Vor einem Jahr…

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    Und in der Zwischenzeit… das Leben (oder warum der Batz so selten bloggt)

    Mich beißt ja doch immer mal wieder das schlechte Gewissen in den Arsch, wenn ich ins Batzlog schaue und merke, dass ich schon wieder ein paar Monate nichts geschrieben, nichts geblogged habe. Der Preis des Erwachsenwerdens oder doch nur des Vollzeitjobs? Vielleicht. Denn nach einem Tag in den Contentgruben, fehlt dann doch oft einfach die Energie sich gleich wieder an den Rechner zu setzen und zu bloggen.

    Und je kaputter man ist, desto egaler werden dann auch die Sachen über die ich als Arbeitsloser noch die Energie hatte mich aufzuregen. Thilo Sarazzins Auswürfe, die seine PR-Agentur ARD genial vermarktet, das Gestammel der anderen PolitkasperInnen und die jeweils letzte Sau die durch die Boulevardpresse und Klein-Blogistan tigert – all das wird zum Hintergrundrauschen und ist – genau betrachtet dann eigentlich auch gar nicht so wichtig. Solange morgens nicht gefühlt Weltkrieg ist, bleibt der Puls im Grünen Bereich.

    Und doch fehlt es mir und doch bedauere ich es, wenn ich alte Texte hier lese, die alten Podcasts höre und mich an die alte Wut erinnere, die viele der schöneren Postings hier beflügelt hat. Wutlosigkeit – nicht zu verwechseln mit Altersmilde, weicht dem Zetternden Zorn, wenn die Beschwerlichkeiten die die BVG dem Erreichen der Arbeitsstelle in den Weg liegt schwerer wiegen als Bürgerkriege im TakaTuka-Land.

    Dennoch. Dem Batz gehts, im großen und ganzen Gut. Und verglichen mit anderen Menschen muss ich dann doch noch weit weniger erwachsen sein, als diejenigen die schon in Reproduktionsgemeinschaften einbetoniert ihr Dasein fristen. Das sind die kleinen Krümel vom Glückskeks, für die es Dankbar zu sein gilt. Ich könnte auch in der misslichen Lage sein, schon jetzt genau zu wissen, wo ich in 10 Jahren sein werde. Und dann hätte ich Grund zum Wehklagen und Zähneklappern…

    So sei dies hier ein kurzer Zwischenstand. Eine Momentaufnahme. Das Batz ist ein Schritt erwachsener und dennoch weit davon entfernt angekommen zu sein. Denn der Job ist trotz allem Stress, der beste den ich mir wünschen kann. Der Manniac ist nach wie vor der einzig wahre BFF (wie ich mir sagen ließ beste Freunde von jungen Menschen heute genannt werden) und auch die Frau Dwarsloeper und Herr Marcellus, der Freischwimmer und das Murmel, Herr Kutter und Frau Stine, Herr und Frau Welding und viele andere neue Menschen die Netz an meine Ufer schwappen ließ, sind Grund genug dankbar und zufrieden zu sein.

    Weiter gehts also.

    Hier im Batzlog.
    Bei den Fünf Filmfreunden – dem einzig wahren deutschen Filmblog ;)
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    und natürlich auf Maloche -> drüben bei moviepilot

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    Apropos Job… hier finden sich die Videos die ich beruflich für moviepilot so mache

    Und wer noch nicht anderweitig mitbekommen hat, was ich so treibe wenn ich nicht im Batzlog blogge, für den gibt es nach dem Klick ein paar kleine Gedächnisstützen.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 5, 9, 2010 um 23:43 in BatzCAST
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