Vor einem Jahr…
NoHomo – Warum Heteros nerven!
Vor ein paar Jahren hatte ich ja mal den Text “Pimmelzwang und Seifenblasen” geschrieben in dem ich die Dinge aufgelistet haben, die mich immer wieder nerven, wenn sie von Leuten gesagt werden, die sich eigentlich für völlig tolerant und aufgeklärt halten. Das hat sich leider nicht wirklich geändert, außer das in den letzten Monaten auch hierzulande das idiotische NoHomo als Satzabschlussfloskel aus dem angelsächsischen Sprachraum übernommen wurde. Zeit also auch mal ein Video aus dem Thema zu machen.
Danke an die beiden Gastheteros Flo von Flovloggt und Chan von Applewar und natürlich Quotenschwuppe Manniac die mich bei dem Video unterstützt haben.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 30, 4, 2011 um 11:23 in BatzCAST, QueerBatzSkandal: Homosexuelle unterdrücken Christen
Gewisse Dinge lassen mich auch nach Jahren noch sprachlos zurück. Klar, die Argumentation der religiösen Rechten ist insgesamt bekannt und sollte mich nicht weiter überraschen. Und doch ist die schiere Chuzpe die das professionell produzierte TV-Magazin “SPEECHLESS: Silencing Christians” der American Family Association besitzt etwas das mir immer noch unglaublich erscheint. Zum einen ist es die völlig ernst gemeinte Opferrolle in die sich diese Christen gedrängt sehen, weil man ihnen “verbieten” will Schwule als Abartig, Irrgeleitet, Sündig und Krank zu bezeichnen. Zum anderen der Widerspruch in ihren verquasten Argumenten, die sich auf die (ironischerweise sehr Glaubenskritisch eingestellten) Gründerväter der USA und den ersten Verfassungszusatz (Freedom of Speech) berufen, diesen aber schon im Folgesatz ihren Gegnern absprechen.
Auch mit einer ironischen Herangehensweise, fiel es mir nicht leicht diese “Doku” über die gefährliche “Hidden Agenda” der Schwulenbewegung bis zum Ende anzuschauen. Denn was wirklich beängstigend ist, ist neben der Erkenntnis, das diese Serie wirklich teuer produziert ist und eben nicht von verblendeten Spinnern im Offenen Kanal gemacht wird, das es wahrscheinlich eine große schweigende Masse geben wird, die sich zwar im Alltag nie getrauen würde den Mund aufzumachen, die aber dennoch innerlich Nicken und zustimmen würde, weil sie denkt: “Ja genau… genau so ist es”.
Der Einfluss, den die AFA für sich reklamiert ist leider kein Wunschdenken. Über die Jahre haben sie immer wieder Boykotts großer Firmen wie Disney, McDonalds, Abercrombie & Finch, Kraft Foods usw initiert, die genau wie ihre Prop8-Initiativen nicht folgenlos blieben. Eine schöne Auflistung der derzeitigen Aktionen der religiösen Rechten findet sich hier auf der Seite der liberalen “People for the American Way”-Stiftung. die als direkte Reaktion auf das Erstarken von Organisationen wie der AFA Anfang der 80er Jahre gegründet wurde. Sie betreibt auch die Seite Right Wing Watch.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 14, 2, 2009 um 15:05 in QueerBatzLetztes Lichtspiel: Inkheart
- Hey Zauberzunge!
Originaltitel: Inkheart
Herstellungsland: USA 2008
Regie: Iain Softley
Darsteller: Brendan Fraser, Eliza Bennett, Paul Bettany, Helen Mirren

Buchdoktor Mo (Fraser) hat eine besondere Gabe: Er kann die Figuren aus Büchern zum Leben erwecken. Vor neun Jahren befreite er so aus versehen den Schurken Capricorn (Andy Serkis) und seine Handlanger aus dem Buch Inkheart und schickte seine Frau gleichzeitig in die Bücherwelt. Seither sucht er Wege sie wieder zu befreien.
Doch Capricon hat sich inzwischen gut in der Realität eingerichtet. Er vernichtet systemathisch alle Ausgaben von “Inkheart” aus Angst wieder zurück geschickt zu werden. Gleichzeitig ist er hinter Mo und seiner Tochter Meggie her, denn sein Traum ist es sich unendliche Reichtümer aus anderen Büchern zu verschaffen.
