Vor einem Jahr…

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    Garry Poppers: Kapitel 42

    Okay. Diesmal keine langen Worte oder Entschuldigungen für die viel zu lange Wartezeit. Nur ein Dank an alle, die immer wieder nachfragen und Garry Poppers über die Jahre die Treue gehalten und positives wie konstruktives Feedback gegeben haben. Danke dafür.

    Wer nicht weiß worum es geht, dem sei dringend geraten bei Kapitel 1 anzufangen, denn wer jetzt neu zusteigt wird wohl sonst nichts kapieren. Allen die schneller einsteigen wollen oder die seit dem letzten Kapitel nochmal ihr Gedächnis auffrischen wollen, dem sei wie immer die Zusammenfassung “Garry Poppers… the story so far” empfohlen.

    Und jetzt, viel Spaß mit dem neuesten Kapitel von Garry Poppers, dessen Reise sich so langsam dem Ende nähert.

    Das Reden der Anderen

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 14, 7, 2009 um 2:55 in Garry Poppers, TagesBatz
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    Flashspiel: Schuhe auf Bush werfen

    Okay das ist gelogen, aber unter SEO-Gesichtspunkten ergibt sie einfach viel mehr Klicks, wie ich in einem Seminar letzte Woche gelernt habe.
    Was auch den Zustand des deutschen Journalismus erklärt.

    Das Spiel von Spreeblick, das Rene gebastelt hat, finde ich trotzdem klasse. Grade weil wir in der Firma in der Mittagspause noch gesagt haben: Hey eigentlich müssten wir schnell ein Flashgame machen, bei dem man Schuhe auf Bush werfen kann. In der Form wie es jetzt hier umgesetzt wurde, macht es natürlich viel mehr Sinn.


    via: Pinif, von Spreeblick

    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 17, 12, 2008 um 23:24 in NetMondo, SuchBatz
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    Der schöne Schein… ist strafbar

    Bisher wurde es ja immer wieder bestritten, beschönigt oder als Fehldeutung bezeichnet, aber wenn ich die Meldung des Beck Blog richtig verstehe, dann ist es nach dem neuen Jugendpornographie-Gesetz, das wohl noch in diesem Herbst in Kraft tritt, jetzt definitiv: Es reicht demnächst aus wenn Darsteller in einem Pornofilm “scheinjugendlich” sind, also irgendjemand auf die Idee kommen könnte, dass sie unter 18 sind, um das ganze verbietenswert und strafbar zu machen.

    Zum Mitschreiben: Handelsübliche Pornographie mit definitiv Volljährigen wird strafbar.

    Die Rechtsanwälte des Beck-Blog schreiben dazu:

    Das neue Strafverbot führt zu einer ganz erheblichen Ausweitung des bisherigen Tatbestandsbereichs der Kinderpornographie. Erfasst werden künftig bei den praktisch relevanten Verbreitungshandlungen auch pornographische Darstellungen von allen Personen unter 18 Jahren und zudem auch von so genannten “Scheinminderjährigen”, also sochen Darsteller(innen), die zwar objektiv volljährig sind, aber nach ihrem äußeren Erscheinungsbild als minderjährig eingestuft werden können. Für die einschlägigen Medienunternehmen ist damit zur Vermeidung von Strafbarkeitsrisiken noch vor Inkrafttreten der Strafbestimmungen eine Überprüfung des eigenen Angebotes erforderlich.

    Maßgeblich muss hierbei zunächst sein, rechtssicher Kriterien zur Bestimmung einer etwaigen “Scheinminderjährigkeit” festzulegen. Der Gesetzgeber lässt hier die Normadressaten weitgehend im Regen stehen. Bei Zugrundelegung der bisher zu verzeichnenden regen Aufsichtspraxis und der ergangenen Rechtsprechung zum Parallelverbot von Posendarstellungen Minderjähriger (§ 4 Abs. 1 S. 1 Nr. 9 JMStV) ist jedoch davon auszugehen, dass nunmehr auch die Strafverfolgungsbehörden sich alleine von der Unbestimmtheit der vom Gesetzgeber insoweit gemachten Vorgaben nicht abschrecken lassen werden.

