hauptfigur habe die Tiefe eines Covermodells ist nicht ganz von der Hand zu weisen.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 13, 5, 2008 um 22:58 in CineBatzAlso ich könnte auch ohne
Würde ich diesen Text mit einem schlechten Kalauer beginnen, würde ich schreiben, ich habe ein Chromosom zuwenig. Mir fehlt das AusGen.
Oder zumindest jener chemische Botenstoff im Hirn der in der Lage ist die Eindrücke die jedes beliebige Straßenfest vermittelt auf dieselbe Weise wie andere Menschen in Spaß und “gut drauf sein” zu übersetzen. Karneval der Kulturen. Du liebe Güte. 4 Jahre hab ich mich drum gedrückt. Heute nicht, weil ich endlich Malte und Lotta mal wiedersehen wollte. Es ist warm, die Busse fahren nur bedingt.
Meine Botenstoffe streiken. Sie übersetzen gar nicht sondern sind angenervt und machen den Tag frei. Was dazu führt das ich solche Veranstaltungen mit schöner Regelmässigkeit als anstrengende Zumutung empfinde. Und das bezieht sich keineswegs, wie ich bisweilen vermutete, nur auf die von gleichgeschlechtlich Veranlagten veranstalteten Veranstaltungen. Denn bei genauerer Betrachtung sind sich Homos und Heteros doch kaum je so ähnlich wie der Umsetzung von guter Laune.
Buden die für viel Geld die Anwärterschaft für späteren Durchfall und Bauchkrämpfe verkaufen – ob nun als halber Meter Bratwurst oder Sashimi-Döner-Crepes-Tandori-Waffel mit Ayurvedischer Würzmischung, grauenhaft gekleideten Menschen, die einem Körperteile zeigen die man so niemals entblösst sehen wollte (bei Schwulen oft der Arsch, bei Heten die Füsse, Stachelbeine und Gesichter) und die überall wie Krätze auftretenden Trommeldronen, die egal auf welcher Veranstaltung immer nur drei verschiedene Songs spielen, die sich alle sehr ähnlich anhören und nach einer Weile Lust machen in Usbekistan einzumarschieren.
Überall gibts für 5 Euro Becher mit Eiswürfeln, die in homöopathischer Dosierung Caipirinha enthalten sollen und von jedem Stand plärrt irgendwas von dem behauptet wird, es sei ein Sommerhit.
In Extremfällen darf Vinni Vinyl, der im wahren Leben Walter heißt und seit zehn Jahren “vorrübergehend” als Tresenkraft arbeitet, den DJ geben und produziert dabei Geräusche wie ein CD-Brenner wenn man ihm sagt: “mach doch was du willst, mir doch egal.” Im besten Fall klingt es wie das Musikbett der Wettervorhersage des offenen Kanals Huerth-Kalscheuren, im schlimmsten Fall wie der Probelauf für einen portablen Tinitus, der demnächst online verkauft werden soll.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 12, 5, 2008 um 1:05 in TagesBatzYoi! Mutter, Tag!
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 11, 5, 2008 um 3:57 in TagesBatzTolle Idee Amazon
Ich hab eh viel zuviel Geld bei euch ausgegeben, weil die Bedienführung so einfach und logisch aufgebaut war und man immer alles gefunden hat, was man suchte.
Find ich gut, daß ihr jetzt aus der schlichten, schlanken Navigation ein undurchsichtiges, schlecht strukturiertes Chaos gemacht habt, bei dem man für das was früher ein Klick entfernt lag, jetzt dreimal klicken muß.
Das nenn ich Kundenservice, den Leuten absichtlich Steine zwischen die Beine werfen, damit sie nicht ihr ganzes Geld bei euch lassen, sondern genervt abhauen anstatt ewig durchs Sortiment zu stöbern.
Ich werd so viel Geld sparen…
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 10, 5, 2008 um 18:00 in NetMondoLos rüber ihr Pfeifen!
Ich hab eben erst bemerkt, daß manniacs neues Video erst hundert Abrufe hat! Ich hoffe ihr habt eine gute Ausrede und ich will jetzt kein “och das Wetter war so schön”, “ich mußte noch ein Attentat vorbereiten” oder “ich hab kein Internet” hören.
Los RÜBER und angucken. Und wenn ihr grad dabei seit, könnt ihr auch gleich noch einen Kilometer kaufen, damit manniac nicht schon frühzeitig nach Deutschland zurückkommen muß (mit dem Bart würde er wahrscheinlich eh nicht reingelassen und als Kombatanten-Verdächtiger in U-Haft genommen).