Mithilfe des verzweifelten Feuerjongleurs Staubfinger (Paul Bettany) gelingt es Capricorn Mo und seine Tochter bei deren Tante aufzustöbern und zu verschleppen…
Es liegt wohl nicht nur daran, dass ich die Vorlage kenne, dass mir Inkheart weit nicht wirklich gefiel. Natürlich irritiert es, wenn man merkt wie sehr die Story umgebaut und kondensiert wurde, aber das ist für Kinoadaptionen langer Bücher nunmal unausweichlich. Das akzeptiere ich, solange der Geist des Buches erhalten bleibt.
“Harry Potter and the Prisoner of Azkaban” war ein exzellentes Beispiel dafür, wie ein Buch radikal zusammengestrichen wurde und dennoch genau dasselbe Gefühl vermittelte wie die Vorlage. Iain Softley ist leider kein zweiter Alfonso Cuaron – er ist derjenige der den Edelschnarcher “The Skeleton Key” gedreht hat – und er scheint mit dem komplizierten hin und her der Vorlage ziemlich überfordert. Pflichtschuldig hakt er gewisse Wegmarkierungen der Story ab ohne jedoch ein echtes Gefühl dafür zu haben, was sie bedeutet.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 13, 12, 2008 um 15:50 in CineBatz, QueerBatzDer schöne Schein… ist strafbar
Bisher wurde es ja immer wieder bestritten, beschönigt oder als Fehldeutung bezeichnet, aber wenn ich die Meldung des Beck Blog richtig verstehe, dann ist es nach dem neuen Jugendpornographie-Gesetz, das wohl noch in diesem Herbst in Kraft tritt, jetzt definitiv: Es reicht demnächst aus wenn Darsteller in einem Pornofilm “scheinjugendlich” sind, also irgendjemand auf die Idee kommen könnte, dass sie unter 18 sind, um das ganze verbietenswert und strafbar zu machen.
Zum Mitschreiben: Handelsübliche Pornographie mit definitiv Volljährigen wird strafbar.
Die Rechtsanwälte des Beck-Blog schreiben dazu:
Das neue Strafverbot führt zu einer ganz erheblichen Ausweitung des bisherigen Tatbestandsbereichs der Kinderpornographie. Erfasst werden künftig bei den praktisch relevanten Verbreitungshandlungen auch pornographische Darstellungen von allen Personen unter 18 Jahren und zudem auch von so genannten “Scheinminderjährigen”, also sochen Darsteller(innen), die zwar objektiv volljährig sind, aber nach ihrem äußeren Erscheinungsbild als minderjährig eingestuft werden können. Für die einschlägigen Medienunternehmen ist damit zur Vermeidung von Strafbarkeitsrisiken noch vor Inkrafttreten der Strafbestimmungen eine Überprüfung des eigenen Angebotes erforderlich.
Maßgeblich muss hierbei zunächst sein, rechtssicher Kriterien zur Bestimmung einer etwaigen “Scheinminderjährigkeit” festzulegen. Der Gesetzgeber lässt hier die Normadressaten weitgehend im Regen stehen. Bei Zugrundelegung der bisher zu verzeichnenden regen Aufsichtspraxis und der ergangenen Rechtsprechung zum Parallelverbot von Posendarstellungen Minderjähriger (§ 4 Abs. 1 S. 1 Nr. 9 JMStV) ist jedoch davon auszugehen, dass nunmehr auch die Strafverfolgungsbehörden sich alleine von der Unbestimmtheit der vom Gesetzgeber insoweit gemachten Vorgaben nicht abschrecken lassen werden.
Das bedeutet eine Massenkriminalisierung bisher völlig harmloser Werke und öffnet, wenn ich das richtig sehe, durch die unzureichenden Definition, Tür und Tor für ein fröhliches Hallali auf alles was sich moralisch entrüstet fühlen wollenden Mitmenschen ein Dorn im Auge ist. Vom Twinki-Porno, bis zum Schulmädchenreport, David Hamilton-Bildbänden, Bravo-Aufklärungsseiten oder Filmen wie Ken Park.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 3, 9, 2008 um 20:46 in MediaBatzBits, NetMondo, QueerBatz, SuchBatzSchöne Scheisse
Rangar, der putzige Erklärbär und Adoptivsohn von diesem ulkigen Mann mit Bart, der immer Werbung für Müllermilch macht, hat heute mal wieder eine Themensendung zum Thema Schönheit moderiert. Also nicht wie man sich mit Moltofill, Reißzwecken und Alpina-Seidenweiß einen straffen ebenmässigen Taint zusammendübelt, nein nicht Hobbythek, sondern Quarks war angesagt.