    Das bedeutet eine Massenkriminalisierung bisher völlig harmloser Werke und öffnet, wenn ich das richtig sehe, durch die unzureichenden Definition, Tür und Tor für ein fröhliches Hallali auf alles was sich moralisch entrüstet fühlen wollenden Mitmenschen ein Dorn im Auge ist. Vom Twinki-Porno, bis zum Schulmädchenreport, David Hamilton-Bildbänden, Bravo-Aufklärungsseiten oder Filmen wie Ken Park.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 3, 9, 2008 um 20:46 in MediaBatzBits, NetMondo, QueerBatz, SuchBatz
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    Garry Poppers – Kapitel 41

    Viele Nachfragen und etliche Monate später kommt hier mal wieder ein neues Kapitel rund um Garry Poppers, seine Freunde und seine Erlebnisse im Internat St. Constantin alias Cockwarts. Wie immer geht an dieser Stelle auch der Dank an alle Stammleser, genau wie an alle neu hinzugekommenen, die durch ihr Lob, ihre Anregungen und ihre Fragen ein beständiger Antrieb sind trotz knapper Zeit immer wieder weiterzuschreiben. Danke an alle die den Weg – der sich langsam dem Ende nähert – mitgehen, trotz langer Wartezeiten und Typos und meiner berüchtigt improvisierten Kommasetzung.

    Ganz besonderer Dank geht an dieser Stelle an Arvid Zeugner, der nicht nur fleissig mitliest, sondern sich die Mühe gemacht hat, die bisherigen Kapitel von den gröbsten Typos und Fehlern zu befreien, ein paar der Inkonsistenzen auszubügeln, die ich mir immer für die endgültige Überarbeitung aufgeschoben hatte, und das Ganze dann inkl. Kapitelverzeichnis und einem Personenindex als PDF zusammenzubasteln. Wow! Dafür an dieser Stelle nochmal ganz lieben Dank ich hab mich wirklich sehr drüber gefreut! Arvid, you’re the man!

    Für euch heißt das: Wer möchte kann sich den fast kompletten Garry Poppers (1-40) zum nachschmökern auf einen Rutsch herunterladen. Und zwar HIER.

    Für alle die ihr Gedächnis nochmal auffrischen wollen, findet sich hier wie immer die aktualisierte Zusammenfassung: “Garry Poppers – The Story so far” Und wer nicht mittendrin einsteigen, sondern lieber wissen will wie alles anfing: Hier geht es zum ersten Kapitel.

    Nun, genug der Vorrede, ich wünsche wie immer viel Spaß bei der neuen Folge und freue mich auf Kommentare, mails, Kritik und Anregungen von euch.

    Gruß, der Batz

    +++

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 21, 7, 2008 um 5:49 in Garry Poppers, TagesBatz
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    Fernsehen 1996

    Aus Batzens Notizbüchern. März 1996

    Eine sprechende Flaschenbürste namens Günther Jauch behauptet seit Jahren unwidersprochen, er sei Journalist und würde ein politisches Magazin machen. Ja genau. Und Gottschalk ist für seine anspruchsvollen, tiefgehenden Interviews bekannt, bei denen man eine Menge über den Befragten erfährt. Günther Jauch. Journalismus knapp oberhalb von Birgit Schrowange.

    „Ficken mit Föten“, „Mein Mann ist ein Analerotiker“, „Ohrläpchenzucken- Geisel der Menschheit“ oder „STERN TV enthüllt – wer Rohrfrei trinkt kann sterben“ – Dazu ein mit verschreckter Kamera gedrehter Bericht, der beweist, dass selbst Kinder im Supermarkt ungehindert Rohrreiniger kaufen können. Und ein investigativer Journalist – früher sagte man einfach dreist, penetrant und große Schnauze – stellt dem Filialleiter vom Penny-Markt Bottrop-Nord bissige Fragen.