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 9, 5, 2008 um 11:30 in NetMondoWas tickt denn da?
Seltsam. Ich hasse Kaschperltheater.
Aber das hier das mag ich.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 7, 5, 2008 um 2:10 in NetMondoLetztes Lichtspiel: Untraceable
The Internet… it’s a series of tubes!
Originaltitel: Untraceable
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Gregory Hoblit
Darsteller: Diane Lane, Colin Hanks, Billy Burke, Joseph Cross, Mary Beth Hurt

Susi Schnüffel ist die Ermittlungsgranate der Cyberpolizei. Sie kann alleine am Geruch eine IP-Adresse erkennen und hat wahrscheinlich das Internet erfunden und ist nur zu bescheiden es zuzugeben. Obendrein hat sie noch eine Tochter namens Lame Plot Device und einen langweiligen Kollegen namens Tom Hanks Langweiliger Sohn.
Als sie auf eine Website namens Killwithme.com kommt, merkt sie sofort: Das ist keine Mein kleines Pony-Fanseite. Zum einen ist das Layout komisch und zum anderen werden da Katzen totgemacht.
Sofort stürzt sie sich in die Ermittlungen, denn ein wirklich böser Wutz macht schon bald nicht nur Katzen tot sondern auch dicke Nachbarn und langweilige Kollegen. Der Clou ist: Je mehr Leute die Website besuchen, desto schneller sterben die Opfer vor der Kamera, denn der böse Wutz hat die drolligsten Vorrichtungen aus Jigsaw Garagenflohmarkt aufgekauft und macht damit Unfug. Susi Schnüffel weiß sofort: Das ist nicht gut, dem sollten wir das Handwerk legen!
*SOME SPOILER AHEAD*
Okay, wer von euch würde 8€ zahlen um sich einen dieser schönen “Raubkopierer sind Arschgeigen”-Spots auf 90min ausgedehnt anzuschauen? Was keiner? Dann spart euch besser Untraceable, denn neben vielen anderen Ärgerlichkeiten ist dieser Film vor allem eins: Eine linkische, hilflose und entlarvende Breitseite gegen das, was die Hollywoodstudios als ihre echten Feinde ansehen. Das Internet und seine verdorbenen widerwärtigen Nutzer.
In brachialster “You wouldn’t steal a car…”-Manier hämmert der Film von Beginn an eine Botschaft durch, Jeder der Im Netz was anderes macht als Geld für Itunes, Amazon, Ebay und ähnliches auszugeben ist ein verkommener Perverser. Schon im Intro darf Susi Schnüffel einem 13jr Hacker, den sie selbst in Sekundenschnelle identifiziert hat, ein schwer bewaffnetes Rollkommando auf den Hals hetzen. Denn unter dem Deckmantel illegaler Musikdownloads wollte der böse Bube Kreditkartendaten klauen und dafür kommt er jetzt wahrscheinlich auf den elektrischen Stuhl oder ins Bootcamp.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 5, 5, 2008 um 1:15 in CineBatzBildungsdebatte DejaVu
Bei Anne Will wurd grad mal wieder über die Bildungsproblematik geredet. Die Sendung war keine Wiederholung, kam mir aber doch sehr bekannt vor.
Kein Wunder, denn 2006 gab es diese Diskussion im Batzcast schon einmal.
Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann war diese Diskussion auch im Batzcast nicht neu, denn sie basierte auf einem nur leicht überarbeiteten Text, denn ich zur Abi-Abschlußfeier meiner Schule geschrieben hatte. Anfang der 90er.
Schön wieviel sich seitdem getan hat.
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___________________________________________________________________________ Von Batz am 4, 5, 2008 um 21:48 in MediaBatzBitsBatz Getwitter
- achja der nächste der im Zusammenhang mit Inception vom "Film des Jahres" spricht bekommt einen Schuh an den Kopf. War 2010 echt so mies?
- lange kann es nicht mehr dauern bis die sparkasse verlangt, dass ich IHNEN Zinsen zahle für das Geld auf meinem Kapital-Plus-Sparkonto
- Holt euch den Riesenlotso: http://is.gd/dSGDa
- inception war ja jetzt mehr so okay als wow
- @agitpopblog to fucking boring, might be closer to the truth
- spanische tortillas mit schinken können ganz schön scheisse schmecken... zumindest so fertige..
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