“Haben es schöne Menschen leichter?” war die Fragestellung, die ja grade im Sommerarschloch immer mal wieder aufgearbeitet wird. Und natürlich kamen die üblichen Schönheitsforscher zu Wort, die auch bei Galileo gerne zitiert werden. Mit dem Unterschied, dass bei Quarks keine Elsen mit dicken Tüten an den Straßenrand gestellt werden um zu beweisen, dass Autofahrer für die eher bremsen, als wenn Hexe Winni mit Schmierhaar und kürbisgroßen Warzen an der Auffahrt mit ihren stachligen Stelzen winkt.
Nein bei Quarks geht es seriöser zu. Da stellt man zwei Bewerbungsunterlagen in Telefonzellen, die eindeutig noch am selben Tag in die Post müssten, wenn die Bewerbung noch rechtzeitig ankommen sollen. Einmal mit dem Foto einer schicken Schnalle und einmal mit einem Bild von Helga der Moorleiche drauf. Blöd nur, wenn der Spontantest völlig danebengeht, weil die meisten Leute die Mappe ignorieren und nur ein Bruchteil aller Passanten auf die Idee kommt, die Dinger einzutüten und zur Post zu bringen. Ist zwar irgendwie peinlich, aber kein Grund warum man das nicht trotzdem minutenlang zeigen sollte, um hinterher aus den paar Leuten die beobachtet wurden, abstruse Zahlenspiele und Prozentangaben abzuleiten.
Das Ergebnis, was man dann mit viel biegen und brechen und Rückgriff auf eine gelungene Version des Tests, die an anderer Stelle durchgeführt wurde, verkündet und mit weiteren Erhebungsergebnissen untermauert ist wenig überraschend: Schöne Menschen haben es leichter im Leben. Schöne Menschen verdienen im Schnitt besser, haben die besseren Jobs, schöne Babys werden mit mehr Zärtlichkeiten von den Müttern bedacht, schöne Menschen werden in der Schule bei gleicher Leistung besser beurteilt usw. usf.
Kennste nen Schwulen?
Tyler Oakly bringt es auf den Punkt, was ich u.a. ja auch HIER mit aufgeführt hatte.
YouTube DirectGay
Pimmelzwang und Seifenblasen
Kurzgeschlossenes zum Tag gegen Homophobie
Als jemand der sich mit gewissen Thematiken interessehalber oder gezwungener Maßen intensiver beschäftigt und dementsprechend den Freundes- und Bekanntenkreis auch entsprechend rekrutiert, neigt man ja bisweilen zu einer leicht weltfremden Sicht der Dinge.
Nur weil man selbst filmverrückt ist und sich gut auskennt, unterschätzt man bisweilen, den cineastischen Horizont anderer. Da ist es bisweilen ganz heilsam, wenn man durch die Kommunikation mit der Außenwelt auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird. Was Filmspezis wie mir und den moviepilot-Hardcore-Usern gewöhnlich vorkommt, was wir als Mainstream empfinden, wird von anderen schon als abgehoben und Arthausig eingestuft.
Man soll sich da nichts vormachen: Es gibt regelmässige Kinogänger, für die ist ein Coen-Brüder-Film gewagt und ein Film wie “Hass – La Haine” schon ein Kunstfilm. Da mag man sich snobistisch drüber erheben, aber Fakt ist, daß die fliegende Mülltüte in American Beauty oder die quietschige Fruchtsalatoptik von Ameliê für die meisten Kinogänger wohl die äußere Grenze von Poesie und “anspruchsvoller Film” darstellt.
Was für mich banale Küchenphilosophie auf dem Niveau eines Glückskeks-Spruchs ist, ist für andere eine Offenbarung, die tatsächlich Denkanstösse gibt. Nicht umsonst werden in diesem Land Musikschaffende der Schlagerbranche und volkstümliche Musikanten von vielen auch wegen ihrer Texte gefeiert, die einen Nerv trifft. Die Dinge auf den Punkt bringt, die ihrem Gefühls- und Lebenskosmos entspricht. Hey-ho wir wir fahren in Puff nach Barcelona und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her. Verdammt ich lieb dich, ich lieb dich nicht.
Man darf nie den Fehler machen zu glauben, eigentlich wäre alles gar nicht so schlimm. Es mag ja schick sein BILD-Zeitung und andere Boulevardblätter mit ironischer Attitüde zu lesen, aber die erste Regel des Journalismus für die Masse lautet: Ironie versteht das Publikum nicht. Die Mehrzahl der Menschen liest die BILD nicht ironisch, sondern als Informationsquelle. Die Mehrheit findet es wichtig, was Prominente sagen und mit wem sie zusammen sind. Die Mehrheit fühlt sich von “Transformers” und “Hausmeister Krause” gut unterhalten. Ganz unironisch.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 17, 5, 2008 um 15:32 in QueerBatzEchter Kerl.