    „Ist es richtig, das sie wissen das man sterben kann wenn man diesen ätzenden Rohrreiniger aufmacht und austrinkt“

    „Ähja.. schon… aber wer macht denn-“

    „Und obgleich sie das wissen, haben sie diese Zeitbombe im Supermarktregal weiterhin im Programm.“

    „freilich… die Leute müssen doch ihre Klos sauberkriegen…“

    „Und sie verdienen sicher auch daran. Eine Flasche kostet immerhin 3,99.“

    „Jo… natürlich wir verkaufen des. Umsonst gibts das nicht.“

    „Liebe Zuschauer, erschreckend wie wieder einmal skrupellose Profitgier dem Wohlergehen und dem Überleben der Menschen vorangestellt wird. Herr Knorpsgräter…. ich frage Sie, wieviele unschuldige Kinder müssen noch sterben, bevor sie endlich handeln?“

    „Handeln? Kinder sterben? Wowon reden sie-“

    „Wieder mal ein Versuch sich vor der Verantwortung zu drücken. Es wird abgewiegelt und verharmlost. Zynische Menschenverachtung die uns allen zu denken geben sollte. Vielen Dank. Das war Mecki die Flitzepiepe mit dem Schmalzscheitel. Wir sind gleich wieder da mit „Die Sado-Omas vom Prentzelberg – Greise Dominas als die teuersten Callgirls der Hauptstadt.“

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 16, 7, 2008 um 4:43 in LiteraBatz
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    Das Ende vom Lied 1: Schwarzfahrt

    Blut ist hartnäckig.

    Es klebt und schmiert und kriecht in jede Ritze. Es riecht süß und kupfrig, wie wenn man ein altes Zweipfennigstück in der Nase stecken hat.

    Es tropfte noch immer und ich betrachtete wie es durch das durchweichte Taschentuch an meiner Hand herablief und Spuren zog. Mir war ein wenig schwindelig doch gleichzeitig dachte ich nur: Sieh bloß zu das du dir die Klamotten nicht einsaust. Blut ist hartnäckig.

    Der gute Vorsatz hielt nur, bis die Bahn eine Kurve zu schwungvoll nahm und ich erst gegen ein Fenster stolperte und dort einen Abdruck hinterließ der aussah, wie virales Marketing für Blair Witch Project, um schließlich doch mein Shirt zu beschmieren, vom dem Bart Simpson jetzt etwas derangiert heruntergrinste. Immer noch fordernd, man solle keine Rinder besitzen. Irgendwie bekam ich mit daß mich ein Junge anstarrte, der auf der anderen Seite des Wagons hockte. Seine Frisur war verstrubbelt, sieht irgendwie Gothic aus, blauschwarze Haare, schwarze Fingernägel, blasses Gesicht. Er mochte 17 oder 18 sein und war wohl auf dem Heimweg von der Disco. Für eine Sekunde überlegte ich rüberzugehen und seine Hände und Arme nach Einlaßstempeln abzusuchen. Dann dachte ich wie ich auf ihn wirken mußte. Er sollte mich nicht so anstarren.
    »Is was?« Ich ließ mich in eine Vierersitzgruppe fallen und tropfte dabei über zwei Stühle. BlutBlutBlut. Verdammt. Der Junge schaute scheu weg und starrte angestrengt auf den Bildschirm des U-Bahn-Fernsehens. Ich hatte Lust ihn zusammenzuschlagen, weil er da war.
    Besser als einen Mülleimer vom Laternenpfahl treten.
    TropTropfTropf.
    Eine schwarzrote Pfütze bildete sich unter meiner Hand, die ich auf Armeslänge von mir hielt, weil es weiter nicht ging.

