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    Niemand hat vor eine Mauer zu bauen!

    Schon gar nicht seriöse Journalisten. Die werden ja nicht störrisch den Kopf in den Allerwertesten stecken und vor sich hinmurmeln: “Wenn ich das Internet nur lange genug doof finde, verschwindet es von alleine.”

    Und garantiert würde ja niemand pauschal alle Blogs als sinnlos und gefährlich verdammen.

    Es sei denn man ist ein etwas betagterer Filmjournalist, der mal wirklich lausig gefrühstückt hat.

    Nicht wahr, Herr Schnelle?

    Von Batz am 15, 8, 2008 um 16:34 in CineBatz, NetMondo | 2 Kommentare »

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    2 Kommentare zu “Niemand hat vor eine Mauer zu bauen!”

    1. Aufrechtgehn Sagt:

      Naja, ganz Unrecht hat Herr Schnelle nicht. Zumal, wenn es um den im Text erwähnten Wolfram Schütte von der Frankfurter Rundschau geht. Auf die Besprechungen in der FR war früher immer Verlass: war es ein Verriss, konnte man unbesorgt in den Film reingehen, war es eine Lobeshymne, konnte man sich das Geld sparen. Galt übrigens für das komplette Feuilleton. Das ist bei den Blogs schwieriger. Denn da schreiben nicht nur Bewohner von Elfenbeintürmen für die übersichtliche Zielgruppe verquaster Studienräte. Sondern auch kenntnisreiche Filmenthusiasten. Da könnte ein Lob auch bedeuten, dass der Film gut ist. Schwierig, schwierig…

    2. Batz Sagt:

      Solange Herr Schnelle schon zu Beginn seines Textes lügt und jemanden wie Roger Ebert mißbraucht um seine Theorie der bösen Blogger die die Filmkritik zerstören zu stützen, solange er von Internet-Blogs redet und deutlich erkennen lässt, das er wahrscheinlich jemand ist der als Startseite noch immer T-Online eingestellt hat, weil das vorinstalliert war und solange er so grob und verzerrend pauschalisiert, fällt es mir schwer ihn als Journalisten ernst zu nehmen. Er baut Feindbilder auf wo keine sind. Er kommt mir vor wie die Leute die sagen: Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg. Wie die Journalisten die behaupten jeder Gamer wäre ein Amokläufer, das Internet bestünde eh nur aus Kinderpornos und Raubkopierer bringen Dieter Bohlen ans Hungertuch. Wer bewusst so formuliert um von Kreti und Pleti die Blogs und Ebert nichtmal vom Hörensagen kennen, empörte Zustimmung zu ernten, der kann auch gleich für Planetopia oder Frontal arbeiten.

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