Manniac will es wissen. Es fasziniert einen ja immer das, was man selbst nicht besitzt. In seinem Fall ist es der Geruch von Testosteron am morgen. Der kleine Pussyboy stellt bei sich die Frage: Wer bietet das männlichste Posting der Blogosphäre. Dafür rief er den Manly Bitches Contest ins Leben.
Und das ist einfach ungerecht, gegenüber allen anderen.
So und jetzt geh ich Bier saufen, mich am Sack kratzen und pinkel ins Waschbecken, ihr Muschis!
Mein Schwanz ist 18cm. So.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 13, 4, 2008 um 23:02 in NetMondo, QueerBatzUrlaub bei den Malediven

Am vergangenen Freitag konnte ich im zweiten Anlauf dann doch endlich das neue Programm von Malediva sehen. Wie es mir gefallen hat steht drüben im Bühnenblog, das auch abseits dieses Artikels einen Besuch wert ist. In dem vom Freischwimmer gestarteten Projekt geht es um alles was auf der Bühne stattfindet, vom großen Theater, zur kleinen Experimentierbühne bis zu Kleinkunst und Kabarett.
Derzeit schreiben vier Autoren immer dann wenn es ihre Zeit zulässt: Theaternews, Inszenierungen, Kritiken, Personalien und Grundsätzliches zum Thema. Wer ebenfalls bühnenbegeistert ist und sich beteiligen möchte, meldet sich bei Rolf, alias Pulmoll.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 11, 2, 2008 um 1:14 in NetMondo, QueerBatzLasst euch ein Einhorn aufbinden
Die Legende vom Einhorn-Königreich, erzählt von Casey:
Meine Lieblingsstelle: Casey zieht dem Kind, daß die Story als unlogisch bezeichnet kommentarlos eine Tüte über den Kopf.
Die Fortsetzung gibts hier.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 18, 1, 2008 um 18:01 in NetMondo, QueerBatzDie ganz schnelle schwule Eingreiftruppe
Über den Presseverteiler des LSVD wurde heute folgender Brief verschickt:
“Hassinterpreten auf Youtube.com
Im Internetportal www.youtube.com ist ein antischwules Hetzlied eingestellt.
Titel: Keine Toleranz. Interpret: G-Hot.Der Song erfüllt unseres Erachtens den Straftatbestand der Volkerverhetzung, da zu Gewalttaten gegen Minderheiten aufgerufen wird. In dem Song, der dort immer wieder neu eingestellt wird, heißt es u. a.: Keine Toleranz, wir dulden keine Schwuchteln. Vertreibt sie aus dem Land, schneidet ihnen den Schwanz ab! Wenn du einen von ihnen siehst, dann box ihn. Worauf wartet Ihr. Lasst uns handeln!
Der Betreiber von YouTube.com verbreitet solche Inhalte, er scheint nicht aktiv zu werden, weshalb er sich des Verstoßes gegen §130 StGB strafbar macht.
Wir haben heute gegen die Interpreten und den Betreiber von youtube.com Strafanzeige wegen Verstoßes gegen § 111 bzw. § 130 Strafgesetzbuch bei der Kölner Staatsanwaltschaft erstattet.
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)
Bundesgeschäftsstelle”
Liebe Berufsschwule,
ist ja wundervoll daß ihr wirklich von der ganz schnellen Truppe seit. Schon etwas über ein halbes Jahr nachdem der Fall durch die Blogs, Presse und (nicht nur schwule) Medien, gegangen ist, nachdem wirklich jeder sich das idiotische G-Hot-Lied angehört und wieder abgeschaltet hat, nachdem der Rap-Prekarier schon wieder völlig der Vergessenheit anheim gefallen ist, ist bei euch jemand aufgewacht und ihr meint ihr müsst jetzt mal auf den Tisch hauen, wachrütteln und gegen YouTube vorgehen und Strafanzeige stellen.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 8, 1, 2008 um 18:06 in MediaBatzBits, QueerBatzOh my Gay Stars…
Okay Spiele mit Message sind ja gut und schön, aber bitte was haben sich die Macher dieses “Gay Power” Flash-Games gedacht?

Gerüchte nach Will.
Der Roland Kock ähh Koch und der Pofalla und der Söder die sollen ja angeblich auch… heterosexuell sein.
Könnt hinkommen. Schwule sollen ja angeblich soziale Kompetenz, Einfühlungsvermögen und eine hohe Bildung besitzen und sehr auf ihr Aussehen achten. Wenn man dem Klischee glauben schenken darf.