    Scheißtropfen,ScheißBlut.Scheißabend.ScheißBasti.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 31, 3, 2008 um 4:34 in LiteraBatz
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    Garry Poppers 40

    Mit wenigen Tagen Verspätung, anah an “Ende Februar”, kommt hier jetzt das von vielen immer wieder angefragt neue Kapitel von “Garry Poppers”. Und ehe ihr es falsch versteht: Ich freue mich über jede Nachfrage, denn mittlerweile gibt es ja doch so einige regelmässige Leser, die Garry über die Jahre treu geblieben sind und es kommen immer wieder neue hinzu.

    Für alle Neueinsteiger, hier wie immer der Hinweis auf das allererste Kapitel von Garry Poppers und natürlich der Hinweis auf die Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse, als kleine Gedächnisstütze für alle die nach der langen Pause wieder reinkommen wollen: The Story so far… findet sich hier.

    Wie immer danke an alle die mitgehen um die seltsamen und mittlerweile doch sehr dunklen Erlebnisse von Garry und seinen Freunden zu verfolgen und danke auch für euer Feedback, Anmerkungen und die Ermunterungen weiterzuschreiben, was jetzt, da das Ende der Geschichte so langsam in Sicht ist, nicht immer leicht fällt. Doch genug Gequatsche, ich wünsch euch mal wieder viel Spaß beim mittlerweile 40. Kapitel…

    A rock and a hard place

    Vor ihnen lag die schwach erleuchtete Silhoutte von Kockshead. Garry stieß Zlatko an, der ans Seitenfenster gelehnt eingedöst war. Er selbst hatte nur für eine knappe Stunde die Augen schließen können und trotz Toms Versicherung, es sei alles okay, nicht wirklich Ruhe gefunden. Jetzt standen sie auf einer kleinen Anhöhe, nahe der Autobahnausfahrt und konnten noch immer Rauchschwaden sehen, die dort in den Vorboten der Dämmerung aufstiegen, wo sich St. Constantine verbarg. Es mochte viertel nach 5 sein sein, wenn die kleine Digitaluhr im Amaturenbrett richtig ging.
    Bis sechs hatte Mort ihnen Zeit gegeben. Von ihren Verfolgern, dem lädierten Mercedes fehlte auch weiterhin jede Spur. Entweder waren Ben und sein Muskelmann zurückgepfiffen worden oder der Wagen hatte letztlich doch schlapp gemacht.
    »Irgendwelche Vorschläge?«
    »Wir drehen um und retten uns?»
    Tom sah Zlatko an und wollte etwas erwidern, doch der hob beide Hände.
    »War nur Spaß.«
    »So lustig.«
    Garry hörte ihnen kaum zu. Er starrte auf die Rauschwaden und die Silhoutte der Stadt.
    »Fahr los.« Er nickte Tom zu.
    »Was hast du vor? «
    »Die Schule retten.«
    »Guter Plan.« Malejoy wechselte einen vielsagenden Blick mit Tom. »Du hast auf dem Schirm, das wir zu nur zu dritt sind… und nicht grad topfit?«
    Tom drehte den Zündschlüssel und ließ den Motor aufröhren. Mit einem Sprung nach vorn, ruckte der Kastenwagen zurück auf die Strasse. In Richtung der kleinen Stadt.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 4, 3, 2008 um 4:29 in Garry Poppers
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    Zappat! – Kapitel 20

    Wie schon angekündigt wird es mit Garry Poppers noch bis Ende des Monats dauern, ehe es weitergeht. In der Zwischenzeit hier für alle Zappat!-Fans – ein weiteres Kapitel um die Erlebnisse der glücklosen Okkultisten, die im beschaulichen Hannover ein paar Dämonen beschwören wollten. Wie die Geschichte anfing, könnt ihr hier lesen im ersten Kapitel. Die Übersicht über alle Folgen findet ihr hier.

    Kommentare sind wie immer willkommen. Genau!

    Warum alles so schwierig ist

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 19, 2, 2008 um 2:17 in Zappat
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    Zappat! – Kapitel 19

    Nachdem es ja auch für Zappat mittlerweile ein paar Stammleser gibt (sorry für alle Fans von Garry Poppers, die nächste Folge wird da wohl noch bis Ende Februar auf sich warten lassen), hier ein weiteres Kapitel um die Erlebnisse der glücklosen Okkultisten, die im beschaulichen Hannover ein paar Dämonen beschwören wollten. Wie die Geschichte anfing, könnt ihr hier lesen im ersten Kapitel. Die Übersicht über alle Folgen findet ihr hier.

    Kommentare sind wie immer willkommen. :)

    Was man sich so einbrockt

    Tatsächlich war ich am folgenden Morgen noch immer krank genug, um zu Hause bleiben zu dürfen. Leider nicht krank genug um gleich um Acht beim Arzt im Wartezimmer zu sitzen – hergebracht von meiner Mutter, die Peinlichkeiten nahmen kein Ende. Nicht genug das mir der neuerliche Anblick Janas nach dem Aufstehen abermals Herzrhythmusstörungen bescherte; nein, ich mußte auch noch unausgeschlafen und verfroren wie ich war, eine Stunde neben andren hustenden und eklige Geräusche von sich gebenden Leuten hocken und „Das Goldene Blatt“ lesen, nur damit mir der Arzt bestätigte das ich „einen grippalen Infekt“ hätte. Er meinte ich solle am Besten im Bett bleiben und Antibiotika schlucken (tja, daran erkennt man den Fachmann. ICH WAR JA AUCH NUR SO FRÜH AUFGESTANDEN UND HERGEKOMMEN WEIL ICH SPAß DARAN HATTE!).
    Immerhin wußte ich als ich mit der Bahn nach Hause fuhr ziemlich genau über die Seelennöte diverser Z-Promis bescheid und hatte erfahren was Britney Spears am liebsten frühstückte.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 18, 1, 2008 um 4:38 in Zappat
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    Rowling Rowling Rowling…

    So sehr ich die Potter-Bücher mag und ihnen auch kleine dramaturgische Schwächen nachsehe (zu denen ungefähr 200 Seiten von Band 5 und das cheesige Ende des 7. Bandes gehören), so wenig kapiere ich Frau Rowlings Kampf gegen die Veröffentlichung eines von Fans geschriebenen Potter-Lexikons, das sie ja angeblich daran hindern würde ihr eigenes, defintives Potter-Lexikon zu schreiben.

    Einen guten Artikel warum das Ganze unsinnig und auch rechtlich fragwürdig ist, findet sich hier im Slate-Magazin.

    Es wird der Frau, die mehr Kohle als die Queen hat, doch wohl nicht nur ums schnöde Geld gehen, oder?

    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 14, 1, 2008 um 2:36 in LiteraBatz
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    Zappat! – Kapitel 18

    Nach einiger Zeit mal wieder ein weiteres Kapitel, um die Erlebnisse der glücklosen Okkultisten, die im beschaulichen Hannover ein paar Dämonen beschwören wollten. Wie die Geschichte anfing, könnt ihr hier lesen im ersten Kapitel. Die Übersicht über alle Folgen findet ihr hier.

    Kommentare sind wie immer willkommen. :)