Zu Frau Wills “Offenbarung” fällt mir nur ein: Der Liberace und Siegfried und Roy.. die wirken ja auch immer son bißchen. Also wenn die mal nicht…
Aber immerhin wird jetzt mal mit einem Gerücht aufgeräumt, dem die Öffentlichkeit ja immer noch gerne anhängt. Lesben müssen nicht im Holzfällerhemd rumrennen und können genauso beschissen moderieren, wie ihre transidenten VorgängerInnen.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 18, 11, 2007 um 22:40 in MediaBatzBits, QueerBatzSchwule Puppen

Wie AfterElton und die Muppet News berichten, arbeitet die Jim Henson Company seit einem Jahr an der Planung neuer Muppet-Sendungen, die sich an ein älteres Publikum wenden. Eine Show die besonders interessant sein könnte ist die Serie “Tinseltown” in der erstmals ein schwules Puppenpaar die Hauptrolle spielt.
Ein Bulle und ein Schwein namens, Bobby Vegan und Samson Knight, die nicht nur im Showbiz arbeiten, sondern auch Ziehväter eines 13jr Pflegekinds namens Foster (sic!) sind. Die Abenteuer der beiden, den Kampf um private berufliche Probleme und Erfolge wird durch menschliche Akteure ergänzt. Produziert, gespielt und geschrieben wird das ganze von Henson-Veteranen wie Brian Henson, der schon seit Jahren die Arbeit seines Vater fortführt.
In den USA wird der VIACOM-Sender LOGO die Serie ausstrahlen. Ob die Schwuppets auch den Weg nach Deutschland finden werden, darf man zumindest bezweifeln, wenn man sich ansieht wie stiefmütterlich Queer as Folk und andere Homo-Formate hierzulande immer noch behandelt werden.
[via: MuppetNews]
___________________________________________________________________________ Von Batz am 24, 10, 2007 um 15:58 in MediaBatzBits, QueerBatzDenkt denn niemand an die Kinder?
Doch und das nach dem Geschmack von Politikern viel zu oft. Wie sonst ließe es sich erklären, daß man mal eben still und heimlich die Gesetze verschärft und dafür sorgen wird, daß über Nacht Millionen plötzliche überraschte Besitzer Kinderpornographischer Werke sein werden. Auch solche die bisher noch gar nichts davon wussten.
Denn die Defintion dessen was bedenkliche Pornographie ist, wird dank dieser Novella deutlich ausgeweitet. Neben dem bisherigen gültigen Begriff der Kinderpornographie (Kinder unter 14) wird es auch den Begriff der Jugendpornographie geben (Jugendliche unter 18), die der Kinderpornographie rechtlich gleichgestellt sein wird. Und dabei zählt dann nicht einmal mehr ob es sich um eine reale Darstellung handelt, sondern nur wie die dargestellten Jugendlichen wahrgenommen werden. Eine ferkelige Harry-Potter Fotomontage, wie man sie jüngst noch in einem Spiegel-Online-Artikel sehen konnte, würde genauso strafwürdig, wie Pornos mit jünger aussehenden Volljährigen. Ein 19-20gr Ruckelfilmhüpfer der dummerweise noch für 17 durchgeht, kann so aus dem legal geliehenen Pornofilm schnell eine illegale Angelegenheit machen. Ebenso kriminalisiert wird jeder Sex mit Personen unter 18, das gilt auch dann, wenn beide Teilnehmer noch minderjährig sind. Defacto wird, so wie ich das verstanden habe, jegliche sexuelle Beziehung zwischen Jugendlichen zur Straftat (kein Wunder das sich die Bundesregierung nicht grade ein Bein ausreißt um den wg eines eher albern-pubertären Vorfalls in türkischem Gefängnis einsitzenden Jungen freizubekommen).
Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt (wer wagt schon gegen etwas zu sein, daß Kinderpornographie und Kinderprostitution eindämmen soll), von dem Massenmedien ignoriert, wird das Sexualstrafrecht mal eben ins Mittelalter zurückgebombt, werden Millionen von Menschen ohne Not kriminalisiert, wird der Grundstein gelegt für amerikanische Verhältnisse, wo schonmal ein 10jr wegen sexueller Belästigung drankommen kann, wenn er seiner Mitschülerin einen Kuss gibt.
Detailierte Informationen findet man hier bei Sex Changes.
Hier kann man sich den Gesetzentwurf im Volltext durchlesen.
___________________________________________________________________________ Von Batz am 17, 10, 2007 um 2:00 in MediaBatzBits, NetMondo, QueerBatz, TagesBatzBatz Getwitter
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