    (K)ein ruhiger Abend

    »Timmi..?« die unverkennbare Stimme meiner Mutter.
    »Jo. Gleich hier.« Ich schaltete den Fernseher auf stumm.
    »Bist du da?« Was für eine Frage.
    »Nein«, sagte ich und setzte mich auf. Das Licht im Flur wurde angeschaltet. Mein Vater fluchte unterdrückt, er brachte wohl die Koffer herein.
    Die Tür ging auf und Jana kam ins Wohnzimmer gerannt und hüpfte neben mir auf die Couch. Sie trug eine Strickweste und rote Kordhosen. Ihre Haare waren feucht vom Regen.
    Ich erstarrte.
    »Timmi… oh sei bloß das du nich’ dabei warst.«
    Meine Hände bohrten sich in den Couchbezug, mein Herz setzte ein paar Mal aus. Ich konnte nicht atmen… mir wurde schwindelig. Statt einem Schrei entkam nur ein heiserer Kieckser meiner Kehle.
    »Was ist denn?« Jana sah mich besorgt an. »Mama, ich glaube Timmi ist krank, er ist ganz weiß im Gesicht.«
    Ich wollte aufstehen, wich vor ihr zurück…. Mein Kopf war ganz benebelt. Ich- stolperte über den Fernsehsessel und -Weg. Schwarz.
    Driften im Weltall.
    »Wonach riecht das hier..?«
    »Ich weiß nicht Möbelpolitur glaube ich.«
    »Oder Frischluftspray. Ich wette er hat heimlich Hasch geraucht.«
    Als ich aufwachte lag ich auf der Couch und meine Eltern und… meine Schwester standen um mich herum. Mein Vater, wenigstens das hatte sich nicht geändert, sah ziemlich mürrisch aus. So wie Knäckebrot.
    »Bist du wach?« Jana berührte mich an der Schulter und ich zuckte zusammen als wenn ich ins Feuer gepackt hätte. Zittern,
    »Sie- Sie-! Sie…« Ich schwieg.
    »Tim was ist mit dir?« Meine Ma betastete meine Stirn. »Hast du- hast du getrunken? Was ist mit dir los? Tim?«
    »Das war das letzte Mal das wir dich alleine gelassen haben, junger Mann. Man sollte denken du wärst allmählich alt genug-«
    Ich wurde ohnmächtig. Nur der Übung halber.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 7, 1, 2008 um 3:22 in Zappat
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    Garry Poppers – Kapitel 38 / 39

    Hier nach einigen Wochen des Wartens, in denen mich wieder erfreulich viele Anfragen, Zuspruch und Lob erreichten, eine neue Doppelfolge aus der Welt von Garry Poppers.

    Wie immer gilt, wer wissen möchte wie die Story anfing: Hier ist das erste Kapitel. Und wer sein Gedächnis auffrischen möchte, was bisher geschah: Hier steht die aktualisierte Fassung von “Garry Poppers – The Story So Far”

    Dank geht wie immer an die treuen Leser, die den Weg mitgehen, auch wenn die Geschichte bisweilen dunklere Töne anschlägt. Eure Nachfragen und Kommentare tragen dazu bei, daß ich trotz knappen Zeitkontingent doch immer wieder nach St. Constantine zurückfinde, um zu schauen, wie es Garry und den anderen ergangen ist.

    Und jetzt, viel Spaß bei der neuen Folge.

    +++

    One Night Standing

    Es war Tom der Garry davon abhielt Francis das Messer in die Brust zu rammen.
    »Nicht!« Die Jungen lagen hinter der Hecke die den Vorgarten des Hauses umfasste. Über ihnen strichen Scheinwerferstrahlen über den Rauhputz der Fassade.
    Garry realisierte erst jetzt, das Francis sie nur vor Entdeckung schützen wollte, als er sie zu Boden warf. Er und Tom sahen sich lange an, unausgesprochen Worte hingen zwischen ihnen. Zlatko schaltete als erster und begann sich durch Dreck und Schneematsch am Haus entlang in Deckung zu schieben.
    »Kommt schon! Lasst uns abhauen!« Er kroch um die Ecke des Hauses, bis er an der Seite angelangt war, die dem Zufahrtsweg abgewandt lag, stand auf und half den anderen hoch,die ihm vorsichtig folgten. Gemeinsam schlichen die vier um die Rückseite des Gebäudes herum, als sie zuschlagende Türen und Stimmen hörten, die durch die nächtliche Stille zu ihnen drangen.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 30, 10, 2007 um 4:47 in Garry Poppers
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    Garry Poppers – Kapitel 37

    Auch nach der letzten Folge gab es wieder viele positiven Rückmeldungen, Nachfragen wann es weitergeht und generelles Lob. Ansporn genug also weiterzuschreiben, auch wenn mein derzeitiges Arbeitspensum mir zu wenig Zeit dazu lässt. Ich bitte deswegen um Nachsicht, wenn es mit Garry nicht so schnell vorran geht, wie wir es gerne hätten. Einen herzlichen Gruß von dieser Stelle an alle Neu- und Stammleser, die dennoch drängeln und mich daran erinnern daß es hier noch eine Geschichte gibt, die erzählt werden möchte.

    Für die immer noch dazukommenden Neueinsteiger und diejenigen, die ihr Gedächnis nach der letzten Folge nochmal auffrischen möchten, gibt es wie immer hier eine aktualisierte Zusammenfassung: “Garry Poppers – The story so far

    Wer lieber ganz am Anfang beginnen möchte: Hier gibts die erste Folge.

    Und jetzt genug der Einleitung, ich wünsche euch allen wieder viel Spaß bei der neuen Folge. Kommentare sind wie immer sehr willkommen.

    Boogie Nights

    »Bist du fertig?« Zlatko hielt den Baseballschläger, zum Ausholen bereit.
    Garry, der neben der Hintertür des Kastenwagens stand und eine Hand am Türgriff hatte nickte. Er schaute noch einmal am Auto vorbei, welches mit der Rückseite zur Autobahn in einer Panneneinbuchtung geparkt stand.
    Garry holt tief Luft und riss die Tür des Wagens auf, als auch schon eine Gestalt herausstolperte und im dreckigen Schneematsch liegen blieb.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 5, 9, 2007 um 2:51 in Garry Poppers
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    Was von der Schule übrig blieb

    Ich hatte einen Bio-Lehrer der bass erstaunt war, als ich ihm sagte, das es Fotos von Babies im Mutterleib gibt. Sowas ging ja nicht, meinte er.

    Ich hatte einen Deutschlehrer der mir den schönen Satz: “Intelligenz ist gewusst wo” beibrachte. Und irgendwann die Schule verlassen musste. Vielleicht zu kompetent.

    Ich hatte eine Musiklehrerin mit einer Stahlplatte im Kopf, die gerne Affären mit Schülern der Oberstufe anfing. Sie neigte in ihrer rustikalen Art auch dazu, Jungs im Stimmbruch einen Schlag mit einem Trommelschlägel zu verpassen, wenn im Eifer der Hormone beim Singen die Stimme wegrutschte.

    Eine andere Lehrerin unterrichtete uns in Englisch, eine Sprache die sie dank DDR-Sozialisation nur rudimentär beherrschte. Ihre Catchphrase war “Lets do it just for fun”. Als sie während der 12. Klasse für die SPD kandidierte, fiel der Großteil ihrer Stunden aus. Nachdem sie die Wahl verloren hatte, wurde es sehr schwer noch gute Noten bei ihr zu bekommen.

    Wir durften unsere Lehrer duzen. Das war an der IGS damals so. Nur unsere eine Klassenlehrerin erbat sich, das wir sie siezen. Später als sie uns besser kannte revidierte sie diesen Wunsch. Wir blieben bis zum Ende unserer Schulzeit beim Siezen.

    Nach einer leichten Grippe und krankschreibung, blieb ich für einige Monate dem Sportunterricht fern. In meinem Zwischenzeugnis stand: “Oliver hat rege und interessiert am Sportunterricht teilgenommen”. Daraufhin ging ich auch im folgenden Halbjahr nicht hin. Als dies zum Ende hin doch auffiel, bat man mich zum Gespräch und bat mich zukünftig doch wieder hinzugehen.

    Ein anderer Biolehrer pflegte bei Schulfesten immer laut zu singen und viel zu trinken. Gerne in Kombination. Wenn er gut drauf war, unterrichtete er auch mal mit Strohhut.

    Mensaessen mochte ich nie. Fand ich eklig. Aber Rumkugelbrötchen und 10Pfennig-Eis sorgte für eine ausgewogene Ernährung. Und frisch gebackene Schokocroissants.

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 29, 8, 2007 um 15:52 in LiteraBatz
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    Zappat – Kapitel 10 + 11

    Schwarze Magie in Hannover? Kann sowas klappen? Und wieso sind Dämonen so bürokratisch?

    Wie alles anfängt, lest ihr HIER IM ERSTEN KAPITEL

    Zappat…

    »Nein…. Tim, nein!« Bennie schüttelte energisch den Kopf. Er trank den letzten Rest aus seiner Dose und ver-suchte ein Rülpsen zu unterdrücken.
    »Ach komm schon, stell dich nicht so an«, ich nagte etwas unentschlossen an meinem Pizzarest herum. »Du mußt mitmachen… wir müssen wenigstens zu dritt sein, sonst klappt es nicht.«
    »Na und? Wir waren letztes Mal zu fünft und es hat auch nicht geklappt.«
    »Timmi meint, es hätte doch…« Bella nippte an ihrer Cola. Sie hatte erstaunlicherweise seit dem Bier von heute Nachmittag keinen Alk mehr getrunken, ganz im Gegensatz zu Ben, der mittlerweile die fünfte Dose wegzog.
    »Du glaubst ihm die Kiste mit dem Eismann?« Bennie sah von mir zu ihr und zurück. »Nein, ich hab genug davon… ich will nicht mehr. Das ist Bullshit und ihr wißt das auch.«
    »Dann kannst du doch ruhig mitmachen«, Bella sah ihn herausfordernd an. »Oder hast du vielleicht Schiß das Timbo doch keinen Mist erzählt?«
    »Quatsch nicht’! Ich hab keinen Schiß, ich will nur nicht noch’n Abend bekloppt im Kreis hocken und dumme Sprüche brummeln bis mir die Füße einpennen.«
    Ich seufzte laut. Wenn Bennie wirklich nicht zu überzeugen war, dann konnten wir alles vergessen. Ich hatte nicht erwartet, das er so hartnäckig blieb.
    »Ben bitte…« Ich begann zu quengeln, eine Taktik die zumindest bei meiner Mutter schon hervorragend funk-tioniert hatte. »Nur noch dieses eine Mal… wenn es nicht klappt, frage ich die nie wieder.«
    »Es wird nicht klappen weil es Quatsch ist. Quatsch, Quatsch, Quatsch!« Trotz seiner Worte, glaubte ich ein wenig Nachgiebigkeit in seiner Stimme zu hören. Vielleicht waren es aber auch nur die 5 Dosen Jever.
    »Nur noch einmal. Bitte. Danach lasse ich dich ganz bestimmt damit in Ruhe.«
    »Und du hörst dann auch damit auf?«
    »..ja, ja klar. Klar.« Ich zuckte die Schultern.
    »Also…«, er klang ein wenig genervt, »…okay, ich mache mit. Aber danach ist Aus, Schluß und vorbei. Weißt du Timmi… du machst mir allmählich Angst mit deiner Besessenheit. Das… das ist das letzte Mal, versprochen?«
    »Aber…«
    »Also?« Er wartete.
    »Ja, ja gut! Ich versprech’s dir«, grummelte ich ungehalten, »meine Güte, du bist schlimmer als die Jugend-schützer im Fernsehen.. Du brauchst schon keine Angst haben, das ich Friedhöfe plündere oder sowas. Ich kann auf mich selbst aufpassen «
    »Da bin ich mir manchmal gar nicht so sicher«, das kam von Bella, die uns beide aufmerksam beobachtete.
    »Soll das heißen du glaubst mir auch nicht mehr?« Allmählich waren wohl alle gegen mich. Das war-
    »Hey, hey, hey- reg’ dich ab! Ich hab gesagt ich gucke mir die Sache an, oder?« sie hatte mal wieder jenen Erwachsenen-Tonfall drauf, der mich schon mehr als einmal auf die Palme brachte. Zum Teufel, sie wußten doch auch nicht alles.
    Bennie stand auf und sah zu uns runter.
    »Also dann, laßt uns den Kram hinter uns bringen.«

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    ___________________________________________________________________________ Von Batz am 23, 8, 2007 um 10:31 in Zappat
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